Die Begrenzung auf max. 3 Installationen ist, so wie ich das hier im Forum sehe, der Punkt, der am meisten und am heftigsten kritisiert wird. Und die Verteidiger der Begrenzung sagen dann, drei mal sei doch ausrechend, man installiere ja nicht jede Woche Anno neu und man könne sich ja von Ubisoft telefonisch oder per Mail eine erneute Freischaltung erteilen lassen.
Aber warum macht sich Ubisoft diesen Aufwand, setzt sich schlechter Prese aus und gibt dafür Geld aus, wenn ein Verzicht auf die Installationsbeschränkung genau das gleiche Resultät hätte: unbegrenz oft installieren.
So wie es angekündigt wurde, hat dieses System überwiegend Nachteile für Publisher und Kunden:
- Der Kunde fühlt sich bevormundet und verdächtigt.
- Der Kunde hat erhöten Aufwand, weil er eine Hotline anrufen muss, um ein Spiel zum 4. Mal zu installieren - ein erkennbare Nutzen des umständlichen Systems bleibt dem Kunden verborgen.
- Der Publisher hat erhöhte Kosten für den Kopierschutz, für den Betrieb eines Callcenters, eines Registireungsservers und und und...
- Und wenn der Pubsisher jedem Bittsteller eine erneute Freigabe erteilt, wozu dann der Aufwand? Warum nicht gleich ohne Begränzung?
Wenn der Publisher nicht tätsächlich vorhat, Bittsteller abzuweisen, dann lohnt sich für ihn der Aufwand nicht. Und wie will man am Telefon einer dummen Tonbandstimme oder einem genervten Callcenter-Mitarbeiter klarmachen, dass man wirklich ein Originalspiel zum Vollpreis gekauft hat und wegen unglückllicher Umstände zum vierten Mal installieren muss. Am Telefon kann neimand gerechtfertigt eine Entscheidung treffen, ob der Anrufer ein ehrlicher Käufer ist oder ein dreister Betrüger. Die Folge, die ich erwarte, wäre, dass einige ehrliche Käufer abgewiesne werden, aber einige Kopierer eine Freischaltung erhalten. Irgendwie auch nicht Sinn der Sache, das muss doch besser gehen.