AMD: Kommt die Ryzen-Threadripper-5000-CPU mit 16 Kernen?

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Aktuellen Gerüchten zufolge könnte AMD die Einführung einer 16-Kern-CPU für die Threadripper-Plattform der 5000er-Serie vorbereiten. Das will der Software-Entwickler Yuri "1USMUS" Bubliy erfahren haben, ohne genaue Quellen anzugeben. Fraglich ist jedoch, wie die Namensgebung bei diesem Modell ausfallen soll.

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Viele werden sich einen Threadripper wegen der Erweiterbarkeit durch die PCIe Lanes gekauft haben und nicht wegen der Kern-Anzahl. Die 3000er TR werden sich daher bei weitem nicht so gut verkauft haben, wie die vorgänger.

Ich fände es super, wenn es wieder "kleine" Threadripper geben würde!
 
Sehe ich kritisch, wer braucht "nur" 16 Kerne, wenn man so viele Lanes gleichzeitig braucht? Mein Aorus Master X570 hat 3 M.2 Slots, kann per M.2 Karte noch eine weitere hinzufügen.

Dann hab ich noch nen x1 Slot frei, wenn ich mehr USB brauchen sollte, 2.5GB+1GB Ethernet habe ich auch bereits und noch 2x x16 Slots.

Also nur, wenn man mehrere GPUs fährt, die mit vollen PCIe 4.0 x16 angesprochen werden sollen, dann würde sich die TR Plattform lohnen. Aber dann kann man sicher auch 24 oder mehr Kerne verwenden.
 
Fände ich gut, je mehr Angebot desto besser. Man würde hier halt im wesentlich den IO-Die mit einer homöopathischen Dosis CPU kaufen. Für Leute, die viele PCIe Karten in einen Rechner stecken wollen, aber nur wenig CPU Leistung benötigen sicher ganz interessant.

Semi-OT:
Ich denke mal AMD will Threadripper irgendwann entgültig aus dem Pro/Consumer Markt rausführen, und stattdessen vollständig als Workstation Marke für Profigeräte etablieren. Für mich macht das auch Sinn, denn mit der Einführung von 16-Kernern auf der AM4 Plattform ist Threadripper von der kleinen Nische zum Staubkorn in jener kleinen Nische verkommen. Profis stören sich hingegen an der fehlenden Speicherbandbreite und -kapazität, und müssen demnach zwangsläufig zu den deutlich niedriger getakteten EPYCs oder aber zur Konkurrenz in Form von Xeon-W greifen.

Ein Threadripper mit acht Speicherkanälen, unbeschnittener Speicherkapazität, vollen Profifeatures und trotzdem hohen Boosttaktraten wäre für Profis ein deutlich runderes Paket als die aktuellen Threadrippers oder EPYCs.

Von daher würde ich es mich nicht wundern, wenn man die Threadripper-Pro und Threadripper Modelle in der nächsten Generation wieder zusammenfasst.

Sehe ich kritisch, wer braucht "nur" 16 Kerne, wenn man so viele Lanes gleichzeitig braucht? Mein Aorus Master X570 hat 3 M.2 Slots, kann per M.2 Karte noch eine weitere hinzufügen.

Dann hab ich noch nen x1 Slot frei, wenn ich mehr USB brauchen sollte, 2.5GB+1GB Ethernet habe ich auch bereits und noch 2x x16 Slots.

Also nur, wenn man mehrere GPUs fährt, die mit vollen PCIe 4.0 x16 angesprochen werden sollen, dann würde sich die TR Plattform lohnen. Aber dann kann man sicher auch 24 oder mehr Kerne verwenden.
Im Profi-Bereich gibt es so was tatsächlich. Da gibt es z.B. spezielle GPU-Compute oder Accelerator Nodes, in denen die Rechenleistung im wesentlichen durch GPUs, FPGAs oder gar Spezialchips (zuletzt besonders für ML) bereitgestellt wird, und die CPU hauptsächlich das PCIe Interface und den RAM "verwaltet".

Aber wirklich was machen muss die CPU nicht, denn dank DMA können die PCIe Karten direkt auf den Speicher der CPU zugreifen.
 
Der 8 Kern Threadripper war jedenfalls ein recht großer Flop, von daher ist das fraglich.
Naja, damals gab es ja aber auch noch Probleme mit der Anzahl der NUMA-Nodes. Des weiteren hätte der 5000er-16 Kern Ryzen Threadripper gegenüber dem 16 Kern Ryzen womöglich bei der Temperatur unter Multicorelast gute Vorteile. Damals war das hingegen egal.

Ich gehe ganz generell davon aus, dass sich diese Threadripper-Gen besser als die vorherige verkaufen wird, sofern AMD sich nicht selbst ein Bein stellt.
 
Fände ich gut, je mehr Angebot desto besser. Man würde hier halt im wesentlich den IO-Die mit einer homöopathischen Dosis CPU kaufen. Für Leute, die viele PCIe Karten in einen Rechner stecken wollen, aber nur wenig CPU Leistung benötigen sicher ganz interessant.

Semi-OT:
Ich denke mal AMD will Threadripper irgendwann entgültig aus dem Pro/Consumer Markt rausführen, und stattdessen vollständig als Workstation Marke für Profigeräte etablieren. Für mich macht das auch Sinn, denn mit der Einführung von 16-Kernern auf der AM4 Plattform ist Threadripper von der kleinen Nische zum Staubkorn in jener kleinen Nische verkommen. Profis stören sich hingegen an der fehlenden Speicherbandbreite und -kapazität, und müssen demnach zwangsläufig zu den deutlich niedriger getakteten EPYCs oder aber zur Konkurrenz in Form von Xeon-W greifen.

Ein Threadripper mit acht Speicherkanälen, unbeschnittener Speicherkapazität, vollen Profifeatures und trotzdem hohen Boosttaktraten wäre für Profis ein deutlich runderes Paket als die aktuellen Threadrippers oder EPYCs.

Von daher würde ich es mich nicht wundern, wenn man die Threadripper-Pro und Threadripper Modelle in der nächsten Generation wieder zusammenfasst.


Im Profi-Bereich gibt es so was tatsächlich. Da gibt es z.B. spezielle GPU-Compute oder Accelerator Nodes, in denen die Rechenleistung im wesentlichen durch GPUs, FPGAs oder gar Spezialchips (zuletzt besonders für ML) bereitgestellt wird, und die CPU hauptsächlich das PCIe Interface und den RAM "verwaltet".

Aber wirklich was machen muss die CPU nicht, denn dank DMA können die PCIe Karten direkt auf den Speicher der CPU zugreifen.

Also wenn es sich für AMD rechnet, dann ist das ja an sich nie verkehrt - die werden da wohl schon eine Nutzen-/Kostenrechnung erstellt haben geschweige denn werden vl auch einige Kunden das gefordert haben, was du weiter unten beschreibst.

AMD hat zumindest bei Zen 2 noch stärker zwishcen TR und Epyc differenziert durch die künstliche RAM Beschränkung, die können "nur" maximal 256 GB RAM verwalten, was aber bei manchen Use-Cases aber etwas zu wenig ist. LTT hat dazu mal ein Video gemacht bzw. das in deren Test festgehalten.
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bei 13:13 ist das Fazit bzw. bei 14:14 dann die Erwähnung mit der RAM Limitierung

AMD wollte zumindest bis jetzt bewusst TR von Epyc trennen, wobei Epyc Octa-Channel hätte, Dual-Socket und bis zu 4TB RAM verwalten kann, TR "nur" 2TB. Und noch mehr Lanes.
 
Sehe ich kritisch, wer braucht "nur" 16 Kerne, wenn man so viele Lanes gleichzeitig braucht?
Leute, die z.B. eine performante Speicheranbindung möchten. Aber es liegt vermutlich nur an meiner schrottigen Intel-CPU, dass die Ramdisk (oder alternativ die laufenden VMs) massiv im Speicherdurchsatz einbrechen, wenn mal wirklich was an Ram-Zugriffen los ist.

Das ganze dann preislich zwischen R9 5950X und einem 24-Kern TR angesiedelt, u.U. noch mit 180W TDP.

Von daher würde ich es mich nicht wundern, wenn man die Threadripper-Pro und Threadripper Modelle in der nächsten Generation wieder zusammenfasst.
Warum nicht, so lange AMD die TR Pro dann auch ganz normal verkauft und man kein Fertiggerät ordern muss. Die Boards werden dann halt noch etwas teurer dank der 8-Fach Speicheranbindung (falls es keine abgespeckten Boards mit "nur" Quad-Channel geben sollte).

Mein Aorus Master X570 hat 3 M.2 Slots, kann per M.2 Karte noch eine weitere hinzufügen.
Also derzeit max. 8 TB an schnellem TLC-SSD Speicher. Bzw. nur 6 TB, wenn man den Slot für etwas anderes nutzen will/muss.

Dann hab ich noch nen x1 Slot frei, wenn ich mehr USB brauchen sollte, 2.5GB+1GB Ethernet habe ich auch bereits und noch 2x x16 Slots.
Dann sind die Angaben bei GH wohl völlig falsch. Da steht schon nur etwas von 3x PCIe 4.0 x16 (1x x16, 1x x8, 1x x4)
Ob die M.2 Slots alle ohne Lane-Sharing für NVMe nutzbar sind, wenn alle drei PCIe Slots belegt sind, schaue ich jetzt nicht im Handbuch nach, mag aber so sein.

An PCIe-Karten ergibt das dann x16 für die Grafikkarte und schon ist der zweite x16 Slot ist nur noch mit x8 beschaltet und damit noch nicht einmal für eine ASUS Hyper M.2 X16 Gen 4 Card nutzbar.

Oder es kommt anstatt einer weiteren M.2 SSD im (physikalisch x16) PCIe-Slot der Wunsch nach 10GBase-T auf (braucht auch PCIe3 x4). Heute mag noch 2.5GBase-T genügen, wenn das NAS nur mit einzelnen HDDs (ohne SSD-Cache oder RAID) bestückt ist. Aber so ein System soll bei mir länger wie nur 3-4 Jahre genutzt werden. Andere Karten, die mehr wie PCIe x1 benötigen, darf man dann auch schon nicht einbauen wollen (wie wäre es mit einer simpelen HDMI Capture Card). Eine einfache DVB-C Karte benötigt zum Glück nur PCIe x1.
 
Ich fände auch gut wenn die CPU AMD einfach "Threadripper 5950X" nennt...5950X beschreibt die Kerne und Threadripper sollte klar sein.
Genau wie R9 Ryzen bedeutet und für den normalen Desktop steht.

Dann entsprechend 5960, 5970, 5980,5990
..fertig.

Wer dann einen Threadripper 5970 kauft und denkt das sei eine mGPU von AMD, dem ist eh nicht mehr zu helfen :D
 
Dann sind die Angaben bei GH wohl völlig falsch. Da steht schon nur etwas von 3x PCIe 4.0 x16 (1x x16, 1x x8, 1x x4)
Ob die M.2 Slots alle ohne Lane-Sharing für NVMe nutzbar sind, wenn alle drei PCIe Slots belegt sind, schaue ich jetzt nicht im Handbuch nach, mag aber so sein.

An PCIe-Karten ergibt das dann x16 für die Grafikkarte und schon ist der zweite x16 Slot ist nur noch mit x8 beschaltet und damit noch nicht einmal für eine ASUS Hyper M.2 X16 Gen 4 Card nutzbar.

Oder es kommt anstatt einer weiteren M.2 SSD im (physikalisch x16) PCIe-Slot der Wunsch nach 10GBase-T auf (braucht auch PCIe3 x4). Heute mag noch 2.5GBase-T genügen, wenn das NAS nur mit einzelnen HDDs (ohne SSD-Cache oder RAID) bestückt ist. Aber so ein System soll bei mir länger wie nur 3-4 Jahre genutzt werden. Andere Karten, die mehr wie PCIe x1 benötigen, darf man dann auch schon nicht einbauen wollen (wie wäre es mit einer simpelen HDMI Capture Card). Eine einfache DVB-C Karte benötigt zum Glück nur PCIe x1.
1x PCIe 4.0 x1 fehlt in der Auflistung dann.

Ich sag ja nicht, dass mein Mainboard gut ist für Leute die wirklich mit mehr Daten arbeiten müssen, die TR Plattform macht schon Sinn.

Aber gefühlt macht es für prosumer doch mehr Sinn gleich für 24 Kerne zu gehen, wenn sie die auszulasten wissen und so viel Speicher brauchen?
 
Sehe ich kritisch, wer braucht "nur" 16 Kerne, wenn man so viele Lanes gleichzeitig braucht? Mein Aorus Master X570 hat 3 M.2 Slots, kann per M.2 Karte noch eine weitere hinzufügen.

Dann hab ich noch nen x1 Slot frei, wenn ich mehr USB brauchen sollte, 2.5GB+1GB Ethernet habe ich auch bereits und noch 2x x16 Slots.

Also nur, wenn man mehrere GPUs fährt, die mit vollen PCIe 4.0 x16 angesprochen werden sollen, dann würde sich die TR Plattform lohnen. Aber dann kann man sicher auch 24 oder mehr Kerne verwenden.
Es geht nicht darum, wie viele Slots ein Mainboard hat, sondern wie viele Lanes die CPU hat um die Slots anzubinden.
Du kannst 20 Lanes direkt an die CPU anbinden, Typischerweise eine Grafikkarte und eine M.2 SSD.

Alles andere Muss über den Chipsatz angebunden werden, der an sich aber nur mit 4 Lanes an die CPU geht.

Jede NIC, Audio und die SATA und USB-Ports des Chipsatzes sind intern jeweils mit einer Lanes angebunden. Bei einer zweite M.2 SSD mit 4 Lanes muss der Chipsatz bereits eine Art "switching" durchführen, um noch alle Geräte ansprechen zu können. Das bedeutet, dass die Latenz zu den Geräten und die Übertragungsrate abnimmt. Bei Audio-Equipment, Capture-Cards oder 10GE-NICs, die ein x4 oder sogar x8 Interface besitzen geht dann alles in die Knie. Und selbst USB 3.2 Karten mit einem Port haben Typischerweise bereits ein x4 Interface!

EDIT:
[...]Dann sind die Angaben bei GH wohl völlig falsch. Da steht schon nur etwas von 3x PCIe 4.0 x16 (1x x16, 1x x8, 1x x4)
Ob die M.2 Slots alle ohne Lane-Sharing für NVMe nutzbar sind, wenn alle drei PCIe Slots belegt sind, schaue ich jetzt nicht im Handbuch nach, mag aber so sein.

An PCIe-Karten ergibt das dann x16 für die Grafikkarte und schon ist der zweite x16 Slot ist nur noch mit x8 beschaltet und damit noch nicht einmal für eine ASUS Hyper M.2 X16 Gen 4 Card nutzbar.

Oder es kommt anstatt einer weiteren M.2 SSD im (physikalisch x16) PCIe-Slot der Wunsch nach 10GBase-T auf (braucht auch PCIe3 x4). Heute mag noch 2.5GBase-T genügen, wenn das NAS nur mit einzelnen HDDs (ohne SSD-Cache oder RAID) bestückt ist. Aber so ein System soll bei mir länger wie nur 3-4 Jahre genutzt werden. Andere Karten, die mehr wie PCIe x1 benötigen, darf man dann auch schon nicht einbauen wollen (wie wäre es mit einer simpelen HDMI Capture Card). Eine einfache DVB-C Karte benötigt zum Glück nur PCIe x1.

Die Angabe der Slots sind immer (absichtlich) missverständlich angegeben.
"1x x16, 1x x8, 1x x4" bezeichnet, wie sie physikalisch angebunden sind. Also 16 "Kupferadern" für den ersten Slot und 8 "Kupferadern" beim zweiten. Die beiden Slots teilen sich allerdings die 16 Lanes der CPU. Wird der zweite Slot genutzt, können nur noch 8 Lanes des ersten Slots genutzt werden!
Der "1x x4" ist dann physikalisch an den Chipsatz angebunden und teilt sich die 4 Lanes mit denen der Chipsatz an die CPU angebunden ist, mit dem zweiten (und dritten) M.2 Slot und den "Geräten" im Chipsatz wie der NIC, Audio, etc. .
Das bedeutet, dass eine M.2 SSD, die tatsächlich die volle Geschwindigkeit von vier PCIe 4.0 Lanes auslasten könnte, an dem Slot der an den Chipsatz angebunden ist, ausgebremmst wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine gute Idee ist das, wie ich finde. Die Möglichkeit, erst einmal die Plattform zu haben, aber nicht sofort mehr als 16 Kerne zu benötigen, sprich nicht gezwungen zu sein erst bei 24 Kernen starten zu können, macht den Kauf einer High End Desktop Plattform wahrscheinlicher, weil der Einstieg günstiger ist, weiter weg von der Schmerzgrenze.

Falls eine Aufrüstung von "nicht gerade langsam" hinein in den Multi Himmel noch gewünscht ist, braucht es nur einen CPU Tausch.

Es gibt ja auch 8 Kern Epyc CPUs, von daher spricht nichts dagegen. Der Punkt mit der Verwechslungsgefahr interessiert mich nicht.
 
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