Anthem: Bericht über Crunch Times, Personal-Chaos und Frostbite-Drama sorgt für Diskussionsstoff

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Aktuell macht eine Story die Runde, die zumindest interessante Einblicke in die Spielebranche erlaubt. Kotakus Jason Schreier berichtet aus der Entwicklungsgeschichte von Anthem oder wie sie sich zugetragen haben soll. Das sorgt für einiges Aufsehen und zog bereits eine Reaktion von Entwickler Bioware nach.

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Demnach soll das Spiel trotz sieben Jahre Entwicklung erst in den letzten 18 Monaten wirklich Form angenommen haben

Mit sowas in der Richtung habe ich gerechnet.
Man sucht bei Anthem nämlich vergebens danach was da so lange gedauert hat.
 
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So ein langer Bericht und es klingt für mich wie bei einer Seifenoper. Mal sind die Chefs schuld, dann die Arbeitsumstände, dann das fehlende/wechselnde Personal und auch mal die Engine. :rolleyes:
 
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Mit sowas in der Richtung habe ich gerechnet.
Man sucht bei Anthem nämlich vergebens danach was da so lange gedauert hat.

Klingt auch sehr nach der Entwicklung von ME:A, bei der man ja auch (Gerüchten zufolge, weil die Frostbite-Engine für die Vision des Spiels einfach nicht geeignet war) nach Jahren wieder komplett von vorn anfing und dann für ein umfangreiches ambitioniertes Spiel keine Zeit mehr war.

Man muss dann vielleicht (auch gerade nach dem Erfolg von Apex basierend auf Source) bei EA langsam mal umdenken und nicht jedem Studio für jedes Genre ein und dieselbe Engine aufzwingen, nur weil sie zugegebenermaßen hübsch anzusehen ist.
 
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Klingt alles plausibel. So in etwa wird es auch gewesen sein.
Auf den Artikel bezogen könnte es evtl. also doch gut für Bungie sein, dass sie nicht mehr zum Activision/Blizzard Team gehören und eigenständig an Destiny 3 arbeiten.
 
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Der Artikel ist wirklich lesenswert, bisschen lang, aber selten so was im Bereich Gaming gesehen. Hoffe dass jetzt die Kritiker der Kritiker endlich ein bisschen einsehen, dass das Spiel von Anfang an nur eine Frechheit war, Early Access at best. Ich finde, dass Potential besteht immer noch, aber sie sollten sich mal für ein Jahr zurückziehen und was kohärentes und fertiges liefern.
 
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Ich denke mal die Frostbite Engine ist eben nur für Dice gut. Die Entwickler kennen ihre Engine in und auswendig, die anderen Teams natürlich nicht. Deshalb rennt ein Battlefield auch einfach, wogegen einen Dragon Age oder Mass Effekt deutlich langsamer läuft.

Leider ist es nicht mehr das Bioware von früher, wer weiß schon wirklich woran es liegt. Hauptpunkt ist sicher das man einfach das fallsche Personal eingestellt hat, der Druck zu hoch ist. Wenn dann das Entwicklungskonzept nicht auf geht, kann man sich schon vorstellen was da los ist.

Momentan gibt es ja einen massiven MP drang. Ich hoffe das ist nur einen Phase von vielen. Manche Entwickler müssen aufjedenfall mehr Herzblut in eine Entwicklung reinstecken und nicht immer nach maximalen Profit gehen. Man kann es auch durch aus mal kleiner angehen und muss den Vorgänger nicht immer in der Größe übertrumpfen. Ein Gutes Spiel wird sich immer gut verkaufen und wenn man dann noch bock hat, kann man das Spiel mit einen Add on erweitern. Das kommt beim Kunden jedenfalls deutlich besser an, als diese mini DLCs.

Bei einen Single Player bringt es halt nichts, wenn das Gameplay super ist, aber dafür die Story nur *******, umgekehrt natürlich genauso.
 
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Sehr gut geschriebener Artikel, dem man ebenfalls anmerkt, dass hier Herzblut reingeflossen ist, trotz oder vielleicht gerade wegen dem haarstreubenden Thema (unmenschliche Arbeitsbedingungen die krank machen). Danke Herr Link.
 
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Zitat"Als Bioware zur E3 2017 ankündigte, Anthem werde im Herbst 2018 erscheinen, bestand der tatsächliche Build des Spiels aus gerade mal einer Mission."


genau das war meine Vermutung und ich habe das hier kurz nach Release von anthem geschrieben "Das spiel wurde in 6 Monaten zusammengetackert" nun waren es halt nicht 6 sondern ein jahr, aber 6 Jahre lag hat man nichts gemacht. so sieht Anthem auch aus.

Sollte die Vorwürfe der Mitarbeiter übrigens wahr sein sollte man den gesamten Laden dicht machen, ich denke es gibt noch genügend andere Entwickler die fähige leute brauchen....
 
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,,,dabei waren die Erwartungen hoch und das Spiel ist wohl auch nicht wirklich schlecht...

Das hört sich so an, als hätte der Autor dieses Artikels eine Meinung zu Anthem aufgrund Hörensagens. Immer schön, wenn man zu etwas eine Meinung, aber keinerlei eigene Erfahrungen hat.

Korrekt muss der Satz wie folgt lauten: ... dabei waren die Erwartungen hoch, das Spiel wird ihnen in keinster Weise gerecht und ist darüber hinaus schlicht als peinliche Katastrophe zu bezeichnen!
 
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So ein langer Bericht und es klingt für mich wie bei einer Seifenoper. Mal sind die Chefs schuld, dann die Arbeitsumstände, dann das fehlende/wechselnde Personal und auch mal die Engine. :rolleyes:

Solche Fehltritte können durchaus passieren. Nur scheinen sie bei Bioware alle gleichzeitig aufgetreten zu sein. Entweder das oder zeitlich kurz nacheinander. Die Planung und das ganze Management hat laut Bericht gearbeitet wie ein Hühnerhaufen.

Ich schäme mich regelrecht, dass ich für diese Grütze hier in den Foren das Spiel im Vorfeld so gelobt habe. Dachte wirklich das wird der "Must-Have Titel 2019". :heul:

Derart fassungslos war ich noch nie. Man kennt ja EA und deren Fluch der gefloppten Studios. Bioware hätte ich nie dazu gezählt. Die Berichte lesen sich als wäre jeder Abteilungsleiter ein Stromberg. :nene:
 
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So ein langer Bericht und es klingt für mich wie bei einer Seifenoper. Mal sind die Chefs schuld, dann die Arbeitsumstände, dann das fehlende/wechselnde Personal und auch mal die Engine. :rolleyes:

Die Chefs sind an den Arbeitsumständen inklusive der Wahl der Engine Schuld und die Arbeitsumstände am Personalwechsel und -mangel. Jeder Entwickler, der was auf sich hält und dem seine Gesundheit was bedeutet, sollte unverzüglich anfangen, sich zu woanders zu bewerben, sobald EA anfängt am Arbeitsplatz mitzumischen. Da braucht sich EA auch überhaupt nicht zu wundern. Das sind intelligente, gut ausgebildete und kreative Köpfe, die sich so eine Behandlung wirklich nicht bieten lassen müssen. Ich wundere mich eigentlich über jeden einzelnen, der so was länger als einen Monat mitmacht.
 
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Jeder Entwickler, der was auf sich hält und dem seine Gesundheit was bedeutet, sollte unverzüglich anfangen, sich zu woanders zu bewerben....

Also wenn man so was liest:
Dutzende Entwickler, darunter erfahrene Veteranen, sollen Bioware wegen der Arbeitsbedingungen verlassen haben. Damit einher geht in der Regel auch ein Qualitätsverlust des Produktes. Manche Leute bei Bioware sollen sich in Räume eingeschlossen und geweint haben. Generell seien die Mitarbeiter verärgert und traurig; Depression und Angst seien im Studio allgegenwärtig.
sind das für mich schon fast unzumutbare Arbeitsbedingungen.
Bioware sollte da dringend mal Ordnung rein bringen. Unter solchen Zuständen kann und will man doch keine Projekte angehen.
 
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Als Spieler mag ich die Engine auch nicht.

Komisch.

Das hört sich so an, als hätte der Autor dieses Artikels eine Meinung zu Anthem aufgrund Hörensagens. Immer schön, wenn man zu etwas eine Meinung, aber keinerlei eigene Erfahrungen hat.

Korrekt muss der Satz wie folgt lauten: ... dabei waren die Erwartungen hoch, das Spiel wird ihnen in keinster Weise gerecht und ist darüber hinaus schlicht als peinliche Katastrophe zu bezeichnen!

Ist leider immer wieder das gleiche wehleidige Thema mit dem Link.
 
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Es wird langsam echt Zeit für das Siegel "aus artgerechter Entwicklerhaltung" auf Spielen, auch wenn ich um EA Spiele in der Regel eh einen großen Bogen mache.

Aber im Ernst solche Dinge sollten am Besten schon vor der Veröffentlichung der breiten Öffentlichkeit publik gemacht werden, damit das Management auch wirklich mal Angst davor haben muss, dass der Umsatz aufgrund solcher Berichte sinkt.
So ist das Ganze bis zum nächsten großen AAA Titel meist schon wieder vergessen.
 
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Es wird langsam echt Zeit für das Siegel "aus artgerechter Entwicklerhaltung" auf Spielen, auch wenn ich um EA Spiele in der Regel eh einen großen Bogen mache.

Wie gesagt, gute Entwickler kommen im Moment gut unter und hier merkt man ja wohl schon an der Qualität des Spiels, dass die Arbeitsbedingungen vielen zu schlecht waren. Aber selbst die Qualität stört ja nicht mal so viele, solange AAA draufsteht.
 
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