AW: AMD Ryzen: Rise of the Tomb Raider läuft laut AMD nun deutlich schneller - Overwatch-Patch in Arbeit
Wenn Du BF4 gespielt hättest würdest Du wissen das der Energiesparmodus von Windows 10 schon von Anfang an Probleme bei Games verursacht hat genau wie das Coreparking, selbst bei Intel Prozessoren. 10 Sec gegoogelt
energiesparmodus windows 10 probleme games - Google-Suche hat also nichts mit Ryzen zu tun
Der Punkt ist das AMD 2 Wochen nach dem Erscheinen ein neues Energiesparprofil rausgegeben hat, das speziell an Ryzen CPUs angepasst ist. Es wird, meines Wissens, sogar mit Win 10 verteiltm warum haben die das nicht vorher gemerkt, wenn (wie du es quasi sagst) die Sache schon vorher bekannt war?
Das hat ihnen wertvolle Prozente gekostet.
Ich kann mit meinem Bulli auch aktuelle Games auf Ultra mit 60FPS zocken je nach dem ob das Game auf 1-4 Kerne Optimiert ist natürlich nicht. Ist oder im Fall wie BF1/BF4/BF3/Division/GTA V/CoDIW u.s.w. sogar meistens drüber liege, aber wozu hab keinen 144Hz Monitor. BF1 liegt ihm sogar Super
Battlefield 1: 18 Grafikkarten im Benchmark-Test der Beta, DX12 gegen DX11
Der Punkt ist dass du damit einfach einen Haufen Leistung, deiner RX 480 verschenkst, je schneller die Karte ist, umso schlimmer wird es. Das Argument "aber es reicht doch" ist relativ schwach, ich will das Beste Ergebnis für das jeweilige Geld, wenn ich mir ein "geht gerade so System" zusammenschustere, dann muß es auch wesentlich günstiger sein, die einzige FX Serie, die man da in betracht ziehen konnte, waren die FX 6000er, wobei es für die am Ende, durch die i3s, auch Eng wurde.
Natürlich kannst du dich mit Battlefield 1 und Crysis 3 selbst belügen, wer nur diese beiden Spiele gezockt hat, der war bei den FX CPUs besser aufgehoben, wenn man den Stromverbrauch mal außer acht läßt und nicht übertaktet. Für alle anderen Waren die i7 und i5 (je nach Geldbeutel) klar die bessere Wahl.
Insgesamt bin ich mit dem Ding sehr zufrieden, einer der besten CPUs, die ich je hatte. Wenn man die Leistung zur jeweiligen Zeit betrachtet, dann waren der AMD XP 1600+ und der Phenom II X4 940 zwar besser, der i7 hält allerdings den Rekord was Einsatzdauer und relative Leistung betrifft (der Xp 1600+ war 2007, nach 5 Jahren, eine absolute Gurke, mit dem i7 3770 bin ich ganz zufrieden (bis auf die Annos, da ist immer Potential nach oben).
Das Problem ist die Übertaktbarkeit, ich muß mich mit dem erweiterten Turbomudus begnügen, damit komme ich auf maximal 4,3 GHz. Das Ding war für mein passives System bestimmt, hätte ich gewußt, wie sich der CPU Markt entwickelt und das ich ihn bis heute nutze, dann wäre wohl die K Version drinnen gewesen. Natürlich hätte man sich mit diesem Wissen gleich einen i7 3930K geholt, das war damals das non plus Ultra. Unübertaktet so schnell wie heute ein R5 1600 (und damit real noch pi mal Daumen 200€ wert), ließ extrem gut übertakten. Wer sich 2012 einen 500€ i7 5930K, in Verbindung mit 64GB DDR3 RAM für 250€ geholt hat, ist auch heute noch sehr gut dabei.
Aber ich schaue nicht verpassten Gelegenheiten hinterher, mit einem FX 8350 hätte ich mich wohl totgeärgert. In Spielen, wo die CPU Begrenzung zum tragen kommt, ist der i7 3770 etwa 50-70% schneller als der FX 8350. Mit meinem i7 3770 kann ich eine GTX 980Ti, ohne all zu großen Verluste, befeuern, den FX 8350 hätte ich wohl inzwischen ausgetauscht.
Der Bulli war von Anfang an auf Multithread ausgelegt aber die Software/Windows/Games leider nicht wie man ab BF3 sehen konnte.
Die Grundidee, der Modulbauweise, war es, mit 10-20% mehr Chipfläche, zweimal 90% der Leistung eines i7 zu bekommen. Die FX 4000er waren eigentlich nicht die Gegner des i3, sondern der 4 Kern i5 oder i7 und die FX 8000er Serie sollte sich um die 8 Kern Sandy Bridge E kümmern. Das war der ursprüngliche Plan, dann hätte es auch nichts gemacht ob sich Single- oder Multithreadanwendungen durchsetzen würden.
Wenn man den Anspruch mit der Wirklichkeit vergleicht (FX 8150 mit 315mm² gegen den i7 2600K mit 270mm², incl IGP), dann fällt auf dass der FX 8150 ca 50% langsamer ist als vorgesehen und dabei so etwa 10-20% mehr Chipfläche benötigte als vorgesehen. Gegen den i7 980X, mit seinen 6 Kernen und 239mm² Chipfläche, fällt das Ergebnis noch vernichtender aus.
Da man die i7, von der IPC, nicht im Ansatz kleinkriegen konnte, waren die Gegner des 8 Kernigen FX, nun die 4 Kernigen i5 und i7. Im Multicore konnte man bestehen, sonst gewann Intel. Wenn man also eine CPU zu Videobearbeitung oder zum Surfen wollte, war man bei AMD goldrichtig (wenn man sich am Verbrauch und der fehlenden IGP nicht gestört hat), in den meisten anderen Fällen hat AMD leider auch mit 8VS 4 Kernen den kürzeren gezogen.
Ja, das haben sie recht früh zugegeben:
AMD wertet Bulldozer als Flop – Hartware
Das war dann wohl auch der Grund, warum es die Steamroller und Excavator CPUs nie auf AM3+ Boards geschafft haben. Womit wir bei einem weiterem Flop der FX Architektur wären: mangelnde Aufrüstbarkeit (wenn man nicht gerade von einem AM3 Phenom II oder Athlon ausgeht).
Das lässt ja erwarten, dass zukünftige Spiele auch auf Ryzen angepasst werden und die Spieleleistung dann zukünftig noch steigt.
Oder dass auch in Zukunft viele Spiele schlechter laufen, die meisten Entwickler sind faul und optimieren fast gar nicht (wobei das ein wenig unfair ist, Entwickler stehen ständig unter Druck und können meist nicht anders). Allerdings sollen sich die speziellen Ryzenprobleme, seit dem neuen Energiesparmodus in Luft aufgelöst haben.