• Hallo Gast, du kaufst gerne günstig ein und erfährst oft vor deinen Freunden von interessanten Angeboten? Dann kannst du dein Talent als Schnäppchenjäger jetzt zu Geld machen und anderen PCGH-Lesern beim Sparen helfen! Schau einfach mal rein - beim Test der Community Deals!

Arkane-Gründer über die Industrie: "Du machst kein Spiel mehr, du machst ein Produkt"

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Arkane-Gründer über die Industrie: "Du machst kein Spiel mehr, du machst ein Produkt"

Der Arkane-Gründer und Raphael Colantonio hat ein recht interessantes Interview gegeben, wo er über Triple-A-Spiele spricht und die Branche als Industrie aufgestellt ist, die wie eine Automobilfabrik funktioniert.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Unterforum zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

Zurück zum Artikel: Arkane-Gründer über die Industrie: "Du machst kein Spiel mehr, du machst ein Produkt"
 

Standeck

BIOS-Overclocker(in)
Leider trifft es mit Arkane wieder einen guten Entwickler... Prey, Dishonered 1 und 2 plus Addons und DLC´s und auch ihre alten Spiele sind in meinen Augen genial und machen massiv viel Laune. Gerade beim ersten Dishonered hat es tatsächlich mal Auswirkungen ob man als Killer alles auslöscht was einem über den Weg läuft oder ob man leise vorgeht und niemanden tötet. Selbst beim Ziel gibt es noch eine Methode es ohne Kill zu machen. Und Prey ist für mich das beste Spiel 2017, einfach weil es extrem atmosphärisch ist, das Gameplay taugt mir ebenso wie die Story.

Aber leider verkaufen sich diese Games nicht so wie man es sich wünschen würde und der Markt wird weiter überschwemmt von Multiplayer Service Games denen man die industrielle Fertigung wirklich anmerkt.
 

PCGH_Dave

Redaktion
Teammitglied
Ich bin daher froh, dass es Indie-Studios gibt, die wirklich noch Spiele aus Spaß an der Freude programmieren. Factorio oder CrossCode sind da gute Beispiele.
Bei Spielen von der Stange kann man nur eines tun, um ein Zeichen zu setzen: Sie nicht kaufen. Aber das wäre, als würde ich von einem Menschen verlangen, keine Industriennahung mehr zu verzehren. Aussichtslos.

Zumindest hat sich in Form von Anthem und Fallout 76 in letzter Zeit gezeigt, dass Gamer nicht anstandslos jede Pille schlucken.
 

Prypjat_no1

PC-Selbstbauer(in)
Die Seelenlose Fließbandproduktion wird sich irgendwann rächen. Ohne Innovation werden den Top Studios die Käufer davon laufen.
Man sieht es bereits an den schon genannten Spielen Fallout 76 und Anthem oder aber auch an Ghost Recon Breakpoint.

Ich wildere immer mehr im Indie Games Gebiet und muss feststellen, dass es dort echte Perlen gibt.
Zum Beispiel habe ich erst vor 2 Tagen das Spiel Deliver Us the Moon beendet und war echt begeistert.
Es hat genau die richtige Spiellänge, ein tolles Design und viel Atmosphäre.

Ich hoffe ja, dass CDP Red nicht irgendwann zu einem Seelenlosen Massenhersteller von Games wird.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Wer hätte das gedacht?

Computerspiele dienen vorallem dazu um Geld zu verdienen und nicht, den Spielern ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern (viele Raubkopierer sind der Meinung, das müsse genügen)? Natürlich sind sie das, so wie eigentlich jeder professionelle Job. Bei den kleinen Entwicklern ist das sogar noch schlimmer, da dort die Zukunft ganz direkt vom aktuellen Projekt abhängt. Entweder es verkauft sich oder man ist Arbeitslos.

Es gibt nur wenige Ausnahmen, erfolgreiche Kicklstarterprojekte, der Rest muß bangen.

Von daher ist das wirkliche Neuigkeit.

Kannte mal entfernt ein zwei Mann Unternehmen. Da haben beide ihre Ersparnisse in ihr Traumspiel gesteckt. Als das Geld aufgebracht war, haben sie auf Hartz 4 weitergemacht. Als es herauskam ist es gefloppt, das war es dann mit dem Traum, erfolgreicher Leiter eines Spielestudios zu sein. Generell ist das der Bereich, der am schlechtesten Zahlt und die miestesten Arbeitsbedingungen hat, wenn man Programmierer ist. Die ganze Branche ist eben von Leuten überflutet, die völlig falsche Vorstellungen haben.

Das "und" scheint da falsch zu sein?

Er ist sowohl der Arkane Gründer, als auch die Person Raphael Colantonio, von daher kann man nochmal drüber Hinwegsehen :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:

Noctim

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ich arbeite in der Agentur-Branche und dort gibt es Ähnliches zu berichten.

Die Großen haben die dicken Namen und Budgets, aber auch unangenehme Arbeitskultur, Druck und Stress sowie eine recht miese Work-Life-Balance. Dazu noch gerne ein paar karrieregeile Psychopathen/Narzissten.
Die Kleinen sind häufig innovativer, menschlicher und flexibler. Und die "namenlosen" Kunden meistens dankbarer.

Die Bezahlung ist (für meinen Bereich) nahezu identisch, daher lag die Entscheidung nahe :-D
 

latiose88

PC-Selbstbauer(in)
Ich habe es ebeso sehr gut gemerkt ,wo der Unterschied ist.Ich merkte die kleinen Entwickler machen viel bessere Spiele.Habe darum auch in den letzen jahren eher kleinere Games gezockt als die großen.Klar haben die etwas weniger Grafik,aber die detailverliebheit und so weiter,das macht das ganze wieder weg.Somit ist der gesammt Gewinn massiv,das schlägt die beste Grafik.Bei den kleinen Games,da passt das Gesammtbild,der look ist hamonisch.
Nur schade das die sich nicht so gut verkaufen,aber denen scheint ja auch schon ne gewisse Käuferzahl auszureichen um gut in der WIrtschaft dazustehen. Auch bin ich beeindruckend was so ein,ein Mann betrieb so an Game leistung abliefert.
Da können sich so einige der großen Entwickler mehr als ne Scheibe davon abschneiden.
Könnte somit gut sein,das es zu einem Prozess kommt,wo die großen immer mehr an bedeutung verlieren und die kleinen mehr im blick kommen werden.Denn wenn mehr Menschen die kleineren Games der kleinen Sudios unterstüzen würden,dann hätten die großen Entwickler nichts mehr zu lachen.Aber da sehe ich halt noch kein echter Wandel.Das wird halt nur die Zeit zeigen,wie es weiter gehen wird.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Die Seelenlose Fließbandproduktion wird sich irgendwann rächen. Ohne Innovation werden den Top Studios die Käufer davon laufen.

Eigentlich ist das genaue Gegenteil der Fall. Bewährtes verkauft sich gut und das Risiko ist kalkulierbar, da man schon eine Fanbase hat. Wobei Spieleserien auch nicht seelenlos sein müssen, ich persönlich finde Far Cry genial und solange sie so weitermachen können ruhig noch 10-20 Teile erscheinen (garnicht so unrealistisch, wenn ich noch 40 Jahre leben sollte.

In der Realität ist es leider so, dass man mit Innovationen besonders oft auf die Fresse fliegt, die Liste ist lang. Zusätzlich ist ein anspruchsvolles Publikum überdurchschnittlich mit Raubkopien vertraut, was es noch schwerer macht.

Die Kleinen sind häufig innovativer, menschlicher und flexibler. Und die "namenlosen" Kunden meistens dankbarer.

Was ich mitbekommen habe ist das genaue Gegenteil der Fall. Bei den großen Unternehmen wacht sehr oft eine Gewerkschaft und es gibt sogar einen Betriebsrat. Bei den kleinen wird nicht darauf geachtet und die Bezahlung ist schlechter. Wenn die neue Software (nicht nur auf Spiele bezogen) erscheint, dann ist man bei einem kleinen Unternehmen eben zwei Wochen 16 Stunden täglich in der Firma und schaut, dass mit dem Baby alles glatt geht, immerhin hängt die Zukunft der Firma dran.
 

LawZero

Komplett-PC-Aufrüster(in)
So ganz Unrecht hat er ja nicht. Spiele heute zu Tage sind meist leider Fließbandprodukte geworden mit all den ganzen Mikrotransaktionen und absolute Gewinnmaximierung.
Die Gaming-Industrie ist eher darin bemüht, Modelle zu entwickeln wie man den Gamern noch mehr Geld aus den Taschen ziehen kann. Genau in diesem Punkt ist diese Gaming-Industrie Meister der Innovation und Kreativität geworden mit den "surprise game mechanics".
Das Spiel an sich hat dann nichts mehr mit Kreativität zu tun, weil eben das Produkt, das maximal Gewinn abwerfen soll, genau aus diesem Grund produziert wird.

Mit den goldenen Zeiten von früher mit FERTIGEN Spielen, die die Genre auf den Kopf gestellt hatten durch richtige Innovationen in GameDesign, Gameplay, Story, Inszenierung etc. , wo ab und zu richtig geile ADDONS (richtige Erweiterungen) zu den Spielen erschienen, hat die jetzige Industrie nicht mehr viel zu tun.
Es gibt Ausnahmen wie CD Project RED, Larian Studios und vielleicht noch FromSoftware, die aber auch zu Recht von der Gaming Communtiy weltweit sehr geliebt werden. Sekiro ist auch zu Recht, meiner Meinung nach, 2019 GOTY geworden. Immerhin ein sehr gutes Spiel mit keinen Mikrotransaktionen, das sich auch sehr gut verkauft hat.
 

Whispercat

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Aber leider verkaufen sich diese Games nicht so wie man es sich wünschen würde und der Markt wird weiter überschwemmt von Multiplayer Service Games denen man die industrielle Fertigung wirklich anmerkt.

Für mich persönlich ist Dishonored 2 zwar ganz klar eines meiner ewigen Lieblingsspiele allerdings bist du in Dishonored grade in höheren Schwierigkeitstufen halt sehr auf experimentierfreude und kreatives denken angewiesen, darauf dir Zeit zu nehmen und zu beobachten was in der Welt um dich herum passiert. Und Prey ( und erst Recht Mooncrash ) treibt dieses Prinzip noch dadurch auf die Spitze das es selbst auf Leicht sehr schwer ist wenn man versucht sich auf pure Waffengewalt zu verlassen. Und von daher ist es kein Wunder das man Generation Fortnite damit nicht gecatcht bekommt.

Ich bin daher froh, dass es Indie-Studios gibt, die wirklich noch Spiele aus Spaß an der Freude programmieren. Factorio oder CrossCode sind da gute Beispiele.
Bei Spielen von der Stange kann man nur eines tun, um ein Zeichen zu setzen: Sie nicht kaufen. Aber das wäre, als würde ich von einem Menschen verlangen, keine Industriennahung mehr zu verzehren. Aussichtslos.

In Zeiten in denen die Meinung zu einem grossen Teil von bezahlten Streamern, Youtubern, oder generell Influencern bestimmt wird darf man sich über diese Entwicklung meiner Meinung nach aber auch nicht wundern.

Zumindest hat sich in Form von Anthem und Fallout 76 in letzter Zeit gezeigt, dass Gamer nicht anstandslos jede Pille schlucken.

Stimmt, aber andererseits hat Fallout 76 auch wirklich alles falsch gemacht was man falsch machen kann. Nicht nur das Bethesda nach Teil 4 erneut bewiesen hat das sie Fallout nicht verstehen nein, hinzu kommt das es als Onlinespiel nicht mal auf die eine Sache zählen konnte die jedes Bethesdaspiel seit Morrowind gut gemacht/gerettet hat und zwar Modsupport und Bugfixing durch die Community. Nein sogar im Gegenteil, mit eben dieser Community legt man sich seit 76 sogar aktiv an und dann wundert sich man das niemand Bock auf dieses nach wie vor kaputte langweilige Spiel hat das im Endgame nichts bietet. Hätte es ja nicht für möglich gehalten aber scheinbar kriegt die Combo Howard/Hines auch ein Franchise wie Fallout kaputt. :lol:

Es gibt Ausnahmen wie CD Project RED, Larian Studios und vielleicht noch FromSoftware, die aber auch zu Recht von der Gaming Communtiy weltweit sehr geliebt werden. Sekiro ist auch zu Recht, meiner Meinung nach, 2019 GOTY geworden. Immerhin ein sehr gutes Spiel mit keinen Mikrotransaktionen, das sich auch sehr gut verkauft hat.

Genug gute (Indie)Spiele gibt es ja glücklicherweise nach wie vor denn ich werfe da mal noch Hellblade Senua, A Hat in Time, Gris, Observer, Observation und Ion Fury in den Raum. Allerdings geht es glücklicherweise scheinbar ohnehin auch in die andere Richtung wenn man mal ein Entwickler wie Asobo Studios nimmt die 15 Jahre lang mehr oder weniger nur Disney Lizenzschrott produziert haben und dann mit A Plagues Tale einen absoluten Kracher gebracht haben. Oder EA, was Respawn da mit Fallen Order abgeliefert hat ist einfach nur grossartig und es bleibt zu hoffen das noch mehr in diese Richtung ( von wirklich gut gemachten Spielen ohne Micropaybullshit ) kommt.
 

Painkiller

Moderator
Teammitglied
Dark Messiah of Might and Magic war ein absolutes Hammer-Spiel!
Jetzt werde ich mich mal Arx Fatalis widmen.
Arkane werde ich auf ewig mit einem Titel verbinden, der nie das Licht des Tages erblickt hat. :heul:
The Crossing:
Recommented content - Youtube An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. For more information go to the privacy policy.
Aber auch Half Life²: Ravenholm weine ich so manche Träne nach. :heul:

Btw. wer mehr über Arkana und ihre Spiele (auch die gecancelten) wissen will, dem empfehle ich dieses Video hier:
Recommented content - Youtube An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. For more information go to the privacy policy.
 

Waupee

Freizeitschrauber(in)
Dieser eine Satz hätte schon gereicht sagt alles kurz und knapp aus "Stattdessen ist die Branche wie eine Fahrzeugfabrik aufgestellt, wo nach dem Model 3 sofort über Model 4 nachgedacht werden muss. Das killt die Kreativität."
 

Karotte81

Software-Overclocker(in)
Zusätzlich ist ein anspruchsvolles Publikum überdurchschnittlich mit Raubkopien vertraut, was es noch schwerer macht.

Ist dem so? Diese Aussage habe ich in dem Kontext noch nie gehört. Hast du dafür irgendwelche Belege oder ist das eher eine Aussage Marke Bauchgefühl(was ja ok wäre)?

Kann die Herleitung nicht so ganz verstehen ... was hat Anspruchsdenken mit Wissen über Kopien zu tun!?

Würde dem auch klar widersprechen. Quelle: Auch Bauchgefühl, bzw. Lesen auf Boards dieser Welt, wo es eben Kopien etc geht. Da rennt weder die verwöhnte Elite rum, noch herrscht da großes Anspruchsdenken.
 

JTRch

Software-Overclocker(in)
Tja leider hat er recht. Je mehr Geld in ein Spielprojekt investiert wird, je wahrscheinlich dass du eine seelenlose Hülle von einem Spiel bekommst, sprich der letzte Dreck, mit dem du eigentlich keine Zeit verschenken willst. Es gibt immer Ausnahmen, so hoffe ich sehr dass Cyberpunk 2077 nicht dem Fluch verfängt. Aber eigentlich ist es schon lange so, dass je grösser der Namen, je grösser mein Gähnen. Rockstar und gute Spiele? Ja zu GTA3 und Co Zeiten waren das noch gute Spiele GTA4 und 5 sind für mich einfach nur ultraschlechte Spiele weil Rockstar keine Geschichten erzählen kann.
 

rum

Software-Overclocker(in)
Schöner Artikel der mich auch wirklich tangiert hat! :daumen:
Ich stimme allem, was dort geschrieben wird, zu. Die Frage ist aber doch auch, wie es dazu kommen konnte? :devil:


Naja. Ich habe letztens doch mal wieder einen Test gemacht, in dem ich mir Gears Tactics gekauft habe. Grafik schön, Sound gut + Fehlerfrei.
Aber: Für meinen Geschmack, ist das Spiel was Spielzprinzip, Story, Atmosphäre und Herzblut angeht einfach nur hergestellte Massenware. Die Charaktere hätten von jedem geschrieben werden können, der Actionfilme mag. Das Vokabular entspricht dem eines halbstarken 17-jährigen und die Story ist, sorry dafür, ... es gibt nicht mal ne richtige Story! Keine Ahnung was ich da spiele ... es gibt nen Bösewicht mit Namen "so-und-so" und nen Verräter mit Namen "dies-und-das" und dazu 2-3 Videos, aber ich habe absolut keine Ahnung wo die alle herkommen, was die miteinander zu tun haben und warum wer auf welcher Seite ist. Eigentlich ist es so, als spiele man irgendwas gegen irgendwen und das einzige, was positiv auffällt, ist die Auflösung der Texturen. Am schlimmsten empfinde ich den Kisten-Loot! WTF?? 3 Kistenfarben, 3 Kisten-Animationen, 3 verschiedene Lootstufen und das ... das gibt es bei jeder fu**ing Mission am Ende. Bei jeder, ohne Ausnahme. Man sieht sich dann also im Endeffekt, keine Ahnung, insgesamt 200 Lootkisten oder so als "Missionensbelohnungen" an.
 

Freakless08

Volt-Modder(in)
In Zeiten in denen die Meinung zu einem grossen Teil von bezahlten Streamern, Youtubern, oder generell Influencern bestimmt wird darf man sich über diese Entwicklung meiner Meinung nach aber auch nicht wundern.
Ist doch auch nur eine Ausrede.
Wie war es denn vorher oder ist es noch aktuell z. B. bei Spielewebseiten oder Spielezeitschriften?
Was wird da wohl mehr sowie größere Berichte und News bekommen? Ein Cyberpunk von CDPR oder ein neues Indiespiel das auf Steam erschienen ist, von einem Entwickler den keiner kennt?
Wer wird den das Cover von einer Zeitschrift groß küren? Der Cyberpunk Charakter oder eines von einem unbekannten Indie Spiel?

Jaja... Die bösen Influencer. Dabei ist es mit denen nicht anders als es sonst schon immer war.
 

Gamer090

PCGH-Community-Veteran(in)
Leider hat er Recht, Spiele werden wirklich nur noch dafür entwickelt Geld zu machen und zwar so viel wie möglich.

Die Indiestudios sind da eine echte Alternative.
 

uka

PCGH-Community-Veteran(in)
Naja ich kann für mich nur nüchtern sagen das Spiele halt ein Konsumgut sind, keine Kunst. Wenn jemand ein größeres Unternehmen/Sub-Unternehmen leitet sollte er nicht erwarten sich über Geld keine Gedanken zu machen (was ich dem Mann auch nicht unterstelle).

Und was man hier über die Entwicklung liest (das das ja erst später kam) .. als ob nen Hyper Olympic von 1983 für etwas anderes außer dem Gewinn entwickelt wurde :D. Oder nen Tekken 1 eh 2 eh 3 eh .. keine Ahnung was die aktuelle Nummer ist.
 

Bebo24

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Naja ich kann für mich nur nüchtern sagen das Spiele halt ein Konsumgut sind, keine Kunst. Wenn jemand ein größeres Unternehmen/Sub-Unternehmen leitet sollte er nicht erwarten sich über Geld keine Gedanken zu machen (was ich dem Mann auch nicht unterstelle).

Und was man hier über die Entwicklung liest (das das ja erst später kam) .. als ob nen Hyper Olympic von 1983 für etwas anderes außer dem Gewinn entwickelt wurde :D. Oder nen Tekken 1 eh 2 eh 3 eh .. keine Ahnung was die aktuelle Nummer ist.

Dem würde ich durchaus widersprechen.
1. Gibt es genug Spiele, die ich durchaus als Kunst ansehen würde und
2. ist es zwar richtig, dass die Spieleindustrie schon immer Geld mit Spielen verdienen wollte und die Nachfolger von erfolgreichen Titeln nicht gerade durch ihre Innovationen strahlten. Aber ich denke schon, dass der Druck vor allem bei AAA-Titeln, die in der Produktion inzwischen zig Millionen kosten, einfach so groß geworden ist, da keinen Flop landen zu dürfen, dass der Spielraum neue Ideen auszuprobieren da praktisch nicht mehr da ist. Da gibt dann die Marktforschung vor, was Alles enthalten sein soll und was nicht; und das Entwicklerteam muss das dann so umsetzen. Und anscheinend zählt da dann oft eine sehr gute Grafik ein Vielfaches einer guten und packenden Geschichte und glaubhaften Charakteren mit etwas Tiefgang . Das muss nicht immer so sein, ich spiele gerade mit viel Freude Metro Exodus, was meines Erachtens auch in der Story gut gemacht ist. Als negatives Beispiel für die generelle Entwicklung fällt mir aber immer Bioware ein, die bei Mass Effect 1 und Dragon Age Origins so fesselnde Welten und Geschichten entworfen hatten, die aber in den Nachfolgern immer weiter ausgehöhlt wurden während die Grafik immer besser wurde. Keine Frage hübscher anzuschauen, aber die Liebe zu den Charakteren und der Geschichte, die man den ersten Teilen der Reihen jeweils angemerkt hatte, ging leider verloren, und damit die fesselnde Atmosphäre und Faszination für diese Spiele. Man kann die neuen Titel zwar auch noch spielen, aber ich finde da fehlt einfach etwas - ich würde behaupten die Leidenschaft des Teams für ihr Spiel, weil es vermutlich eben nicht mehr ihr Spiel sondern dass des Marketings oder Managements ist.

So, genug gemeckert für meinen Teil - ich spiele jetzt noch eine Runde Metro Exodus :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Swiffer251

Kabelverknoter(in)
Prey(2006),für mich ein "Kunstwerk".
Bioshock,für mich ein "Kunstwerk".
Amiga/C64 Cracktos,für mich ein "Kunstwerk".
SoulCalibur (Dreamcast),für mich ein "Kunstwerk".
Das Leben des Brian auch ein Kunstwerk,für mich.
...beliebig fortsetzbar.

Das ist etwas individuelles, über das nicht gestritten werden kann...

Um "Verdienen" geht es seit jeher.
Ich habe in den 80ern Quarter/Pfennig in Arcades versenkt und richtig Spaß gehabt.

Was die Industrie da im Heimcomputer macht,das ist für mich nur eine Art Evolution der damaligen Spielautomaten(DLC/Loots etc.).

Es geht im Grunde einfach weiterhin darum Wertschöpfung zu betreiben.

Trotzdem sind z.B eins/zwei teure Runden am T2 Shootgun oder im Daytona 8-Player Cabinet mit der Atmosphähre (SEGA Center am Trocadero/England) bis heute unvergesslich schön in meiner Erinnerung.
Das war ebenfalls für mich eine Kunst,die Präsentation,das Erleben und was dafür geboten wurde,das war wirklich fantastisch!


Wie gesagt,individuell :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Veriquitas

Volt-Modder(in)
Naja das Spiele so nicht funktionieren sieht man ja an vielen Beispielen, kreativität kann sich garnicht entfalten. Er meint bestimmt das man sich immer wieder neu mit seinen Werkzeugen programmieren, rendering, sculpting etc. vertraut machen muss, weil das irgendein Hans vorgibt. Dadurch leidet aber die Kreativität, Zeitdruck und Spiele entwickeln ist einfach nen Widerspruch in sich. Technisch ist es sowieso egal weil die Grafik ist das erste was man vergisst nach gewisser Spielzeit. Ausgetüftelte Mechaniken und Langlebigkeit von Spielen ist wichtiger, ist aber nicht möglich wenn das Hauptziel, "mit so wenig Mitteln wie möglich in kurzer Zeit Mega viel Geld verdienen". Und ja Geld verdienen ist wichtig, aber wenn der Gedanke ein Spiel zu machen nur dazu dient um abzucashen dann entwickelt Spielautomaten, das ist am effizientesten um Leute abzuzocken.

Spieler setzt Geld, drückt Knopf, Zufallsgenerator läuft... repeat...
 

Prypjat_no1

PC-Selbstbauer(in)
Eigentlich ist das genaue Gegenteil der Fall. Bewährtes verkauft sich gut und das Risiko ist kalkulierbar, da man schon eine Fanbase hat.
Mir (und vielen anderen Menschen) schmecken Schnitzel wirklich sehr gut. Ich könnte Schnitzel wirklich sehr oft essen (was ich nicht mache), aber wenn ich ständig nur Schnitzel bekommen würde, hätte ich auch mal wieder Bock auf etwas anderes, etwas erfrischendes. Salat zum Beispiel.
Das ist beim Filme gucken, Musik hören, lesen oder zocken nicht anders.

Wobei Spieleserien auch nicht seelenlos sein müssen, ich persönlich finde Far Cry genial und solange sie so weitermachen können ruhig noch 10-20 Teile erscheinen (garnicht so unrealistisch, wenn ich noch 40 Jahre leben sollte.
Wenn das Dein Anspruch an Games ist, dann ist das in Ordnung.
Mir ging Far Cry irgendwann auf den Keks.

Der Teil in Afrika zum Beispiel. (Far Cry 2?)
Das ganze Spiel war eine ständige Wiederholung von Aufgaben. Dazu kam noch das nervige respawnen von Straßensperren. Ich hab den Teil nie beendet.

Far Cry 3
Das war der Teil mit den nervigen Hippen Jugendlichen oder?
Am Anfang ganz cool, aber dann irgendwann eine Aufgaben Wiederholungsorgie. Nie beendet das Spiel.

Far Cry 4 (Tibet oder?)
Anfangs cool, dann nur noch das gleiche.

Far Cry 5
Da gab es zwar auch viele Wiederholungsaufgaben, aber die Nebenmissionen waren besser als in den vorherigen Teilen und die Spielwelt war sehr gut gemacht.
Diesen Teil habe ich durchgespielt

Far Cry New Dawn
Langweilig und teils nervig, weil die Gegner plötzlich eine übernatürliche Stärke entwickelt haben. Na irgendwie muss man ja das Recycling der alten Karte wieder gutmachen.

Mein Fazit:
Die sich ständig wiederholenden Aufgaben wie Türme erklettern, Stützpunkte vernichten und das Jagen haben mir viel Spaß bei Far Cry gekostet.
Die Spielwelten sind alle gut gelungen, dass ist nicht meine Kritik und die abgedrehten Charaktere sind auch nicht der Knackpunkt.
Ich habe nur immer wieder das Gefühl, dass es alles der selbe Einheitsbrei ist.
Ich weiß, dass Ubisoft einen Teufel tun wird an der Formel etwas zu verändern, aber ich weiß auch, dass ich einen Teufel tun werde und das nächste Far Cry nicht kaufe.

Bei Assassins Creed war es das gleiche. Die Serie hatte sich nicht geändert. Dasselbe Prinzip immer und immer wieder.
Nur die Kampfmechanik und der Rollenspielcharakter haben mich noch mal zur Serie zurückgeführt. Origins hat Spaß gemacht, aber dieses Elende Aussichtspunkte erklimmen und Lager säubern hat Ubisoft immer noch mitgeschleppt. Ich hoffe das sie das irgendwann mal abwerfen und sich etwas neues trauen.


In der Realität ist es leider so, dass man mit Innovationen besonders oft auf die Fresse fliegt, die Liste ist lang. Zusätzlich ist ein anspruchsvolles Publikum überdurchschnittlich mit Raubkopien vertraut, was es noch schwerer macht.
Ohne Innovationen kein Fortschritt und ohne Fortschritt geht es in der Meschheitsgeschichte nicht.
Wenn niemand etwas riskieren würde, dann hätten wir heute noch Pferde statt Automobile.
Zum Glück gibt es in der Gaming Branche einige Kreative Freigeister die Deine Aussage ständig wiederlegen. Es sind zwar meistens die kleinen Indie Entwickler, aber es gibt auch ein paar große Entwickler die sich trauen mal über den Tellerrand zu schauen.
Ich sage nur Star Citizen.

Was die Schwarzkopierer in Deiner Argumentation verloren haben, erschließt sich mir nicht wirklich.
Das Argument der Industrie, dass das schwarzkopieren alle runiniert hat sich noch nie bewahrheitet.
Die Filmindustrie hat es überlebt. Die Musikindustrie hat es überlebt. Und die Spieleindustrie wird es auch überleben.

Nachtrag
Was ich noch sagen wollte.
Wenn Dir Far Cry so gefällt wie es ist, dann ist es gut so.
Solange es Dir und vielen anderen Spielern Spaß macht Far Cry zu zocken, geht das Modell auf.
Ich habe nichts dagegen das es so ist. Die Spielelandschaft hat zum Glück eine große Diversität und es ist für jedem etwas dabei.
Also fühle Dich bitte nicht von meiner Meinung angegriffen.
 
Zuletzt bearbeitet:

DarkWing13

Software-Overclocker(in)
Das ist mal wieder eine Erkenntnis, die schlichtweg...nicht neu ist! :D

Überall da, wo das "Big Buisness" herrscht, wird so verfahren.
Und hier sind wir mittendrin, wenn dort mehr Geld umgesetzt wird, als z.B. in der Filmbranche!
Erwarten die Leute etwas Anderes?

mfg
 

Himbernuub

Komplett-PC-Käufer(in)
Hat schon recht der Mann, aber so viel Aufwand ist es bei der verblödeten Gaming Community heut zu Tage doch nicht nötig um Geld zu verdienen. Minimal was ändern am Spiel und eine neue Zahl auf die Verpackung Schreiben und schon kaufen sie jedes Jahr dem selben Shoter oder Fussball Simulation...und ganz wichtig ....coole skins für echt Geld!!! Um die richtig *******zu melken.
 

SimonG

Software-Overclocker(in)
Ohne Innovation werden den Top Studios die Käufer davon laufen.

Ist das so? Bei Hollywood funktioniert es jedenfalls auch ohne. Fließbandfilme und jahrzehntealte Franchises spielen regelmäßig Topumsätze ein.

Ich glaube eingefleischte Gamer sind auch gar nicht mehr die Zielgruppe. Viele davon werden älter, haben Job und Familie, weniger Zeit zum Zocken und sind außerdem noch anspruchsvoll. Vielversprechender erscheint es da, sich an jüngere Spieler zu richten. Die haben nicht alles schon gesehen und reagieren weniger allergisch auf Mikro-Transaktionen und andere "neumodischen" Monetaresierungmodelle. Deswegen auch die vielen "Reboots". Die sollen den Einstieg in erprobte Franchises erleichtern.
 

Prypjat_no1

PC-Selbstbauer(in)
Ist das so? Bei Hollywood funktioniert es jedenfalls auch ohne. Fließbandfilme und jahrzehntealte Franchises spielen regelmäßig Topumsätze ein.
Du meinst das typische Popcorn Kino, wo man am Eingang sein Gehirn abgeben kann oder?
Da verhält es sich wie bei den Games. Wer solche Medien konsumieren möchte kann es gerne tun, aber wir werden alle älter und haben dann auch höhere Ansprüche.
Du hast Recht. Wenn am Ende immer noch ein dickes Plus steht, werden auch in Zukunft die Superheldenfilme produziert. Aber irgendwann ist auch das mal ausgelutscht.

Ich glaube eingefleischte Gamer sind auch gar nicht mehr die Zielgruppe. Viele davon werden älter, haben Job und Familie, weniger Zeit zum Zocken und sind außerdem noch anspruchsvoll. Vielversprechender erscheint es da, sich an jüngere Spieler zu richten. Die haben nicht alles schon gesehen und reagieren weniger allergisch auf Mikro-Transaktionen und andere "neumodischen" Monetaresierungmodelle. Deswegen auch die vielen "Reboots". Die sollen den Einstieg in erprobte Franchises erleichtern.

Die eingefleischten Gamer sind aber die mit der fetten Kohle.
Star Citizen hat es auf Eindrucksvolle Weise gezeigt.

Die Jungen Zocker werden auch älter und was macht die Industrie dann? Die wollen dann auch nicht das x-te Fortnite zocken. Auch da werden sich die Ansprüche steigern.
Und die ganz jungen Zocker daddeln fast nur noch auf Smartphones. Da sind die Ansprüche schon fast komplett verloren gegangen.

Die Zukunft wird auf jeden Fall interessant werden.
 

SoldierShredder

PC-Selbstbauer(in)
Naja ich kann für mich nur nüchtern sagen das Spiele halt ein Konsumgut sind, keine Kunst.
Find ich ehrlich gesagt bisschen traurig, dass du für dich betrachtet Spiele als reines Konsumgut siehst. Aber gut. Ist wohl so.

Kunst kann man in allem interpretieren, nicht nur in Film/Serien, Musik und Bildern. Und habe selber schon genug Spiele erlebt, die eindeutig (in meinen Augen) Kunst sind.

Jedenfalls kann ich den argumentativen Weg vom Arkane-Gründer absolut verstehen. AAA-Games verfallen immer mehr in einen risikolosen Gigantismus-Trott. Alles was safe ist, muss rein, möglichst umfangreich. Und davon am besten gleich 5 Sequels. Aber neue Ideen und Konzepte sind äußerst rar gesät.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Jaja... Die bösen Influencer. Dabei ist es mit denen nicht anders als es sonst schon immer war.

Bis in die frühen 0er Jahre hinein war es auch bei Spielezeitschriften anders. Da zierte meist das beste Spiel des Monats das Cover. Natürlich hatten auch hier große Entwickler bessere Chancen, aber in der Regel weil sie die besseren Spiele abgeliefert haben. Aber auch Außenseiter wie Rollercoaster Tycoon (Teamgröße: 3. Davon hat einer quasi die gesamte Programmierung und das Konzept gemacht) oder Schleichfahrt (vorherige Erfahrung: Eine Portierung) hatten Cover-Chancen. Parallel zum Wechsel von "Spiele Schmieden" zur "Gaming Industrie" war damals aber auch ein Berichterstattung bei den Medien zu berichten: Gekauft wurden die Hefte, die als erste irgendetwas zu neuen Spielen schrieben. Privat habe ich aufgehört so etwas zu lesen, als die Preview-Sektionen der Magazine länger wurden als die Reviews. Ab da wurde die Berichterstattung natürlich von großen Studien mit fähiger PR-Abteilung (und Screenshot-freundlichen Titeln) dominiert; Qualität und Unterhaltungswert der Endprodukte, die auch bei Indies gegeben sein können, traten in den Hintergrund – bei den Lesern.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ohne Innovationen kein Fortschritt und ohne Fortschritt geht es in der Meschheitsgeschichte nicht.
Wenn niemand etwas riskieren würde, dann hätten wir heute noch Pferde statt Automobile.
Zum Glück gibt es in der Gaming Branche einige Kreative Freigeister die Deine Aussage ständig wiederlegen. Es sind zwar meistens die kleinen Indie Entwickler, aber es gibt auch ein paar große Entwickler die sich trauen mal über den Tellerrand zu schauen.
Ich sage nur Star Citizen.
Deswegen steht auch in den Sternen ob es jemals fertig wird.
Und hat schon viel Geld von erwartungsvollen Fans verschlungen.:schief:

Ich bin ja auch dafür das mal was neues ausprobiert wird. Aber wenn das durch die Konsumenten nicht angenommen, wird kann es eben floppen.
Außerdem wird es auch immer schwerer was wirklich innovatives heutzutage noch zu entwickeln.
Weil alles irgendwie schon mal dagewesen ist.
 

Prypjat_no1

PC-Selbstbauer(in)
Deswegen steht auch in den Sternen ob es jemals fertig wird.
Und hat schon viel Geld von erwartungsvollen Fans verschlungen.:schief:

Ich verfolge das Projekt schon von Anfang an und immer wenn ich mal denke das es nicht voran geht, schaue ich mir die Videos von den letzten drei Versionen und stelle erstaunt fest, dass sich doch eine ganze Menge getan hat.
Auch wenn das Spiel noch lange nicht fertig ist, macht es mir schon jetzt Spaß alles zu testen.


Ich bin ja auch dafür das mal was neues ausprobiert wird. Aber wenn das durch die Konsumenten nicht angenommen, wird kann es eben floppen.
Da hilft nur der Sprung ins kalte Wasser. Nehmen wir nur mal die Battle Royal Spiele als Beispiel.
Die gab es in dieser Form vorher noch nie und niemand kann vorher sagen wie die Zocker darauf reagieren werden.
Nintendo ist in meinen Augen ein Vorreiter für Innovationen. Ob es nun Hardware oder Software ist, sie scheuen sich nicht neue Wege zu gehen.

Außerdem wird es auch immer schwerer was wirklich innovatives heutzutage noch zu entwickeln.
Weil alles irgendwie schon mal dagewesen ist.
Da ist die Kreativität des Menschen gefragt.
Ich bin froh, dass es noch Entwickler gibt, die auch mal neue Pfade beschreiten.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich verfolge das Projekt schon von Anfang an und immer wenn ich mal denke das es nicht voran geht, schaue ich mir die Videos von den letzten drei Versionen und stelle erstaunt fest, dass sich doch eine ganze Menge getan hat.
Auch wenn das Spiel noch lange nicht fertig ist, macht es mir schon jetzt Spaß alles zu testen.
Das mag stimmen aber man weiß leider nicht ob es wirklich fertig wird. Und dann ist die Enttäuschung groß.

Da hilft nur der Sprung ins kalte Wasser. Nehmen wir nur mal die Battle Royal Spiele als Beispiel.
Die gab es in dieser Form vorher noch nie und niemand kann vorher sagen wie die Zocker darauf reagieren werden.
Oder "No mans Sky" was leider gefloppet ist.

Nintendo ist in meinen Augen ein Vorreiter für Innovationen. Ob es nun Hardware oder Software ist, sie scheuen sich nicht neue Wege zu gehen.
Das stimmt!;)


Da ist die Kreativität des Menschen gefragt.
Ich bin froh, dass es noch Entwickler gibt, die auch mal neue Pfade beschreiten.
Ich bin ja auch dafür das mal was neues ausprobiert wird. Aber viele Entwickler werden sich das dreimal überlegen müssen, rein aus wirtschaftlichen Gründen.
 

Painkiller

Moderator
Teammitglied
Das mag stimmen aber man weiß leider nicht ob es wirklich fertig wird. Und dann ist die Enttäuschung groß.
Ein gewisses Risiko ist immer dabei bei solchen Projekten. Aber ganz im ernst, ein Projekt wie Star Citizen hat es bis dahin auch noch nicht gegeben.

Oder "No mans Sky" was leider gefloppet ist.
Dafür hat es im Nachhinein die Kurve bekommen, und ist jetzt wirklich ein klasse Titel. Ebenso Sea of Thieves

Ich bin ja auch dafür das mal was neues ausprobiert wird. Aber viele Entwickler werden sich das dreimal überlegen müssen, rein aus wirtschaftlichen Gründen.
Das stimmt schon, aber als Kunde hast du auch eine gewisse Macht. Nur lassen sich viele Kunden gerne melken. Anders sind diese gefühlt endlosen Fortsetzungen von CoD, Fifa, BF, NFS etc. nicht zu erklären.

Dazu kommt, das viele Spiele in einem teilweisen desolaten Zustand erscheinen. No Man´s Sky, Battlefield 4, Diablo III, Assassins Creed Unity, Sim City, Final Fantasy XIV, Batman: Arkham Knight, Dragon Age: Inquisition. Und das waren bei weitem noch nicht alle, bei denen der Launch eine Katastrophe war. Red Dead Redemption 2 und Horizon Zero Dawn sind die letzten populären Beispiele.

Das es auch anders geht, zeigen diverse Indie & Early Access Titel bei denen die Entwickler eng mit der Community zusammenarbeiten. Bei Deep Rock Galactic war es zum Beispiel so. Und selbst EA ist bei C&C Remastered auf den Trichter gekommen, das es gut ist wenn man die Fans von Anfang an mit ins Boot holt.
 

Prypjat_no1

PC-Selbstbauer(in)
Das mag stimmen aber man weiß leider nicht ob es wirklich fertig wird. Und dann ist die Enttäuschung groß.

Was bedeutet bei diesen Projekt schon das Wort fertig?
Es wird am Anfang ein paar Systeme geben und der restliche Content wird so nach und nach über die Jahre hinweg erscheinen. Das mag den einen oder anderen stören, weil es ja hieß das es 100 Sternensysteme geben soll, aber da wusste noch niemand das es mal möglich sein wird nahtlos auf Planeten und Monden zu landen und sich in den Landezonen zu tummeln.
Zum Glück greift CIG auf viele Innovative Ideen des Teams zurück und zum Glück ist Chris Roberts so ein Spinner (gut gemeint) der das auch umsetzen möchte.
Fällt er damit auf die Fresse? Möglich ist es, aber die Technologien die bei der Entwicklung erschaffen wurden, könnten uns in anderen Spielen von Nutzen sein.

Oder "No mans Sky" was leider gefloppet ist.

No Man's Sky ist nicht wegen der Idee gefloppt, sondern weil die Versprechen nicht eingehalten wurden.
Wäre NMS damals so erschienen wie es heute ist, wäre es ein Hit geworden.
Ich mag das Spiel sehr und was Hello Games noch nachträglich alles an Content reingepumpt hat ist beachtlich. Sie haben bewiesen, dass sie es können. Nur Marketing ist nicht ihre Stärke.

Ich bin ja auch dafür das mal was neues ausprobiert wird. Aber viele Entwickler werden sich das dreimal überlegen müssen, rein aus wirtschaftlichen Gründen.

Ich glaube das es genau andersrum sein wird. Viele Entwickler werden sich drei Mal überlegen müssen, ob sie an den alten bewährten Techniken und Ideen festhalten möchten und damit ihre Zielgruppe verlieren oder ob sie in neue Techniken investieren wollen und somit am Markt weiterhin teilhaben werden.
Irgenwann ist das Publikum satt und selbst das 20zigste CoD wird sich nicht mehr so gut verkaufen wie heute noch.

Ohne die Weiterentwicklung hätten wir heute nicht die Spiele die wir kennen.
Das Problem ist nur das die Entwicklung an einen Punkt ist, wo bereits bestehende Mechaniken nur feinpoliert werden und die Welten immer mehr aufgeblasen werden.
Mit der neuen Konsolengeneration könnten wir endlich mal wieder einen Schub nach vorne bekommen, schließlich haben die Konsolen als Gemeinsamer Nenner die Weiterentwicklung augebremst.

Ich bin optimistisch wenn es um die Zukunft der Games Branche geht.
 

Birdy84

Volt-Modder(in)
Bis in die frühen 0er Jahre hinein war es auch bei Spielezeitschriften anders. Da zierte meist das beste Spiel des Monats das Cover. Natürlich hatten auch hier große Entwickler bessere Chancen, aber in der Regel weil sie die besseren Spiele abgeliefert haben. Aber auch Außenseiter wie Rollercoaster Tycoon (Teamgröße: 3. Davon hat einer quasi die gesamte Programmierung und das Konzept gemacht) oder Schleichfahrt (vorherige Erfahrung: Eine Portierung) hatten Cover-Chancen. Parallel zum Wechsel von "Spiele Schmieden" zur "Gaming Industrie" war damals aber auch ein Berichterstattung bei den Medien zu berichten: Gekauft wurden die Hefte, die als erste irgendetwas zu neuen Spielen schrieben. Privat habe ich aufgehört so etwas zu lesen, als die Preview-Sektionen der Magazine länger wurden als die Reviews. Ab da wurde die Berichterstattung natürlich von großen Studien mit fähiger PR-Abteilung (und Screenshot-freundlichen Titeln) dominiert; Qualität und Unterhaltungswert der Endprodukte, die auch bei Indies gegeben sein können, traten in den Hintergrund – bei den Lesern.
Das war bei mir auch einer der Gründe, warum ich aufgehört habe diese Magazine zu kaufen und zu lesen. Die Previews haben sich häufig gut gelesen und Kritik war, wenn überhaupt, nur zu erahnen. Der Test selbst stand immer häufiger zu sehr in Kontrast mit dem Preview. Das ließ dann auch an der journalistischen Qualität zweifeln.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Solange der Kontrast gegeben ist, kann man über die journalistische Qualität nicht meckern – bei einem Preview kann nur berichtet werden, was der Hersteller einem serviert und das ist selten schlechtes. Das trotz enger Kontakte hinterher noch kritisch getestet wird, ist positiv zu bewerten. Aber die Verteilung der Berichterstattung ist halt das Grundproblem. "Erster sein" ist 90 Prozent der Miete. Selbst bei Hardware, die nun wirklich wenige am ersten Tag kaufen, wird es nicht honoriert, wenn man ausführlich testet aber dafür etwas später published. Beides unter einen Hut zu bringen ist dann am Ende ein Luxus, der viel persönliche Eingeninitiative und Aufopferung von Redakteuren erfordert, aber sich wirtschaftlich für ein Medium kaum lohnt.
 
Oben Unten