Benutzt ihr Loadline Calibration? Ohne LLC kann ich meine CPU zB mit 1,35v@4ghz allcore betreiben. Mit LLC auf Stufe 2 brauch ich nur 1,312v. Allerdings steigt die Last Voltagwe ja durch LLC wieder auf 1,35v bei meinem Board.
Könnte ja sagen meine CPU brauch für 4ghz nur 1,2v aber hab LLC auf Stufe 6 und der knallt mir unter Last immernoch meine 1,35v drauf

oder wie gebe ich sonst an was meine CPU für eine bestimmte Spannung braucht...das was im Bios steht oder dasso was reel im Endeffekt anliegt.
Ich übertakte mit LLC3 - also die mittlere Stufe. Da steigt die CPU-Spannung laut CPU-Z bei Last nur geringfügig, laut HWINFO64 bleibt die Spannung am SVI TFN2-Sensor ziemlich stabil.
Allerdings übertakte ich mit fester Spannung - ich hatte irgendwann das Problem, dass meine CPU im Idle trotz Offset-Spannung nur noch heruntergetaktet hat, aber ihre Spannung nicht mehr gesenkt hat... Wieso auch immer. Der Ryzen-Energiesparplan lässt die CPU eh nicht heruntertakten und ein fester Takt hat zumindest bei der 1st Gen auch zu einer leicht besseren Spieleleistung geführt.
Wieso ich das erwähne: Bei OC mit Offset-Spannung hat man durch LLC den Vorteil, nicht so hohe Offsets anlegen zu müssen, um unter Last eine ausreichende Spannung anliegen zu haben. Wenn man statt 150mV Offset dank LLC nur 50mV Offset braucht um unter Last die gleiche Spannung zu halten, hat man im Idle halt 100mV weniger Spannung anliegen. Ja, LLC sorgt für Spannungsspitzen - die hat man durch nen höheren Offset aber irgendwo dann trotzdem.
Nur auf die höchsten Stufen würde ich LLC dann doch nicht drehen...
Auch wenn mich Intel hinsichtlich hoher RAM-Taktraten doch irgendwie reizen würde, ist mir Intels - eventuelles - Einstampfen des 10nm-Prozess irgendwie egal, da mich deren CPUs eben abseits der RAM-Taktreserven irgendwie nicht interessieren.
Ich bin UHD-Spieler und habe meinen RAM bis an die Kotzgrenze optimiert - das dürfte dafür sorgen, dass sich ein Intel-Upgrade überhaupt nicht bemerkbar machen würde. Klar, ich habe "nur" einen Ryzen 5 2600, jedoch sind die Achtkerner in Spielen nicht viel schneller (daher schenke ich mir wohl auch das 2700X-Upgrade und gehe auf ne 2080Ti...).
Der Preis ist da halt auch so eine Sache - die neuen Intel-Achtkerner sind reichlich teuer geraten, allgemein sind derzeit wegen den 14nm-Engpässen alle Intel-CPUs extrem teuer... Und selbst wenn dem nicht so wäre, wäre eh nur der Coffee Lake-Refresh zwecks des L1TF-Hardwarefixes und einer fehlenden (6C/12T-)CPU im 350€-Bereich eine Option.
Ich würde da nur nicht den Mund zu weit aufreißen... Einerseits ist AMDs zukünftiger, womöglicher Vorsprung eben auch nur TSMCs 7nm-Prozess zu verdanken, andererseits reißen sich neben AMD noch sämtliche Smartphone-SoC-Hersteller um den 7nm-TSMC-Prozess... Was zwangsweise für steigende Preise sorgen wird.
Fabless hat Vor- und Nachteile - vor Ryzen hatte AMD ja eher Nachteile, weil die genutzten Prozesse nicht so der Bringer waren. Intel hat sich halt einfach mit dem 10nm-Prozess verrannt und/oder Ryzen in Verbindung mit dem 14nm- und besonders dem 12nm-Prozess von GF völlig unterschätzt - aber bis 10nm hat Intel deren eigene Fertigung deutliche Vorteile gebracht.
Man könnte es auch so ausdrücken: AMD kann froh sein, dass Intel sich mit 10nm so dermaßen verrannt hat. Wäre 10nm selbst erst seit 2016 oder 2017 und nicht wie ursprünglich geplant 2015 auf dem Markt, hätte AMD mMn. mit Ryzen nicht solche Erfolge feiern können.