Sammelthread AMD Ryzen

Sammelthread
Ein niedrigeres PPT sollte bei hoher Last zu weniger Leistung führen. Von daher würde ich bei einem 3800X nicht daran drehen, wenn man maximale (Spiele)-Leistung haben möchte. Auch ein negatives Offset kann zu einem effektiven Mehrverbauch führen.

Naja das war mehr so gemeint das er damit mal etwas testen soll wie sich die CPU bei bestimmten Kombinationen verhält. bei Offset hab ich das + nur vergessen +- Offset wollte ich schreiben.
 
Ganz spezielle Frage in die Runde:

Kann man irgendwie auslesen, welches LLC Level/Setting anliegt?

Bei mir ist zZ. die LLC auf "auto".
Hab damit schon mal oberflächlich rumgespielt, aber nie groß auf Veränderungen geachtet :rollen:

Bei meinem alten Intel Board konnte ich jedenfalls die LLC "quasi" bedenkenlos auf "MAX" drehen um das beste OC raus zu holen.
Beim jetztigen X570 Board von MSI habe ich die Settings "auto" oder "1" - "7" :huh:
Welches lvl bewirkt denn "auto"? Oder ist das dynamisch? :ka:
Ich hoffe es gibt ein tool um das aus zu lesen, ansonsten muss ich mal, wenn ich gaaaaaaanz viel Zeit habe gaaaaaaanz Tests machen :nicken::nene:
 
Je niedriger die Load Line Calibration desto größere Spannungsspikes können auftreten und die CPU rösten.

Die LLC sorgt dafür, dass bei höheren Lasten automatisch die Spannung reduziert wird, um eine ungewollte Überspannung zu vermeiden. Das bedeutet, dass man durch LLC weniger gut Übertakten kann, besonders wenn man absolut am Limit agiert. Je niedriger(!) der LLC Wert, desto genauer wird die eingestellte Spannung eingehalten, aber eben auch das Risko für den Prozessor entsprechend erhöht.

Ich würde NIE weniger als 3 oder 4 nehmen und lasse den Wert selbst eigentlich immer auf Auto. Kleinere Werte nur wenn man LN Cooling einsetzt oder zu viele CPUs zum probieren hat.

Auto ist normalerweise der höchste Wert (also 7).
 
Das kommt ganz auf das Board an und welche Stufe nun hoch und niedrig ist.

Bei MSI ist 1 das höchste und 7 (8) die niedrigste, während bei Asus 1 das niedrigste und 5 (8 bei APUs) das höchste ist, also kann man da leider nicht ganz so über einen Kamm scheren.

Wie das bei Gigabyte und Asrock ist kann ich leider nicht sagen.
 
Genau das ist mein Problem @Darkearth, es gibt da keinen Standard und jeder kocht sein eigenes Süppchen :daumen2:

Für mein altes Board hatte ich, als das Thema OC aktuell wurde, doch eine recht ausführliche "Dokumentation"/"Test" gefunden, welches LLC lvl was genau bewirkt.
Jetzt bei meinem MSI Board hänge ich erst mal total in der Luft :huh:
 
Also ich lasse es bei mir mit dem Unify, maximal bei LLC 4 das ist unter last knapp unter eingestellter Spannung (siehe Grafik im rechten Bildrand)

Heißt also, bei Stufe 1 gibt es massives overvolting und die Spannungspitzen die man nicht auslesen kann sind nochmals um einiges höher.

Bei Stufe 4 / 5 ist es so die mitte und maximal empfehlenswert.

Auto und alle stufen ab 6 sind eher "safe" die hand dafür würde ich aber nicht ins Feuer halten, sollte man mich danach fragen.
Ich würde allen raten es auf Auto zu belassen.
 

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Ganz spezielle Frage in die Runde:

Kann man irgendwie auslesen, welches LLC Level/Setting anliegt?

Bei mir ist zZ. die LLC auf "auto".
Hab damit schon mal oberflächlich rumgespielt, aber nie groß auf Veränderungen geachtet :rollen:

Bei meinem alten Intel Board konnte ich jedenfalls die LLC "quasi" bedenkenlos auf "MAX" drehen um das beste OC raus zu holen.
Beim jetztigen X570 Board von MSI habe ich die Settings "auto" oder "1" - "7" :huh:
Welches lvl bewirkt denn "auto"? Oder ist das dynamisch? :ka:
Ich hoffe es gibt ein tool um das aus zu lesen, ansonsten muss ich mal, wenn ich gaaaaaaanz viel Zeit habe gaaaaaaanz Tests machen :nicken::nene:
Einfach testen da es jeder Hersteller anders macht.
Je niedriger die Load Line Calibration desto größere Spannungsspikes können auftreten und die CPU rösten.

Die LLC sorgt dafür, dass bei höheren Lasten automatisch die Spannung reduziert wird, um eine ungewollte Überspannung zu vermeiden. Das bedeutet, dass man durch LLC weniger gut Übertakten kann, besonders wenn man absolut am Limit agiert. Je niedriger(!) der LLC Wert, desto genauer wird die eingestellte Spannung eingehalten, aber eben auch das Risko für den Prozessor entsprechend erhöht.

Ich würde NIE weniger als 3 oder 4 nehmen und lasse den Wert selbst eigentlich immer auf Auto. Kleinere Werte nur wenn man LN Cooling einsetzt oder zu viele CPUs zum probieren hat.

Auto ist normalerweise der höchste Wert (also 7).
Also der cpu wird da nix passieren mit guter Kühlung.
soviel Spannung wird da auch nicht draufgegeben.
 
Kommt auf die eingestellte Spannung ein. Bei kleinen LLC Leveln und wenn die Spannung am Limit ist, kann man sehr wohl die CPU grillen.
Also ich habe mit keinem meiner Systeme jemals Probleme gehabt und mir ist auch kein Fall bekannt wo sowas durch llc passiert ist. Muss dazu sagen das ich eh nie über 1.4v bei amd/Intel gegangen bin als dauerhafte feste Spannung.
 
Es reichen ja schon die 1.5v Peaks die AMD beim kurzzeitigen Boost mit Auto Einstellungen hat.

Wenn man da noch eine LLC von 1 bzw 8 jenachdem was nun das höchste ist drauf knallt, dann gibt es teilweise Peaks von bis zu 2v.

Auch wenn dies in Bruchteilen von Sekunden passiert kann dadurch dennoch die CPU und oder der imc gegrillt werden.

Man kann die Peak Spannungen durch LLC eben nicht auslesen aber mit einem Oszilloskop messen.
 
Ich hab jetzt endlich weiter an meinen Ryzen System basteln können, siehe hier nochmal meine Frage von vor ein paar Tagen:

[Sammelthread] AMD Ryzen

Habe jetzt die Wasserkühlung auch ordentlich am laufen, hatte beim ersten Testlauf die Pumpe nur provisorisch angeschlossen und wohl nur sehr wenig Durchfluss und höhere Wassertemps als gedacht. Jetzt läuft alles außer der Pumpe über die QUADRO und ich hab auch richtige Sensorwerte, keine Schätzungen :D

Also mein Ryzen 5 3600 @ Stock wird laut Ryzen Master ~65°C warm bei Cinebnech R20, Wassertemperatur 30°, Durchfluss 80l/h. Allcore Taktraten liegen jetzt 25MHz höher als beim ersten Testlauf mit höheren Temps, habe jetzt ziemlich genau 4,0GHz (+- 10MHz). wass natürlich relativ wenig ist, ich habe aber alles auf Stock belassen, also keinerlei Overclocking, die CPU schöpft auch nicht mehr als die 88W aus. Darum gehts mir aber jetzt auch mal gar nicht.

Sondern darum, ein Delta T von 35 Kelvin zwischen Kühlwasser und Chiptemepratur unter Cinebench Last @ Stock Settings. Bios meines X570 Aorus Elite ist das aktuellste (F11) und auf default gesetzt, nichts dran rumgefummelt außer Lüftersteuerung. Ist das gut, durschnittlich oder eher schlecht? Habt ihr Vergleichswerte? Es sollte nähmlich überdurchschnittlich gut sein da ich Flüssigmetall zwischen HS und Kühlblock verwendet hab und mir da doch merklich bessere Temps erwarte als mit Paste. Allerdings hatte ich Probleme bei der Applikation des LM auf dem Heatspeader und so konnte ich es nur auf dem Kühlblock verteilen und jetzt frage ich mich ob das so passt oder ich den Kühler neu montieren soll :huh:
 
ein Delta T von 35 Kelvin zwischen Kühlwasser und Chiptemepratur unter Cinebench Last @ Stock Settings.

Ist normal. Mit 20°C Wasser komm ich auf 60-65°C. Ryzen 3000 lässt sich aufgrund der sehr hohen Energiedichte nur schwer kühlen.

Es sollte nähmlich überdurchschnittlich gut sein da ich Flüssigmetall zwischen HS und Kühlblock verwendet hab und mir da doch merklich bessere Temps erwarte als mit Paste.

Überdurchschnittliche Ergebnisse wirst du bei Ryzen 3000 nicht erreichen, weil das Problem der Wärmeübertragung innerhalb der CPU liegt. Generell lohnt sich Flüssigmetall auch nur auf GPUs wegen direktem Kontakt zum Silicium.
 
Gut aber dann muss ich da aber nicht nochmal ran und das LM tauschen da die Temps in einem normalen Bereich sind?

By the way, wie schaffst du es auf 20°C Wasser? Externen Radiator am Balkon? :fresse:
 
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Im Leerlauf sind es 0,5K und unter Last hab ich ≤5K Delta zur Raumtemperatur. Die vier NF-A20 auf dem MoRa 420 laufen permanent mit Minimaldrehzahl. Weil Cinebench nur kurz dauert, wird das Wasser nicht mal warm.

tl;dr: MoRa 420 :love:
 
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