Sammelthread AMD Ryzen

Sammelthread
Unterdruck und matt hatt einen Staubfänger gezaubert.

Viel frischluft rein, die Warme Luft findet den Weg nach draussen und die Hardware bleibt sauber. vorausgesetzt die In-Take Lüfter haben Staubfilter.


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Ich vermute, du redest vom Prinzip eines Reinraums bzw Überdruckschutzmechanismen wie sie zum Schutz vor Bränden oder Tunneln vor Wassereinbruch Anwendung finden.
Ich bezweifle allerdings, dass sich so was auf ein PCGehäuse anwenden lässt.

Außerdem sollte man seinen Rechner eh alle halbe Jahr mal öffnen und entstauben. Also ich mache das zumindest. Trotz Staubfilter und so gut wie gar keinen Staub im Gehäuse. Schon aus Prinzip.

Ich hab mir das ja auch nicht ausgedacht, sondern schon vor Jahren der PCGH-Print entnommen, die in ausgiebigen Tests ermittelt hatte, was die besten Temperaturen im Case ermittelt. Und dabei kam diese Grundkonzeption heraus. Wenn man darüber nachdenkt, finde ich das auch vollkommen logisch.

Die Luft die rein kommt erwärmt sich eh. Wichtig ist also viel mehr, das überhaupt welche rein kommt, damit ein Luftstrom entsteht, sprich Luftbewegung stattfindet, die Menge ist dabei relativ zweitrangig wie die Tests damals ergeben haben. Messbar, aber nicht spielentscheidend.
Idealerweise und selbstredend startet dieser Luftstrom in der unteren Gehäusefront.

Das entscheidende aber was sich bei den Tests herausgestellt hat, ist dass nur bei dem Konzept bei dem mehr Luft raus als rein geht, bspw einer in der Front rein und je einer hinter und über der CPU raus im gesamten(!) Gehäuse die besten Temperaturen ermittelt wurden. Vor allem was bestimmte Hotspots angeht, die nicht aktiv gekühlt werden oder dem Luftstrom ausgesetzt sind und somit natürlich den Innenraum aufheizen und insgesamt damit wiederum natürlich zur Erhöhung der Temperatur aller Komponenten beitragen.
Ist ja auch logisch! Durch den Unterdruck wird die warme Luft ja aus dem warmen Gehäuse rausgesaugt! Blase ich ich mehr Luft rein als ich rausbefördere, dann staue ich ja die warme Luft im Gehäuse und im Laufe der Zeit erwärmt sich der Innenraum immer weiter.

Was nützen mir zwei Lüfter, die meinetwegen 240 Kubik 20 Grad reinschaufeln, die sich direkt auf 40 Grad und mehr erhöhen und nur einer 120 40 Grad herausbefördert?

Als Idealkonzept hat sich hierbei übrigens das ganze von unten nach oben erwiesen, Stichwort Kamineffekt, was sich bei ATX-Boards und den meisten Kühlern und Gehäusen aber nicht wirklich umsetzen lässt.
A) können wir Grafikkarten nicht hochkant einbauen bzw. die wenigsten Gehäuse lassen den Einbau des Boards um 90 Grad verdreht zu und b) lassen sich nur wenige Kühler um 90 Grad verdreht verbauen.

Und nochmal zum Thema Staub. Lieber mache ich den PC ab und zu mal auf und habe dafür niedrigere Temperaturen. Ich hab so viele Gehäuse zusammengebastelt. Und da bin ich wirklich wie ein Nerd. Was andere im Inneren ihrer Motorhaube machen, das mache ich im Innern meines Gehäuses, und ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Ergebnisse von PCGH Hand und Fuß haben.

Außerdem wozu gibt's staubfilter bzw. Damenstrumpfhosen :p

Edit: all das gilt natürlich für eine klassische Luftkühlung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich muss die 20° beim einstellen der Lüfterkurve im Bios auch gesanklich ab ziehen. Also der 60° Punkt entspricht realen 40° usw.

Meine Kurve sieht wie folgt aus:

0° 25%
45° 25%
55° 50%
65° 100%

(jeweils die realtemps) damit bleibt er unabhängig kleiner tempschwankungen imme4 konstant bei 25% unter windows und leichter Last, dann gehts aber steil hoch, sodass beim zocken gern 80-100% laufen.

Also startest du im BIOS mit 20 Grad = 25% und endest bei 85 Grad = 100%. Oder hab ich es falsch verstanden?
 
Hmm.... entweder ich missverstehe dich, du mich oder wir reden aneinander vorbei^^
Ich hab in den Pstates nur den 0er gesetzt die anderen nicht angerührt. Somit kann nach meinem Verständnis ja kein 1er gesetzte werden.
Oder bin ich jetzt schräg? ^^

Edit: und wie gesagt in den normalen Settings alles auf Auto also Multi und Vcore. Klar RAM, SOC usw nich...
Genau. Und ein Bug sorgt dafür, dass Windows nicht per P0 nutzt, sobald im Bios bei P0 in der VID nicht mehr der Standardwert steht. Daher, PC nutzt P0 nicht mehr. Das ist mein Problem.

>> und ich muss sagen idle 65/70 Watt ist doch einwandfrei
Den Wert bekomme ich irgendwie nicht, bei mir läuft der auf P2 bei den Werten, P0 ist 110 Watt.
 
Genau. Und ein Bug sorgt dafür, dass Windows nicht per P0 nutzt, sobald im Bios bei P0 in der VID nicht mehr der Standardwert steht. Daher, PC nutzt P0 nicht mehr. Das ist mein Problem.....

Habe das gleiche Problem, wenn es überhaupt ein Problem ist und nicht so gewollt ist. Persönlich stört es mich aber nicht die VID bleibt so wie sie ist und wird durch eine Offset Spannung agepasst. Sprich bei dem P0 stelle ich nur den Takt ein.
 
Häää??? Sorry, ich steh irgendwie aufm Schlauch und kapier das nicht...
Könnt ihr das nochmal für mich Doof erklären, bitte? Bei mir funktioniert alles so wie ich es will, oder ich seh nicht wo bei mir der Bug ist...
 
Also was mir jetzt ein wenig negativ auffällt, ist diese wahnsinnige Temperaturabhängigkeit von den Ryzen Dinger. Da war bei 22 grad noch ein Spannungs- und Taktprofil stabil und bei 30 Grad Raumtemperatur nicht mehr. Obwohl rein theoretisch die CPU in kein TempLimit läuft. Das ist wirklich anstrengend. Klar mein i7 7700k war ein Hitzkopf vor der Köpfung, aber es war klar, dass vor 95 grad keine Probleme auftreten und es zu keinen sporadischen Abstürzen führt.

Ich hoffe, dass Asus endlich ein stable Bios für Agesa 1.0.0.6 rausbringt, denn solange ich ein Beta Bios verwende, weiß ich nicht auf was es zurückzuführen ist. Naja, habe jetzt überall 50mV draufgesetzt um für die nächste Zeit hitzebeständig zu sein, aber schade bzw anstrengend ist es schon...
 
Also wenn ich bei dem P0 die VID ändere taktet die CPU in Windows nur noch mit 2,2ghz.

Allerdings muss ich auch sagen dass ich noch nicht alles Probiert habe, scheinbar lässt sich für eine 1700 ohne X nur bis maximal eine VID von 1,34V eintragen. Drüber geht nur bei X-Modellen. Natürlich reden wir hier nur vom Custom P0.

Mit manueller Spannung oder Offset Spannung hat man mehr möglichkeiten.

@wdkhifi
Wie sehen deine VRM Temperaturen aus? Kann sehr gut sein, dass es gar nicht an deiner CPU liegt.

@all
für jeder der sich für Ryzen Interessiert sollte auch folgende Video ansehen und aufmerksam zuhören:
Q&A with AMD - YouTube
 
Und Hauersumpfler hat auch den 1700? (Wie gesagt Tapatalk, seh keine Signatur)
Dann hätte ich es gecheckt, dann wäre es also ein Bug beim 1700 und nicht beim C6H bzw. den Pstates.

Edit: und geht ihr beide über Offset? Habt ihrs mal mit Auto bzw. manuell im BIOS versucht? So hab ichs gemacht. Elmor hat irgendwo in den Tiefen von Overclock.net mal davon abgeraten Pstates in Verbindung mit Offset zu nutzen. Ging zwar um ein älteres BIOS und hohe Spannungspeaks, aber wer weiß?
 
Ja er hat auch einen 1700 (laut sig), denke aber nicht dass es sich um einen Bug handelt. Was beim Offset blöd ist (aber bei Intel genau gleich ist), wenn ich +0,1V drauf geben, hat erdiese sowohl im vollen Takt wie im idle. Also die Spannung variiert aber eben mit den +0,1V.

Beim Undervolting ist es genau das gleicht, ein zu tiefer Offset, kann den gezielten Takt vielleicht super stabil halten, jedoch kann es im Idle zu Problemen kommen, da hier die Spannung eben auch extrem runter geht.

Was ich noch nicht versucht habe ist folgendes:
P-States alles auf auto, dann die Spannung manuell setzten genau wie der Takt, dann in das P-States Menu gehen und dann den P0 auf Custom stellen, dann sollen angeblich die manuell eingestellten Werte automatisch übernommen werden.

Am Wochenende bekomme ich vielleicht Zeit mich etwas mehr mit dem Thema auseinander zu setzen und etwas zu experimentieren.

Edit: hier ein Zitat aus dem HardForum:
VID
For 1700x and 1800x hexadecimal 20, which corresponds to 1.35v, 1700 the value is 3A for 1.1875v
Current ASUS Bios 1002 and before if you change the default VID value, the Pstate0 (P0) will not work and will go to P1. This may change with a future bios or on other motherboards
To change CPU core voltage - use + or - offset values so you are not stuck with 1.35v or 1.1875v on a 1700
 
@wdkhifi
Wie sehen deine VRM Temperaturen aus? Kann sehr gut sein, dass es gar nicht an deiner CPU liegt.

1,2 Beiträge zuvor sind die Board Temperaturen in HWinfo64 im Screenshot erkennbar, zumindest als das Wohnzimmer noch angenehme 26 grad hatte. Aber auch so wüsste ich nicht, dass da irgendwelche Temps bzgl. der SpaWas, North- o. Southbridge über 50 Grad steigen, wäre auch enttäuschend für das Asus x370 pro...
 
Jap, genau das Problem habe ich auch. Es geht nur mit der Offsetmethode. Nur mit dem Unterschied, dass bei mir nur die Frequenz runtertaktet, aber immer volle Volt gegeben werden - raff ich net. Hab halt Bios 1401.
 
1,2 Beiträge zuvor sind die Board Temperaturen in HWinfo64 im Screenshot erkennbar, zumindest als das Wohnzimmer noch angenehme 26 grad hatte. Aber auch so wüsste ich nicht, dass da irgendwelche Temps bzgl. der SpaWas, North- o. Southbridge über 50 Grad steigen, wäre auch enttäuschend für das Asus x370 pro...

Auf keinem deiner Screenshot (welche ich finden konnte) ist die VRM Temp zu sehen. Bei dem C6H gibt es bei HWiNFO eine Spezielle Rubrik hierfür.

Auch wenn es jetzt böse klingt, aber bei dem ersten Test von PCGH über die AM4 Mainboard wurden im allgemeinen die VRM's bemängelt, nur das C6H hatte vernünftige Werte.

Das muss nicht bedeuten, dass die anderen gnadenlos schlecht sind, VRM halten in der Regel Temperaturen bis 125°C aus, aber mit steigender Temperatur leidet die Effizienz/Stabilität...
 
Jap, genau das Problem habe ich auch. Es geht nur mit der Offsetmethode. Nur mit dem Unterschied, dass bei mir nur die Frequenz runtertaktet, aber immer volle Volt gegeben werden - raff ich net. Hab halt Bios 1401.

Das heißt also wenn ihr unter Extreme-Tweaker die CPU Core Voltage auf Auto lasst ohne Offset, manuell oder sonst was, dann in die Zen Common States geht und nur den P0 State, FID und VID festlegt alle anderen States unberührt lasst, dann geht das nicht?
Das is ja krass...
 
Zum Thema P-State kann ich sagen, dass es bei mir mit dem 1401er Bios auch nicht so richtig funktioniert hat.
Das Board klopft mir 1,52 Volt auf die CPU!
Bin jetzt wieder beim Asus ZenState geblieben.

Nettes kleine Programm. Stellst Takt und Voltage für P0, P1 und P2 ein, apply at system start und fertig.
Bios @ stock ausser Ram einstellen (DOCP oder manuell) und fertig.

ASUS ZenStates 0.2.2
 
Also ich finde dies gar nicht "krass" oder zum "Kübeln"... da eigentlich ja nichts scheitert, man muss nur die Herangehensweise anpassen und wie aus dem Zitat vom HardForum schon geposted habe, könnte sich dies mit einem zukünftigen Bios Update verändern.

Was mich einfach noch immer aufregt, ist, dass wegen Intel mit "Overclocking for dummies", OC so selbstverständlich wurde und jetzt wo man bei AMD das Köpfchen doch etwas anstrengen muss, sich etwas einarbeiten muss... auf einmal das Geheule anfängt: Bugs, muss von AMD optimiert werden, brauchen neue AGESA VErsion, Takt der Infinity Fabric muss abgekoppelt werden, der Ram läuft nicht wie er laut Intel-XMP Profil soll, ohne schnellen Ram leistet Ryzen eh nix u.s.w.

Es ist nun mal so, dass es eine menge Mainboards gibt, welche super funktionieren, auch die Bios Versionen sind @ Stock stabil, und Ram läuft ebenfalls wie von AMD offiziell unterstützt. Sprich die Basis funktioniert wie sie soll. Die Ryzen Plattform ist ebenfalls @Stock eine sehr mächtige Plattform zu einem extrem guten Preis.

Trotzdem scheinen manche sich mehr zu erhoffen als Ryzen eigentlich ist, glauben Halbwahrheiten und eifern diesen sogar nach.
 
Damit kannst du aber nicht mich meinen. Ich hab mich noch nirgends über irgendwas beschwert. Mein System rennt wie n Eins. :)
 
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