Einen Zugriff auf einen bestimmten lokalen Port von einer bestimmten IP-Adresse aus zu unterbinden kann eigentlich jeder Prozess mit den nötigen Rechten. Ich kenne mich mit dem Windows-Netzwerkstack nicht aus, aber da ohnehin jede "Sicherheitssoftware" mit sehr vielen Privilegien ausgestattet ist, ist das eigentlich kein Problem.
Weil viele Programme es sehr gut verstehen, den Usern ein Gefühl von Sicherheit zu geben. Zack, blitzt ein Popup auf, welches neben einer kryptischen Meldung (diese deutet auf äußerst komplizierte Sachverhalte hin) eine beruhigende Entwarnung beinhaltet, à la "möglicher XMAS-Scan-Angriff von Adresse 123.45.67.89 geblockt!". Und der User denkt sich: "woah, zum Glück bin ich geschützt."
Dass gerade Portscans mittlerweile im Netz schlichtweg hinzunehmen sind, wissen viele User einfach nicht. Lass' mal irgendwas für eine Woche auf Port 21 oder 22 auf Verbindungen warten und du wirst Zugriffsversuche im fünfstelligen Bereich vermerken
Kurz und bündig: Security-Suites profilieren sich gerne. Ist ja auch klar, der Hersteller will schließlich zeigen, dass seine Software das System absolut sicher macht.
MfG Jimini