Sammelthread AMD Ryzen

Sammelthread
Kann man beim BCLK bedenkenlos mehr Takt draufgeben bzw. crasht es irgendwann?
Nein, weil: Ja, natürlich crasht es irgendwann.
BCLK OC ist was für die hardcore nerds, die auf Punktejagd in benchmarks sind.
Zählst du dich dazu?
Das wäre jedenfalls der letzte Schritt, den ich gehen würde, weil daran das gesamte System hängt.


Wie geht manuelles PBO + Curve Optimizer Tuning und wie verifiziert man die Stabilität?

Macht man bei AMD RAM-OC auch erst ganz am Ende, wenn das CPU-OC abgeschlossen ist?
Da bei Ryzen das Übertakten der CPU nicht wirklich viel bringt, würde ich mit dem RAM-OC anfangen ;)
 
Ich habe jetzt endlich mal meinen Rechner (provisorisch ^^) zusammengebastelt
Wurde auch mal Zeit :slap:
Das Ding ist nur, ich bin ein absoluter N00b, was Ryzen-OC anbelangt, da ich seit 20 Jahren kein AMD-System mehr hatte und mich anno dazumal als Kind auch nicht mit dem System beschäftigt habe.
Dann gehe erst mal ruhig an die Sache heran. Du hast jetzt eine CPU, die keinen freien Multiplikator mehr hat und fragil auf Tuning reagiert. Der 3D-V-Cache ist empfindlich, gerade, wenn du zu hohe Spannungen anlegst. Das Wichtigste ist, dass du das aktuelle AGESA geflasht hast, also die aktuelle UEFI-Version deines Bretts. Damit ist mehr RAM-OC möglich und die Stabilität ist insgesamt viel höher. Zudem ist die SoC-Spannung bei 1,3 Volt gelockt, was deine CPU vor dem Tod bewahrt.
Ich habe jetzt erst einmal den BCLK wie im Artikel auf 103 MHz gestellt, im BIOS meines Boards PBO & Curve Optimizer mit -20mV auf allen Kernen eingestellt und das EXPO-Profil meines RAMs geladen. Läuft alles soweit, bisher keine Bluescreens und CB-Score ist stetig gestiegen (mit jedem Tuning-Handgriff).
Gleich in die Vollen, was? :ugly: Hat dein Board denn überhaupt einen externen Taktgeber? Sonst übertaktest du beim BCLK nämlich alles andere auch mit und das ist nicht so gesund bei AMD-Systemen (bei Intel auch nicht, aber da ist es ja eh bei 103 MHz gelockt, so mein letzter Stand).
Hierzu nun einige Fragen an die Ryzen-Geeks:

1.) Kann man beim BCLK bedenkenlos mehr Takt draufgeben bzw. crasht es irgendwann? Wann weiß man, wann man am Ende der Fahnenstange angekommen ist? Wenn man ins Temperaturlimit rennt? Mit 103 MHz lande ich bei ~5GHz auf allen Kernen und bei 85W Verbrauch unter Last so bei maximal 72 °C im Cinebench R20 und Prime95.
Du kannst auch 110 MHz einstellen, aber das Ende der Fahnenstange ist dann erreicht, wenn dein System nicht mehr stabil ist. Bedenke, dass du mit negativem Curve Tuning nötige Spannung für OC der Kerne wegnimmst. So können 103 MHz mit Curve -20 noch laufen, aber 104 MHz brauchen dann eventuell Curve -10 oder höher.
2.) Ich habe die SoC- Spannung erstmal auf 1.2V festgenagelt, läuft soweit mit 6000 MT/s auch einwandfrei. Woher weiß ich, wie tief ich runtergehen kann? Ich würde gerne meinen idle-Verbrauch reduzieren. Der Verbrauch unter Last ist mir vollkommen egal bei Leistungsaufnahmen <100W.
Auch hier: Zu wenig Spannung = Abstürze, Bluescreens, weniger Leistung in Benchmarks. AMD-Systeme sind da sehr fies, stelle dich im Zweifel auf BSODs ein und suche dann die Ursache. Der Idle-Verbrauch ist mit RAM-OC grundsätzlich etwas höher, weil der SoC/Uncore-OC-Modus aktiv ist, welcher die Stabilität bei OC erhöht, jedoch auch den Sparzustand deaktiviert, was den Verbrauch etwas erhöht. Richtig sparen kannst du im Idle nur, wenn du (m)ein Ultra-Eco-Profil lädst, mit DDR5-4800 und 0,96 SoC-Volt etwa. So habe ich es am Laufen. Wäre dann immer noch schneller als dein alter 10900K mit ultra-max-OC ;)
3.) Wie geht manuelles PBO + Curve Optimizer Tuning und wie verifiziert man die Stabilität? Ich habe im BIOS wie gesagt so ein Auto-Tuning (PBO & -20mV Spannung auf allen Kernen bis 85°C) eingestellt. Da ist noch viel Luft nach oben.
Wenn du es wirklich richtig machen willst, musst du jeden Kern einzeln auf sein Potenzial überprüfen. Da können dir Tools wie Core Cycler helfen, aber der beste Test ist immer eine Mischung aus Teil- und Volllast und "Alltag". Jeder benutzt seinen PC anders und die Kiste muss am Ende immer da stabil sein, wo du unterwegs bist. PBO an sich bringt beim 7800X3D nichts, hier würde ich nur den Curve Optimizer nutzen.
4.) Macht man bei AMD RAM-OC auch erst ganz am Ende, wenn das CPU-OC abgeschlossen ist? So habe ich es bei Intel gehandhabt und dann im Anschluss nur noch leicht die Spannungen angepasst.
Kann man machen, muss man aber nicht. Das Problem ist, dass man nie ausschließen kann, was tatsächlich schuld daran ist, wenn du mit OC XY einen Absturz ist. Wenn du ganz sichergehen willst, dann trenne beide OC-Maßnahmen voneinander und füge am Ende beide wieder zusammen.
5.) Muss ich außer der SoC-Spannung noch andere Spannungen anfassen?
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Das sind so die relevanten Spannungen, wenn es um RAM-OC geht, außer die mit 1,8 Volt, die lass mal so. Erst jüngst erfahre ich durch einen sehr geduldigen User, wie man den RAM optimiert. Dazu habe ich SoC, VDD und VDDQ angepasst. Ich würde aber erst mal schauen, dass du die CPU an sich stabil bekommst, beim gewünschten Setting. ;)

VCore nicht anfassen und nicht selbst undervolten, das führt nur zu Clock Stretching und das willst du nicht. Immer den Curve Optimizer nutzen.
 
Dann gehe erst mal ruhig an die Sache heran. Du hast jetzt eine CPU, die keinen freien Multiplikator mehr hat und fragil auf Tuning reagiert. Der 3D-V-Cache ist empfindlich, gerade, wenn du zu hohe Spannungen anlegst. Das Wichtigste ist, dass du das aktuelle AGESA geflasht hast, also die aktuelle UEFI-Version deines Bretts. Damit ist mehr RAM-OC möglich und die Stabilität ist insgesamt viel höher. Zudem ist die SoC-Spannung bei 1,3 Volt gelockt, was deine CPU vor dem Tod bewahrt.
Ja, ich will mir schon Zeit geben, so ist es nicht. Nur am Anfang schaut man natürlich ganz gerne mal, was so geht. ^^
Ja, BIOS/AGESA habe ich als allererstes geflasht, bevor ich auch nur irgendeine Einstellung verändert habe:
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Die aktuellste Version ist drauf bei mir. Läuft.

Ja, SoC habe ich erstmal auf 1.2V gesetzt. Die hebe ich dann erst (nach und nach bis maximal 1.3V) an, wenn ich den RAM-Takt erhöhe. Das kommt aber später.

Gleich in die Vollen, was? :ugly: Hat dein Board denn überhaupt einen externen Taktgeber? Sonst übertaktest du beim BCLK nämlich alles andere auch mit und das ist nicht so gesund bei AMD-Systemen (bei Intel auch nicht, aber da ist es ja eh bei 103 MHz gelockt, so mein letzter Stand).
Ach shit, das meinte der Buildzoid immer mit "external Clock-Gen" also...
Ich glaube laut Recherche aber, dass ich einen habe - und im BIOS gibt es das bei mir:
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Das habe ich eingestellt und den BCLK auf 103 MHz gesetzt. Ist das Käse so? ^^

So können 103 MHz mit Curve -20 noch laufen, aber 104 MHz brauchen dann eventuell Curve -10 oder höher.
Alles klar, werde ich beachten.

Der Idle-Verbrauch ist mit RAM-OC grundsätzlich etwas höher, weil der SoC/Uncore-OC-Modus aktiv ist, welcher die Stabilität bei OC erhöht, jedoch auch den Sparzustand deaktiviert, was den Verbrauch etwas erhöht. Richtig sparen kannst du im Idle nur, wenn du (m)ein Ultra-Eco-Profil lädst, mit DDR5-4800 und 0,96 SoC-Volt etwa. So habe ich es am Laufen. Wäre dann immer noch schneller als dein alter 10900K mit ultra-max-OC ;)
Ich verstehe. Hmmm, dann muss ich vielleicht doch einen Kompromiss finden. Der idle- Verbrauch ist mir nämlich in der Tat ein Dorn im Auge. Der war bei meinem 10900K nicht ansatzweise so hoch. DDR5-6000 sind aber gesetzt. Dann schaue ich mal, dass ich die SoC-Spannung noch weiter runterbekomme.

Wenn du es wirklich richtig machen willst, musst du jeden Kern einzeln auf sein Potenzial überprüfen. Da können dir Tools wie Core Cycler helfen, aber der beste Test ist immer eine Mischung aus Teil- und Volllast und "Alltag". Jeder benutzt seinen PC anders und die Kiste muss am Ende immer da stabil sein, wo du unterwegs bist. PBO an sich bringt beim 7800X3D nichts, hier würde ich nur den Curve Optimizer nutzen.
Das plane ich mal für "zwischen den Jahren". Da habe ich Zeit für solche Späße. Momentan belasse ich es mal bei -20mV auf allen Kernen. Das scheint zu laufen.

Das sind so die relevanten Spannungen, wenn es um RAM-OC geht, außer die mit 1,8 Volt, die lass mal so. Erst jüngst erfahre ich durch einen sehr geduldigen User, wie man den RAM optimiert. Dazu habe ich SoC, VDD und VDDQ angepasst. Ich würde aber erst mal schauen, dass du die CPU an sich stabil bekommst, beim gewünschten Setting. ;)

VCore nicht anfassen und nicht selbst undervolten, das führt nur zu Clock Stretching und das willst du nicht. Immer den Curve Optimizer nutzen.
Tausend Dank. Das werde ich mal testen!
 
1.) Kann man beim BCLK bedenkenlos mehr Takt draufgeben bzw. crasht es irgendwann? Wann weiß man, wann man am Ende der Fahnenstange angekommen ist? Wenn man ins Temperaturlimit rennt? Mit 103 MHz lande ich bei ~5GHz auf allen Kernen und bei 85W Verbrauch unter Last so bei maximal 72 °C im Cinebench R20 und Prime95.
Wie Dave schon sagt, hängt das davon ab ob du einen externen Taktgeber für den BCLK hast, ansonsten holst du dir den Teufel ins Haus. Aber selbst wenn du einen hast würde ich beim Alltags OC die Finger von lassen. Du holst quasi keine Mehrleistung raus und hast eine völlig unnötige Quelle für Instabilitäten.
2.) Ich habe die SoC- Spannung erstmal auf 1.2V festgenagelt, läuft soweit mit 6000 MT/s auch einwandfrei. Woher weiß ich, wie tief ich runtergehen kann? Ich würde gerne meinen idle-Verbrauch reduzieren. Der Verbrauch unter Last ist mir vollkommen egal bei Leistungsaufnahmen <100W.
Mit der SoC Spannung kannst du bei 6000MT/s vermutlich ein ganzes Stück runter. Bei mir laufen auch 1,05V noch ohne Probleme und das ist mir gut Puffer nach unten.
3.) Wie geht manuelles PBO + Curve Optimizer Tuning und wie verifiziert man die Stabilität? Ich habe im BIOS wie gesagt so ein Auto-Tuning (PBO & -20mV Spannung auf allen Kernen bis 85°C) eingestellt. Da ist noch viel Luft nach oben.
PBO ist nicht beim 7800X3D. Bleibt also nur CO. Theoretisch solltest du da jeden Kern einzeln ausloten. Es gibt Leute die beim Testen auf den Core Cycler schwören um jeden Kern einzelne zu testen. Ich habe da ganz schlechte Erfahrungen mit gemacht. Am Ende war das System laut Core Cycler stabil und dann habe ich ganz klassisch mit Prime95 auf allen Kernen für ordentlich Last gesorgt und das war es dann mit der Stabilität. Mein Tipp ist also Kern für Kern das CO Limit ausloten und immer mit Prime95 auf allen Kernen testen. Das geht bei nur 8 Kernen recht zügig. Zum ersten ausloten reichen da auch 10 Minuten. Ich denke mal du wirst am Ende bei -20 bis -30 rauskommen. Bei den 3D Cache Kernen ist da recht wenig Variation. Die Non 3D Cache Kerne wäre da zickiger.
4.) Macht man bei AMD RAM-OC auch erst ganz am Ende, wenn das CPU-OC abgeschlossen ist? So habe ich es bei Intel gehandhabt und dann im Anschluss nur noch leicht die Spannungen angepasst.
Ich würde mit Ram OC anfangen, das bringt deutlich mehr. Am Ende ist es aber egal, weil du sowieso noch mal alles zusammen testen muss.
5.) Muss ich außer der SoC-Spannung noch andere Spannungen anfassen?
Die diversen Ram Spannungen natürlich, aber ansonsten nein. Nicht bei 24/7 OC.
 
Wie Dave schon sagt, hängt das davon ab ob du einen externen Taktgeber für den BCLK hast, ansonsten holst du dir den Teufel ins Haus. Aber selbst wenn du einen hast würde ich beim Alltags OC die Finger von lassen. Du holst quasi keine Mehrleistung raus und hast eine völlig unnötige Quelle für Instabilitäten.
Okay, ihr habt mir ins Gewissen geredet. Lassen wir das. :)

Mit der SoC Spannung kannst du bei 6000MT/s vermutlich ein ganzes Stück runter. Bei mir laufen auch 1,05V noch ohne Probleme und das ist mir gut Puffer nach unten.
Super, habe sie gerade einmal auf 1.1V gesetzt und beobachte das die Tage.

PBO ist nicht beim 7800X3D. Bleibt also nur CO. Theoretisch solltest du da jeden Kern einzeln ausloten. Es gibt Leute die beim Testen auf den Core Cycler schwören um jeden Kern einzelne zu testen. Ich habe da ganz schlechte Erfahrungen mit gemacht. Am Ende war das System laut Core Cycler stabil und dann habe ich ganz klassisch mit Prime95 auf allen Kernen für ordentlich Last gesorgt und das war es dann mit der Stabilität. Mein Tipp ist also Kern für Kern das CO Limit ausloten und immer mit Prime95 auf allen Kernen testen. Das geht bei nur 8 Kernen recht zügig. Zum ersten ausloten reichen da auch 10 Minuten. Ich denke mal du wirst am Ende bei -20 bis -30 rauskommen. Bei den 3D Cache Kernen ist da recht wenig Variation. Die Non 3D Cache Kerne wäre da zickiger.
Gut, dann Prime95 - damit habe ich früher immer getestet, aber es ab dem 10900K sein gelassen, weil die Leistungsaufnahmen da doch recht irrsinnig waren (auch wenn ich es kühlen konnte).

Bei Zen 5 X3D scheint das aber gut zu funktionieren und Sinn zu ergeben. Welche Tests favorisierst Du hier? Small FFTs? Blend vielleicht auch einmal durchjagen?

Alles klar, dann fange ich bei -20 mV an und reduziere dann ausgehend von diesem Offset die Spannung um 2 mV Kern für Kern bis ich das Setting gefunden habe.

Ich würde mit Ram OC anfangen, das bringt deutlich mehr. Am Ende ist es aber egal, weil du sowieso noch mal alles zusammen testen muss.
Alles klar, dann muss ich mich aber erstmal wieder einlesen.

Die diversen Ram Spannungen natürlich
Also VDD und VDDQ? Bei Z490 gab es nur eine - die VDIMM. Da muss ich mich auch zunächst einmal einlesen.

Danke Dir aber auf jeden Fall. Das hilft mir enorm weiter! :)
 
Was ich heute erst gelernt habe: Memory Context Restore für RAM-OC deaktivieren, sofern Power Down auf Disable steht. Das beißt sich wohl irgendwie. Gerne können wir dann die Leistung unserer Kisten vergleichen, wenn du fertig bist. Ich arbeite gerade am RAM-OC, das wird sich aber noch etwas hinziehen. Lass dir beim RAM echt helfen, das ist richtig kompliziert.
 
Super, habe sie gerade einmal auf 1.1V gesetzt und beobachte das die Tage.
Ich würde vermutlich erstmal das Ram OC ausloten und wenn das stabil läuft die SoC Spannung ausloten. Ansonsten hast du zu viele Fehlerquellen.

Generell gilt, bei DDR5 noch mehr als früher, immer nur eine Einstellung auf einmal ändern. Du weißt sonst nie was Probleme macht.
Welche Tests favorisierst Du hier? Small FFTs? Blend vielleicht auch einmal durchjagen?
Ganz klassisch Small FFTs. Das ist am forderndsten und bisher war das OC absolut rockstable bei mir sobald das läuft.
Also VDD und VDDQ? Bei Z490 gab es nur eine - die VDIMM. Da muss ich mich auch zunächst einmal einlesen.
Auch hier gilt, im Alltag würde ich da keine Raketen Wissenschaft draus machen. Es gibt immer mal wieder Leute die behaupten mit einem Delta zwischen den beiden würde es besser laufen. Die Erfahrungen kann ich absolut nicht teilen. Ich lasse die beiden Spannungen immer synchron laufen und habe keine Probleme. Gerade unter Luft würde ich es mir einfach machen und bei 1,35V schauen wie weit ich komme. Bei mehr wird die Temperatur spätestens bei höherer Raumtemperatur zum Problem und du hast wieder eine neue Fehlerquelle.
Memory Context Restore für RAM-OC deaktivieren, sofern Power Down auf Disable steht.
Richtig, wobei ich bei Ram OC allgemein empfehlen würde MCR zu deaktivieren, die längere Boot Zeit nervt zwar, aber ein System das aus dem nichts instabil wird nervt noch viel mehr.
Gerne können wir dann die Leistung unserer Kisten vergleichen, wenn du fertig bist.
Da bin ich, wie ihr vermutlich eh wisst, auch immer dabei. Auch wenn ich einen unfairen Vorteil beim Takt habe.
 
Alles klar.

Sollte man eigentlich neben "Memory Context Restore" und "Power Down Mode" auch den "Gear Down Mode" (GDM) deaktivieren? Ich meine es mal irgendwo gelesen zu haben, weiß aber nicht mehr wo und weiß auch ehrlich gesagt nicht, was der Unterschied zwischen GDM und PDM ist...

Das ist bei mir der Ausgangspunkt mit EXPO und Auto-Tuning:
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Wenn ich jetzt schauen möchte, was bei mir das Ende der Fahnenstange hinsichtlich synchronem Modus (MCLK = UCLK) ist, reicht es dann, wenn ich die SoC-Spannung wieder auf 1.3V setze und die Timings etwas lockere? Dann würde ich nämlich einfach auf DDR5-6200 respektive DDR5-6400 stellen und schauen, was passiert. Und wenn man das dann macht, sollte man dann auch gleich den FCLK mit anheben oder macht man das alles auch nacheinander?

DDR5-6400 ist das, was ich so anstrebe (synchron natürlich).

edit:
Gibt es eigentlich schon einen (AM5-)RAM-OC-Thread? Dann muss man den Ryzen Thread hier nicht so vollspammen mit RAM-Krams...
 
Gear down Mode = 1.5t
Power down Mode = Möglichkeit vom RAM in den idle zu gehen, inklusive der Senkung von Spannungen.

Letzteres kostet im Normalfall immer etwas an Latenzen, da die Chips wieder geweckt werden müssen.

Der Gear down Mode lässt keine ungeraden Timings zu (CL15 z.B.) dafür ist es stabiler als 1t und schneller als 2t.

Für (Ryzen) RAM OC gibt es einen Community übergreifenden eigenen Discord Channel, dort sind wirklich alle vertreten.
Link kann ich hier gerne Posten, wenn erlaubt und gewünscht.
 
Also wäre es die Empfehlung, den GDM aktiv zu lassen und PDM sowie Memory Context Restore zu deaktivieren, damit man einen Kompromiss aus beiden Welten (Stabilität-Geschwindigkeit) erhält?

Dann fährt man halt einfach mit geraden Timings, ist ja kein Ding.
 
Wenn ich jetzt schauen möchte, was bei mir das Ende der Fahnenstange hinsichtlich synchronem Modus (MCLK = UCLK) ist, reicht es dann, wenn ich die SoC-Spannung wieder auf 1.3V setze und die Timings etwas lockere? Dann würde ich nämlich einfach auf DDR5-6200 respektive DDR5-6400 stellen und schauen, was passiert. Und wenn man das dann macht, sollte man dann auch gleich den FCLK mit anheben oder macht man das alles auch nacheinander?
Erst mal bei DDR5-6000 nur den IF anpassen. Stell mal 2133 MHz ein, bei 1,3 Volt SoC, und schau, ob deine CPU bootet. Danach in AIDA64 mit dem Memory Tool die Latenz checken. Mehrere Durchläufe machen! Latenz im Schnitt niedriger? Dann packt die CPU den Takt. Latenzen höher? Dann packt deine CPU es nicht. Ich habe meine schon ausgelotet, 2,2 GHz IF packtse ^^ Nur mein RAM packt wahrscheinlich keine -6600 (IF sollte 1/3 sein, für beste Performance, bei -6400 dann also 2133 MHz).
DDR5-6400 ist das, was ich so anstrebe (synchron natürlich).
Dann 2133 MHz IF erst mal testen. Danach wieder auf 2 GHz herunter und den IMC checken. Erst -6200, dann -6400 einstellen. Teste das mit einem Tool, TM5, da kann dir Darkearth sicher helfen, mit den richtigen Configs.
edit:
Gibt es eigentlich schon einen (AM5-)RAM-OC-Thread? Dann muss man den Ryzen Thread hier nicht so vollspammen mit RAM-Krams...
Gehört doch alles in den Sammelthread, finde ich, so haben auch die anderen etwas davon.
Für (Ryzen) RAM OC gibt es einen Community übergreifenden eigenen Discord Channel, dort sind wirklich alle vertreten.
Link kann ich hier gerne Posten, wenn erlaubt und gewünscht.
Verboten ist es nicht, aber siehe oben, schön ist es auch, wenn wir im PCGHX-Forum eine Anlaufstelle dafür haben. ;)
 
Sollte man eigentlich neben "Memory Context Restore" und "Power Down Mode" auch den "Gear Down Mode" (GDM) deaktivieren?
MCR und PDM deaktivieren, GDM sollte aktiv bleiben. Der Geschwindigkeitsgewinn ist absolut marginal. Sobald du weißt dass dein Setting absolut rocksolid ist kannst du auch mal MCR und PDM aktivieren und schauen ob es stabil bleibt. Mit der letzten Agesa Version hat sich da was getan. Aber es bleibt ein hohes Risiko.
Wenn ich jetzt schauen möchte, was bei mir das Ende der Fahnenstange hinsichtlich synchronem Modus (MCLK = UCLK) ist, reicht es dann, wenn ich die SoC-Spannung wieder auf 1.3V setze und die Timings etwas lockere? Dann würde ich nämlich einfach auf DDR5-6200 respektive DDR5-6400 stellen und schauen, was passiert. Und wenn man das dann macht, sollte man dann auch gleich den FCLK mit anheben oder macht man das alles auch nacheinander?
Ich würde mit dem Ram anfangen und erst wenn der stabil ist die IF hochziehen. Die Stabilität der IF kann sich ändern sobald du zusätzlich den Ram Takt hochziehst.
Letzteres kostet im Normalfall immer etwas an Latenzen, da die Chips wieder geweckt werden müssen.
Hast du das eigentlich mal in Spielen getestet. Aida spuckt zwar geringere Latenzen aus, aber was Aida ausspuckt und dann in Spielen ankommt sind ja doch zwei Paar Schuhe.
(IF sollte 1/3 sein, für beste Performance, bei -6400 dann also 2133 MHz).
Kann ich so nicht unterschreiben. Die IF sollte so schnell laufen wie geht. 2200MHz bei 6000MT/s auf dem Ram sind schneller als 2000MHz bei 6000MT/s.
 
In Spielen ist das relativ egal, da ja der RAM benutzt wird.
Es gibt allerdings ein paar Ausnahmen (wie immer) da wird ein Riegel dann lahm gelegt weil die RAM Auslastung sehr gering ist.

Dann greift auch während des Spielens der Power down Mode.

Aber ansonsten ist mir das nur im Desktop-Betrieb aufgefallen.
 
Also bei mir ist die Latenz mit FCLK = 2133 gegenüber FCLK = 2000 im Schnitt 1-1,5 ns gefallen, während sie mit FCLK = 2200 im Schnitt wiederum 0,5 ns höher liegt als mit FCLK = 2133. Trotzdem sind Read, Copy und die L3-Cache Latenz nochmals gestiegen (beide Male).

Dann weiß ich ja schon einmal, dass FCLK = 2200 schon über das Ziel hinausgeschossen ist und ich bei FCLK = 2133 bleiben sollte.
Teste das mit einem Tool, TM5, da kann dir Darkearth sicher helfen, mit den richtigen Configs.
@Darkearth27 Fänd ich dufte. :)

Dann geht es wieder runter auf FCLK = 2000 und ich starte mit dem RAM-OC. Wenn ich erstmal nur von DDR5-6000 auf DDR5-6200 erhöhe, kann ich dann das Expo-Profil aktiv lassen oder sollte ich die Timings vorher lockern bzw. direkt manuelle Timings eingeben?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Aber ansonsten ist mir das nur im Desktop-Betrieb aufgefallen.
OK, das deckt sich dann mit meinen Erfahrungen.
Hast du es mal getestet? Oder packt die CPU bei dir kein IF mit 2200?
Ich kann, hoffentlich noch heute Abend, einen Test mit Cyberpunk 2077 testen. Das springt recht gut auf OC jeglicher Art an und ich hoffe dass die Unterschiede messbar sind :haha:
Dann geht es wieder runter auf FCLK = 2000 und ich starte mit dem RAM-OC. Wenn ich erstmal nur von DDR5-6000 auf DDR5-6200 erhöhe, kann ich dann das Expo-Profil aktiv lassen oder sollte ich die Timings vorher lockern bzw. direkt manuelle Timings eingeben?
Es kann gut sein dass du dafür schon die Spannung leicht anheben muss, aber ja prinzipiell kannst du das so machen. Ich sehe da aber ehrlich gesagt keinen Benefit. Durch den höhere Ram und IF Takt brauchst du eine deutlich höhere SoC Spannung was den Verbrauch nur unnötig nach oben treibt und quasi keine Leistung generiert. Ich hatte ja schon ein paar Mal Vergleichsbenchmarks zwischen 6400MT/s mit 2133MHz IF und 6000MT/s mit 2000MHz IF gepostet und selbst im Vorzeigetitel CP2077 bewegt man sich damit im niedrigen einstelligen Prozentbereich bei 3 bis 4% während die Effizienz gut 10% schlechter ist. Da passt das Verhältnis echt überhaupt nicht. In den meisten Titeln, und im GPU Limit erst recht, bleibt dir quasi nur noch der höhere Verbrauch. Also ein schlechter Deal.

Wenn du aber nur die höhere Zahl da stehen haben willst, go for it ^^
 
Bei TestMem5 gibt es aktuell 3 verschiedene Configurationen die ich empfehlen kann.

1 = Anta Extreme
2 = Anta Universal
3 = Anta Absolut

Alle 3 haben verschiedene Testszenarien.
TM5 als Admin starten, dann auf load Config & Exit klicken -> den TM5 ordner auswählen und die im Unterordner "bin" befindliche CFG file laden, danach erneut TM5 als Admin ausführen.

Test laufen lassen und warten bis es fertig ist.
Wenn Fehler auftreten einfach direkt abbrechen, dann stimmt etwas nicht.

Einige schwören auf die 1 schmutzfuß config, da dort angeblich, je nach Fehler, das jeweilige Timing angegeben wird, das ist absoluter quatsch, denn die Timings sind teilweise auch voneinander abhängig, ändert man eines kann das andere dann wieder Fehler produzieren usw.

Deswegen lieber die ANTA Konfigurationen nutzen (sind auch "härter" als der Rest).

Wenn du dann die Tests durch hast, ab ans Gaming.
Damit werden öfter Fehler gefunden die dann auf den FCLK schließen lassen.
Leider kann man das nicht allein testen, synthetische Benchmarks und Tests laufen oftmals auch mit instabilem FCLK ohne Fehler durch (konstante und gleichbleibende Berechnungen) während Spiele dann durch die vielen kleineren Daten dem FCLK mehr abverlangen.

Edith:
Am wichtigsten sind eh die ICs die bei dir verbaut sind, es gibt da inzwischen so einige Erfahrungen mit den Unterschiedlichen Chips, also was sie können und was eher nicht klappt.

Reihenfolge Takt > Timings

Hynix H16A
Hynix H16M
Hynix H24M
Micron M24B
Micron M24A
Micron M16A
Samsung S16B
2024 sollen dann Samsung mit 32Gib kommen, aber schauen wir mal wie gut die werden.

Kommt auch dann immer drauf an, was du bereit bist an Spannung anzulegen. Einige gehen auch bei DDR5 bis auf 1.65v :D
 
Zuletzt bearbeitet:
@blautemple
Danke Dir, ich habe Deine CP2077-Benchmarks gerade angesehen. Das lohnt sich ja echt fast nicht. Also fährst Du 24/7 auch "nur" 6000 MT/s und nimmst das andere Profil nur zum Benchen?

Und sagen wir es so: Mir ist der Verbrauch unter Last quasi egal, da ich weniger zocke als ich idle. Mein PC ist aber fast den ganzen Tag an und läuft halt mit, auch wenn ich nicht zu Hause bin tagsüber (weil ich oft irgendwas downloade, etc.). Daher möchte ich im Prinzip nur den Idle-Verbrauch minimieren. Mehr als die derzeit anfallenden ~23W will ich da echt nicht sehen. Das ist schon ein derber Rückschritt für mich.

@Darkearth27 Danke für die ganzen Infos. Das hilft ungemein. Also ich will schon gerne erstmal bei 1,35V bleiben, auch wenn ich einen Lüfter über dem RAM habe. Nicht gleich wieder übertreiben (bin mit DDR4 über 2 Jahre 1,625V gefahren ^^).

Ich habe übrigens Hynix M-Dies (2x16GB).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Okay bei H16M wird es dann jedenfalls einfacher.

tRFC geht nicht so tief, aber das macht erstmal nichts, wichtiger ist, dass du jedenfalls nicht Taktlimitiert sein wirst mit den ICs, da macht eher der IMC zu vom Ryzen.

Bei 1.42v Dimm ist z.B. sowas möglich
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Kommt dann halt auf dich drauf an, was du bereit bist an Spannung anzulegen (und das Binning des Kits welches du gekauft hast :D )
Bei 1.35v musst du dann "leider" selbst herausfinden wie weit du mit den Timings und dem Takt runter musst.

Kannst dich ja an den Timings im Bild orientieren und dich dann runter arbeiten.


Nachtrag:
Was RAM OC angeht könnt ihr gerne einen eigenen Thread aufmachen, ich schaue aber fast nur noch dann in die Foren, wenn ich getagged werde (zu viele "dumme" Kommentare haben mich aus fast allen Foren vertrieben), also dann bitte Melden. ;)
 
@Darkearth27 Cool, da habe ich einen Anhaltspunkt und erstmal gut zu tun, danke. ^^

Eine Frage nur noch dazu: Du meintest doch, dass der Gear Down Mode keine ungeraden Timings zulässt - Wieso sind dann bei tRCDWR, tRCDRD und tRP Werte mit "39" eingestellt? Oder bezieht sich das nur auf die CAS Latency?
 
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