Apple: Geiziger Lifestyle-Konzern

Entspannt bleiben...bitte! Habe nur meine Meinung Deiner (und einer anderen) gegenübergestellt...und will keineswegs missionieren. In einem Zauberwald lebe ich leider auch nicht. Darüber bin ich mir durchaus im klaren (20 Jahre in besetzten Zusammenhängen sind durchaus auch desillusionierend...:wow:). Der von mir gewählte Ansatz erweist sich im Feldtest als sehr tauglich und dazu noch extrem kosteneffizient. Ist zudem immer wieder interessant wieviele Menschen, die vorher mürrisch dreinblicken, trotzdem zurücklächeln. Und ich sehe nicht unbedingt aus, wie der nette Junge, dem man bedekenlos die eigene Tochter anvertraut...:).
Genug OFFTOPIC.. ich check´ dann mal aus.
MfG

I know, I know, wenn man schonmal offtopic abweicht, kann es wenigstens gleich aus"diskutiert" werden! :-) sollte in keinster Weise "aggressiv" rüberkommen! :-)

MfG
 
Seit einigen Jahren arbeite ich, nebenbei, für eine recht bekannte Hilfsorganisation. Dadurch habe ich natürlich Einsichten die dem normalen Bürger verwehrt bleiben. Sicherlich kommt nicht immer das gesamte, gespendete Geld dort an wo es hin soll, sollte jedem klar sein. Dennoch findet der größte Teil denWeg in die einzelnen Hilfsprojekte und kann dort genutzt werden. Davon habe ich mich, soweit möglich, selbst überzeugt.
Entwicklungshilfe ist ein sehr komplexes Thema das einer Menge Feingefühl bedarf. Speziell in Afrika ist das Motto: "Hilfe zur Selbsthilfe" sehr schwierig an die Menschen zu bringen. In gewisser Hinsicht machen sie die Spenden abhängiger ... auf der anderen Seite geht es ganz ohne auch nicht.

Für beide Seiten kann ich gewisse Sympathien entwickeln. Spenden MUSS man natürlich nicht und der Zwang ist gerade dabei sehr unangebracht. Allerdings finde ich diese ignorante Einstellung ziemlich bedenklich. Jeder wird in seinem Leben irgendwann auf die Hilfe einer anderen Person angewiesen sein. Da ist es doch Sinnvoll auch hilfsbereit zu sein. Ob er dabei spendet oder nur auf irgendeine Weise hilft ist ja egal. Es ist aber nicht zuviel verlangt wenn man jemandem über die Straße hilft oder dem Rollstuhlfahrer in die Straßenbahn. Jeder sollte helfen wenn er es kann, ohne sich dabei einzuschränken.

Daher empfinde ich diese, stellenweise, ignorante Einstellung als sehr gefährlich.

BTT

In den USA gehört das Spenden größerer Summen eben zum guten Ton. Ein Konzern wie Apple sollte das wissen ... allerdings müssen sie selbst entscheiden ob es ihnen das Wert ist. Zwingen kann und sollte man sie nicht, wieso auch. Nun muss jeder (potentielle) Kunde von Apple entscheiden ob er damit Leben kann oder nicht.
 

Leuten auf der Straße helfen, Behinderte unterstützen oder ähnliches ist ein völlig anderes Thema und auch in meinen Augen selbstverständlich!

Spenden stehen unter völlig anderen Gesichtspunkten und das ist mit den von dir angebrachten Punkten nicht zu vergleichen.
Nur weil ich nicht sofort spendenbereit bin, heißt es nicht gleich, das ich den Rollstuhlfahrer auf der Straße liegen lasse, wenn er gestürtzt ist... :schief: 2 völlig unterschiedliche Problematiken!

@ deine topic Aussage: Genau so ist es! :)
 
Ja. Gibt es dort alles.

Social Security

About the USA - Gesellschaft >Soziale Sicherheit

USA: Arbeitslosenversicherung vor Pleite - Kollaps mit Ansage - Wirtschaft - sueddeutsche.de



Auch das ist so nicht richtig, denn es gibt eine Pflicht-Krankenversicherung in den USA, allerdings im Moment nur für Menschen ab 65 und Kranke:

Medicare

Letztlich wird der Supreme Court in den nächsten Monaten darüber entscheiden, ob es eine allgemeine gesetzliche Krankenversicherungspflicht, wie President Obama sie vorsieht, in den USA geben wird.

Ich drücke mich deutlicher aus:
Mit unseren vergleichbare Sozialsysteme gibt es in den USA nicht. Steht auch exakt so in deinen Links.
Die Unterstützung kriegen dort nur wenige, nicht lange, und nicht viel. Existenzsichernd ist sie keinesfalls.

Zur Krankenvers.: Sag ich doch, es gibt keine allgemeine. Und ob die momentanen Bestrebungen, eine einzuführen, erfolgreich sein werden, steht noch in den Sternen.
 
Ich besitze weder Geräte, noch Software aus dem Hause Apple. Das wird auch so bleiben. Lifestyle of the rich and infamous ...
 
Ich drücke mich deutlicher aus:
Mit unseren vergleichbare Sozialsysteme gibt es in den USA nicht. Steht auch exakt so in deinen Links.
Die Unterstützung kriegen dort nur wenige, nicht lange, und nicht viel. Existenzsichernd ist sie keinesfalls.
Zur Krankenvers.: Sag ich doch, es gibt keine allgemeine. Und ob die momentanen Bestrebungen, eine einzuführen, erfolgreich sein werden, steht noch in den Sternen.

Du verallgemeinerst das ständig, und du solltest die Berichte besser lesen.
Es gibt dort durchaus mit unseren vergleichbare Sozialsysteme siehe z.B. die Rentenversicherung.
Und Sozialhilfe in Form von Lebensmittelmarken, sozialem Wohnungsbau, Unterstützung für Miete und Kleidung gibt es in den USA genau so wie bei uns.

Kurz: Die platten Verallgemeinerungen "Das gibt es da alles nicht" stimmen so nicht bzw. sind zu undifferenziert.


Aber das führt auch jetzt zu weit, deswegen back to topic.;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut, ich sehe ein, Apple hat das nicht mehr nötig mit ca. 40 Milliarden Dollar bar auf der hohen Kante und einem Unternehmenswert von ca. 360 Milliarden Dollar. Da müssen sie sich bei Niemandem mehr bedanken, die müssen wirklich nicht mehr befürchten pleite zu gehen.

Zur Richtigstellung, es sind knapp über $76.000.000.000.

@Topic

Was die vermeintliche "Gutmütigkeit" der anderen Konzerne angeht, in den meisten Betrieben wird soziales Engagement eher dazu verwendet ein falsche Bild nach aussen darzustellen oder steuerliche Vorteile zu erwirken. Insofern würde ich das nicht überbewerten. Wenn die so toll engagierten Unternehmen tatsächlich was tun wollten, würden sie es nicht öffentlichkeitswirksam sondern eher "Stefan Raab mässig" machen.
Im übrigen bin ich der Meinung das jede Person und jedes Unternehmen mit seinem Geld machen kann was er/ es will. Alles andere hat in einer freien Welt keine Berechtigung.
Denn wenn ein ach so soziales Unternehmen irgendwann doch mal am Boden liegt, interessiert es die ehemaligen Nutzniesser einen ******. Inosfern würde ich mal sagen, wem der Schuh drückt und er denkt er müsse was tun, soll es tun. Aber mit dem Finger auf andere Zeigen, ist schon ein wenig unter allem Niveau.
 
Achtet mal wieder etwas mehr auf Ontopic. Beiträge, die zu 3/4 aus Offtopic bestehen, nehme ich ab sofort zum Anlass, diese entsprechend den Forenregeln zu behandeln.
 
Achtet mal wieder etwas mehr auf Ontopic. Beiträge, die zu 3/4 aus Offtopic bestehen, nehme ich ab sofort zum Anlass, diese entsprechend den Forenregeln zu behandeln.

Warum ist es "verboten" über die allgemeine Sache von "Spenden" zu unterhalten, wenn es genau hierum geht!?
Ist doch logisch dass das Thema "Spenden" allgemein auch behandelt wird, wenn es um sowas geht hier, warum verstößt das gegen die Regeln und ist offtopic? Soll mir mal einer erklären...
 
Die Situation in Afrika ist wohl kaum Thema des Threads. Wer darüber diskutieren will, möge das entsprechende Unterforum aufsuchen.
 
Die Situation in Afrika ist wohl kaum Thema des Threads. Wer darüber diskutieren will, möge das entsprechende Unterforum aufsuchen.

Es ging allgemein um Spenden, und soweit ich mich erinner, habe ich nicht bzgl. Afrika argumentiert, aber dennoch, das Thema Spenden in Zusammenhang mit diesem Thread zu diskutieren, halte ich nicht für ein Problem.

Aber du bist der Mod....

MfG
 
Genau das ist nämlich das Problem bei der Sache.
Und wenn beispielsweise eine gewisser Bill Gates nicht so freundlich gewesen wäre, einem gewissen Steve Jobs viel Geld zu leihen, dann gäbe es Apple schon lange nicht mehr. Deswegen könnten sie sich ruhig in der Bill Gates Stiftung engagieren.....

Aber nicht Steve hat Apple und den Sand gesetzt sondern die unfähigen CEO's davor. Ich behaupte einfachmal das sich Steve privat genug einsetzt, der Mann hat was Krebs angeht eine sehr dunkle Vergangenheit.
Kennt ihr Bushido? Der setzt sich für Krebskranke Kinder ein, das weiss nur kaum jemand, da er es net an die Glocke hängt. Da kann man von der Musik halten was man will, ähnlich sehe ich das bei Steve und Apple.

Apple setzt sich btw. sehr für die Umwelt ein. Eigene Bio-Buslinie, das neue Headquater, das Recyclen von alten Produkten, selbst Nicht-Apple-Produkte werden von Apple zum recyceln angenommen.
Abgesehen davon behaupte ich wieder mal das einfach das eigentlich auch total egal ist, weil es ja einfach nur im Apple geht und nicht ob richtig oder falsch.
 
Steuerliche Vorteile für ein spendenwilliges Unternehmen halte ich nicht für ein Argument gegen das Spenden: In dem Fall geht das Geld eben an Bedürftige statt an den Staat.
Natürlich hat es zwei Seiten, wenn man das Spenden an die große Glocke hängt. Zum einen ist es schlicht Publicity, zum anderen aber auch eine Vorbildfunktion für andere. Und das halte ich in den heutigen Zeiten für wichtig, wo doch Moral und Menschenliebe immer erst nach den finanziellen Interessen kommen.
An der Euro-Rettungs-Diskussion sieht man es ja. Für Griechenland sind 120 Mrd. verfügbar, für die Kinder im eigenen Land sind gerade mal 220 Mio. mehr für Bildung drin. (Ich weiß dass das ne polemische Milchmädchenrechnung ist, aber es zeigt trotzdem deutlich die Einstellung unserer korrupten Lobby-Politiker.)

Und irgendwie kommt es ja doch ans Licht, was Raab und Bushido machen, obwohl es ja soooo geheim ist. ;)
 
Steuerliche Vorteile für ein spendenwilliges Unternehmen halte ich nicht für ein Argument gegen das Spenden: In dem Fall geht das Geld eben an Bedürftige statt an den Staat.

Ich vermute selbst der schlechteste Staat kann Steuereinnahmen sinnvoller verwenden, als die beste "Wohltätigkeitsorganisation" Spenden.

Natürlich hat es zwei Seiten, wenn man das Spenden an die große Glocke hängt. Zum einen ist es schlicht Publicity, zum anderen aber auch eine Vorbildfunktion für andere.

Das ist zwar immer das Alibi für die Selbstbeweihräucherung aber ich glaube kaum das jemand ernsthaft in die Tasche greift nur weil Billy 20.000.000.000 rausgekloppt hat. Wobei genauer betrachtet war sogar diese sehr großzügige Spende mit ordentlich Hintergedanken gepflastert.

Und das halte ich in den heutigen Zeiten für wichtig, wo doch Moral und Menschenliebe immer erst nach den finanziellen Interessen kommen.

Moral und Menschenliebe ist auf einem Rekordhoch. Früher gab es deutlich mehr Gewalt aber zum Teil durch die Medien kann man jetzt schlecht von Kaff zu Kaff ziehen und Brandschatzen.

An der Euro-Rettungs-Diskussion sieht man es ja. Für Griechenland sind 120 Mrd. verfügbar, für die Kinder im eigenen Land sind gerade mal 220 Mio. mehr für Bildung drin. (Ich weiß dass das ne polemische Milchmädchenrechnung ist, aber es zeigt trotzdem deutlich die Einstellung unserer korrupten Lobby-Politiker.)

Mit solchen Vergleichen manöverierst du dich absolut ins Aus. Schade.

Und irgendwie kommt es ja doch ans Licht, was Raab und Bushido machen, obwohl es ja soooo geheim ist. ;)

OK, wofür setzt sich Stefan Raab finanziell ein und wie publiziert er es?
 
Ich vermute selbst der schlechteste Staat kann Steuereinnahmen sinnvoller verwenden, als die beste "Wohltätigkeitsorganisation" Spenden.
Es gibt auch Länder wie Nordkorea, Lybien, Syrien oder Somalia.
Damit hast Du Dich ins Aus manövriert.


Man kann Spenden ja auch in die Forschung stecken, wenn man schon keine hungernden Menschen retten will.
 
Es gibt auch Länder wie Nordkorea, Lybien, Syrien oder Somalia.

Super, wenn man etwas falsch verstehen will kann man es ja. Wie du ja wieder toll bewiesen hast :daumen2: .

Man kann Spenden ja auch in die Forschung stecken, wenn man schon keine hungernden Menschen retten will.

Richtig, oder man gibt das Geld dem Lila Laune Bär, da wächst uns allen ein Regenbogen aus dem.....

Wer irgendetwas sinnloses oder sinnvolles unterstützen will ist herzlich dazu eingeladen. Aber andere zu irgendetwas drängen zu wollen ist unterste Schublade.
 
Ja und? Müssen sie auch nicht. Bringt ja eh nichts.

Sollen doch die Lebensmittelhersteller mal Nahrung schicken, bringt 1000x mal mehr als Geld, demfall ist MC Donalds auch geizig, Denner auch, Aldi auch, du auch jeder.

In dieser Zeit wo dieser Thread eröffnet wurde hättest du auch ein Brot backen können und senden, hätte vielleicht auch jemandem das Leben gerettet. Besser an der eigenen Nase packen als andere schlecht zu machen.

Der Staat könnte ja auch Geld drucken und hinschicken, tut er aber nicht, ist ja auch geizig.

Die Bundesräte in der Schweiz auch die all 4 Jahre einen neuen Audi für ca. 120'000 mit v10 Motor bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück