anthropogener Klimawandel

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Ich mienet nicht baschaffen von Jahreszeiten sondern das sich das Wetter so verhalten würde. Nur weil im Kalender steht es ist Winteranfang muss es nicht heissen das auch der Winter beginnt kann ja sein das es immer noch Herbst ist. Vor Jahren ha es doch im April geschneit glaub ich?
 
Die Frage ist, wie du deine Jahreszeiten definieren möchtest. "Schnee" = "Winter"? Dann kannst du auch im Mai oder Oktober ""Winter"" haben. Aber die grundsätzlichen Trends machen sich nunmal an der Sonneneinstrahlung fest und die bleibt gleich. Der kälteste Teil des Jahres wird auch in Zukunft im Januar/Februar und nicht im Juli liegen, auch wenn es da vielleicht seltener kalt genug für Schnee wird.
 
Hmm.. und was ist diesen Winter?
Irgendwie sauwarm, oder? ;)
Eben genau das passiert, was die Experten sagen, die eben an den anthropogenen Klimawandel glauben und ihn vertreten, die Extreme werden verstärkt. Letztes Jahr einen kalten Winter und viel Schnee, kälter und schneereicher als gewöhnlich. Dieses Jahr genau das Gegenteil, wärmer und schneeloser als sonst.

Ich finde den Winter bisher sehr, sehr angenehm! Obwohl ich über den letzten jetzt auch nicht direkt gejammert habe. Ich jammere eigentlich sowieso erst, wenn es wärmer als 28°C wird oder ununterbrochen regnet. Der Rest ist mir einerlei.

Ist doch ein eindeutiges Zeichen dafür, dass sich das Klima verändert und der Mensch daran seinen Anteil hat.
Ich halte Dich eigentlich für einen intelligenten Menschen, aber wie kommst Du dazu, hier eine Kausalität zu behaupten? Laß mich diese Aussage mal aufschlüsseln: Ein sehr harter und ein bisher sehr milder Winter in Folge zeugen von Klimaveränderung und dies beweist, daß der Mensch daran ursächlich beteiligt ist. Bitte was?!?

Selbst wenn diese beiden Winter in der Konstellation Beweis für eine Klimaveränderung wären (und eine Beobachtung von zwei Jahren bzw. eher sogar nur 14 Monaten kann das wohl kaum leisten), ist die Ursache oder das ursächliche Zusammenwirken verschiedener Komponenten zur Hervorbringungen dieses Klimawandels völlig offen. Was wäre denn, wenn ein sehr kalter auf einen warmen Winter gefolgt wäre? Wäre die Ursache dann in der Zahl der Gartenzwerge zu suchen?

Ich mienet nicht baschaffen von Jahreszeiten sondern das sich das Wetter so verhalten würde. Nur weil im Kalender steht es ist Winteranfang muss es nicht heissen das auch der Winter beginnt kann ja sein das es immer noch Herbst ist. Vor Jahren ha es doch im April geschneit glaub ich?

Die Jahreszeiten und das damit einhergehende Wetter haben ganz direkt mit der Entfernung der Erde zur Sonne und der Achsneigung der Erde im Verhältnis zur Sonne zu tun. Daran wird sich ohne eine irgendwie geartete gigantische Katastrophe kosmischer Art nichts wesentlich ändern. Sollte eine solche Katastrophe stattfinden, wäre aber eh alles andere egal.
 
Ich finde den Winter bisher sehr, sehr angenehm! Obwohl ich über den letzten jetzt auch nicht direkt gejammert habe. Ich jammere eigentlich sowieso erst, wenn es wärmer als 28°C wird oder ununterbrochen regnet. Der Rest ist mir einerlei.

Ich finde diesen Winter bisher auch sehr geil, liegt auch daran, dass ich gerade eine Woche in Südafrika war und die dort gerade Sommer haben. :D:D

Ich halte Dich eigentlich für einen intelligenten Menschen, aber wie kommst Du dazu, hier eine Kausalität zu behaupten? Laß mich diese Aussage mal aufschlüsseln: Ein sehr harter und ein bisher sehr milder Winter in Folge zeugen von Klimaveränderung und dies beweist, daß der Mensch daran ursächlich beteiligt ist. Bitte was?!?

Nun ja, schaue ich mir die Veränderungen in der Konzentration des CO² in der Atmosphäre in den letzten 200 Jahren an, so kann man anhand von Studien sagen, dass die Industrialisierung einen Anteil daran hat, dass sie gestiegen ist. Also ist der Mensch direkt für die Veränderungen des CO² Gehalts verantwortlich.
Dass CO² ein Klima veränderndes Gas ist, ist ebenso unbestritten (wie auch Methan und Wasserdampf und noch ein paar andere). Das Klima verändert sich gerade, kann man sehr gut an dem abschmelzenden Nordpol und das Zurückweichen der Gletscher erkennen.
Wie und in welchem Maß nun der Mensch seinen Anteil daran hat, ist bisher umstritten, da aber das CO² eben einen Anteil daran hat und der Mensch die Konzentration dessen erhöht hat, ist es nur logisch anzunehmen, dass er einen Anteil daran hat.
Und das Klima ändert sich ja nicht innerhalb von 10 Jahren komplett, sowas dauert eben, aber es gibt in die eine oder andere Richtung mach Ausreißer, eben z.B. mal einen trockenen Frühling, einen warmen Winter oder einen regnerischen Sommer.

Die Jahreszeiten und das damit einhergehende Wetter haben ganz direkt mit der Entfernung der Erde zur Sonne und der Achsneigung der Erde im Verhältnis zur Sonne zu tun. Daran wird sich ohne eine irgendwie geartete gigantische Katastrophe kosmischer Art nichts wesentlich ändern. Sollte eine solche Katastrophe stattfinden, wäre aber eh alles andere egal.

Jop, das ist richtig, die Jahreszeiten entstehen ja deswegen, weil die Erde eben nicht "gerade" im All hängt und einer perfekten Kreisbahn um die Sonne nachgeht.
Und dass die Sonne der Klimaveränderer Nr.1 ist, ist auch logisch, denn wie will man sich sonst die Eiszeiten erklären, die es immer wieder gegeben hat.
 
Ich finde diesen Winter bisher auch sehr geil, liegt auch daran, dass ich gerade eine Woche in Südafrika war und die dort gerade Sommer haben. :D:D

Na, na, na! Du machst hier also die Winter warm. Einfach so in Urlaub fliegen... wo kommen wir denn da hin? :nene:

Nun ja, schaue ich mir die Veränderungen in der Konzentration des CO² in der Atmosphäre in den letzten 200 Jahren an, so kann man anhand von Studien sagen, dass die Industrialisierung einen Anteil daran hat, dass sie gestiegen ist. Also ist der Mensch direkt für die Veränderungen des CO² Gehalts verantwortlich.

Ja, Du! Ich nicht. Ich fliege nicht auf andere Kontinente. :P

Im Ernst: Wenn man sich menschlichen Ausstoß und natürlichen anschaut, fällt es sehr schwer zu glauben, daß dieser winzige menschliche Anteil eine irgendwie geartete Auwirkung haben soll. Ich glaube, der Mensch unterliegt hier mal wieder der eigenen Selbstüberschätzung. Er ist zu schwach, um so etwas wie das Weltklima zu ändern; in die eine, wie auch die andere Richtung.

Dass CO² ein Klima veränderndes Gas ist, ist ebenso unbestritten (wie auch Methan und Wasserdampf und noch ein paar andere). Das Klima verändert sich gerade, kann man sehr gut an dem abschmelzenden Nordpol und das Zurückweichen der Gletscher erkennen.

Das Klima kennt keinen Stillstand. Es ändert sich immer, nicht nur "gerade".

Und das Klima ändert sich ja nicht innerhalb von 10 Jahren komplett, sowas dauert eben, aber es gibt in die eine oder andere Richtung mach Ausreißer, eben z.B. mal einen trockenen Frühling, einen warmen Winter oder einen regnerischen Sommer.

Ok. Dein anderer Post hatte sich angehört, als wären zwei Jahre hintereinander jetzt plötzlich kriegsentscheidend in Bezug aufs Klima. Und daß Du das annimmst, hatte ich für etwas unglaubwürdig gehalten.
 
Na, na, na! Du machst hier also die Winter warm. Einfach so in Urlaub fliegen... wo kommen wir denn da hin? :nene:

Ja, ist echt schlimm, ich wäre auch mit dem Ruderboot hingefahren, wegen des CO² Ausstoßes, aber ich habe keine Ruderer gefunden, die wollten alle zuviel Geld haben. :D:ugly:
Aber ich konnte mich einen Tag in Sun City ausruhen, das war sehr angenehm. :daumen:

Ja, Du! Ich nicht. Ich fliege nicht auf andere Kontinente. :P

Du kannst dir einen sehr guten Eindruck verschaffen, wie Kapitalismus wirkt, fliege mal nach Brasilien, da kannst du sehen, wie das ist, wenn es keine Mittelschicht mehr gibt. :(
Oder China, ich war schon mal da. Erschreckend, was die für einen Smog in den Städten haben. Hier würde jeder Alarm schlagen, da ist es Normalität.

Im Ernst: Wenn man sich menschlichen Ausstoß und natürlichen anschaut, fällt es sehr schwer zu glauben, daß dieser winzige menschliche Anteil eine irgendwie geartete Auwirkung haben soll. Ich glaube, der Mensch unterliegt hier mal wieder der eigenen Selbstüberschätzung. Er ist zu schwach, um so etwas wie das Weltklima zu ändern; in die eine, wie auch die andere Richtung.

Guckst du dir Studien an, ist erkennbar, dass sich die CO² Konzentration seit der Industrialisierung erhöht hat. Einerseits durch die Fabriken, aber auch andererseits durch Waldrodung und Viehzucht. Alles produziert eine Menge CO² und Methan.
Und dass sich dadurch das Weltklima verändern kann, siehst du ja am Nordpol, so schnell wie der jetzt abschmelzt, ist das meiner Meinung nach eben nicht mehr mit natürlichen Vorgehen zu erklären.

Das Klima kennt keinen Stillstand. Es ändert sich immer, nicht nur "gerade".

Natürlich tut es das und es wird auch irgendwann wieder eine Eiszeit geben, vielleicht in 20.000 Jahren oder so.
Eiszeiten hat es immer schon gegeben, warme Perioden auch, aber noch nie hat sich das Klima so schnell verändert wie augenblicklich.

Ok. Dein anderer Post hatte sich angehört, als wären zwei Jahre hintereinander jetzt plötzlich kriegsentscheidend in Bezug aufs Klima. Und daß Du das annimmst, hatte ich für etwas unglaubwürdig gehalten.

Natürlich nicht, ein Winter macht noch kein Klima. :ugly:
Es dauert lange, so lange dass es keiner mitbekommt, wenn man keine langfristige Aufzeichnungen hätte.
Du kennst das doch sicher mit dem Frosch.
Setzt du ihn in kochendes Wasser, springt er sofort raus.
Setzt du ihn aber in kaltes Wasser und erhitzt es langsam, hüpft er nicht raus sondern wird gekocht.
 
Im Ernst: Wenn man sich menschlichen Ausstoß und natürlichen anschaut, fällt es sehr schwer zu glauben, daß dieser winzige menschliche Anteil eine irgendwie geartete Auwirkung haben soll. Ich glaube, der Mensch unterliegt hier mal wieder der eigenen Selbstüberschätzung. Er ist zu schwach, um so etwas wie das Weltklima zu ändern; in die eine, wie auch die andere Richtung.

:hmm:
Ich weiß nicht, was du dir anguckst, aber einen nenneswerten Netto-CO2-Ausstoß in der Natur zu finden, ist alles andere als einfach. Dagegen gibt es jede Menge Menschen, die regelmäßig mehr als ihr Eigengewicht an Kohlenstoff in einer Woche oder sogar an einem Tag in CO2 verwandeln.

Stand der Wissenschaft ist jedenfalls (bzw. war es vor 2-3 Jahren - habe aber nichts von grundlegend neuen Erkenntnisse gehört): Die CO2 Menge in der Athmosphäre heute im Vergleich zur CO2 Menge zu Beginn des 19. Jhd. liegt eher 10-15% UNTER dem Wert, den man bei Berücksichtigung der anthropogenen Emissionen und aller bekannter Absorptionsmechanismen erwarten würde.
 
Das glaube ich nicht, ich merke, wenn das Wasser zu warm wird. ;)
Aber du kannst gerne mal eine Studie erstellen, auch mit Fröschen.

Wenn man es ausreichend langsam erhitzt, dann geht das. Ich will Dich jetzt nicht dazu überreden, das unbedingt am eigenen Leib auszuprobieren, weil es durchaus unangenehm werden könnte. Du kannst das natürlich auch mit sich erwärmenden Elektrogeräten probieren. Das Prinzip bleibt ja dasselbe. Aber ein Bügeleisen heizt sich schon zu schnell auf... ;)
 
Du kannst aber niemanden ein Jahr in die Wanne stecken, das funktioniert so nicht. ;)

Klimawandel geht nun mal sehr langsam voran und wenn etwas nicht sichtbar passiert, gibts immer Menschen, die dann nicht glauben, das sich was ändert.
Niemand kann sich vorstellen, wie der Grand Canyon entstanden ist, wie lange das gedauert hat, aber er ist entstanden.
 
Du kannst aber niemanden ein Jahr in die Wanne stecken, das funktioniert so nicht. ;)

Versuche es mal mit einem ordentlich schlecht gekühlten Notebook, gerne mit AMD-CPU, auf den Knien. Da kannst Du Dir schon ordentliche Rötungen zuziehen, ohne daß Du merkst, wie es immer schlimmer wird.

Klimawandel geht nun mal sehr langsam voran und wenn etwas nicht sichtbar passiert, gibts immer Menschen, die dann nicht glauben, das sich was ändert.
Niemand kann sich vorstellen, wie der Grand Canyon entstanden ist, wie lange das gedauert hat, aber er ist entstanden.

Ändern tut sich doch immer was. Darum ist es doch so lächerlich, plötzlich vom "Wandel" zu sprechen. Den gab's schon immer. Die Fragen sind nur: Ist er schlimm? Und können wir was dagegen tun? Bei beiden Fragen denke ich: nein.
 
Aus dem Grund bietet es sich auch an, von "anthropogenem Klimawandel" (siehe Überschrift...) oder "Klimadestabilisierung" zu sprechen. Beides gab es nicht schon immer.
Und "schlimm" liegt sowieso im Auge des Betrachters. Die meisten Betrachter würden etwas, das ganzen Ökosystemen den letzten Rest gibt, die 9 stellige Flüchtlingszahlen generiert und die größten Hungersnöte aller Zeiten auslöst, als "schlimm" bezeichnen. Andere nennen es vielleicht "Pech". Oder "Gottes gerechte Strafe". Was du sagst, musst du wissen.

Aber vernachlässigbar ist es nicht.

Und ob wir was gegen etwas tun, dass wir selbst verursachen?
In aller Regel ist das so.
 
Versuche es mal mit einem ordentlich schlecht gekühlten Notebook, gerne mit AMD-CPU, auf den Knien. Da kannst Du Dir schon ordentliche Rötungen zuziehen, ohne daß Du merkst, wie es immer schlimmer wird.

Ich habe inzwischen ein Pad, die Dinger werden nicht heiß. ;)

Ändern tut sich doch immer was. Darum ist es doch so lächerlich, plötzlich vom "Wandel" zu sprechen. Den gab's schon immer. Die Fragen sind nur: Ist er schlimm? Und können wir was dagegen tun? Bei beiden Fragen denke ich: nein.

Ein Wandel, der recht schnell passiert, schneller als jemals zuvor und der Mensch ist eben in der Lage das zu ändern oder dem entgegen zu wirken, aber das geht nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Solange es immer noch Staaten wie die USA oder China gibt, die sich einen Dreck darum scheren, was mit der Erde passiert, wird sich das nicht mehr aufhalten lassen und wenn dieser Karren erst mal im Dreck steckt, wird den so schnell niemand rausziehen können.

Das ist aber auch phänomenale Schwarzmalerei.

Sehe ich nicht so.
Überschwemmungen, Erdbeben und andere Naturkatastrophen hat es schon immer gegeben.
Doch früher lebten keine 7 Milliarden Menschen auf der Erde.
Ich hab die Zahlen jetzt nicht im Kopf, aber wie viele leben an Küsten, die nur wenige Meter über dem Meeresspiegel sind?
Was passiert denn, wenn das Polarmeer abgeschmolzen ist und der Südpol wieder eine Landmasse ist (wir reden hier über gigantische Mengen Eis, das zu Wasser wird)?
Genau, die Küstenregionen überschwemmen und Milliarden Menschen sind auf der Flucht, bzw. werden sich eine neue Bleibe suchen müssen.
Bedeutet also gleichzeitig, dass noch mehr Wälder gerodet werden, noch mehr Ackerland, noch mehr Monokulturen, noch mehr Viehzucht, alles enger zusammen, die Gefahr von Pandemien nimmt zu, wenn Mensch und Tier eng zusammen leben.
Und in 50 Jahren, wenn der Nordpol eisfrei ist (sofern die Experten Recht behalten), leben keine 7 Milliarden Menschen auf der Erde, es werden 9 Milliarden sein.

Wie willst du 9 Milliarden Menschen ernähren, einkleiden, ihnen Jobs geben, eine warme Wohnung, fließendes, sauberes Wasser?
 
Sehe ich nicht so.
Überschwemmungen, Erdbeben und andere Naturkatastrophen hat es schon immer gegeben.
Doch früher lebten keine 7 Milliarden Menschen auf der Erde.

Und man hat's auch einfach nicht erfahren, wenn hinter Indien rechts ein Fluß über die Ufer getreten ist.

Ich hab die Zahlen jetzt nicht im Kopf, aber wie viele leben an Küsten, die nur wenige Meter über dem Meeresspiegel sind?

Ich weiß es auch nicht. Aber man muß doch von vornherein die Frage stellen, wie klug es überhaupt ist, direkt an der Küste zu leben. Früher hat man das nicht gemacht, weil man wußte, daß einem die nächste Sturmflut das Haus unterm Hintern wegreißt. Heute scheint niemand mehr an solche Banalitäten zu denken. Das Problem, daß Unwetter immer verheerender werden, ist eigentlich ein menschengemachtes Artefakt, das dadurch entsteht, daß wir heutzutage mit großer Vorliebe an natürlich gefährderten Orten siedeln.

Was passiert denn, wenn das Polarmeer abgeschmolzen ist und der Südpol wieder eine Landmasse ist (wir reden hier über gigantische Mengen Eis, das zu Wasser wird)?

Gott sei Dank hast Du Südpol gesagt! Ehrlich: Keine Ahnung, was dann passiert. Dann ist eben mehr Wasser auch wirklich Wasser statt Eis. Da die Eismasse am Südpol allerdings wächst, dürfte das momentan ohnehin von nachrangiger Bedeutung sein.

Und in 50 Jahren, wenn der Nordpol eisfrei ist (sofern die Experten Recht behalten), leben keine 7 Milliarden Menschen auf der Erde, es werden 9 Milliarden sein.

Wie willst du 9 Milliarden Menschen ernähren, einkleiden, ihnen Jobs geben, eine warme Wohnung, fließendes, sauberes Wasser?

Gar nicht. Ich glaube nicht, daß das möglich ist.
 
Und man hat's auch einfach nicht erfahren, wenn hinter Indien rechts ein Fluß über die Ufer getreten ist.

Ändert aber eben nichts daran, dass das heute deutlich mehr Menschen betrifft als früher.

Ich weiß es auch nicht. Aber man muß doch von vornherein die Frage stellen, wie klug es überhaupt ist, direkt an der Küste zu leben. Früher hat man das nicht gemacht, weil man wußte, daß einem die nächste Sturmflut das Haus unterm Hintern wegreißt. Heute scheint niemand mehr an solche Banalitäten zu denken. Das Problem, daß Unwetter immer verheerender werden, ist eigentlich ein menschengemachtes Artefakt, das dadurch entsteht, daß wir heutzutage mit großer Vorliebe an natürlich gefährderten Orten siedeln.

Die Menschen leben dort, wo es Möglichkeiten für sie gibt leben zu können.
Und an den Küsten oder an Flüssen haben die Menschen früher immer gelebt, wie sonst willst du die Waren für den Handel transportieren wenn nicht über den Wasserweg?
Wieso wohl sind alle großen Städte in Europa an Flüssen oder an der Küste gebaut worden?

Das Risiko der Flut wurde in Kauf genommen, weil die Wahrscheinlichkeit gering war.
Sofern die Zahlen stimmen, leben heute rund 1,5 Milliarden Menschen an Küsten, die unterhalb des Meeresspiegels liegen und nur durch Deiche geschützt werden.
 
Ich weiß es auch nicht. Aber man muß doch von vornherein die Frage stellen, wie klug es überhaupt ist, direkt an der Küste zu leben. Früher hat man das nicht gemacht, weil man wußte, daß einem die nächste Sturmflut das Haus unterm Hintern wegreißt.

Man hat es zu allen Zeiten gemacht. Nur ein Bruchteil der Metropolen, die durch steigende Meeresspiegel und stärkere Stürme bedroht werden, blickt nicht auf mehrere Jahrhunderte Geschichte zurück.
Davon abgesehen ist es vollkommen wurscht, wer wann wieso in Regionen gekommen ist, die gefährdert werden. Fakt ist, dass rund die Hälfte der Menschheit in unmittelbaren Küstenregionen lebt und 3 Milliarden Menschen samt Infrastrutkur siedelst du nicht mal eben ins Hinterland um (wenn es überhaupt eins gibt - in einigen Staaten schlichtweg keine Option). Der Aufwand dafür wäre noch größer, als der Umstieg auf eine langfristig tragbare Wirtschaftsform.

Heute scheint niemand mehr an solche Banalitäten zu denken. Das Problem, daß Unwetter immer verheerender werden, ist eigentlich ein menschengemachtes Artefakt, das dadurch entsteht, daß wir heutzutage mit großer Vorliebe an natürlich gefährderten Orten siedeln.

Abgesehen von der Landflucht (die keine gänzlich neuen Gebiete erschließt), wäre mir keine weit verbreitete, systematische Bevölkerungsverlagerung der letzten zwei Jahrhunderte bekannt. Es sind auch nirgendwo große Siedlungsflächen frei geworden. Und die Zunahme von Flurschäden auf Kulturland in z.B. Europa geht unter Garantie auch nicht auf eine räumliche Verlagerung zurück. Denn es gäbe gar keinen Platz, wo man nenneswerte Mengen Ackerfläche hinverlagern könnte.

Gott sei Dank hast Du Südpol gesagt! Ehrlich: Keine Ahnung, was dann passiert. Dann ist eben mehr Wasser auch wirklich Wasser statt Eis. Da die Eismasse am Südpol allerdings wächst, dürfte das momentan ohnehin von nachrangiger Bedeutung sein.

Das du eine Angabe zur Eismasse? Mir sind nur Untersuchungen zur Eisfläche bekannt (selbst die kommen für den gesamten Kontinent auf ein Wachstum, das klein im Vergleich zu den regionalen Ab- und Zunahmen, also der Streuung, ist) und da ist keineswegs klar, ob dies durch eine Zunahme der Eismenge oder durch eine stärkere Verteilung durch schneller abfließende Gletscher kommt.

Davon abgesehen ist die Antarktis in der Tat ein Problem für die grundsätzlich ignorierte Phase nach 2100 (wen interessieren schon kommende Generationen...), vorerst ist Grönland das Problemkind No1 und das ist schon so groß, dass die beliebteste Umgangsform "verdrängen" lautet.
 
Davon abgesehen ist die Antarktis in der Tat ein Problem für die grundsätzlich ignorierte Phase nach 2100 (wen interessieren schon kommende Generationen...), vorerst ist Grönland das Problemkind No1 und das ist schon so groß, dass die beliebteste Umgangsform "verdrängen" lautet.

Grönland ist riesengroß, die größte Insel der Welt. Die Eismassen sind zum Teil 3400km dick.
Man stelle sich mal vor, dass das alles abschmelzen wird. :(
 
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