AMD X570: Ryzen-1000-Kompatibilität auf Gen-3-Mainboards verschwunden, Ursache unklar

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Sie hat definitiv keine hohe Priorität bei den Herstellern. Solange niemand aktiv Steine in den Weg legt, muss das aber kein Problem sein. Intel hat beispielsweise in der letzten Sockel-775-Generation auch keine Netburst-Prozessoren mehr unterstützt, aber bei Gigabyte liefen sie problemlos. Nach dem gleichen Prinzip gab es häufiger sauberen Xeon-Support auf Desktop-Platinen.
 
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Da hast du wohl recht, aber erstmal bin ich gespannt auf weitere Test's dahingehend, von euch und von anderen Reviewern, ein wenig seltsam mutet es trotzdem an, wenn man sich vor Augen führt wie oft die Werbetrommel für die Kompatibilität gerührt wurde, sowohl von den Herstellern als auch von AMD selbst und jetzt wo es so weit ist, mag keiner was konkret sagen. :ugly:
 
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Es blieb beim Schweigen. Es werden gerade die ersten 1.0.0.3ABB-UEFIs ausgerollt, damit werde ich es punktuell noch einmal probieren, mache mir aber keine Hoffnungen. Ryzen 1000, X570, AGESA 1.0.0.3 – such dir zwei aus, aber mehr geht nicht. (Zumindest in der Theorie. 1.0.0.3-UEFIs für X370 wachsen nicht unbedingt auf Bäumen.)
 
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Ich schau ja derzeit so vermehrt was ASRock so an BIOS Updates nachschiebt, nun haben die ja auch angefangen endlich die AGESA 1003ABB zu veröffentlichen, nachdem die meisten Bretter ja zuletzt fast ausschließlich noch auf Stand AGESA 1001 verblieben, nun macht mich die Beschreibung aber stutzig:

1. Update AMD AGESA Combo-AM4 1.0.0.3 ABB
2. Improve Destiny2 gaming experience with Matisse CPU.

*ASRock do NOT recommend updating this BIOS if Pinnacle, Raven or Summit Ridge CPU is being used on your system.
*This BIOS does NOT support following Bristol Ridge CPU due to the limited BIOS ROM size: Athlon x4 970/950/940, A12-9800/9800E, A10-9700/9700E, A8-9600, A6-9550/9500/9500E
*Before updating this BIOS, please also read the description in previous BIOS version.

Also die Rot markierte Stelle und die existiert auch so ausnahmslos bei allen 300er und 400er Serien von ASRock, weißt du irgendwas, wesshalb die die Version nicht für genannte CPU's empfehlen...zumal es ja notwendig ist, zumindest zum Updaten genau eine solche CPU zu nutzen, ich find das alles sehr merkwürdig was da abgeht mit der Kompatibilität und den BIOS Updates.


Edit: Laut deren Liste laufen auch die Matisse Prozessoren mit 105 Watt TDP auf deren A320 Platinen... find ich mutig... :stupid:
 
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Die Warnung für Pinnacle Ridge kann ich nicht nachvollziehen. Möglicherweise liegt ein spezifischer Bug vor oder es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme: Ryzen-2000-CPUs sind ausoptimiert und werden von Bugfixes für Zen2 nicht profitieren. Die Hersteller raten aber grundsätzliche von UEFI-Updates ab, wenn keine Probleme bestehen. Das könnte auch der Grund für die Warnung bei 300er- und 400er Platinen sein. Eigentlich müssten auf denen alle CPUs funktionieren (es sei denn, die X570+Zen-Blockade ist buggy), aber warum sollte man ein Beta-AGESA (die nächste ausgereifte Version wäre 1.0.0.4) für alte CPUs installieren?

Definitiv anschließen kann ich mit der Nicht-Empfehlung von AGESA 1.0.0.3ABB bei Summit und Raven Ridge (also 2 Jahre alte CPUs, 1 Jahr alte APUs) auf X570: Zumindest Biostar bootet Ryzen-1000-CPUs nicht mit 1.0.0.3ABB und ich denke nicht, dass das bei irgend einem anderen Hersteller anders läuft.
 
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Definitiv anschließen kann ich mit der Nicht-Empfehlung von AGESA 1.0.0.3ABB bei Summit und Raven Ridge (also 2 Jahre alte CPUs, 1 Jahr alte APUs) auf X570: Zumindest Biostar bootet Ryzen-1000-CPUs nicht mit 1.0.0.3ABB und ich denke nicht, dass das bei irgend einem anderen Hersteller anders läuft.

Ja, soweit waren wir ja schon, aber die Warnung steht ausschließlich bei Brettern mit 300er und 400er Chipsatz dran, nicht jedoch bei dem für 500er Chipsätzen.
Da steht ja nur die "vielsagende" Phrase:
Improve Destiny2 gaming experience with Matisse CPU
dran, worüber ich ja schon ein wenig schmunzeln muss, wenn man daran denkt, das dass Spiel vorher nichtmal gestartet ist auf besagten CPU's.

aber warum sollte man ein Beta-AGESA (die nächste ausgereifte Version wäre 1.0.0.4) für alte CPUs installieren?
Warum sollte man so ein BIOS Update dann überhaupt für 300er und 400er Chipsätze anbieten, das erschließt sich mir nicht ganz, das Ding ist ja auch, das diese BIOS Versionen auch nicht im Beta Abschnitt zu finden sind, sondern in der offiziellen BIOS Update Kategorie, ich selbst weiß ja das die AGESA Versionen welche mit Buchstaben versehen sind, eigentlich alles Beta Versionen sein sollten, aber jeder unbedarfte Nutzer denkt das ist eine fertige Version und weder dem unbedarften Nutzer noch mir wird bei den BIOS Versionen klar woher diese Einschränkungen kommen und auf den ersten Blick wirkt das auch merkwürdig, da man ja eine der genannten CPU's zumindest zum BIOS update benutzen müsste für 300er und 400er Chipsätze, ich find das echt mehr als merk- und fragwürdig.

Am Ende tausch ich mein X370 Taichi eben doch noch gegen ein X570 oder gegen eines mit dem ASMedia Chipsatz, sollten die bis dahin erschienen sein..., wie auch immer die Bretter dann heißen mögen.
So ganz geheuer ist mir das mit der Kompatibilität der Matisse CPU's runter zu den 300er Chipsätzen und deren Bios langsam nicht mehr.
Wollte längst bei Matisse zuschlagen, nur die Beta BIOS Versionen für mein Brett aussetzen, aber es wird ja von Version zu Version nur noch merkwürdiger.
 
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Die Kennzeichnung ist definitiv merkwürdig und die Positionierung missverständlich. Aber für Matisse-Nutzer und möglicherweise auch für Picasso sollten sie 1.0.0.3abb-Updates für alte Platinen anbieten, die für diverse ...-Ridger aber keine Vor- und schlimmstenfalls Nachteile haben.
 
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Die Kennzeichnung ist definitiv merkwürdig und die Positionierung missverständlich. Aber für Matisse-Nutzer und möglicherweise auch für Picasso sollten sie 1.0.0.3abb-Updates für alte Platinen anbieten, die für diverse ...-Ridger aber keine Vor- und schlimmstenfalls Nachteile haben.

Gehe ich auch von aus. Ich habe bisher noch keine Probleme feststellen können, außer das das Booten etwas länger dauert, da er beim UEFI wohl länger braucht.

Und danke für die schnelle Aufklärung ich hätte mich sonst wohl dick in die Nesseln gesetzt. :daumen:
Würde mich aber auf jedenfall freuen, falls du mal nachtests mit anderen AGESA versionen machen könntest, wenns mal soweit ist.
 
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Den 1800er reinzupacken, wenn ich ohnehin neue AM4-Boards & -UEFIs in Arbeit habe, wird sicherlich kein Problem sein.
 
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Kleiner Wasserstandsbericht:
Der 1800X im Launch-UEFI 1.00 des Asrock X570 Pro4 mit AGESA 1.0.0.3_ (Ohne Zusatz). Das ist kein Widerspruch zu den bisherigen Tests mit 1.0.0.3a und später, aber ein nettes Detail für Updater. Mit AGESA 1.0.0.3aba respektive dem aktuellen UEFI 1.30 ist aber auch hier Schicht im Schacht.
 
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Warum das Bios denn überhaupt updaten, solange alles funktioniert ?
 
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Eine Frage würde sich mir aber trotzdem stellen, angenommen man kauft ein X570 Board mit AGESA ab 1.0.0.3 aba, also ein Ryzen der ersten Generation läuft nicht mehr auf dem Board.

Ist es dann nicht möglich einfach eine ältere AGESA Version aufzuspielen ? :what:
 
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Wenn man einen Ryzen 2000 (oder neue) zur Hand oder das Board einen Hardware-Flasher mitbringt: Ja.
Ich habe über ein halbes Dutzend Boards in der Redaktion zwischen 1.0.0.3a/b/a und 1.0.0.2c oder 1.0.0.3_ hin und her geflasht, es gab nie Probleme. Man braucht auch keine speziellen Tools oder ähnliches, bislang existieren keine Downgrade-Sperren.
 
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Super, danke für die schnelle Antwort Torsten.

Im Bezug auf künftige Aufrüstkompatibilität, würde es in meinem Augen Sinn machen eine 1700X mit einem X570 zu paaren, da ich noch kein Am4 Board habe und die Ryzen CPU günstig abgreifen konnte. Wie ist eure Meinung dazu ?
:what:
 
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In deinen Augen? Weiß ich nicht. :-)
In meinen Augen: Wenn du die Erweiterungsmöglichkeiten des X570 gebrauchen kannst oder die CPU nur eine begrenzte Zeit nutzen möchtest, würde ich zu einer neueren Platine greifen. Allerdings muss ich Silent-Enthusiasten zu Vorsicht bei Asus und Gigabyte raten - die alten UEFIs bringen weder optimale I/O-Hub-Lüfterprofile mit sich noch manuelle Einstellmöglichkeiten. (Die neuen haben das bei Gigabyte, aber dann braucht's halt 2000/3000)
Wenn du lange Zeit den 1700X nutzen und weder eine 4.0-Grafikkarte noch mehr als eine sonstige 3.0-Erweiterung (insbesondere nicht mehr als eine flotte M.2) nutzen wirst, tut es auch ein X470 oder, gerade sehr günstig im Abverkauf, möglicherweise auch ein X370. Das Problem bei den frühen X570er UEFIs sind halt die Bugs. Ich hatte in meinen Tests Glück und keine totalen Show-Stopper dabei (einige Platinen konnten die Samsung 960 Pro aber nur am I/O-Hub booten), aber gerade als Privatkäufer der im Zweifelsfall keinen Zugriff auf eine 3000er-Diagnose-CPU hat, ist das ein gewisses Risiko.
 
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:nicken::daumen: zum Glück hätte ich zur Not eine 3000er Diagnose CPU zur Hand.
Ich bin ja nun auch schon seit den 386 Zeiten mit Computern am werkeln.... Schön dass ich da nicht ganz auf dem Holzweg war mit meiner Annahme. Früher war ich auch oft early adopter, mittlerweile gehe ich aber mit etwas mehr Abstand an den Hardwareneukauf ran, deshalb meine Rückfrage.
Ich danke für die schnelle Reaktion deinerseits.
Macht weiter so :daumen::daumen::daumen:
 
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Wenn man einen Ryzen 2000 (oder neue) zur Hand oder das Board einen Hardware-Flasher mitbringt: Ja.
Kleiner Bericht bezüglich umgekehrtem Fall, also neueste BIOS-Version auf altem Chipsatz:

Ich habe gerade nach langem Zögern todesmutig und trotz Warnung auf der Asrock-Seite mein X370 Killer SLI von BIOS-Version 5.40 auf Beta 5.70 (AGESA Combo-Pi 1.0.0.4b) gebracht.
Mit diesem Stand läuft mein Ryzen 1600 genau so prima wie vorher, die Menü-Punkte, -Struktur und Grafiken wurden etwas geändert, das AMD-CBS Menü ist wieder etwas umfangreicher (wie bei 5.10) und es gibt auch weiterhin Profile.

Gewagt hatte ich diesen Schritt nur, weil ich gelesen hatte, dass AMD mit AGESA 1.0.0.4 im Gegensatz zu 1.0.0.3 ABB(A) wieder den Microcode für Ryzen 1000 bis 3000 zusammenführen will.
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Kleiner Zwischenbricht auch von unserer Seite:
Es scheint so, als wäre die Inkompatiblität mit 1.0.0.4 wieder verschwunden. Technisch überrascht das nicht unbedingt, denn die gleichzeitig vorgestellten "neuen" Athlon-APUs nutzen weiterhin den originalen Raven-Ridge-Kern der 2000er Ryzens mit IGP, nicht den neueren Picasso der 3000er. AMD hatte also gar keine andere Wahl als Zen1 wieder zu unterstützen. Ich habe aber noch nicht die Zeit gefunden, es mit mit allen Boards und auch 1.0.0.4B (Unterstützung nur mit nicht-Beta?) zu prüfen.
 
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Ich habe mittlerweile Probleme mit dem BIOS 5.70 und rate dringend davon ab (vor Ryzen 3000 bitte beim X370 Killer SLi bei 5.40 bleiben, andere Boards analog dazu).
Es gibt 5 kurze Pieptöne, mit anderem RAM und anderem Ryzen 1600 besteht das Problem weiterhin.

EDIT
Das Problem wurde gefunden, meine Grafikkarte hat sich kurz vor Weihnachten verabschiedet. Mit anderem RAM und anderem Ryzen 1600 zeigte sich das gleiche Problem, mit meinem alten Dauerläufer R9 290 lief alles sofort wieder.

EDIT2
Hin und wieder bootet das System nicht mit BIOS 5.70 (AGESA 1.0.0.4 Combo-AM4) und meinem Ryzen 1600, ähnliche Probleme auch bei einem MSi B450 A-Pro Max.
Ich empfehle allen Ryzen 1 Nutzern sämtlicher Mainboards kein BIOS mit AGESA-Version über 1.0.0.3 AB!
 
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