Ich verstehe Dich absolut! ^^
Ich setze mir keine Zieltemperatur. Ich will nur nicht, dass die Hardware mehr heizt wie es für das entsprechende Szenario nötig ist. Die Formulierung, der CPU ist es egal... Sicherlich, bei gelegentlich mal 60 °C setzt noch keine Phasentransformation ein, aber wenn es häufig und langfristig passiert dann setzt diese Temperatur den Prozess auch nach Jahren den Stoffen dieser Veränderlichkeit aus. Aber darum soll 's nicht gehen, zumindest nicht bei der CPU direkt. Ich sorge mich vielmehr um das Thermal Interface Material unterm Headspreader als auch dem von darüber. Das ist im Übrigen eine Phasentransformation und ein Teilgebiet der Entropie.
Aber um von der Temperatur als Diskussion wegzukommen.... Viel beunruhigender finde ich die Voltage selbst. Es ist egal ob es 1.35 Volt sind oder 1.40 Volt, über kurz oder lang führen sie beiden zu einer rasch voranschreitenden Elektromigration. Bei 1.25 ist dieser Prozess schleichender. Ein jedes Elektron, das aus dem System herausfliegt, bedeutet eine sinkende Effizienz. Und ich weiß davon ein Lied zu singen, denn ich konnte diese Auswikrung bei einem AMD FX-8350 mit 1.4250 Volt beobachten, bis er mit keiner Luftkühlung dieser Welt mehr zu bändigen gewesen ist. Seine Effizienz ist maßlos gesunken: Seine Wirkleistung ist zwar nicht rapide abgesunken, aber dafür seine Verlustleistung enorm angestiegen.
Zumindest beim TIM kannst du das Problem mit verlöteten CPUs umgehen.
Die 1,425V beim FX-3850 waren auch eher am oberen Rand der Skala und sicher nicht ohne OC.
Ich als "stock-user" bin in dem Fall eher fein raus.
Die Performancesteigerung mit OC ist meist auch zu gering, als dass es den Aufwand rechtfertigt.
Wenn du übertakten möchtest, wäre eine überdimensionierte Wasserkühlung eigentlich das Richtige für dich. Damit kannst du die Spannungen geringer halten und das Problem der Elektromigration reduzieren.


---> Erstmal die Tests abwarten^^