Sammelthread AMD Ryzen

Sammelthread
Während ich auf eine Antwort gewartet habe (die gerade von Dir kam), habe ich den PC zum Booten bekommen, indem ich Stick A2 entfernt habe. Zuvor habe ich Stick B2 entfernt, da gab es weiterhin einen C5.

Ich hoffe, dass ich jetzt ins BIOS booten kann um das BIOS zu flashen. Dann teste ich erneut mit beiden Sticks.

Das kann ja nicht sein, dass da etwas "von alleine" kaputt geht, nachdem es wochenlang tadellos funktioniert hat (und sogar ein CMOS-Clear keine Abhilfe geschafft hat).
Das Problem was du hast kannst mehrere Ursachen haben. Ein defektes Board zum Beispiel.
Üblicherweise liegt es aber am Ram Training. Nach einer gewissen Zeit scheint dies nicht mehr korrekt zu funktionieren, Kälte und längerer StandBy bzw. Power Off begünstigen das Verhalten gravierend.

Einfachste Lösung ist ein Mem-Training bei jedem Boot. Mein Giga macht mittlerweile in regelmäßigen Abständen beim booten ein erneutes Training, so etwa alle zwei Wochen. Ich weiß nicht womit das genau zusammenhängt. Hauptursache scheint mit TREFI zu sein, gefolgt von den Widerständen und der Spannung.
 
Hattest du den Rechner komplett vom Stromnetz genommen?
Manchmal kann es vorkommen, dass eine Überspannung beim Wiedereinstecken entweder einen Layer beschädigt (eher unwahrscheinlich aber möglich) oder die CPU nicht damit klar kommt.

Ein Ausbau derer kann eine mögliche Neuinitialisierung auslösen und dann mit Glück wieder funktionstüchtig werden.

Wenn das nach einem flash auf eine andere BIOS Version nicht klappt, dann würde ich den Schritt als Nächsten wählen.

Ansonsten drücke ich dir die Daumen 🤞

Stichwort Mem-Training:
ASRock sollte alle 10 Starts ca einen neuen machen, selbst wenn Memory Context Restore aktiviert ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Gurdi und @Darkearth27

Danke für die Tipps, das ergibt alles Sinn. Ich habe es wieder hinbekommen mit beiden Sticks zu booten:
1704314178235.png

Ich habe etwas gemacht, was man eigentlich nicht machen sollte: Ich habe mit nur einem Stick in DIMM-Slot B2 ins BIOS gebootet und während ich im BIOS war, den zweiten Stick in A2 reingedrückt. Dann habe ich mein Profil geladen. Es hat zunächst wieder einen C5 geworfen, dann jedoch zum Glück! gebootet.

Irgendwas ist hier aber noch faul. Sollte ich vielleicht mal die VDDIO und/oder VDDQ etwas hochsetzen? Die sind ja bei den meisten Presets immer mit deutlich mehr Spannung angegeben. So, wie hier im ZenTimings-Screenshot, lief es aber wochenlang stabil durch (auch Karhu- und TM5-verified).

Ich habe übrigens IMMER MCR und PDM deaktiviert. Eventuell trenne ich den Rechner einfach gar nicht mehr vom Strom und nehme die ~3W Dauerverbrauch im ausgeschalteten Zustand in Kauf.

Super weird das Ganze auf jeden Fall...
Hattest du den Rechner komplett vom Stromnetz genommen?

Achso, also ja. Ich mache das vorerst nicht mehr. Ich hatte ja schon einmal das Problem mit "nur" einem "0d", nachdem der Rechner 2 Tage vom Stromnetz getrennt war. Da hatte ich dann die VSoC um 10 mV angehoben und es lief wieder. Jetzt war der Rechner 11 Tage vom Stromnetz getrennt. C5er will man jedenfalls nicht sehen...
 
Diese Probleme habe ich übrigens regelmäßig im Büro. Da hilft nur RAM aus- und einbauen, BIOS-Reset oder das Board Torsten in die Hand drücken für eine Wunderheilung. Allerdings tritt das so willkürlich auf, dass ich selbst nach Jahren nicht weiß, was das auslöst. Die RAM-Methode hilft aber eigentlich fast immer. Dann Reset, kurz neu konfigurieren und fertig, läuft wieder alles.
 
Diese Probleme habe ich übrigens regelmäßig im Büro. Da hilft nur RAM aus- und einbauen, BIOS-Reset oder das Board Torsten in die Hand drücken für eine Wunderheilung. Allerdings tritt das so willkürlich auf, dass ich selbst nach Jahren nicht weiß, was das auslöst. Die RAM-Methode hilft aber eigentlich fast immer. Dann Reset, kurz neu konfigurieren und fertig, läuft wieder alles.
Ich habe das allererste Mal Probleme damit. BIOS-Reset (CMOS-Clear?) hat hier ja auch nicht geholfen, sondern:
Ich habe mit nur einem Stick in DIMM-Slot B2 ins BIOS gebootet und während ich im BIOS war, den zweiten Stick in A2 reingedrückt. Dann habe ich mein Profil geladen. Es hat zunächst wieder einen C5 geworfen, dann jedoch zum Glück! gebootet.
Gut, zum Glück habe ich es damit hinbekommen, ohne dass ich die Batterie rausnehmen oder die CPU neu initialisieren musste. Aber auch heute Morgen hat es wieder verdächtig lange gedauert, das Board hat mehrmals neu angesetzt, den Boot dann aber gepackt. Wenn ich dann im Windows bin, ist aber alles rockstable. Das ist schon verrückt.

Ich bin gerade so froh, dass mein Board doch einen POST-Code hat. Ohne einen solchen weiß ich ja gar nicht was Phase ist. Dann bleibt der Bildschirm schwarz und ohne Code kann ich nicht einmal googlen, was es sein könnte. Da kann man nur ins Blaue hineinraten...

Ist Dir das nur bei AMD oder auch schon mit Intel-Systemen passiert?
 
Ich bin gerade so froh, dass mein Board doch einen POST-Code hat. Ohne einen solchen weiß ich ja gar nicht was Phase ist. Dann bleibt der Bildschirm schwarz und ohne Code kann ich nicht einmal googlen, was es sein könnte. Da kann man nur ins Blaue hineinraten...

Ist Dir das nur bei AMD oder auch schon mit Intel-Systemen passiert?
Ja, die Anzeige brauchst du aber nicht, um den Fehler zu beheben. Wie gesagt, in der Regel reicht ein BIOS-Reset oder eine erzwungene Neuinitialisierung aus und es soll auch nicht so herüberkommen, dass mir das hier jeden Tag fünfmal am Stück passiert. Ich hab vielleicht einmal alle drei Wochen einen Fall, bei dem mein "geliebtes" MSI-Brett nach Einbau einer neuen CPU nicht starten möchte. Dann klicke ich kurz hinten auf den BIOS-Reset-Schalter und dann kann ich weiterarbeiten. Privat habe ich das dagegen noch nie erlebt, mit 5800X3D und 7800X3D.

Bei Intel-Systemen tritt das nicht auf, die haben dafür andere Spezialitäten, etwa ein schwarzer Bildschirm nach UEFI-Konfiguration, der so lange bleibt, bis ich den Reset-Schalter betätige.

Es gibt einfach Anomalien, die bei jedem User auftreten können, aber nirgendwo anders. Das kann so viele verschiedene Gründe habe, dass eine Fehlersuche erfolglos bleibt. Ich hatte damals zum Beispiel ein System aufgebaut, bei dem eine GTX 670 von EVGA einfach nicht laufen wollte. Die Karte war zu 100 Prozent intakt, in jedem anderen Rechner hat sie funktioniert, nur in meinem nicht. Ich verstehe das bis heute nicht. :ka:
 
Hm, sehen will man sowas natürlich trotzdem nicht, wenn man den PC dringend zum arbeiten braucht. Aber ja, Einzelerfahrungen sollte man sicher nicht überbewerten.
 
Habe das weltweite Web mal zum Thema befragt und offenbar hat das oft mit ASRock und dessen Mem-Training zu tun (nicht nur ASRock aber das waren die ersten Treffer).

Sollte das erneut auftreten, was ich für dich nicht hoffe, dann würde ich tatsächlich die CPU aus und wieder einbauen (dann Starten und warten bis RAM Error kommt, dann erst wieder die Riegel einbauen).

Oder aber du beißt in den sauren Apfel und tauscht das Board (wobei das auch keine Garantie auf eine dauerhafte Lösung sein kann).

Zur Beruhigung, mit den anfänglichen AGESA Versionen beim Launch, sind weitaus mehr Fehler aufgetreten, das war auch einer der Gründe, wieso ich so lange gewartet hatte mit dem "Upgrade".
 
Ja, wie gesagt, es tritt halt nicht bei jedem auf, bei denen aber wo es auftrat las ich ASRock, ob das nun Zufall ist, oder eine schlechte Charge, ein Anwenderfehler oder einfach nur Charma.. keine Ahnung.

Mit meinem ASUS Brett hab ich keine Probleme (auch nach Tausch des Boards nicht, da ich ja einen nicht funktionierenden CMOS Knopf hatte und jedes mal die Batterie herausnehmen musste).

Also das neue Brett verhält sich identisch zum Alten (und auch die Werte sind wie beim Alten).

Man steckt halt nicht drin, manchmal ist es eben ein kleiner Fehler der alles zum Stillstand bringen kann (und den man auf teufel komm raus einfach nicht findet oder verstehen kann).
 
@Darkearth27

Danke für die Aufklärung. Das Board zu tauschen wäre bitter, gerade weil ich es jetzt kennengelernt habe und mit dem System ansonsten zufrieden bin. Fertig getunt ist es ja auch.

Es kommt sicher aber auch noch die eine oder andere AGESA-Version, die das Problem adressiert und/oder das RAM-Training weiter verbessert.
 
Bestimmt, denn die neuen CPUs / APUs werden, obwohl der selbe IMC verbaut ist, sicher auch noch mehr Unterstützung bekommen und dort wird eventuell durch bessere Fertigung dann mehr gehen.

Wenn es sich aber nicht bessert würde ich einen RMA stellen und in der Übergangszeit mir ein A620 Brett holen oder sowas.
 
Es kann auch gar nichts mit dem Board zu tun haben. Hier mal, was Roman erlebt hat und der ist ja nun wirklich über jeden Zweifel erhaben, was seine Hardware-Kompetenz angeht (ab 14:07, falls die verlinkte Zeit nicht klappt):
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Also das Problem mit dem Kabel der 4090 kann man nicht wirklich vergleichen mit dem Problem hier.

Ja es kann auch ein Kabelbruch sein, ein "hingerotzter" Kontakt fehlt oder ähnliches, Rückschlüsse kann man halt nur ziehen, wenn man alles getestet hat.

Wir hatten im Discord übrigens auch eine Dame, die hat unter Last ständig Neustarts gehabt, hat sich hinterher herausgestellt, dass der Anschluss der 4090 einen Defekt hatte und nicht das Kabel.

Nun hat sie eine Neue und die läuft mit der ansonsten selben Hardware tadellos.

Man steckt halt nicht drin (da geb ich dir Recht).
 
Also das Problem mit dem Kabel der 4090 kann man nicht wirklich vergleichen mit dem Problem hier.
Ich wollte nur den Bogen spannen zu --> es kann auch etwas völlig anderes sein, was man gar nicht im Zusammenhang sieht. Das Problem dabei ist nur, dass das so vielfältig ist, dass man nie auf die Lösung kommen wird. Entropie eben, es gibt im Universum nicht nur einen Zustand, sondern unendlich viele.
 
Da habe ich auch eine aktuelle Anekdote. Ich habe seit einiger Zeit einen Samsung S95C und in dem Zuge wurde auch auf einen HDMI 2.1 fähigen AVR aufgerüstet. Alles an den AVR angeschlossen, der PC funktioniert wunderbar über HDMI 2.1 inkl. UHD 120Hz, aber die PS5 ist am selben Anschluss nicht dazu zu überreden. Direkt am Fernseher gibt es keine Probleme.

Scheiß Technik eben...
 
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