News Arc-Grafikkarten von Intel: So soll es grundsätzlich weitergehen

Es kommt bei den Arc GPUs immer auf den Purpose an. Hab zwei gekauft, zwei in Betrieb. Die schnurren wie ein Kätzchen. Werden allerdings für andere Dinge "missbraucht" als für Gaming. A380 ftw. Schade das INTEL hier die Flinte ins Korn wirft. Da wäre einiges gegangen, zumal Treiber/Software mittlerweile anstandslos laufen. Battlemage werde ich einmal für die Benutzung und einmal für die Vitrine kaufen.
 
Ab welchem Punkt schämt man sich eigentlich für solche Aussagen?
Das liest man nun schon seit was weiß ich wie vielen Jahren sowohl über AMD (etwa als Core 2 kam, dann COre i7 2008, dann als Bulldozer kam) wie auch über Intel...
Schämen?:lol:
Was ist mit dir los? Brauchst du ein Taschentuch oder was?
Es tut mir leid wenn ich deine Gefühle verletzt habe.
 
So langsam geht mir der Enthusiasmus aus
Und die Argumente ;)
- enttäuschende CPUs, keine High-End GPUs von AMD, VRAM-Kapazitäten und Preise von Nvidia, ich nicht unterstützen möchte, keine High-End GPUs von AMD und jetzt steigt Intel vorerst wieder aus den dGPUs aus, wo es gerade spannend wird.
Zweimal keine High End GPUs von AMD. :D

Du könntest deine Perspektive ändern, wenn du magst. Bald noch günstigere Abverkaufspreise bei Intel, konkurrenzfähige Low und Mid Range Karten bei AMD, Highend passend zum Apothekerpreis bei Nvidia. Und dann noch der Aktienkurs.

Alles eine Frage der Perspektive.
man hatte ja Geld, schaut sich an welche Märkte im Kommen sind und kauft sich dann dort ein übernimmt irgendwelchen kleineren Unternehmen etc.
Das ist auch keine schlechte Strategie. Geld im Konzern, Beweglichkeit von Startups. Aber ich vermute, man hat das Einkaufen weggelassen, dann funktioniert es nicht mehr...
Elsa 3d Revelator
War Bombe (und teuer). Konntest du mit 3D betreiben. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich frage mich wirklich was Intel dazu geritten hat einmal dedizierte GPUs zu entwickeln und es dann fallen zu lassen...
Was sie dazu geritten hat ?
Mit Sicherheit die derzeitige, für Intel Verhältnisse angespannte Finanzlage.

Die Frage, die sich stellt, ist doch die: Wo kann ich deutliche Einsparungen vornehmen, ohne dabei mein Kerngeschäft noch weiter zu schädigen ?

Da landet man unweigerlich bei den Grafikkarten. Die Arc Karten waren nun einmal ein reines Nischenprodukt, die, wenn man ehrlich ist, eigentlich nicht wirklich konkurrenzfähig waren/sind. Ja, im RT waren sie AMD überlegen und man hat durch die Treiber noch so einiges rausgekitzelt. Aber ansonsten ist man über gehobene Einstiegsklasse nicht hinausgekommen. Und Boardpartner gab es außer AsRock, Sparkle sowie Acer doch keinen weiteren.

Und wer weiß. Mglw. haben die bisherigen Boardpartner für Battlemage abgewunken, weil eben nur eine stark überschaubare Anzahl ihrer Arc Karten überhaupt Abnehmer gefunden haben.

Ich find das auch Mist, das man anscheinend das Handtuch schon wieder wirft. Und ich habe außer der Intel A770 LE und auch noch eine Sparkle A750 Titan OC. Wir haben dann demnächst ein Unternehmen, das im HighEnd Bereich völlig konkurrenzlos ist und demenstprechend die Preise dort nach Belieben bestimmen wird und ein weiteren Hersteller, der mit deutlichen Abstand nur noch die Einstiegsklasse und maximal Mittelklasse bedienen kann. Ein dritter Player täte da wirklich gut.
 
Intel verfolgt hier auch eine für mich nicht klare Strategie.
Es gibt Gaudi 3, es gibt Falcon Shores (2025)... wenn Intel hier wollte, hätte man vor 5 Jahren schon ordentlich was bringen können, das war ja eigentlich der Plan als man 2017 ca die GPU Strategie angekündigt hat.

Es gibt Falcon Shores? Tell me more...
Der Codename geistert jetzt tatsächlich schon seit bald fünf Jahren durch die Gerüchteküche und stand zwischenzeitlich für mehrere verschiedene Produkte und verdeutlich damit sehr gut Intels Hauptproblem: Nichts wird auch nur annähernd zu dem Zeitpunkt fertig, zu dem es konkurrenzfähig wäre. Die Roadmap war meiner Erinnerung mal Ponte Vecchio 2021, Rialto Bridge (Anfang) 2023, Falcon Shores als Kombination aus letzterem, dem Know How aus der Gaudi-Linie und einer integrierten CPU für eigenständigen Betrieb, ein Jahr später. Stattdessen läuft jetzt erst nach und nach der Verkauf von Gaudi 3 an – ein Projekt das so alt ist, dass es noch vor der Übernahme des Entwicklers durch Intel startete und teilweise nicht einmal die von Intel promoteten Software-Standards unterstützt.

Ab welchem Punkt schämt man sich eigentlich für solche Aussagen?
Das liest man nun schon seit was weiß ich wie vielen Jahren sowohl über AMD (etwa als Core 2 kam, dann COre i7 2008, dann als Bulldozer kam) wie auch über Intel...

Und meist liest man es von Leuten, die alles machen würden – aber garantiert nicht Intel in Frieden ruhen lassen.

Intel brauchte halt ein starkes dGPU-Projekt, um die iGPUs voranzutreiben.
Die Frage ist nur, ist es wirklich ein brauchte? Oder sollte es besser heißen:
Intel braucht(e) halt ein starkes dGPU-Projekt, um die iGPUs voranzutreiben.
Ich gehe stark von letzterem aus. Ansonsten werden sie immer wieder zwischendurch absacken.

Die Aussage an sich ist grundlegend falsch. Weder brauchen leistungsfähige IGPs GPUs noch brauchen GPUs leistungsfähige IGPs – weder in der Vergangenheit noch der Gegenwart noch der Zukunft. Aber vieles was man für den einen entwickelt, kann man auch für den anderen gebrauchen. Es ist somit schlicht gutes ökonomische Praxis, beides anzubieten.

Nur mal zur Erinnerung.

Pu244 liegt da also nicht so verkehrt.
Leider hat auch schon zu der Zeit der lange Atem gefehlt.

Die Kommentare sind übrigens der Hammer aus heutiger Sicht :D

Da wäre aber ein verdammt langer Atem nötig gewesen. Intel hat meinem Wissen nach immer mit reinem Echtzeit-Raytraycing gearbeitet – keine Rasterizer-Anteile, keine Interpolation, keine temporale Integration, keine "rekonsturierten" Strahlen, sondern jedes einzelne Pixel für jeden einzelnen Frame frisch berechnet. Ich glaube, Q2RTX und Minecraft RTX sind bis heute die einzigen beiden Titel, die das umsetzen – für alles, was mehr grafische Finesse aufweist, langt die Leistung aktueller GPUs auch knapp 15 Jahre später hinten und vorne nicht. Wenn man sich die Entwicklung über die letzten Generationen anguckt, wird sich daran auch eher 2035 denn 2030 was ändern. Das wäre ein Vierteljahrhundert nach Intels Arbeiten und zeigt, wie absurd der damalige Einsatz von x86 als Grafikentschleuniger war: Larrabee war eine Lösung auf der Suche nach einem Problem.

Intel hat schon vorher intensiv an Many-Core-CPUs geforscht und dieses Know-How dann auf x86 portiert. Heraus kam ein massiv parallel arbeitender Prozessor, der weitaus komplexere Probleme als ebenfalls parallel strukturierte GPUs beherrschte. Aber danach hatte niemand gefragt und auf der Suche nach Aufgaben, die komplexer als Pixel-Shader sind, aber paralleler als x86-Code, stieß man dann auf Raytraycing. Das auch Larrabee um Welten zu langsam war, um das sinnvoll in Echtzeit zu nutzen und dass es nicht wirklich Nachfrage nach einem Offline-RT-Beschleuniger gab, war auch damals jederzeit klar. Aber bunte Bilder waren besser als gar keine Aufmerksamkeit und Xeon Phi hat dann ja später durchaus seine Nische gefunden – auch wenn die letztlich nur darin Bestand, den Weg für zum Beispiel KI-Beschleuniger zu ebnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber wer kauft noch ein Produkt, in dessen Zukunft der Hersteller selbst nicht mehr vertraut. Ich nicht.
Sehe ich genauso.
Battlemage hatte ich eigentlich fest als nächste Karte eingeplant; einmal aus Neugier und weil ich bei Intel wirklich ernsthaft Elan und Motivation gesehen habe: Was die am Treiber geschraubt haben ist schon beachtlich, auch für jahrealte Nischentitel (vmtl. notwendig wegen DX9 nur über Wrapper). NVidia beispielsweise macht sich nicht mal für halb so alte Spiele die Finger krumm, wenn die neuen Treiber alles zerschießen(z.B. Watchdogs).
Ich vertraue zwar auf Intels Treiber (die haben noch 2020 einen komplett neuen Treiber für die Ivy-Bridge IGPs gebracht, das ist 8 Jahre nach Erscheinen und 5 Jahre nachdem das Teil EOL ging) und auch bei der Fortführung als reine IGP-Lösung sind die Aussichten da nicht schlecht, aber wenn die Sparte für dedizierte Karten da abgewürgt wird, bin ich da weniger angetan.
Vielleicht/hoffentlich überlegen die sich das nochmal anders, wenn die das Dickschiff herumgerissen bekommen...
Intel brauchte halt ein starkes dGPU-Projekt, um die iGPUs voranzutreiben.
Die Frage ist nur, ist es wirklich ein brauchte? Oder sollte es besser heißen:
Intel braucht(e) halt ein starkes dGPU-Projekt, um die iGPUs voranzutreiben.
Ich gehe stark von letzterem aus. Ansonsten werden sie immer wieder zwischendurch absacken.
Man plant für iGPUs schon mit ganz anderen Chipgrößen, als für dedizierte Karten mit bis zu 600 Watt zusätzlicher Leistung und dicken 3-4 Slotkühlern im Extremfall.
Die Architektur braucht man in dem Falle auch nicht stark für Skalierung anpassen, was ganz andere Layouts ermöglicht: Ähnliches sah man auch beim Ringbus von Intel in CPU Markt: bei 10 Kernen war Ende, darüber musste man latenzbehaftete Mesh-Verschaltung(erstmals bei SkylakeX) nutzen, oder stark an der Energiezufuhr drehen. Ging noch, bis Raptor Lake kam, mit bekannten Folgen.
Intel ist als jahrelanger, unangefochtener Marktführer im CPU Bereich einfach nur fett, träge, innovations- und antriebslos geworden.
Fertigungsprobleme sind keine Seltenheit, wenn man selber in dem Bereich forscht. 14nm lief bei Broadwell am Anfang auch nur mäßig und erst mit Skylake schaffte man da Volumen. Und der Prozess war bis Comet Lake Konkurrenzfähig, also ganze 6 Generationen(nach Intel Zählung). Momentan wird alles auf wenige innovative Nodes gesetzt, indem man Teilschritte bei der Volumenproduktion überspringt(auch aus Kostengründen) und möglichst schnell auf die Angström-Prozesse hinarbeitet. Theoretisch zumindest sind die der Konkurrenz wieder deutlich voraus, wenn es keine größeren Probleme gibt.
 
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Zweimal keine High End GPUs von AMD. :D
Da die neue GPU ein Chiplet ist, wenn ich mich richtig erinnere, kann man da doch nie sicher sein, weil sie doch theoretisch nur mehr Chips aneinanderlöten müssen und haben doch wieder ne High-End Lösung oder nicht?

Wenn Battlemage noch kommt, und nicht allzu shice und teuer wird, werde ich wohl eine kaufen, allein um später sagen zu können das ich eine hatte :ugly:
 
Da die neue GPU ein Chiplet ist, wenn ich mich richtig erinnere, kann man da doch nie sicher sein, weil sie doch theoretisch nur mehr Chips aneinanderlöten müssen und haben doch wieder ne High-End Lösung oder nicht?
Keine Ahnung, da fragst du besser den, dessen Zitat ich wiedergegeben habe. Lies nochmal meinen Post, mir ging es nur um die Dopplung. ;)
 
Schämen?:lol:
Was ist mit dir los? Brauchst du ein Taschentuch oder was?
Es tut mir leid wenn ich deine Gefühle verletzt habe.
Nö nicht Gefühle, einfach kein Verständnis fürs Marktgeschehen...
Bzw. verstehe ich nicht was solche Aussagen bringen, die offenbar völlig falsch sind.

Oder wolltest du am Ende gar nix sagen, sondern nur die Anzahl deiner Posts erhöhen?
Es gibt Falcon Shores? Tell me more...
Ob das ein tatsächliches Produkt ist oder nur eine Idee/Produktkategorie weiß ich nicht :D
Gehört hab ich zuletzt davon Oktober 2023 weil wir da eine Uni besichtigt haben die eng mit Intel zusammenarbeitet und auf Ponte Veccio setzt als HPC Beschleuniger, denen wurde halt damals zugesichert, dass man dann Falcon Shores Modelle als Nachfolger bekommt.
Gelesen hab' ich zuletzt ein Statement von Intel im Frühling/Sommer diesen Jahres. Müsste nachschauen wann genau...

PS: muss wohl April/Mai gewesen sein ;) https://www.pcgameshardware.de/CPU-...on-Shores-XPU-1500-Watt-gegen-Nvidia-1447706/
 
NVidia beispielsweise macht sich nicht mal für halb so alte Spiele die Finger krumm, wenn die neuen Treiber alles zerschießen(z.B. Watchdogs).
Huh, Nvidia also auch? Hab mich eh schon gefragt ob das an WDDM 2.7 liegen kann..
Jedenfalls hab ich mit meiner AMD Karte auch schon lange Probleme in Watch Dogs (2014), der letzte ordentlich funktionierende Treiber war 20.4.2 (auch bei manch anderen Spielen), seitdem hab ich mit jedem Treiber furchtbare bis schlechte Frametimes in dem Game, und generell schlechtere Performance. :/ Zumindest bis 22.11.2, neuer hab ich noch nicht getestet. 😅
 
Intel ist als jahrelanger, unangefochtener Marktführer im CPU Bereich einfach nur fett, träge, innovations- und antriebslos geworden. Und jetzt gelingt es ihnen nicht mehr das Ruder rumzureißen.
Ich mag Jensen Huang nicht besonders, aber der hat seit mehr als zwei Jahrzenten seinen Laden im Griff.
Der weiß das Stagnation gleich Rückschritt ist.
Wahrscheinlich braucht Intel einen CEO der den ganzen Laden von oben nach unten umkrempelt, ausmistet und neue, fähige Leute um sich scharrt.

Am besten gleich den guten Elon für den Job einstellen!
:D
 
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