AMD Quartalszahlen: Aktie trotz Verlust im Höhenflug

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Nein, ich gehe ganz fest davon aus, dass der Kurs steigt. Es sind einfach zu viele gute Nachrichten zur Zeit, und ich denke wirklich, AMD reisst das Ruder erstmal wieder rum. Die machen wirklich schöne Dinge, ZEN wird gut, ich kenne Ergebnisse von ersten Engineering-Samples, die Grafikkarten sind klasse, der Ausstieg aus der Fertigung war sinnvoll, Intel zieht nach, weil es betriebswirtschaftlich sinnvoll ist, die Geschäfte mit Servern und Playstations sind eine sichere Miete, etc.

Ich sehe AMD noch lange nicht als gerettet, aber für eindeutig unterbewertet. Ich kann mich aber auch verdammt irren. :wall:
 
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Ich hab bei einem Dollar 99 Cent gekauft und stehe daher jetzt recht gut da.
Ich werd die Aktien weiterhin halten und verkaufe dann bei hypothetischen 10 Dollar, sollte es denn wirklich mal aufwärtsgehen. Polaris und Zen lassen hoffen.
 
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AMD go, go, goooooo

Vor allem wünsche ich den Mitarbeitern einen sicheren Job.
Irgendwie begleitet mich AMD seid gefühlt dreißig Jahren
und ich will einfach, dass sie ab und zu anderen Firmen so
richtig in den Ars...h treten. :D
 
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Das hätten sie Anfang des Jahrtausends mit Leichtigkeit geschafft, wenn Intel nicht wettbewerbsverzerrend den Markt manipulierte. Meiner Meinung nach würde Intel und AMD jetzt ohne diese Dinge auf Augenhöhe am Chipmarkt agieren. Und ich finde auch, dass Intel für diese gravierenden Eingriffe viel zu leicht davongekommen ist. Sie konnten problemlos zum absoluten Monopolisten aufsteigen, OBWOHL sie ein katastrophales Produkt am Markt hatten und völlig unterlegen waren. Die Strafzahlungen waren ein Witz.
Technisch tritt AMD Intel aber permanent in den Hintern. Praktisch alle coolen, neuen Technologien, die man aktuell in Intel-Prozessoren findet, sind AMD-Erfindungen und in der Regel durch Intel nur unter Lizenz in Verwendung.

Und ja, der Aktienkurs sollte solche Dinge berücksichtigen. Mit der Kohle zur Verfügung hätte ich auch schon vor Jahren, als die Konsolen-Deals bekannt wurden, in AMD investiert. Einsteigen, wenn sie am Boden sind und nicht erst auf die steigende Rakete aufspringen ;)
 
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Technisch tritt AMD Intel aber permanent in den Hintern. Praktisch alle coolen, neuen Technologien, die man aktuell in Intel-Prozessoren findet, sind AMD-Erfindungen und in der Regel durch Intel nur unter Lizenz in Verwendung.

Und welche coolen Features sind das konkret? Das hätte ich jetzt mal gerne detailliert ausgeführt.
 
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Wp beginnen wir denn da? x86_64, echter Dual-Core, integrierte Grafik, cool'n'quiet, Wegfall der Northbridge bzw. Wandel zum SOC, um mal einige zu nennen. Von Intel kam in der Zeit der tolle BTX-Standard und Rambus-Speicher.
 
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Wp beginnen wir denn da? x86_64, echter Dual-Core, integrierte Grafik, cool'n'quiet, Wegfall der Northbridge bzw. Wandel zum SOC, um mal einige zu nennen. Von Intel kam in der Zeit der tolle BTX-Standard und Rambus-Speicher.

Dazu hätte ich gerne Quellen, wo konkret Intel bei all diesen Dingen Lizenzgebühren an AMD bezahlt und dass AMD all diese Dinge "erfunden" hat, wie du es behauptest.
Übrigens hat Intel seinerzeit AMD mächtig in den A.... getreten mit den ersten Dual Core CPUs. Davon hat sich AMD bei den Desktop CPUs bis heute nicht erholt. Das aber nur am Rande, um zu zeigen, dass deine Betrachtungsweise dieser Dinge doch arg einseitig ist.
 
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Du willst jetzt die CPU-Geschichte der letzten 10 Jahre mit Quellen aufgemalt bekommen? Öhm... PCGH? ;)
Zudem scheinst Du Prozessorarchitektur mit Technologien zu verwechseln.
Intel hat den P4. AMD bringt mit dem Athlon 64 den x86_64 und cool'n'quiet auf den Markt. Beide hat der P4 nicht. Intel hat zu dem Zeitpunkt seine tollen Itanium-CPUs, welche einen eigenen 64Bit-Registersatz haben, deren Befehlssatz aber nicht x86-kompatibel ist. Da MS keinen Bock mehr hatte, für die Intel-Serve einen extra Kernel zu kompilieren, wurden sie höflich zur Nutzung von AMDs x86_64 genötigt. Natürlich benennt Intel die Technik um.

Dualocore: Intel bringt die Core-Architektur auf den Markt, welche den Athlons überlegen zu sein scheint. Von AMD kommt wenig, weil sie am echten Dualcore basteln. Damit Intel, die das verpennt haben, erster am Markt ist, kleben die nur zwei Singlecores zusammen und verkaufen das als ersten Dualcore.

Integrierte Grafik: Intel hat schon ewig eine eigene Grafik-Abetilung. Auf die Idee, diese mit den CPUs zu fusionieren, kam da aber keine Sau. Erst, als AMD ATI kaufte und an APUs bastelte, ging den Intels ein Licht auf.

Wer die letzten zehn Jahre nicht verpennt hat, bekam das chronologisch ganz einfach mit.
Wann genau der Deal zwischen AMD und Intel war, weiss ich nicht mehr. Es ging wohl darum, ob AMD weiterhin x86-Prozies bauen darf, da Intel hier bekanntlich das Patent hält. Als AMD die Fabs verkaufte, fertigten sie nicht mehr selbst und es kam zur Prüfung der Verträge auf eventuelle Brüche. Am Ende einigte man sich auf Technologie-Austausch. Intel bekam ne ganze Latte an netten Dingen und AMD durfte SSE(4?) benutzen. Ein genauso mieser Kompromiss, wie die Kartellstrafe gegen Intel, meiner Meinung nach.

Für etwas Unschärfe in den Ausführungen entschuldige ich mich, da ich das mal eben aus der Kalten und aus dem Gedächtnis zusammengeklimpert habe. Ein netter PCGH-Redakteur kann dazu sicher die Erscheinungsdaten von Heften leifern, welche Artikel dazu bereithalten ^^ Ich such das jetzt nicht alles zusammen.

Ach putzig nebenbei: Bereits einen Monat vor Release des ersten Operton mit x86_64 (die Athlons folgten später), gab es einen fertigen Linux-kernel, der mit dem Befehlssatz umgehen konnte. Microsoft brauchte praktisch ÜBER EIN JAHR NACH RELEASE DER CPU, um ein halbgares BS nachzureichen. Soll nochmal einer sagen, dass opensource Mist sei und propritäre Systeme immer vorzuziehen seind ;)
 
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Öhm, du weißt schon, dass es eine Erfindung namens Internet gibt?

Du willst jetzt die CPU-Geschichte der letzten 10 Jahre mit Quellen aufgemalt bekommen?

Ja, denn du stellst Behauptungen auf, also solltest du diese auch mit Quellen aus dem Netz belegen können.

Exemplarisch gehe ich mal auf einen Punkt ein:

Dualocore: Intel bringt die Core-Architektur auf den Markt, welche den Athlons überlegen zu sein scheint. Von AMD kommt wenig, weil sie am echten Dualcore basteln. Damit Intel, die das verpennt haben, erster am Markt ist, kleben die nur zwei Singlecores zusammen und verkaufen das als ersten Dualcore.

Das ist so nicht richtig. Intels erster Dualcore war ein Pentium D. Der war tatsächlich kein "echter" Dualcore, sondern man hat im Prinzip aus 2 Prozessoren einen gemacht. Core2 war jedoch 2006 Intels erste echte Multicore Architektur. Und dem hatte AMD mit dem Athlon X2 nicht viel entgegenzusetzen. AMDs Antwort war der Phenom und der kam erst 2007.
 
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Es ist also nur wahr, wenn es im Internet steht? Ich stelle keine Behauptungen auf, sondern gebe den chronologischen Ablauf wieder. Wenn Du mehr Infos willst, bemühe doch selbst eine Suchmaschine Deiner Wahl. Die Begriffe wurden ja genannt.
Aber für die Faulen: Cool’n’Quiet – Wikipedia Intel-SpeedStep-Technologie – Wikipedia EIST gibt es im Desktop erst seit der Core-Architektur, cool'n'quiet seit dem Athlon 64. Ja, Intel hatte das im Mobil-Segment schon eher. Dort wurde aber nicht die Spannung gesenkt.

Zu Deiner Frage mit dem Phenom: Der Opteron kam deutlich eher auf den Markt. Zu der Zeit fokussierte sich AMD auf den Servermarkt und wollte da Anteile abgraben. Daher kamen neue Technologien dort deutlich vor markteinführung im Desktop-Bereich.
 
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Es ist also nur wahr, wenn es im Internet steht? Ich stelle keine Behauptungen auf, sondern gebe den chronologischen Ablauf wieder. Wenn Du mehr Infos willst, bemühe doch selbst eine Suchmaschine Deiner Wahl.

Nö. Du stellst Behauptungen auf:

"Technisch tritt AMD Intel aber permanent in den Hintern. Praktisch alle coolen, neuen Technologien, die man aktuell in Intel-Prozessoren findet, sind AMD-Erfindungen und in der Regel durch Intel nur unter Lizenz in Verwendung."

Und es ist an dir, diese Behauptungen zu belegen. So läuft das in einer Diskussion nun mal.

Tust du das nicht, dann brauchen wir gar nicht weiterzureden.
Denn wie das Beispiel Dualcore und Core2 Duo zeigt, drehst du dir die Vergangenheit scheinbar gerne so, dass sie in deine Argumentation passt.

Aber für die Faulen: Cool’n’Quiet – Wikipedia Intel-SpeedStep-Technologie – Wikipedia EIST gibt es im Desktop erst seit der Core-Architektur, cool'n'quiet seit dem Athlon 64. Ja, Intel hatte das im Mobil-Segment schon eher. Dort wurde aber nicht die Spannung gesenkt.

Hm. Mal sehen:

Cool'n'Quiet: Ab der K8 Architektur 2003

SpeedStep: Seit dem Pentium III (gebaut von 1999 bis 2002)

SpeedStep 2.2/EIST mit Spannungsreduzierung: Seit dem Pentium 4 (gebaut von 2000-2008)

Alleine dieses Beispiel zeigt, dass BEIDE Hersteller ihren Teil zur Entwicklung moderner Prozessoren beigetragen haben.
 
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Dann jetzt ein drittes Mal: Der Opteron kam vor dem C2D. Und der P4 hatte keine Spannungsreduzierung. Cool'n#quiet war das eigentlich alleinstellungsmerkmal des Athlon 64, nicht der x86_64. Und dass der x86_64 von AMD ist, wirst Du wohl sicher auch leicht im Netz nachlesen können.
Zudem verdrehst Du mir die Worte im Mund. Ich habe nirgends behauptet, dass Intel nichts zur Entwicklung der Prozessoren beitrug. Lesen und verstehen bitte :)
Und nein, ich muss nicht zu jeder Aussage einen Beleg liefern. Die Begriffe sind genannt und jeder, der dies in Zweifel zieht, darf gern Gegenargumente vortragen. x86_64, Cool'n'quiet, APU, ... Jeder kann selbst nachlesen wann und von wem. Wer zu faul ist eine Wikipedia-Seite selbst zu öffnen, braucht auch nicht mitdiskutieren.

Und wenn Du schon Quellen zitierst, dann bitte richtig. Speedstep 2.2 gab es nur im mobilen P4, nicht im Desktop. Und darauf ging ich bereits ein.
 
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Und wenn Du schon Quellen zitierst, dann bitte richtig. Speedstep 2.2 gab es nur im mobilen P4, nicht im Desktop. Und darauf ging ich bereits ein.

Wo es zuerst eingesetzt wurde, ist doch Sch....egal. Intel hatte dieses Festure zuerst eingeführt. Punkt, aus, Ende.

Und der P4 hatte keine Spannungsreduzierung.

Doch, hatte er. Du solltest deine Quellen schon lesen, bevor du etwas behauptest...

Zudem verdrehst Du mir die Worte im Mund. Ich habe nirgends behauptet, dass Intel nichts zur Entwicklung der Prozessoren beitrug. Lesen und verstehen bitte.

Ich verdrehe gar nichts. Du behauptest, dass AMD Intel technologisch ständig in den Hintern tritt, was sowieso schonmal vollkommener Quatsch ist.
Im Umkehrschluss bedeutet deine Aussage, dass AMD die Entwicklung bei den Prozessoren maßgeblich vorangetrieben hat, denn sie haben ja soooo viele coole Features erfunden.
Ich verdrehe also gar nichts, sondern gehe nur auf deine verdrehten Ansichten ein, was aber sinnlos zu sein scheint.

Und nein, ich muss nicht zu jeder Aussage einen Beleg liefern. Die Begriffe sind genannt und jeder, der dies in Zweifel zieht, darf gern Gegenargumente vortragen. x86_64, Cool'n'quiet, APU, ... Jeder kann selbst nachlesen wann und von wem. Wer zu faul ist eine Wikipedia-Seite selbst zu öffnen, braucht auch nicht mitdiskutieren.

Das hat nichts mit Faulheit zu tun. Jeder der argumentiert und behauptet sollte seine Aussagen belegen können. Es ist einzig und alleine an dir, das was du hier als Fakten hinstellst zu belegen.
Da du das nicht vorhast, ist die Diskussion für mich beendet.
 
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Zum gefühlt vierten Mal: Die Namen sind genannt. Wikipedia auch, somit sind die Quellen klar, lies selbst! Dir reicht das aber nicht, sondern Du willst für alles einen spepareten Link. Faulheit belohne ich nicht.

Drehen wir den Spieß doch mal um: Nenne sinnvolle Technologien, die Intel in den letzten zehn Jahren für den Desktop- oder Servermarkt brachte!
Und nein, es ist nicht egal, wer es zuerst erfunden hat, sondern wer ein sinnvolles und marktveränderndes Produkt daraus schuf. Das iPhone war nicht das erste Smartphone, auch nicht das erste mit einem Touch-Display. Es hat aber gewisse Technologien zusammengeführt und ein sinnvoll nutzbares Produkt am Markt etabliert, welches dann von den Konkurrenten eifrig kopiert wurde. Willst Du dafür jetzt auch Quellen?

Um die Argumentation zu untermauern wurde bereits der IA64 genannt. Intel wusste, dass es sinnvoll ist, eine 64Bit-Registerbreite zu haben, hat aber einfach den Endkundenmarkt dafür nicht für sinnvoll gehalten. Gleiches gilt eben mit EIST und anderen Dingen. Und genau das werfe ich Intel vor. Alles, was Intel in den letzten zehn Jahren gerissen hat, ist die Fertigungstechnologie voranzutreiben und ihre SSE-Erweiterungen auszubauen. Die Entscheidung, komplett auf SATA und PCI-E zu setzen, war mutig und richtig.
 
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Wie schon zuvor geschrieben:
Da du nicht vorhast deine Aussagen mit Quellen zu belegen, bin ich raus aus der Diskussion, denn das ist mir zu blöd.
 
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Und welch Quellen wünscht der Herr noch? Dass AMD den x86_64 erfand und Intel ihn lizensiert? Wer das nicht weiss, hat wirklich die letzten zehn jahre gepennt. Aber bittesehr: AMD-Prozessoren - >>x86-Lizenz ginge bei Ubernahme nicht verloren<< (Update) - GameStar AMD64 – Wikipedia
Thema APU: Accelerated Processing Unit – Wikipedia
Und das waren die ersten Schritte zum Thema x86-CPU und SOC: HyperTransport – Wikipedia
Jetzt klär mich auf, was daran falsch ist bzw. liefere eine Gegendarstellung zu den tollen Intel-Erfidungen, bezogen auf die x86-Familie, die uns die letzten zehn Jahre auf Trab hielten. Mir fallen spontan genau null ein. Außer Modellpflege und Fertigungstechnik kam seit der Core-Architektur von Intel nix.

Einzger Wehrmutstropfen auf Seiten von AMD ist, dass man aus Intels Fehlern scheinbar nicht lernt. So haben sie das Desaster des P4 und der Netburst-Architektur mit ihren Modul-Prozessoren wiederholt. Die Modul-Bauweise war ja eine gute Idee. Das setzen auf hohe Hz-Zahlen, um den Durchsatz hinzubekommen, eben nicht.
 
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Leider ist der Bericht fehlerhaft. Intel liefert - genau wie AMD - CPUs mit Grafikkern seit 2011. Zum Beispiel den i5 2500. AMD war damit also nicht erster am Markt.
Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Core i7-26K, Core i5-25K und Core i5-24 auf dem Prufstand

Das zeigt, genau wie Speedstep/EST, dass deine Aussage, dass hauptsächlich AMD coole Features bringt und Intel diese dann nachmacht und sogar lizenziert, so einfach nicht richtig ist.
Beide Hersteller bringen immer wieder sinnvolle Features. Und manchmal laufen Entwicklungen bei beiden parallel, wie bei den APUs/iGPUs.

Nicht vergessen sollte man bei einer solchen Diskussion übrigens, dass AMD in den Siebzigern die Lizenz von Intel erwarb, x86 8086/8088 Prozessoren bauen zu dürfen. Diese Lizenz entzog Intel AMD in den Achtzigern aber wieder, weil AMD einfach plump Intel CPUs nachbaute. Man einigte sich damals außergerichtlich unter der Bedingung, dass AMD Intel fortan nicht mehr kopierte.

Und genau wie Intel, hat AMD nicht alle Technologien, die sie einsetzen "erfunden", sondern man hat immer wieder Know How eingekauft. Zum Beispiel mit der Übernahme des CPU Herstellers NextGen. Dinge, die man mit NextGen in Zusammenhang bringt, sind unter anderem IBMs MCM (Multi Chip Module) und auch 64Bit.
Gleiches gilt natürlich für die Übernahme von ATI, wo AMD ebenfalls ganz einfach Technologien eingekauft, und nicht erfunden hat.

Erste Multicore CPUs wurden übrigens bereits in den Achtzigern gebaut. AMD hat diese also ebenfalls nicht "erfunden", sondern sie haben lediglich eine vorhandene Idee aufgegriffen.

Eine interessante Neuerung seitens Intel waren übrigens die 3D Tri-gate Transistoren.

Hier mal ein interessanter Bericht, über Intels Geschichte:

Happy Birthday, Intel: Uber 45 Jahre CPU-Geschichte


Und um das alles dann mal zum Abschluss zu bringen:
Wir wissen nicht, wer wann welche Technologien begonnen hat zu entwickeln, denn das geschieht für gewöhnlich hinter verschlossenen Türen. Und genauso wissen wir größtenteils nicht, was AMD und Intel tatsächlich erfunden haben oder welches Wissen und welche Technologien sie eingekauft haben.
Das alles ist ein komplexes Thema, mit, für uns, vielen unbekannten Variablen. Und dieses Thema lässt sich ganz sicher nicht auf die simple Aussage reduzieren
"Praktisch alle coolen, neuen Technologien, die man aktuell in Intel-Prozessoren findet, sind AMD-Erfindungen und in der Regel durch Intel nur unter Lizenz in Verwendung."
Das wird der Sache einfach nicht gerecht, und ich denke, das solltest du so langsam mal einsehen.
 
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O.K. der Terminus "erfunden" ist eventuell zu subjektiv formuliert gewesen. Das gebe ich zu. Daher brachte ich ja das iPhone als Beispiel. Ich behaupte nicht, dass Intel diese Dinge eventuell in der Schublade hatte. Aber ihnen fehlte entweder die Idee oder die finanzielle Motivation daraus ein brauchbares Produkt zu fertigen und am Endkundenmarkt zu platzieren, wie man an Intels 64Bit-Befehlssatz wunderbar sah. Dass AMD durch Aufkauf von ATI erst an das Know-How kam, ist irrelevant. Es zählt die Vision, die sie vorher hatten und dann verfolgten. Das zeigt doch, dass Intel als Monopolist und Soloplayer die CPU-Entwicklung völlig schleifen lassen würde. Erst der Konkurrenzdruck hat vieles auch auf Seiten von Intel bewegt. Coole Ideen und Produkte wären heute nicht am Markt.
Eine iGPU ist übrigens keine vollwertige APU. Auch hier zeigt sich: Intel hat schon ewig Grafik-Chips gebaut. Auf die Idee, diese aber in die CPU zu legen, um die Umwege über die Northbridge zu umgehen, sind sie entweder nicht gekommen oder fanden es preiswerter, dem Kunden das getrennt vorzusetzen. Da musste erst der Ansporn von aussen kommen, damit Intel zeigen konnte "Hey, das können wir doch auch" (oder hätten es schon längst gekonnt).
Und da sich meine Aussage auf x86-Prozessoren bezog, ist es irrelevant, ob es nebeher von IBM und co. andere echte Mehrkernprozis gab. Genauso hatte ich den zeitraum der letzten zehn Jahre angesprochen, was die Dinge der 80er irrelevant machen. Intel hat schon dadurch einen Riegel vorgeschoben, als sie ihre Sockel tauschten und die AMDs nicht mehr passten. Das asia-Mainboard-Fiasko bagnn für AMD in der Zeit ^^
Die 3D Tri-Gate-Transis haben wenig mit Technologien zu tun, sondern eher mit fertigung, was ich ja Intel neidlos zuspreche.
 
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Dass AMD durch Aufkauf von ATI erst an das Know-How kam, ist irrelevant.

Nö, das ist bezogen auf deine Argumentation keineswegs irrelevant. Du tust so, als hätte AMD die tollsten Dinge entwickelt. Dass diese Dinge, wie zum Beispiel GPU Know How, eingekauft wurden, ist ein nicht zu verachtender Punkt.

Es zählt die Vision, die sie vorher hatten und dann verfolgten.

Nur kannst du nicht wissen, welcher der beiden Hersteller welche Vision zuerst hatte. In diesem Punkt geht deine Argumentation eher in Richtung Wunschdenken.

Eine iGPU ist übrigens keine vollwertige APU. Auch hier zeigt sich: Intel hat schon ewig Grafik-Chips gebaut. Auf die Idee, diese aber in die CPU zu legen, um die Umwege über die Northbridge zu umgehen, sind sie entweder nicht gekommen oder fanden es preiswerter, dem Kunden das getrennt vorzusetzen. Da musste erst der Ansporn von aussen kommen, damit Intel zeigen konnte "Hey, das können wir doch auch" (oder hätten es schon längst gekonnt).

Auch das ist ein Punkt, der sich so nicht belegen lässt und den du dahingehend interpretierst, dass es in deine Argumentation passt. Fakt in diesem Zusammenhang ist einzig und alleine, dass Intel eigentlich sogar noch vor AMD (Jan. 2011) schon CPUs mit Grafikeinheit ausgeliefert hat. Das bedeutet, dass diese Prozessoren schon jahrelang in der Entwicklung gewesen sein müssen (genau wie bei AMD). Denn so eine CPU entwickelt und baut man nicht von heute auf morgen. Wer in seinen Laboren zuerst dahingehend entwickelt hat, können wir jedoch nicht wissen.

Aber ihnen fehlte entweder die Idee oder die finanzielle Motivation daraus ein brauchbares Produkt zu fertigen und am Endkundenmarkt zu platzieren, wie man an Intels 64Bit-Befehlssatz wunderbar sah

Ja, was war denn bei 64bit CPUs? Intel Itanium kam 1999. AMD x64 erst deutlich später. Beide verfolgten lediglich anderen Ansatz.

Und da sich meine Aussage auf x86-Prozessoren bezog, ist es irrelevant, ob es nebeher von IBM und co. andere echte Mehrkernprozis gab. Genauso hatte ich den zeitraum der letzten zehn Jahre angesprochen, was die Dinge der 80er irrelevant machen.

Auch das ist, rein bezogen auf deine Argumentation, alles andere als unerheblich. Deine gesamte Argumentation geht dahin, dass du AMD als großen Innovator siehst, der Intel regelmäßig in den Hintern tritt. Nur ist es vielmehr so, dass viele Dinge vorher schon gemacht und probiert und später erst für x86 adaptiert wurden. Und im Falle des Kaufs von NextGen hat AMD auch da wieder Wissen eingekauft und nicht selber entwickelt. Auch das widerspricht nunmal deiner gesamten Argumentation.
Du schränkst den Zeitraum, über den du sprichst auf die letzten 10 Jahre ein. AMD x64 fällt da übrigens genauso raus (2003), wie die Dualcores (für x86 2005). Beides ist also länger her als 10 Jahre.

Die 3D Tri-Gate-Transis haben wenig mit Technologien zu tun, sondern eher mit fertigung, was ich ja Intel neidlos zuspreche.

Und? Vollkommen egal. Es ist eine gute und sinnvolle Neuerung. Etwas, das du Intel hier absprechen willst.

Kommen wir nun zu den dir selbst gesteckten Einschränkungen (bitte nur die letzten 10 Jahre betrachten, bitte nur x86 einbeziehen....)
Was war denn in den letzten zehn Jahren? Nun, AMD ist Intel seit ziemlich genau 10 Jahren hoffnungslos unterlegen. Gerade das widerspricht deiner Argumentation (AMD tritt technologisch Intel ständig in den Hintern) doch vollkommen. Speziell die letzten 10 Jahre sind technologisch eine ganz düstere Zeit für AMD, was die CPUs angeht.
Was denkst du wohl, wie man diese Periode in 10 oder 20 Jahren rückblickend sieht? Als die Phase, in der AMD technologisch Intel ständig in den Hintern getreten hat, oder als die Phase, in der AMD gegen die Intel x86 CPUs chancenlos war und dazu in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckte?
Ich denke, es wird letzteres sein.
 
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