Arc Alchemist: Intel rechnet mit Custom-Designs

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Laut Raja Koduri, dem Leiter von Intels Grafiksparte, soll es von den kommenden Arc-Alchemist-Grafikkarten auf Basis der Xe-HPG-Architektur wohl auch Custom-Designs geben. Zusätzlich wurde erklärt, warum Intel die neuen Grafikkarten nicht selbst fertigt: Demnach war die eigene Fertigung während der Entwicklung noch nicht weit genug ausgebaut, um eine zusätzliche GPU-Produktion zu stemmen.

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Das ist mit der Grund, warum AMD nicht liefern kann und keine günstigen Produkte für den Massenmarkt zur Verfügung hat:

Intel die neuen Grafikkarten nicht selbst fertigt

Und das ist gleichzeitig auch der Grund, warum sich der Grafikkartenmarkt wohl auch längerfristig nicht mehr so schnell erholen wird.

Es werden also nicht mehr Chips produziert, wenn Intel mit einsteigt, wodurch auch nicht die Verfügbarkeit steigt.

Und selbst, wenn jetzt die Produktionsanlagen aufgestockt werden, so stehen bereits die Autobauer Schlange, die von den Regierungen unterstützt bevorzugt beliefert werden sollen (da gab es bereits Berichte zu, z.B. hier: https://www.heise.de/news/Chip-Mang...-der-harten-Halbleiter-Realitaet-5036373.html).

Übrigens kann es ja bald noch sehr viel schlechter um die Verfügbarkeit von Chips stehen:
Sollte NVidia also seine GTX 4000 oder 5000 Serie auch bei TSMC platzieren wollen und können, so wird man sich gegenseitig vom runden Tisch, den Wafern, schubsen wollen. Apple, AMD, jetzt Intel, dann NVidia, dazu die Automabilbranche und diverse andere Kunden, eder hat zu wenig, jeder will mehr, die Preise explodieren bei TSMC.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich schade für Intel.
Würden diese jetzt in der Liefermenge von TSMC unabhängig sein, könnte man sicher genauso viel verkaufen wie man produziert.
Da AMD und Nvidia die Nachfrage nicht bedienen können, hätte man bei entsprechend hoher Eigenproduktion rein aufgrund der Liefersituation sicher Abnehmer. Und damit einen Fuß in der Tür.
 
Die eigene Fertigung hätte aktuell der Trumpf sein können. :(
Selbst wenn die Intel nicht an die Leistung/Effizienz aktueller NV oder AMD Karten herankäme, hätte man sicherlich viele Karten verkaufen können, allein durch Lieferfähigkeit.

Denn Konkurrenz die man eh nicht oder nur zu Scalper Preisen kaufen kann, ist keine Konurrenz.
 
Die Preise der restlichen Hardware-Komponenten sind ja noch in Ordnung, Mainboards, RAM und Prozessoren bekommt man zu vernünftigen Preisen (Ryzen 5600X, Intel Core i5 11400).
Die Grafikkarte, die man kauft, muss wohl aber in Zukunft weiterhin so viel kosten wie die restlichen Komponenten zusammen und dann über Jahre ausreichen oder wieder teuer verkauft werden.
 
Hängt nun davon ab, wie ernst es Intel meint, bzw. es meinte als sie Produktionskapazitäten gebucht haben. Damit steht und fällt die Verfügbarkeit. Darüber hinaus, wenn die Treiber passen , man preislich attraktiv ist und Leistung zwischen 1660 und 3060 anbieten kann, hat Intel das Potential einen furiosen Einstieg hinzulegen...
Es braucht aktuell nicht unbedingt High end Karten, der größte Bedarf liegt iwo zwischen 1660-3060/3070 Leistung, wenn man hier Lieferfähig für 200-400€ ist, hat man in null komma nix alles abgegrast.
 
Dann wird von den Boardpartners wieder keine uvp ausgehen und die Händler/Lieferanten/distribution/ wer auch immer hält schön die Hand auf. Intel gibt für das Referenzmodell ne günstige uvp an, um sich beliebt zu machen.
Da wird nichts günstig, im Gegenteil, noch einer, der sich bei tsmc reindrängt.
 
Eigentlich find ich´s (persönlich) irgendwie "traurig", dass ein Chip Riese seine Produkte anders wo fertigen lässt.
"Natürlich" nur wegen dem "Geld". Und weil der Markt mittlerweile "bereit" ist solche Beträge (wie just) zu zahlen.
Da ist´s halt besser, fertigen zu lassen, und 600 € für das Produkt auf zu rufen, als selber zu produzieren und 400 zu verlangen (bzgl. Marge) ... :schief:

Verbrauch hin oder her. Juckt sie bei ihren eigenen CPU´ s ja auch NICHT, sowie mittlerweile GPU Käufer (z.B. Ampere).

MfG Föhn.
 
Eigentlich schade für Intel.
Würden diese jetzt in der Liefermenge von TSMC unabhängig sein, könnte man sicher genauso viel verkaufen wie man produziert.
Da AMD und Nvidia die Nachfrage nicht bedienen können, hätte man bei entsprechend hoher Eigenproduktion rein aufgrund der Liefersituation sicher Abnehmer. Und damit einen Fuß in der Tür.

Da kommen wir zum Problem: Intel hat einen Kapazitätsengpass und wird ihn noch die nächsten Jahre haben. Denen schwimmen die Felle in der Serversparte auch davon, wenn sie nicht liefern können. Das letzte, was Intel da noch gebrauchen könnte, wäre ein Großprojekt, das enorme Kapazitäten braucht und das bei den besten Prozessen.

Ohne Fremdfertigung hätte man das Projekt wohl auf Eis legen müssen oder es wäre wesentlich kleiner ausgefallen. Von daher ist die Fremdfertigung die richtige Entscheidung.
 
Ist schlichtes betriebswirtschaftliches Handeln. Intel muss nahezu den gesamten PC-Markt bedienen, CPUs sind deren wichtigste Produktkategorie und demnach haben die Vorrang und werden selbst gefertigt und ein komplett neues und bisher noch nicht kritisches Produkt bietet sich für eine Auslagerung geradezu an. Hinzu kommt, dass man Fabs schon in Teilen auf Intel 4 umstellen wird und zusätzlich hinzu kommt, dass der Halbleitermarkt in 2021 siginifikant wachsen soll (+17 %), was Intel zudem berücksichtigen musste. Alles leicht nachvollziehbare Gründen sich hier mit externen Kapazitäten mehr Planungssicherheit und Flexibilität zu verschaffen.
 
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