ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Eine Abschaffung der Jahreszeiten ist, nach allem, was wir wissen, definitiv nicht im Bereich des möglichen.
Hmm.. und was ist diesen Winter?
Irgendwie sauwarm, oder?
Eben genau das passiert, was die Experten sagen, die eben an den anthropogenen Klimawandel glauben und ihn vertreten, die Extreme werden verstärkt. Letztes Jahr einen kalten Winter und viel Schnee, kälter und schneereicher als gewöhnlich. Dieses Jahr genau das Gegenteil, wärmer und schneeloser als sonst.
Ich halte Dich eigentlich für einen intelligenten Menschen, aber wie kommst Du dazu, hier eine Kausalität zu behaupten? Laß mich diese Aussage mal aufschlüsseln: Ein sehr harter und ein bisher sehr milder Winter in Folge zeugen von Klimaveränderung und dies beweist, daß der Mensch daran ursächlich beteiligt ist. Bitte was?!?Ist doch ein eindeutiges Zeichen dafür, dass sich das Klima verändert und der Mensch daran seinen Anteil hat.
Ich mienet nicht baschaffen von Jahreszeiten sondern das sich das Wetter so verhalten würde. Nur weil im Kalender steht es ist Winteranfang muss es nicht heissen das auch der Winter beginnt kann ja sein das es immer noch Herbst ist. Vor Jahren ha es doch im April geschneit glaub ich?
Ich finde den Winter bisher sehr, sehr angenehm! Obwohl ich über den letzten jetzt auch nicht direkt gejammert habe. Ich jammere eigentlich sowieso erst, wenn es wärmer als 28°C wird oder ununterbrochen regnet. Der Rest ist mir einerlei.


Ich halte Dich eigentlich für einen intelligenten Menschen, aber wie kommst Du dazu, hier eine Kausalität zu behaupten? Laß mich diese Aussage mal aufschlüsseln: Ein sehr harter und ein bisher sehr milder Winter in Folge zeugen von Klimaveränderung und dies beweist, daß der Mensch daran ursächlich beteiligt ist. Bitte was?!?
Die Jahreszeiten und das damit einhergehende Wetter haben ganz direkt mit der Entfernung der Erde zur Sonne und der Achsneigung der Erde im Verhältnis zur Sonne zu tun. Daran wird sich ohne eine irgendwie geartete gigantische Katastrophe kosmischer Art nichts wesentlich ändern. Sollte eine solche Katastrophe stattfinden, wäre aber eh alles andere egal.
Ich finde diesen Winter bisher auch sehr geil, liegt auch daran, dass ich gerade eine Woche in Südafrika war und die dort gerade Sommer haben.![]()

Nun ja, schaue ich mir die Veränderungen in der Konzentration des CO² in der Atmosphäre in den letzten 200 Jahren an, so kann man anhand von Studien sagen, dass die Industrialisierung einen Anteil daran hat, dass sie gestiegen ist. Also ist der Mensch direkt für die Veränderungen des CO² Gehalts verantwortlich.

Dass CO² ein Klima veränderndes Gas ist, ist ebenso unbestritten (wie auch Methan und Wasserdampf und noch ein paar andere). Das Klima verändert sich gerade, kann man sehr gut an dem abschmelzenden Nordpol und das Zurückweichen der Gletscher erkennen.
Und das Klima ändert sich ja nicht innerhalb von 10 Jahren komplett, sowas dauert eben, aber es gibt in die eine oder andere Richtung mach Ausreißer, eben z.B. mal einen trockenen Frühling, einen warmen Winter oder einen regnerischen Sommer.
Na, na, na! Du machst hier also die Winter warm. Einfach so in Urlaub fliegen... wo kommen wir denn da hin?![]()



Ja, Du! Ich nicht. Ich fliege nicht auf andere Kontinente.![]()

Im Ernst: Wenn man sich menschlichen Ausstoß und natürlichen anschaut, fällt es sehr schwer zu glauben, daß dieser winzige menschliche Anteil eine irgendwie geartete Auwirkung haben soll. Ich glaube, der Mensch unterliegt hier mal wieder der eigenen Selbstüberschätzung. Er ist zu schwach, um so etwas wie das Weltklima zu ändern; in die eine, wie auch die andere Richtung.
Das Klima kennt keinen Stillstand. Es ändert sich immer, nicht nur "gerade".
Ok. Dein anderer Post hatte sich angehört, als wären zwei Jahre hintereinander jetzt plötzlich kriegsentscheidend in Bezug aufs Klima. Und daß Du das annimmst, hatte ich für etwas unglaubwürdig gehalten.

Du kennst das doch sicher mit dem Frosch.
Setzt du ihn in kochendes Wasser, springt er sofort raus.
Setzt du ihn aber in kaltes Wasser und erhitzt es langsam, hüpft er nicht raus sondern wird gekocht.
Das wäre beim Menschen übrigens nicht anders.

Im Ernst: Wenn man sich menschlichen Ausstoß und natürlichen anschaut, fällt es sehr schwer zu glauben, daß dieser winzige menschliche Anteil eine irgendwie geartete Auwirkung haben soll. Ich glaube, der Mensch unterliegt hier mal wieder der eigenen Selbstüberschätzung. Er ist zu schwach, um so etwas wie das Weltklima zu ändern; in die eine, wie auch die andere Richtung.

Das glaube ich nicht, ich merke, wenn das Wasser zu warm wird.
Aber du kannst gerne mal eine Studie erstellen, auch mit Fröschen.


Du kannst aber niemanden ein Jahr in die Wanne stecken, das funktioniert so nicht.![]()
Klimawandel geht nun mal sehr langsam voran und wenn etwas nicht sichtbar passiert, gibts immer Menschen, die dann nicht glauben, das sich was ändert.
Niemand kann sich vorstellen, wie der Grand Canyon entstanden ist, wie lange das gedauert hat, aber er ist entstanden.
Die meisten Betrachter würden etwas, das ganzen Ökosystemen den letzten Rest gibt, die 9 stellige Flüchtlingszahlen generiert und die größten Hungersnöte aller Zeiten auslöst, als "schlimm" bezeichnen.
Versuche es mal mit einem ordentlich schlecht gekühlten Notebook, gerne mit AMD-CPU, auf den Knien. Da kannst Du Dir schon ordentliche Rötungen zuziehen, ohne daß Du merkst, wie es immer schlimmer wird.

Ändern tut sich doch immer was. Darum ist es doch so lächerlich, plötzlich vom "Wandel" zu sprechen. Den gab's schon immer. Die Fragen sind nur: Ist er schlimm? Und können wir was dagegen tun? Bei beiden Fragen denke ich: nein.
Das ist aber auch phänomenale Schwarzmalerei.
Sehe ich nicht so.
Überschwemmungen, Erdbeben und andere Naturkatastrophen hat es schon immer gegeben.
Doch früher lebten keine 7 Milliarden Menschen auf der Erde.
Ich hab die Zahlen jetzt nicht im Kopf, aber wie viele leben an Küsten, die nur wenige Meter über dem Meeresspiegel sind?
Was passiert denn, wenn das Polarmeer abgeschmolzen ist und der Südpol wieder eine Landmasse ist (wir reden hier über gigantische Mengen Eis, das zu Wasser wird)?
Und in 50 Jahren, wenn der Nordpol eisfrei ist (sofern die Experten Recht behalten), leben keine 7 Milliarden Menschen auf der Erde, es werden 9 Milliarden sein.
Wie willst du 9 Milliarden Menschen ernähren, einkleiden, ihnen Jobs geben, eine warme Wohnung, fließendes, sauberes Wasser?
Und man hat's auch einfach nicht erfahren, wenn hinter Indien rechts ein Fluß über die Ufer getreten ist.
Ich weiß es auch nicht. Aber man muß doch von vornherein die Frage stellen, wie klug es überhaupt ist, direkt an der Küste zu leben. Früher hat man das nicht gemacht, weil man wußte, daß einem die nächste Sturmflut das Haus unterm Hintern wegreißt. Heute scheint niemand mehr an solche Banalitäten zu denken. Das Problem, daß Unwetter immer verheerender werden, ist eigentlich ein menschengemachtes Artefakt, das dadurch entsteht, daß wir heutzutage mit großer Vorliebe an natürlich gefährderten Orten siedeln.
Ich weiß es auch nicht. Aber man muß doch von vornherein die Frage stellen, wie klug es überhaupt ist, direkt an der Küste zu leben. Früher hat man das nicht gemacht, weil man wußte, daß einem die nächste Sturmflut das Haus unterm Hintern wegreißt.
Heute scheint niemand mehr an solche Banalitäten zu denken. Das Problem, daß Unwetter immer verheerender werden, ist eigentlich ein menschengemachtes Artefakt, das dadurch entsteht, daß wir heutzutage mit großer Vorliebe an natürlich gefährderten Orten siedeln.
Gott sei Dank hast Du Südpol gesagt! Ehrlich: Keine Ahnung, was dann passiert. Dann ist eben mehr Wasser auch wirklich Wasser statt Eis. Da die Eismasse am Südpol allerdings wächst, dürfte das momentan ohnehin von nachrangiger Bedeutung sein.
Davon abgesehen ist die Antarktis in der Tat ein Problem für die grundsätzlich ignorierte Phase nach 2100 (wen interessieren schon kommende Generationen...), vorerst ist Grönland das Problemkind No1 und das ist schon so groß, dass die beliebteste Umgangsform "verdrängen" lautet.
