Sammelthread AMD Ryzen

Sammelthread
ABER, du musst bedenken, wenn du nur die 8 Kerne mit dem 3D Cache aktivierst hast du 200MHz mehr Takt. Das sind locker 1 bis 2% mehr Leistung :D
Gutes Argument!

Das gehst du von vornherein falsch an. MoRa sind Rudeltiere.
Ich bin es schon falsch angegangen indem ich interne Radis benutzt habe statt gleich einen mehrere MoRa :ugly:
edit:
Soll ich mit dem AVX - Schnelltest anfangen und den einfach mal über Nacht durchlaufen lassen?
Der schnelltest läuft nicht solange, "über nacht" ist nicht nötig.
Sind nur 10min per Core. Ist wirklich nur um schnell zu schauen ob die Kerne instabil sind.
Die Abschlusstests sind da viel viel agressiver und natürlich deutlich länger
PS: Lachsmiley auf den letzten Satz bezogen. xD
Auf den ursprünglich letzten satz, dass das meine Configs sind oder auf den jetzigen letzten edit satz, dass mich das CO geärgert hat? :ugly:
 
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Der schnelltest läuft nicht solange, "über nacht" ist nicht nötig.
Sind nur 10min per Core. Ist wirklich nur um schnell zu schauen ob die Kerne instabil sind.
Die Abschlusstests sind da viel viel agressiver und natürlich deutlich länger
Okay. :)

Auf den ursprünglich letzten satz, dass das meine Configs sind oder auf den jetzigen letzten edit satz, dass mich das CO geärgert hat? :ugly:
Darauf, dass das Deine Configs sind. ^^

Ich habe die Editierung gerade erst gesehen. Danke Dir. Das klingt ja alles recht straightforward und entspannter als das RAM-OC. Dann lote ich das in den nächsten Tagen mal aus. :)
 
Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, nur noch Y-Cruncher für den CoreCycler zu nehmen. Der hat noch Instabilitäten aufgedeckt, wo bei Prime SSE, AVX, AVX2 und AVX512 jeweils über 48h fehlerfrei gelaufen sind.

Wenn bei Prime SSE nichts mehr gefunden hat, gab es erst mit AVX2 wieder Fehler.

Bei mir im Y-Cruncher hab ich zuerst 19-ZN2, dann 22-ZN4 und abschließend 00-X86 benutzt. Die haben jeweils noch weitere Fehler gefunden. Je Test mindestens 48h.

Fertig war ich dann hiermit:
eCLK 103
-30, +10, - 20, - 10, +5, - 5, - 15, - 5
 
Richtig, aber die Spannung wird angehoben.
Da nicht jeder Kern gleich viel Spannung ab Werk bekommt kann es sonst zu Instabilitäten kommen, wenn bei Lastwechsel z.b. zu niedrige Spannung anliegt

Wenn man dann auch noch mehr Boost haben will (beim 3D ist es Ziel alle bei 5050 zu halten und ECLK OC verschiebt das ganze weiter nach oben) dann kann der Kern mit der geringsten Spannung dann aussteigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie kann es eigentlich sein, dass positive CO Werte erforderlich sind? Nach meinem Verständnis dürfte die CPU dadurch doch niedriger takten?
Falls das der Fall ist (sofern kein Boost Override erfolgt), dann ist die CPU "defekt", da sie mit default BIOS Einstellungen und damit "out of the Box" nicht funktionsfähig ist. Den Fall hatte ich bei meinem ersten 5900X.
Ich musste damals +3 auf den ersten Kern geben, da er Prime95 nicht überlebt hat mit Default BIOS.
Der Händler hat das auch akzeptiert und mir einen neuen 5900X gesendet

Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, nur noch Y-Cruncher für den CoreCycler zu nehmen. Der hat noch Instabilitäten aufgedeckt, wo bei Prime SSE, AVX, AVX2 und AVX512 jeweils über 48h fehlerfrei gelaufen sind.
Auch da ist halt die Frage ob das richtig eingestellt war.
Bisher habe ich noch niemanden gesehen bei dem vernünftig eingestellte Configs nicht alles gefunden hätten.
Immer wenn jemand meinte dass CoreCycler mit Prime bei ihm nicht alles findet, lag das an falschen Configs.

Richtig eingestellte Configs, die über alle FFT Größen (genau hier ist das Problem bei falsch angepassten Configs) in mehreren Befehlssätzen drüber laufen und dafür dutzende Stunden brauchen, können nicht schlechter sein als nen Y-Cruncher der 10minuten läuft (wie in der Config vom Luxx). Bei Prime AVX2 läuft jede FFT Größe auf jedem Kern für gerade mal 20sekunden und trotzdem braucht man 90min pro Kern. Das zeigt doch schon wie absurd viele FFT größen es gibt und dass ein 10min Y-Cruncher test niemals in der Lage sein wird derart viele verschiedene Lastszenarien zu behandeln. Mit SMT ist die runtime per core sogar doppelt so hoch...

Es mag sein, dass Y-Cruncher eventuell schneller Fehler findet und auch Fehler, für die Prime länger brauchen würde, das kann ich nicht beurteilen. Aber "bessere" Fehlererkennung definitiv nicht, dafür geht das zu schnell.

Aber so oder so gilt immer: Möglichst viele verschiedene Tests nutzen, nicht nur einen einzigen. Dazu zählt (gerade beim CO) auch Idle "Last" und (wie beim RAM) natürlich Gaminglast
Was ist das? Habe ich noch nie gehört.
Einfach nur Y-Cruncher Settings, quasi so eine Art Config was getestet werden soll
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte die Dauer pro Kern auf Auto gestellt. Also sämtliche FFTs im jeweiligen Preset (Heavy, HeavyShort, Moderate).
Läuft nicht durch alle

Edit:
Wäre Preset All evtl. besser gewesen?
Exakt das.
Oder noch besser manuell eintippen

Edit: Hab grad nochmal in meine Configs geschaut, AVX2 sind nicht 90min, sondern 120min per Core... :klatsch: ups, also sogar noch länger als ich gesagt hatte
 
Zuletzt bearbeitet:
Falls das der Fall ist (sofern kein Boost Override erfolgt), dann ist die CPU "defekt", da sie mit default BIOS Einstellungen und damit "out of the Box" nicht funktionsfähig ist. Den Fall hatte ich bei meinem ersten 5900X.
Ich musste damals +3 auf den ersten Kern geben, da er Prime95 nicht überlebt hat mit Default BIOS.
Der Händler hat das auch akzeptiert und mir einen neuen 5900X gesendet
Könnte man dann quasi auch so argumentieren, dass man mit der BCLK-Erhöhung stoppen sollte, sobald man bei einem Kern von einer negativen Curve in eine positive Curve rutscht? Meinen ersten Tests nach haben bei mir mit BCLK = 104 MHz alle Kerne noch einen negativen Offset (was gut ist). Sobald ich auf 105 Mhz gehe, muss ich bei zwei Kernen mehr Spannung draufgeben (Der Rest liegt immer noch bei ~ -10 oder so).

Woran erkennt man eigentlich Clock Stretching am besten bzw. wann merkt man, dass jetzt "genug ist"? Temperaturprobleme habe ich bisher nicht. Das Temperaturlimit liegt beim 7800X3D ja bei 89 °C. Bisher kam ich nicht über 85 °C (bei BCLK = 105 MHz, 5,3 GHz mit mehr Spannung auf zwei Kernen; effektiv lagen leicht über 5 GHz an bei CB R23).
 
Könnte man dann quasi auch so argumentieren, dass man mit der BCLK-Erhöhung stoppen sollte, sobald man bei einem Kern von einer negativen Curve in eine positive Curve rutscht? Meinen ersten Tests nach haben bei mir mit BCLK = 104 MHz alle Kerne noch einen negativen Offset (was gut ist). Sobald ich auf 105 Mhz gehe, muss ich bei zwei Kernen mehr Spannung draufgeben (Der Rest liegt immer noch bei ~ -10 oder so).
Kann man so garnicht sagen.
Das wichtige ist halt, dass zu jeder Zeit der volle Boost anliegt. Wenn das mit 105Mhz und positiven Offset möglich ist, spricht nichts dagegen.
Oft ist es aber so, dass nur mit negativem Offset der volle Boost auf allen Kernen anliegt

Woran erkennt man eigentlich Clock Stretching am besten bzw. wann merkt man, dass jetzt "genug ist"? Temperaturprobleme habe ich bisher nicht. Das Temperaturlimit liegt beim 7800X3D ja bei 89 °C. Bisher kam ich nicht über 85 °C (bei BCLK = 105 MHz, 5,3 GHz mit mehr Spannung auf zwei Kernen; effektiv lagen leicht über 5 GHz an bei CB R23).
Wenn in HWInfo der angeforderte und der Effektive Takt nichtmehr gleich sind.
Also z.b. 5,2Ghz angefordert, effektiv laufen aber nur 4,9Ghz.
 
Kann man so garnicht sagen.
Das wichtige ist halt, dass zu jeder Zeit der volle Boost anliegt. Wenn das mit 105Mhz und positiven Offset möglich ist, spricht nichts dagegen.
Oft ist es aber so, dass nur mit negativem Offset der volle Boost auf allen Kernen anliegt
Jo, ergibt Sinn. Da hilft wohl nur ausprobieren und dokumentieren.

Wenn in HWInfo der angeforderte und der Effektive Takt nichtmehr gleich sind.
Also z.b. 5,2Ghz angefordert, effektiv laufen aber nur 4,9Ghz.
Okay, das schaffe ich schon stock nicht (Prime95 und Cinebench). :D
Trotzdem klettert der effektive Takt auch immer etwas mit hoch, wenn ich den BCLK weiter hochschraube. Nur das Delta zwischen angefordertem und effektivem Takt wird tendenziell immer größer.
 
Jo, ergibt Sinn. Da hilft wohl nur ausprobieren und dokumentieren.


Okay, das schaffe ich schon stock nicht (Prime95 und Cinebench). :D
1705943937386.png


Hab jetzt mal CB r23 bei mir laufen lassen, schau am besten in die letzte Spalte, da ist der Durchschnitt.
Also bei mir ist der effektive und der angeforderte Takt nahezu deckungsgleich = Kein Clockstreching.
100% exakt wird es nicht, da eben auch eine gewisse Pollingrate aktiv ist und das verhindert.
 
Hab jetzt mal CB r23 bei mir laufen lassen, schau am besten in die letzte Spalte, da ist der Durchschnitt.
Also bei mir ist der effektive und der angeforderte Takt nahezu deckungsgleich = Kein Clockstreching.
100% exakt wird es nicht, da eben auch eine gewisse Pollingrate aktiv ist und das verhindert.
Ui, das ist 'nen sau guter Anhaltspunkt!

Hab mal einen 10 Minuten CB R23 Run durchlaufen lassen:
1705944852864.png

ordentliches Clock Stretching

Habe auch gerade mal geschaut: Die knapp über 5 GHz hatte ich mit BCLK auf 104 MHz. Die Performance ist also schlechter geworden! Dazu habe ich auch über 500 Punkte weniger (~18200 statt 18700).

Naja, ich tune jetzt trotzdem mal die Tage den CO bei BCLK auf 105 MHz "fertig" und wenn ich dann optimiert immer noch Clock Stretching habe, weiß ich, dass ich auf 104 MHz runter muss. Wäre jetzt auch kein Drama. Ich wollte ja erstmal nur wissen, was geht. ^^
 
Hab mal einen 10 Minuten CB R23 Run durchlaufen lassen:
ordentliches Clock Stretching
Jau, teilweise 80Mhz unterschied ^^
Nicht geil, aber hab tatsächlich schon schlimmeres gesehen :ugly:
Optimal wären +/- 5-10 MHz unterschied

Habe auch gerade mal geschaut: Die knapp über 5 GHz hatte ich mit BCLK auf 104 MHz. Die Performance ist also schlechter geworden! Dazu habe ich auch über 500 Punkte weniger (~18200 statt 18700).
ups :D

Naja, ich tune jetzt trotzdem mal die Tage den CO bei BCLK auf 105 MHz "fertig" und wenn ich dann optimiert immer noch Clock Stretching habe, weiß ich, dass ich auf 104 MHz runter muss. Wäre jetzt auch kein Drama. Ich wollte ja erstmal nur wissen, was geht. ^^
Drücke dir die daumen :daumen:
 
Ich lurke neugierig.
Halt uns auf dem laufenden @Dr1val

Mein versuch mit dem BCLK ging damals ziemlich schnell. Hot and stretched.
Ich hab mich dann schnell dazu entschlossen den Headroom anderweitig zu nutzen. Zugegeben war ich dann auch zu bequem um das alles weiter zu treiben.



Mal unabhängig davon.
Ich sehe das öfters das Leute wirklich große Deltas zwischen den einzelnen CO offsets haben. Wir zB
-20 -20 -10 +5 +5 -25 -25 -25

Mein innerer Monk ist da bestimmt zu sensibel, aber entstehen da keine Nachteile wenn man das so fährt?
Spätestens wenn ich einzelne Kerne positiv einstellen müsste würde ich an mir zweifeln und das dann wohl abbrechen.
 
Mal unabhängig davon.
Ich sehe das öfters das Leute wirklich große Deltas zwischen den einzelnen CO offsets haben. Wir zB
-20 -20 -10 +5 +5 -25 -25 -25

Mein innerer Monk ist da bestimmt zu sensibel, aber entstehen da keine Nachteile wenn man das so fährt?
Spätestens wenn ich einzelne Kerne positiv einstellen müsste würde ich an mir zweifeln und das dann wohl abbrechen.
Sobald bei ansonstigen Stock einstellungen (also kein extra Takt, kein RAM OC (XMP = OC!), etc) ein Kern einen positiven offset benötigt, heißt das, dass die CPU/MB nicht out of the box stabil läuft. Immerhin braucht er mehr spannung als er sollte. Man kann also quasi von einem Defekt sprechen (siehe mein post auf der letzten seite zu meinem 5900X hier: https://extreme.pcgameshardware.de/threads/amd-ryzen.470191/post-11520068 )


Ansonsten ist das völlig normal dass die offsets verschieden sind, da jeder Kern eben individuell hohen Takt erreicht und dafür individuelle Spannung benötigt. Silicon Lottery eben.
Es kann (aber nicht muss) zu Problemen kommen wenn der offset zwischen den Kernen zu hoch ist.
Also angenommen Core 0 hat -30, Core 1 hat -5 und Core 2 hat -30, dann kann Core 1 dadurch beeinflusst werden, da beide Nachbarkerne einen starken Offset haben. War bei mir sogar der fall.

Ich habe wie üblich mit -5 gestartet und Core3 ging bis -16. Als ich weiter ausgelotet habe und bei Core4 letzlich bei -30 angekommen war, musste ich Core3 auf -13 reduzieren, da der Nachbarkern die voltage wohl minimal beeinflusst hatte. Sind schließlich immer 6mV Schritte.

Und so allgemein: Diese "in 5er Schritten" CO Werte sind oft ein Zeichen dafür dass derjenige sein System nicht ausgiebig ausgelotet hat und damit wird Leistung verschenkt. Das kann man als Nachteil auslegen wenn man will.
Tatsächlich dauert das ordentliche Ausloten pro Kern nichtmal länger als die 5er Schritte, da CoreCycler eh über alle Kerne läuft und man einen instabilen kern halt einfach +2 gibt und bei der nächsten Iteration wieder mit testet, anstatt +5 drauf zu geben. Getestet wird der Kern ja sowieso, egal ob +2 oder +5. Von daher... ^^
Siehe hier meine CO Werte: https://extreme.pcgameshardware.de/threads/amd-ryzen.470191/post-11519854

Noch "schlimmer" sind die, die allcore einfach -15 oder so eintippen, weil sie das mal in einem YT Video gesehen haben und das nicht ordentlich testen. Gibts leider verdammt oft ^^
Die kommen dann eben hierher oder auf andere Plattformen und jammern rum dass ihr System nicht stabil ist und AMD doof ist, weil mit Intel hatten sie solche Probleme ja nie...
 
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Ich habe wie üblich mit -5 gestartet und Core3 ging bis -16. Als ich weiter ausgelotet habe und bei Core4 letzlich bei -30 angekommen war, musste ich Core3 auf -13 reduzieren, da der Nachbarkern die voltage wohl minimal beeinflusst hatte. S
Ah ok. Ich kann mich jetzt nicht mehr genau erinnern, wie es im Detail aussah, aber anhand von deinem Beispiel habe ich dann nicht Core 3 reduziert sondern bin dann wieder Core 4 runter.
Wie gesagt. Der innere Monk.
 
Ah ok. Ich kann mich jetzt nicht mehr genau erinnern, wie es im Detail aussah, aber anhand von deinem Beispiel habe ich dann nicht Core 3 reduziert sondern bin dann wieder Core 4 runter.
Wie gesagt. Der innere Monk.
Hatte ich vergessen dazu zu schreiben.
Entweder geht man (wie bei mir) mit Core3 von -16 auf -13 oder eben von Core4 von -30 auf -26 z.b.
Geht beides. Wenn man richtig bock hat, kann man mit dem Boost Tester und anderen Tests schauen, welche der beiden Methoden potentiell weniger Leistung kostet. Bei mir war es eben Core3 zu reduzieren. Core4 ist so mies, dass der jede Hilfe gebrauchen konnte um mit Core3 gleichzuziehen^^

Sieht man auch hier sehr schön: Core3 taktet maximal eh bis 5044Mhz, Core4 eben nur bis 5036MHz. Daher hatte ich mich für "Core3 muss leiden" entscheiden.

1706028747339.png
 
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