Apple MacBook Pro Retina im Test: hoher Preis und mäßige Spieleleistung, aber ansonsten gut

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Sieht man bei dem Display überhaupt einen Unterschied im Vergleich zu 1920x1080 (in 13/15")?
Die Pixeldichte ist hier ja auch schon extrem hoch.
 
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Nur durch eine höhere Pixeldichte verschwindet Aliasing nicht.
Das musst du mir jetzt erklären.

Wenn ich bei gleichbleibender Display-Fläche eine höhere Pixeldichte habe (was de facto ja auch einer höheren Auflösung entspricht), so ist doch die Treppchenbildung deutlich geringer, oder etwa nicht?
Sprich, man hat deutlich mehr Bildinformation auf dem Display.
Oder mache ich da einen Denkfehler?

Es ist aber nicht mehr erkennbar, wenn das Auge die einzelnen Pixel nicht mehr auflösen kann. In-eye-Downsampling halt.
So in etwa habe ich das gemeint :)

Eine hohe Auflösung wird das Problem ja immer nur mildern können und in ferner Zukunft ist es dann eine Pixeldichte, die auch unglaublich viel Rechenpower benötigen wird, falls man zocken möchte. Ich denke MSAA-frei werden wir die nächsten 10 Jahre nicht sein.
Deshalb schrieb ich ja auch in ferner Zukunft ;)
MSAA und SSAA sind genauso nur "mildernd". Will heissen, mehr Glättung geht immer. Die Frage ist bloss, wieviel das menschliche Auge davon noch wahrnehmen kann. Ich persönlich komme an meine Wahrnehmungsgrenzen, wenn ich auf einem Full-HD-Schirm den Unterschied zwischen 8x und 16x SSAA feststellen muss.

Bezüglich Rechenleistung wird das Problem wohl ewig bestehen bleiben, d.h. selbst wenn die Rechenleistung in Zukunft soweit sein wird, dass jedes heutige Spiel mit 8x SSAA in 2560x1440 läuft, wird es logischerweise neue Games geben, die diese Rechenleistung ausnutzen und die GPUs der Zukunft ans Limit bringen.

Und die dämlichen Kanten bleiben weiterhin sichtbar ;)
 
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Könntet ihr das Display vllt rein subjektiv mit einem sehr guten normalen lappi-screen (z.B. auo b156hw01 v4) vergleichen? Ist der Unterschied den Aufpreis wert?

Und wie siehts mit der Lautstärke aus? Das Teil ist ja ziemlich dünn für diese Leistung.
 
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Laut einer Studie spielen sehr viele Leute sogar Spiele auf einem Macbook und was auch sehr kurios ist, dass viele dieser Leute homosexuell oder bisexuell sind.
Das Display lohnt überhaupt nicht btw.
 
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Laut einer Studie spielen sehr viele Leute sogar Spiele auf einem Macbook und was auch sehr kurios ist, dass viele dieser Leute homosexuell oder bisexuell sind.
Das Display lohnt überhaupt nicht btw.
Hast du dafür auch eine Quelle?:ugly:
 
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Wenn ich bei gleichbleibender Display-Fläche eine höhere Pixeldichte habe (was de facto ja auch einer höheren Auflösung entspricht), so ist doch die Treppchenbildung deutlich geringer, oder etwa nicht?

Ja, die Treppchenbildung ist geringer, allerdings nicht gleich null...
Klar, ab einem gewissen Maße ist sie auch nicht mehr wahrnehmbar, aber dann bräuchten wir auch entsprechende Hardware, die es schaffen die Spiele in dieser Auflösung flüssig zu berechnen (Und natürlich entsprechend detaillierte Modelle und Texturen).
Wenn wir von einer Verdoppelung der Pixeldichte in ppi sprechen, dann haben wir schon viermal mehr Pixel zu berechnen...
 
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Für so ein Display fehlt die Leistung - und es ist extrem teuer.

Leistung ist sicherlich ein Problem - aber einige Leute nutzen ja heute schon SSAA und Downsampling und das kostet genauso viel Leistung. Man kann Aliasing abseits von Kanten halt nur mit roher Gewalt (oder Blur/Postfiltern) bekämpfen.

Bei den Displays hängt es aber stark vom Betrachtungsabstand ab. Bei meiner Schreibtischkonfiguration würden bereits 180-200 ppi reichen, was ein "Retina Cinema Display" vor keine Herausforderung stellen würde. Zugegeben: Mir wäre das dann sicherlich zu teuer - aber das liegt an mir, andere kaufen in solchen Preisklassen (schätze mal 1500-2500 Euro ohne "NEU-Aufpreis" für 27-32" sind möglich) durchaus. (und drücken damit hoffentlich die Kosten :) )


Wenn ich bei gleichbleibender Display-Fläche eine höhere Pixeldichte habe (was de facto ja auch einer höheren Auflösung entspricht), so ist doch die Treppchenbildung deutlich geringer, oder etwa nicht?
Sprich, man hat deutlich mehr Bildinformation auf dem Display.
Oder mache ich da einen Denkfehler?

Jein. Du hast mehr Bildinformationen auf dem Display, wodurch die Treppchen kleiner werden. Antialiasing arbeitet aber nicht mit einer Verkleinerung, sondern mit einer Reduzierung des Kontrastes entlang der treppchengefährdeten Kanten. Diesen Effekt hast du durch höhere Auflösungen nur, wenn der Betrachtungsabstand so groß ist, dass dein Auge keine einzelnen Pixel mehr auflösen kann.
 
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Eine hohe Auflösung ist teurer als Supersample-AA.
 
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An sich müsste man eh zwischen den Aliasing-Effekten unterscheiden. Neben den hier ja meist angesprochenen Treppeneffekten an kontrastreichen Kanten gibt es ja noch die Alias-Effekte durch Unterabtastung, bei der die Sehschärfe des Betrachters keine Rolle spielt. Hier würde prinzipiell ja eine doppelt so hohe Monitorauflösung im Vergleich zur dargestellten Struktur benötigt. Aber das ist ja eh weniger interessant.

Vielleicht lieber noch einmal zur Definition des Retina-Displays, da die Frage gerne mal aufkommt. Apple hat sich den Namen ursprünglich beim iPhone ausgedacht, da die Pixel des iPhone-Displays bei üblicherweise zu erwartendem Nutzungsabstand von 30cm kleiner sind als die kleinste Struktur, die ein durchschnittlicher Mensch erkennen kann. Entscheidend ist für die Erkennung also der Winkelabstand zweier Punkte, der eben nicht nur von der Objektgröße, sondern auch dem Betrachtungsabstand abhängt. Deswegen hat das Retina-Display beim iPhone auch eine Pixeldichte von 327 ppi, das Retina-Display bei diesem MacBook aber "nur" 220 ppi. Denn das wird üblicherweise aus größerem Abstand betrachtet als das iPhone.
Ebenso bedeutet das, dass ich den Schärfeeindruck eines Retina-Displays mit jedem anderen Bildschirm erreichen kann, wenn ich nur einen ausreichend großen Abstand einnehme. Mein Bildschirm z.B. (23", 1920x1080) hat etwa 96 ppi, nur 1/3,4 des iPhones. In einem Abstand von 30cm*3,4 = 102 cm habe ich also gewissermaßen ebenfalls ein "Retina-Display" auf meinem Schreibtisch. Selbst der alte Gameboy könnte so mit ausreichend Betrachtungsabstand zu einem "Retina-Display" werden (auch wenn bei dem die Farbwiedergabe, Helligkeit usw. wohl schlechter wären ;) ). Irgendjemand hatte es zudem auch schon geschrieben: Es gibt bereits Notebooks mit 13" bei FullHD-Auflösung (z.B. Asus Zenbook Prime), die damit ähnlich hohe Pixeldichten erreichen wie dieses MacBook.

Ich will hier keinesfalls Apple, das MacBook oder das Display schlecht reden oder Vorteile hoher Auflösungen leugnen. Nur sollte der Marketingausdruck "Retina-Display" und das teils übertriebene Gieren nach hhoen Auflösungen oder Pixeldichten manchmal etwas genauer betrachtet werden.
 
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"Retina" dreht Apple mittlerweile sowieso, wie sie wollen. Anfangs war es mal als ">300 ppi" definiert, dann kam das iPad mit 264er ""Retina"" und jetzt sind wir schon bei 220. :ka:

Bezüglich Alias-Effekte: Es gibt diverse Effekte, die durch die immer vorhandene Unterabtastung entstehen können, aber die Frage ist: Welche davon siehst du auch? Und das hängt davon ab, ob du noch Pixel erkennen kannst, denn Unterabtastungseffekte wirken immer auf der Ebene einzelner Pixel. Die Wirkung einer "zu" hohen Auflösung ist halt wirklich identisch zu Fullscreen AA: Man nimmt mehrere Samples und nimmt die Mischung aus ihnen als ein Element war. Die einzelnen Samples sind von Aliasing-Effekten betroffen (gilt auch für einzelne MSAA-Samples), aber in der Mischung gleichen sich diese aus.


@Marc:
Hast du da mal einen Testlink parat? Iirc ihr sogar mehrfach für Downsampling eine etwas geringere Hardwarelast ermittelt, als für SSAA mit LOD-Anpassung.
 
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@Marc:
Hast du da mal einen Testlink parat? Iirc ihr sogar mehrfach für Downsampling eine etwas geringere Hardwarelast ermittelt, als für SSAA mit LOD-Anpassung.

Deutet man Marcs Aussage anders, hat er wohl auf jeden Fall recht. Denn finanziell sind hohe Auflösungen oder besser gesagt Bildschirme mit hoher Auflösung sicherlich auf jeden Fall teurer als eine Softwarelösung aka Anti-Aliasing, die "nur" einmal programmiert werden muss.

In Bezug auf die Aliasing-Effekte gebe ich Dir recht, soweit hatte ich da nicht mehr gedacht.
 
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Hmm - das würde irgendwie Sinn ergeben :)
(aber man muss mit der Auflösung schon sehr nah an die Grenze gehen, damit es auch genauso scharf aussieht. Beim Auflösungs-Overkill kann sich das Auge aussuchen, wie detailiert es denn nun noch erkennen möchte. Weiterer Vorteil: Interpolation ist besser möglich)
 
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wer schneidet denn an einem macbook filme? dass die auflösung sich dafür anbietet ist klar, aber da gab es doch nur finalcut...
 
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GT650M mit GDDR5

Oh man ich wäre wenn die jetzt hätte ;(

Aber sonst ja schöne das Display aber das Notebook wäre mir viel zu Teuer. Und ich halte halt von appel nicht viel.
 
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wer schneidet denn an einem macbook filme? dass die auflösung sich dafür anbietet ist klar, aber da gab es doch nur finalcut...

Die Frage die du dir stellen solltest ist eher: Wer schneidet heute noch mit dem aktuellen Final Cut (welches Sprichwörtlich extrem beschnitten wurde).


Trotzdem gibt es auch die Adobe Produkte alla Premiere, Photoshop, After Effects usw. für OSX.
 
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wer schneidet denn an einem macbook filme? dass die auflösung sich dafür anbietet ist klar, aber da gab es doch nur finalcut...

Die Frage wäre eher, welche Profis nicht an einem Mac filme schneiden. gerade im Mediensektor ist Mac der Stand der Dinge. Von 10 Fotografen haben geschätzte 8-9 einen Mac, warum weiß ich auch nicht so genau, aber wird schon seinen Grund haben.

@ruyven_macaran: Retinaauflösung meint ja eigentlich, dass die einzelnen Pixel bei normalem Nutzungsabstand nicht mehr erkennbar sind. Der Nutzungsabstand war beim iPhone glaube ich ca. 15 beim iPad ca. 30 und beim Macbook 40cm. Daher sind die Pixeldichten geringer, was ja auch Sinn macht.

Gruß
 
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GT650M mit GDDR5

Oh man ich wäre wenn die jetzt hätte ;(

Aber sonst ja schöne das Display aber das Notebook wäre mir viel zu Teuer. Und ich halte halt von appel nicht viel.

Warum hälst Du von Apple nicht viel? Ich finde die Dinger auch reichlich teuer, allerdings wenn Dir das beste Display, sehr gute mobile Rechenpower, lange Laufzeit und im Verhältnis dazu ein geringes Gewicht wichtig ist, kommst Du nicht um Apple rum. Selbst wenn Du auf das Display verzichtest, sind andere Notebooks, die beim Rest mithalten können, nicht billiger. Die Verarbeitungsqualität von Apple ist sehr gut, spricht auch noch dafür. MacOS ist auch kein muß, hat aber viele Vorteile gegenüber Windows, da es strukturell modularer und moderner ist. Halt ein Unix/Linux-Derivat.
 
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Warum hälst Du von Apple nicht viel? Ich finde die Dinger auch reichlich teuer, allerdings wenn Dir das beste Display, sehr gute mobile Rechenpower,...
Wenn ich von einem stark schlierendem Display und Rucklern lese.... naja... :daumen2:
 
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Warum hälst Du von Apple nicht viel? Ich finde die Dinger auch reichlich teuer, allerdings wenn Dir das beste Display, sehr gute mobile Rechenpower, lange Laufzeit und im Verhältnis dazu ein geringes Gewicht wichtig ist, kommst Du nicht um Apple rum. Selbst wenn Du auf das Display verzichtest, sind andere Notebooks, die beim Rest mithalten können, nicht billiger. Die Verarbeitungsqualität von Apple ist sehr gut, spricht auch noch dafür. MacOS ist auch kein muß, hat aber viele Vorteile gegenüber Windows, da es strukturell modularer und moderner ist. Halt ein Unix/Linux-Derivat.

Vielleicht meinte er nicht Apple, sondern tatsächlich Appel. Herzlich Willkommen bei Appel! Genießerhappen, Snacks & Salate vom Erfinder der Feinkost! ;)

Aber Spaß beiseite: "das beste Display" wage ich aber auch anzuzweifeln. Apples Geräte hatten bisher oftmals durchaus hochwertige Displays, keine Frage. Aber die besten sind sie deswegen noch nicht unbedingt, ganz besonders nicht nur weil es ein IPS-Bildschirm mit hoher Auflösung ist. Ein spezielles Problem: Die Auflösung ist für die restliche Hardware mitunter schon ZU hoch, siehe u.a. in Anands Review. AnandTech - The next-gen MacBook Pro with Retina Display Review
 
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