AMD verliert Konsolenexperten Bob Feldstein - an Konkurrenten Nvidia

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Lötkolbengott/-göttin
Hallo Forum (ja, ich schon wieder ;) ),

wie Computerbase und Planet3dnow unter Berufung auf das amerikanische Wall Street Journal melden, hat das ATi-Urgestein Bob Feldstein das Unternehmen in Richtung des Konkurrenten Nvidia verlassen.
Feldstein, der seit 1994 für ATi und damit seit der Übernahme 2006 für AMD gearbeitet hatte, soll als Vice President Strategic Development der führende Kopf hinter AMDs Verträgen mit Microsoft, Sony und Nintendo gewesen sein, und damit verantwortlich dafür, dass die next-gen Konsolen der Gerüchteküche nach alle auf Grafikhardware aus dem Hause AMD setzen.

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Nach dem Verlust von hochrangigen Führungskräften wie dem CEO Derrick Meyer, Senior Vice President Rick Bergman, Chief Sales Officer Emilio Ghilardi und Vice President und CTO graphics division Eric Demers verlässt damit also ein weiterer Mitarbeiter von einigem Ruf das Unternehmen.
Das Arbeitsverhältnis mit AMD soll bereits am 13. Juli beendet gewesen sein, bei Nvidia bekleidet Feldstein nun den Posten des Vice president of Technology Licensing, was demnach wohl genau seiner früheren Tätigkeit für AMD entspricht.
Da Bob Feldstein ausgezeichnete Verbindungen zu den oben genannten Konsolenherstellern nachgesagt werden, ist dieser Wechsel zu Nvidia potentiell ein harter Schlag für AMDs zukünftige Geschäftsbeziehungen im Konsolenmarkt.
 

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Auf die kommenden Konsolen wird das wohl kaum noch Einflüsse haben. Bis zur übernächsten Generation ist der Mann vielleicht schon in Rente. :ugly:

Naja, ich finde es recht müsig sich über solche Personalien gross den Kopf zu zerbrechen.
 
Auf die kommenden Konsolen wird das wohl kaum noch Einflüsse haben. Bis zur übernächsten Generation ist der Mann vielleicht schon in Rente. :ugly:

Naja, ich finde es recht müsig sich über solche Personalien gross den Kopf zu zerbrechen.

aber diese Leute bewegen einiges ;)

läässt AMD schlecht da stehen, wenn die eigenen Manager zur direkten Konkurrenz wechseln.
 
in der chemiebranche etc ist das gang und gäbe, obwohl vertragsklauseln eigentlich genau das verbieten :ugly: . wieso sollte es also in der it-welt anders sein.
 
Die Hardware zur LastGen steht schon fest, daher ist es relativ egal. Danach wird sowiso alles auf Cloud Gaming hinauslaufen.
 
Naja, ich finde es recht müsig sich über solche Personalien gross den Kopf zu zerbrechen.
Unsereins vielleicht, aber AMD sollte sich sehr wohl den Kopf zerbrechen.

Die Lenker in einer Unternehmung entscheiden nunmal über Erfolg oder Misserfolg einer Firma. Jemanden zu verlieren, der in seinem Bereich erfahren ist, gute Kontakte hat und erwiesenermassen Erfolge verbuchen konnte, sollte man um jeden Preis halten.
 
müssen die nicht normal so ne sperrZeit von nem Jahr oder so absitzen bis sie wieder zu nem Unternehmen können damit danicht die Top Geheimnisse ausplaudern
 
müssen die nicht normal so ne sperrZeit von nem Jahr oder so absitzen bis sie wieder zu nem Unternehmen können damit danicht die Top Geheimnisse ausplaudern
Die Verträge können ganz unterschiedlich sein. Es gibt Sperrfristen, dann wiederum welche ohne, wo man sofort einsteigen kann, aber es einem nicht erlaubt ist Firmengeheimnisse weiter zu geben, was natürlich eher schwer zu kontrollieren ist.
Dann gibt es auch welche, die die Abteilungen begrenzen. Also wenn ich z.B. ein Techniker bei AMD bin, dann dürfte ich nicht in eine Technikabteilung von Nvidia wechseln, aber in die Marketing-Abteilung wäre kein Problem.
Kombinationen und jegliche Variationen sind möglich, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt :ugly:
Natürlich gibt es aber eher eine Branchenübergreifende Lösung, was häufig wohl eine Sperrfrist darstellt mit dem Eid keine Schlüsseltechnologien und Ähnliches vom Konkurrenten und deren Roadmaps zu verraten.
 
Die Hardware zur LastGen steht schon fest, daher ist es relativ egal. Danach wird sowiso alles auf Cloud Gaming hinauslaufen.

Vllt. nicht direkt im Anschluss, aber generell schon.

Das Zocken wird dann ein extrem einseitiges Unterfangen, da die eigene leistungsfähige Infrastruktur den Usern bisher zumindest theoretisch eine gewisse Mitsprache erlaubt. Allgemein läuft es im breiteren Entertainmentbereich momentan auf Großanbieter wie Facebook raus. Ich finde nicht, dass sich die Versprechen des Web 2.0 erfüllt haben, eher noch hat die Contentmafia neue Hebel in die Hand bekommen. Der Vernetzungsaspekt war ja auch vorher schon gegeben, nur war er weniger "prominent".
 
so weit sind wir ja noch laaaaange nicht...(noch) Zukunftsträume der Gaming-Industrie!

Wäre aber auch nur ein konsequenter Ausbau d. Knebelung und Abhängigkeit von Publishern und deren Schergen...sie servieren nach dem Motto "Spiel oder Stirb"...ob uns dieses Mahl schmeckt oder nicht.

Aber wenn die Technik soweit sein wird, wird die "dumpfe" (m.E. vor allem Konsolenspieler) Masse auf diesen Zug aufspringen, da bin ich mir dann relativ sicher :daumen2:

Alles was noch einfacher ist und halbwegs zockbar ist ( Hallo? keine DVD mehr kaufen/leihen und einlegen - welch ein Segen :schief: ) wird angenommen, anders kann ich mir so manche Tablet- und Handy-Zockerei nicht erklären :huh:
 
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