Sammelthread AMD Ryzen

Sammelthread
außerdem wurden viele Vega Tests gegen das 1080 Referenzdesign (teilw. um die 1700MHz Chiptakt) durchgeführt: unsere Custom 1080 Karten haben ja bereits werksmäßiges OC (1900MHz Boosttakt) und setzen sich von der Referenz Vega noch mal ein Stück weiter ab. Ob diese Lücke von den Custom Vegas wieder aufgeholt werden kann ist fraglich!

Das ist es halt... Finde ich sehr schade. - Dennoch bin ich gespannt wie sich die Custom-64er geben. :)

Die 56er dagegen kriegt es ja schon recht häufig hin auch eine Custom-1070 in die Knie zu zwingen bzw. mit ihr Gleich zu ziehen. - Deswegen ist die hier das stimmigere Gesamtpaket, wie ich finde. :daumen:
 
meine boostet auf 2063mhz und dropt auf den minimalsten wert von 1980mhz. also ja gegenüber der referenz sind die meisten customes wesentlich besser xD

habe gerade mal CPU noch etwas optimiert. lasse es jetzt bei 3,8ghz bei 1,25v . er wurde im bench maximal 66,5°C warm. das ist ein aktzeptabler wert! im idle allerdings 36-38°C ich bin da so im oberen 20er bis unteren 30er bereich gewohnt^^
 
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Moin, nachdem das Board getauscht wurde und die Kiste rennt hab ich da mal eine Frage zu den verschiedenen Werten die angezeigt werden.
ASUS Prime Pro; Bios 8.07; X1700; Corsair2666 16-18-18-16

Ich wundere mich über die unterschiedlichen Werte von jeweils BIOS, CPU-Z und Ryzen Master... was ist denn nun korrekt?

Mit Ryzen Master bekomme ich den x1700 bei VCPU1,325V/SOC1.1V auf 3.9Ghz... (4Ghz ist auch nicht mit 1.42V drin). Über das BIOS geht das nicht... da komm ich bei 1.35V/1.05V SOC auf 3.8Ghz. Temperaturen gehen maximal auf 75°C, ich denke da muss ich die 20K noch abziehen.

Fazit:
- CPU von 3.4 auf 3.8 bei sogar geringerer Spannung, bei BIOS default würde der bei ca. 1.42V laufen
- RAM von 2666 auf 2800 mit gleichen Timings (mehr habe ich noch nicht getestet)
- RX580 RAM 2000->2250 & CPU +5%

Ich will gar nicht das letzte % herausholen... aber das Gewusel der angezeigten Daten finde ich ungewöhnlich...? Wo finde ich nun die passenden Daten... vermutlich im Ryzen Master... der ja direkt von AMD ist?
 
das ist aber ganz schön viel. ich habe gerade die 3,8ghz mit 1,25v stabil anliegen, kann vermutlich sogar nochn bisschen weiter runter
 
allerdings ist es möglich das er tatsächlich siliziumschrott bekommen hat. so extrem hab ich es allerdings noch nicht gesehen
 
Moin, nachdem das Board getauscht wurde und die Kiste rennt hab ich da mal eine Frage zu den verschiedenen Werten die angezeigt werden.
ASUS Prime Pro; Bios 8.07; X1700; Corsair2666 16-18-18-16

Ich wundere mich über die unterschiedlichen Werte von jeweils BIOS, CPU-Z und Ryzen Master... was ist denn nun korrekt?

Mit Ryzen Master bekomme ich den x1700 bei VCPU1,325V/SOC1.1V auf 3.9Ghz... (4Ghz ist auch nicht mit 1.42V drin). Über das BIOS geht das nicht... da komm ich bei 1.35V/1.05V SOC auf 3.8Ghz. Temperaturen gehen maximal auf 75°C, ich denke da muss ich die 20K noch abziehen.

Fazit:
- CPU von 3.4 auf 3.8 bei sogar geringerer Spannung, bei BIOS default würde der bei ca. 1.42V laufen
- RAM von 2666 auf 2800 mit gleichen Timings (mehr habe ich noch nicht getestet)
- RX580 RAM 2000->2250 & CPU +5%

Ich will gar nicht das letzte % herausholen... aber das Gewusel der angezeigten Daten finde ich ungewöhnlich...? Wo finde ich nun die passenden Daten... vermutlich im Ryzen Master... der ja direkt von AMD ist?

Servus und Grüße,

zunächst zum bios 807. Bei mir hat es Probleme bereitet, ich bekam einen BlueScreen und meine Flare X wollten nicht wie zuvor mit 805 mit DOCP laufen. Solltest du die CBS-Funktionen nicht benötigen, empfehle ich persönlich das 805. Zumal bei Custom P-States noch ein Bios-Brick enstehen kann.

Der Offset ist längst durch die meisten Auslesetools und Programme behoben soweit ich weiß (zumindest sicher im HW-Info64 seit Version v5.46 oder so) und du solltest von der Temperatur nichts mehr abziehen müssen. Mit HWinfo64 bekommst du zuverlässige Werte. CPU-Z zeigt bei dem Board zum Beispiel bei Core-Voltage die VDDCR CPU Spannung an. Die richtige Voltage ist jedoch für die CPU die "CPU Core Voltage (SVI2 TFN)". Dabei handelt es sich um die Spannung die nach den Spannungswandlern direkt an der CPU anliegt. Diese kannst du mit Hwinfo64 zuverlässig auslesen. Dort erkennst du auch den Spannungsabfall, wenn eine Last zugeschaltet wird. Bei LoadlineCalibration auf Auto sind es 50-70mV (LLD 2 ca. 10-20mV weniger, bei LLD4 lediglich 10mV Abfall und bei LLD5 kein V-Drop). Hier scheiden sich jedoch die Geister und ich empfehle dir deinem Kenntnisstand nach die LLD auf Auto zu belassen und dafür die Spannung manuell etwas mehr anzuheben.

Die Temperatur ist über die CPU(Tctl/Tdie) auch mit HW-Info64 zuverlässig auszulesen. Bei Ryzen handelt sich um eine "indirekte" Temperaturmessung, genaueres kannst du dir ja anlesen. Problematisch ist in dem Zusammenhang, dass die Lüftersteuerung die CPU-Temperatur ausgelesen vom Board übernimmt, was in HWInfo64 der "normalen" CPU-Temperatur unter dem Punkt deines Boards zu erkennen ist. Die eilt der CPU (Tctl/Tdie) jedoch nach, sodass bei höheren Spannungen und somit höheren Hitzeaufkommen in plötzlichen Belastungen (Cinebench, Prime o.ä.) die Lüftersteuerung verzögert und zu spät hoch regelt. Dem ganzen kannst du natürlich bei Benchmarkruns entgegenwirken, indem du manuell die Lüftersteuerung auf max stellst, oder eine etwas straffere Lüfterkurve wählst, die bereits bei 60° mit 100% dreht.

RyzenMaster benutze ich nicht und hatte es nur einmal installiert und gesehen, dass das nette Progrämmchen zumindest zu der Zeit keine 4k Skalierung anbot. Letztendlich ist ein OC meiner Meinung nach über das Bios (sprich Uefi) zu bevorzugen. Manuelle Spannungen bis 1,35V (und somit unter Last bei ca. 1,30V) sind noch bei allen gut zu kühlen. Deine Werte sind mir aber etwas zu hoch o.O Du solltest ggf. die Kühlung kontrollieren. Ab 1,40Volt (inkl. VDrop!) kommt es dann auf deine Chipgüte (Asic) u. einfach Glück an, ob die Dinger noch kühlbar und stabil sind. Mein 1700 neigt auch dazu recht warm zu werden, dem ich mit Liquid und starker AiO entgegen wirke. Bei 1,45Volt (LLD5!) läuft sie dann auch innerhalb von 5 Minuten in Prime in Richtung 70°.

Ich würde mit 1,35Volt anfangen und schauen wo du dich bewegst. Der Bereich ist gut um deine Kühlung zu testen und auszuloten, wo du dich bewegen kannst (3,7; 3,8;3,9). Ansonsten kann ich nur empfehlen zu schauen, wo sie bis 1,25V läuft. Dort bleiben die Ryzen-Schätzchen arsch kalt und sind höchst effizient :)

Falls du noch fragen hast, das Board hat die ein oder andere spezielle Eigenart, richtig behandelt aber eine solide Plattform, der ich schon das ein oder andere brutale Setting abverlangen konnte :D

Grüße,

Manuel
 
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Ich würde mit 1,35Volt anfangen und schauen wo du dich bewegst. Der Bereich ist gut um deine Kühlung zu testen und auszuloten, wo du dich bewegen kannst (3,7; 3,8;3,9). Ansonsten kann ich nur empfehlen zu schauen, wo sie bis 1,25V läuft. Dort bleiben die Ryzen-Schätzchen arsch kalt und sind höchst effizient :)
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Meinst du mit den 1,25V die unter Last anliegende Spannung? (Kenne mich mit der LLC-Thematik noch gar nicht aus; habe nur demnächst vor meinen Ryzen zu übertakten)
 
Würde LLC erstmal auf der kleinsten Stufe lassen umso weniger man davon nutzt umso besser. Dann mal 1,25 Volt draufgeben (einfach fixieren) und mit 3,6 Ghz anfangen und schauen wann die CPU instabil läuft auch mal mit Games testen wie zb. Crysis oder Frostbite Spielen. Meine läuft mit 1,24 beispielsweise bei 3,8 Ghz absolut stabil darüber muckt sie manchmal rum. Auf 4 Ghz habe ich noch nicht versucht zu kommen da die Leistung vollkommen ausreicht und man einfach unendlich viel mehr Spannung draufballern muss. Mit dem Le Grand Macho bleibt die CPU angeblich immer unter 55°C egal was ich spiele teilweise bei 44°C wobei in dem Bereich der Sensor extrem ungenau sein dürfte, der Lüfter dreht dabei irgendwo bei 500 RPM rum... der 2600k dagegen wurde bei gleichem Kühler und Spielen immer über 60°C warm teilweise über 70°C obwohl die Generation noch verlötet war.
 
So, erst mal Danke für die Antworten. Habe mal beim dunklen Weizenbier ein wenig herumprobiert:
1. für 3.7Ghz braucht mein x1700 1.294V (SoC ist auf Auto), ist schon mal 9K kühler als bei meinem vorherigem Post, ist nur ein einfacher BeQuiet... bin jetzt bei max. 66°C DIE, diese Angabe entspricht auch dem Ryzen Master Tool. Auf AUTO hätte er hier schon mehr als 1.4V ! Unter der Spannung bootet das Board nicht...
2. Dafür läuft jetzt mein 2667 Corsair auf 3200 bei gleichen Timings (16-18-18-18). Das ging vorher nicht... ich vermute das die hohe Taktfrequenz auch den Speichercontroller der CPU beeinflusst... macht sich im Maxxmem doch stark bemerkbar. Um es genau zu sagen ist die Speicherbandbreite um satte 12% gestiegen.

Neue Frage: Wo ist beim ASUS X370 Prime Pro die Option HPET (high precision event timer), bin bei dem ganzen googeln darüber gestolpert und wollte das mal ausprobieren. AMD selber gibt die Empfehlung HPET abzuschalten, im BIOS... im Hardwaremanager bringt wohl nix. Latenzreaktionszeit kann man mit "http://www.thesycon.de/eng/latency_check.shtml" prüfen... liegt bei mir um 5-7 (dazu die CPU auslasten, z.B. CPU-Z Bench).

So, genug getüftelt: Jetzt Weizenbier und Fallout mit allen Grafikmods, aber das mit dem HPET würde mich interessieren... (Ryzen: AMD bestatigt BIOS- und Windows-Probleme)
 
für Stemex:

Anhang anzeigen 965801

zwischen 0 und 65° (also real 45°) läuft er konstant bei 40%, ~720upm
bei 75° (real 55°) geht er auf 55% und
ab 85° und darüber (real 65°) ist er auf 100% müsste irgendwas um die ~1600upm sein

die CPU Lüfter und den hinteren 140mm Gehäuselüfter (dessen Kurve auf dem Bild ist) habe ich genau synchron eingestellt.

Dazu noch 1sec Verzögerung beim runtertouren (step down time), sodass die Lüfter noch etwas nachlaufen und die CPU nach Last sehr schnell wieder runtergekühlt wird.

die 4 restlichen Gehäuselüfter hängen an der Lüftersteuerung des Mainboards und laufen konstant bei 5v

Krass wie unterschiedlich die Lüfter sind. Meiner dreht bei 40% mit ca. 620 U/min und bei 100 % mit ca. 1380 U/min.
 
So hab mal das Beta bios 1.63 auf mein b350m mortar Arctic geflasht, was mir auffällt ich kann die CPU Spannung noch weiter senken. Geht jetzt unter 0,95v was meinermeinung nach vorher nicht ging. Hab meinen 1700er auf 3ghz bei 0,912v laufen und scheint soweit stabil zu sein. Cb und ne runde bf1 liefen problemlos. Im Windows der ryzen energiesparplan ist auch weg, las das auch so und hab auf Höchstleistung stehen. Hab auch bis jetzt nicht mehr diesen gewissen bug in bf1 gehabt, wo man so ne slideshow oä hat für 1/2min im Game. Hatte das glaube von Anfang an immer mal .
mein RAM zickt auch wieder rum hab den mal wieder runter gestellt muss da bei Gelegenheit noch mal ran. Im Fokus stand jetzt erstmal das mit der Spannung.
 
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Meinst du mit den 1,25V die unter Last anliegende Spannung? (Kenne mich mit der LLC-Thematik noch gar nicht aus; habe nur demnächst vor meinen Ryzen zu übertakten)

1,35Volt einfach fixieren, somit wird mit nicht angefasster Loadline unter Prime z.B. die Spannung bei vllt 1,30 liegen oder so ähnlich. :)

@Dissi, im oberen Spannungsbereich und in den Grenzen des Möglichen des Chips ist es durchaus ein nützliches Tool. Allerdings ist die LLD bei Ryzen wirklich nicht so wichtig.
Temperaturmäßig kann man Intel mit Ryzen nicht vergleichen. Da die wesentlich stabiler im höheren Bereich sind.

Grüße
 
Hab auch mal mein MSI Arctic Board Bios aktualisiert.
Hier meine undervolting Resultate.

CPU Core Voltage: 0.9V
NB/SoC Voltage: 0.881-0.887V
CLDO_VDDP Voltage: 0.7V
DRAM Voltage: 1.12V

CPU auf 3GHz mit 2666MHz CL 16 (Dual Rank).
Eventuell geht noch was beim Speicher, hab es noch nicht weiter überprüft, ist für mich aber auch irrelevant, da @ 4K gezockt wird.
Max CPU+SoC Verbrauch von rund 54W nach 3-4 direkt hintereinander folgenden CB runs.
Nicht wundern über die Temps, ist halt noch der stock AMD Kühler.
:ka: ob man den Verbrauch noch weiter senken kann, würde wohl nur über den RAM gehen, da CPU/SoC/CLDO Spannungen allesamt auf Minimum sind, es geht leider nicht weiter runter^^

undervolting ryzen spannungen.jpg


Edit: Während CB ohne Probleme lief, hatte ich Probleme mit der RAM Spannung in Games, musste auf 1.14V erhöhen (läuft nun), glaub werde es zur Sicherheit mal auf 1.15V stellen^^
GPU erreicht übrigens max 59°C mit den Settings aus meiner Signatur (~1700RPM).

Edit2: Der komplette PC verbraucht beim zocken @ 4K ohne Vsync nun 260W, zuvor waren es bei 3.2GHz und 0.9875V und 1.36V RAM Spannung 280W, also 20W eingespart, obs sich lohnt :ka:
Aber immerhin ein undervolting Erfolg, jede Watteinsparung zählt :-D
Idle Verbrauch ist auch um 5W auf 65W gesunken.

Btw meine alte GTX 1080 Classified: 0.825V 1797/+550 Mem OC = 217W (85 FPS Doom @ 4K)
Mit der Ti habe ich nun an exakt selber Stelle 115FPS und 260W, wenn ich die 20W, die ich nun per noch aggressiverem undervolting erreicht habe abziehe, verbraucht die Ti 60W mehr bei 30% mehr FPS (beide Karten optimiert auf 0.825V)
Laut Power Limit hat die Ti selbst max 190W verbraucht, also hat muss meine 1080 max 130W verbraucht haben.
 
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Grüßt euch.
Ich habe meine Komponenten jetzt relativ lange, war aber noch nicht in der Lage, meinen Ram auf die vom Hersteller angegebene Geschwindigkeit zu bekommen. Hab das MSI B350M Gaming Pro, Ryzen 5 1600X und 16 GB (2 x 8 GB) Corsair Vengeance, die mit 3000 MHz laufen sollten. Aber auf über 2666 Mhz habe ich das System noch nicht hochfahren können. Ich nutze die aktuelle Bios-Version (2.8) und der Prozessor lässt sich problemlos übertakten und läuft momentan auf 3,8 Ghz bei 1,25 Volt.

Die SoC-Spannung zu erhöhen hat (noch) nicht geholfen. Hier bin ich bis 1,15 Volt gegangen. Ich weiß gar nicht, ob das überhaupt übernommen wurde. In diesem Thread hat jemand die CLDO_VDDP-Spannung auf 0,975 Volt gesetzt und das Problem damit gelöst. Laut MSI erfordere das Übernehmen dieses einen Wertes aber einen Cold Reset, was muss ich eigentlich aus dem Bios dafür genau tun?

Bei jeder Veränderung der Ramgeschwindigkeit bekomme ich beim Hochfahren Arbeitsspeicherfehler und das war es dann. Hat jemand Ideen und Vorschläge, was ich noch probieren könnte? Vielen Dank.
 
Cold Reset bedeutet einmal komplett aus und dann wieder an. Aus dem BIOS heraus geht das nicht.
Entweder du schaltest nach dem Speichern und Beenden im BIOS einmal dein Netzteil aus oder du lässt ins Windows Booten und fährst dann runter. Ob es über das Windows übernommen wird, musst du mal schauen. Ich hatte dafür die "grobe" Variante am Netzteil gewählt.
 
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