AMD Fiji: "Weltweit erste GPU mit HBM" - Vortrag Ende August

AW: AMD Fiji: "Weltweit erste GPU mit HBM" - Vortrag Ende August

Das ist mir schon bewusst wann der Hawaii auf den Markt kam. Doch warum wiederholst du das?
Weil Hawaii nicht der Konkurrent von Maxwell ist, sondern Fiji und co.

An dieser Stelle möchte ich dich darauf hinweisen, dass der Konkurrent von Pascal die Arctic Islands Architektur bzw. Greenland ist und nicht die Pirate Islands Architektur bzw. Fiji.

Was ändert "2013" das an der Tatsache, dass ihr 512 Bit Speicherinterface auch schon 2013 nicht die richtige Designentscheidung war?
Sowas ist ganz schön teuer und deshalb sollte es richtig viel bringen in der Praxis, damit meine ich, es sollte dazu führen das Produkte verkauft werden!
Ansonsten kann man die Ressourcen wo anders reinstecken, wo es vielleicht mehr bringt.
Das 512-Bit-Speicherinterface von Hawaii besteht aus 8 * 64-Bit-Speichercontrollern. Dank des modularen Designs musste AMD die Speichercontroller einfach nur in den Chip "kleben", deshalb ist das Speicherinterface von Hawaii bei weitem nicht so teuer und kompliziert wie ein "klassisches" 512-Bit-Speicherinterface. Das Speicherinterface passt schon deshalb sehr gut Hawaii, weil er ein Compute- und Gaming-Chip ist und kein reiner Gaming-Chip wie Maxwell.

Übrigens: Maxwell ist hauptsächlich deshalb so effizient, weil Nvidia die DP-Einheiten über Bord geworfen hat. Maxwell wurde halt als reiner Gaming-Chip konzipiert.
 
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Ein schönes, pauschales Urteil.
2013 ändert an der Tatsache, dass die Konkurrenz und man selber anders aufgestellt war und auch wieder die Technologie einen anderen Standard genossen hat.

Gut, die Konkurenz war anders aufgestellt 2013, ja. Damals, also 2013, war die Konkurenz mit ihrem Design bzw. Gesamtprodukt erfolgreicher im Gaming und im HPC Bereich.
Die Breite der Speicheranbindung ist im HPC Bereich weit weniger wichtig wie de Menge des RAMs auf der Karte, die ist absolut entscheident in diesem Bereich. Wieder ein Argument dafür, dass man auch 2013 ein anderes Design hätte wählen sollen.

Neben der Hardware gehen da natürlich auch andere Faktoren rein, wie z.B. das CUDA Framework welches für sich alleine schon ein wichtiger Faktor ist, wenn man damit leben kann sich abhängig zu machen von Nvidia...
 
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Es ist wirklich schade, dass jedwede Detailinfo - wenn überhaupt veröffentlicht - gleich wieder zu allgemein herunter gestuft wird. Muss AMD wirklich so mit Informationen zu eigentlich top anstehenden Produkten geizen?
 
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Gut, die Konkurenz war anders aufgestellt 2013, ja. Damals, also 2013, war die Konkurenz mit ihrem Design bzw. Gesamtprodukt erfolgreicher im Gaming und im HPC Bereich.
Die Breite der Speicheranbindung ist im HPC Bereich weit weniger wichtig wie de Menge des RAMs auf der Karte, die ist absolut entscheident in diesem Bereich. Wieder ein Argument dafür, dass man auch 2013 ein anderes Design hätte wählen sollen.

Neben der Hardware gehen da natürlich auch andere Faktoren rein, wie z.B. das CUDA Framework welches für sich alleine schon ein wichtiger Faktor ist, wenn man damit leben kann sich abhängig zu machen von Nvidia...

Naja das Kepler im Gaming Bereich erfolgreicher war hing hauptsächlich vom Marketing und von verlateter Messtechnick (wie sie häute von den meisten Redaktionen immer noch verwendet wird ) ab.
Da hat man schon mal der 295x die technisch nicht mehr als 450 Watt ziehen kann ein paar hundert Watt zu viel drauf gerechnet.
Beim Marketing versagt AMD völlig.
 
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Das 512-Bit-Speicherinterface von Hawaii besteht aus 8 * 64-Bit-Speichercontrollern. Dank des modularen Designs musste AMD die Speichercontroller einfach nur in den Chip "kleben", deshalb ist das Speicherinterface von Hawaii bei weitem nicht so teuer und kompliziert wie ein "klassisches" 512-Bit-Speicherinterface.

Meinst du 8 Speicherkontroller plus das dadurch aufwändigere PCB Design, die den DIE vergrößern, ist nicht ne ganze Ecke teurer als 4 Controller? Es übergibt keinen Sinn was du schreibst, was ist denn ein "klassisches" 512 Bit Interface und warum ist dieses teurer als die Variante im Hawaii?
 
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Ich sprach nie von einem Redesign. Sie hätten von Anfang an beim Hawaii weniger auf Brute Force und mehr auf Effizienz setzen sollen. Dies ist genau das, was den Maxwell so erfolgreich machte.
Zum Beispiel: Keine Ressourcen in ein 512 Bit Interface stecken, welches im Vergleich zur Konkurenz nur etwas in sehr hohen Auflösungen bringt, wenn man keine spielbaren fps produzieren kann...

Damit dein Chip nicht pervers einbricht wenn man ihn weniger Speicherbandbreite zur Verfügung stellt breucht ewr bessere Kompressionsverfahren, so wie bei Maxwell, die müssen erstmal entwickelt werden. Dann bracht man noch eine menge Cache um den Ausfall zu kompensieren, so wie bei Maxwell, das muß allerdings erstmal untergebracht werden. Zu guterletzt muß man den Chip so auslegen das er die neuen Möglichkeiten nutzt, so wie - du errätst es garantiert - bei Maxwell.

Für ein größeres Speicherinterface muß man einfach nur ein paar Controller einbauen, verteuert zwar die Karte, ist aber einfach und vorhersehbar.

Man kann nicht einfach so die Hälfte des Speicherinterface wegstreichen und es passiert nichts, damit sich der Leistungsverlust in Grenzen hält muß man mit allerlei Tricks dagegenhalten und dafür muß man die komplette Architektur am besten von Grundauf umkrempeln. HBM hingegen macht all die schönen Tricks komplett unnötig. Nvidia hat sich entschieden es mit Maxwell nochmal komplett mit der alten Technik zu versuchen und da das Maximum rauszuholen, AMD hingegen setzt auf HBM und das Recycling alter GPUs, wer von beiden am Ende recht hat wird sich noch zeigen. Zwei komplett verschiedene Strategien zu fahren von denen sich eine garantiert als wirtschaftlicher Flop herausstellen wird können sich zurzeit nur IBM, Intel und Samsung leisten und die fertigen keine großen GPUs.
 
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Gut, die Konkurenz war anders aufgestellt 2013, ja. Damals, also 2013, war die Konkurenz mit ihrem Design bzw. Gesamtprodukt erfolgreicher im Gaming und im HPC Bereich.
Die Breite der Speicheranbindung ist im HPC Bereich weit weniger wichtig wie de Menge des RAMs auf der Karte, die ist absolut entscheident in diesem Bereich. Wieder ein Argument dafür, dass man auch 2013 ein anderes Design hätte wählen sollen.

Neben der Hardware gehen da natürlich auch andere Faktoren rein, wie z.B. das CUDA Framework welches für sich alleine schon ein wichtiger Faktor ist, wenn man damit leben kann sich abhängig zu machen von Nvidia...
???

Du sagst die Menge ist weiter wichtiger, als die Bandbreite und das sei ein Argument, dass man sich 2013 für ein anderes Design entscheiden hätte sollen?
Der GK110 hatte nur 384-Bit, eine niedrigere Bandbreite und war bis 12 GB limitiert.
Eine Hawaii GPU hatte mit 512-Bit mehr Bandbreite zum Speicher und gleichzeitig mehr davon, bis zu 16 GB.
Im Spielesektor hat man dadurch ebenfalls, mehr Bandbreite und mehr Speicher.

Nvidia war erfolgreicher, trotzt der relativ guten Angebote von AMD.
Im Profisektor liegt das denke ich an den Treibern und ansonsten auch generell an der Software-Umgebung.
Da teile ich deine Meinung.
Bei gewissen WorkStation Tests liegt eine Hawaii FirePro gerade mal auf GK104 Level, was absolut katastrophal ist.
Auf der anderen Seite mussten OCL 2.0 Treiber erst einmal heraus kommen, welches viele wichtige Features enthält, die es bei CUDA aber schön früher gab.
Erst jetzt mit OCL 2.1 liegt man "endgültig" mehr oder weniger auf CUDA-Level.
Da muss man aber wieder auf Treiber warten.

Es ist einfach ein Rennen, wo AMD versuchen muss schneller zu rennen.
Ansonsten klappt es auch mit guter Hardware nicht.
 
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Für ein größeres Speicherinterface muß man einfach nur ein paar Controller einbauen, verteuert zwar die Karte, ist aber einfach und vorhersehbar.

Genau, die einfachen "Brute Force" Methoden sind oft genau die falschen, wenn die Konkurenz mit Effizienz dagegenhält. Das Gesamtpaket muss einfach stimmen...
Das größere Speicherinterface muss in der Praxis einen Mehrwert bringen, der die Nachfrage nach dem Produkt erhöht. Und dies muss man gut vermarkten.

Nvidia war erfolgreicher, trotzt der relativ guten Angebote von AMD.
Im Profisektor liegt das denke ich an den Treibern und ansonsten auch generell an der Software-Umgebung.
Da teile ich deine Meinung.
Ok da sind wir uns dann einig.

Du sagst die Menge ist weiter wichtiger, als die Bandbreite und das sei ein Argument, dass man sich 2013 für ein anderes Design entscheiden hätte sollen?
Der GK110 hatte nur 384-Bit, eine niedrigere Bandbreite und war bis 12 GB limitiert.
Eine Hawaii GPU hatte mit 512-Bit mehr Bandbreite zum Speicher und gleichzeitig mehr davon, bis zu 16 GB.

Hier müssen noch zusammen kommen. Setz doch mal kurz die technische Brille ab. Erfolg bedeutet nicht einfach das du eine gute GPU anbietest und einige davon verkaufst.
Erfolg heisst auch, dass die Marge pro verkaufter Einheit höchstmöglich ist. Ein breites Speicherinterface ist sehr teuer und deshalb hätte man von Anfang die Hawaii GPU anders konzipieren können, trotzdem 12 bis 24GB VRAM verbauen können, bei einer höheren Marge. Nvidia versucht die breiten Speicherinterfaces zu umgehen, um kosteneffizienter herstellen zu können, wie sie mehrfach in ihren Präsentationen andeuteten.
 
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Genau, die einfachen "Brute Force" Methoden sind oft genau die falschen, wenn die Konkurenz mit Effizienz dagegenhält. Das Gesamtpaket muss einfach stimmen...
Das größere Speicherinterface muss in der Praxis einen Mehrwert bringen, der die Nachfrage nach dem Produkt erhöht. Und dies muss man gut vermarkten.

Und ?
Ändert trotzdem nichts dass Hawai schneller,Effizizienter und billiger war als Kepler (290x vs 780ti)
 
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Genau, die einfachen "Brute Force" Methoden sind oft genau die falschen, wenn die Konkurenz mit Effizienz dagegenhält. Das Gesamtpaket muss einfach stimmen...
Das größere Speicherinterface muss in der Praxis einen Mehrwert bringen, der die Nachfrage nach dem Produkt erhöht. Und dies muss man gut vermarkten.

Manchmal sind sie aber genau die Richtigen, eine 256Bit Version des R9-290X gibt es übrigens, es ist der R9-285 und damit hätte AMD gegen die GTX 970 und 980 keinen Blumentopf gewonnen. Nvidia kann Maxwell mit der GTX 750 bis hin zur TitanX über eine recht lange Zeit mit recht vielen Karten melken. AMD hätte entweder all seine Karten neudesignen müssen oder nur mit wenigen Karten von seinem Neudesign profitieren können, was ein großer Aufwand für eine so kurze Übergangsphase wäre.

So oder so hätten sie die R9-390X abblasen müssen damit sich der Mist wenigstens in Ansätzen rentiert. Wenn sie nicht ein absolutes Wunder vollbracht hätten wäre Nvidia wohl die ganze Zeit über absolut dominant gewesen, so haben sie noch die Chance mit der R9-390X Nvidia in den Arsch zu treten und groß abzusahnen. Mal ganz davon abgesehen muß man einen Architekturwechsel immer sehr früh einläuten, die Entscheidung für ein effizientes Redesign und gegen HBM hätte vermutlich schon zu Zeiten der HD 7970 oder vorher fallen müssen, da wußte vermutlich nichtmal Nvidia so richtig wie die Sache mit Maxwell ausgehen wird.
 
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Hier müssen noch zusammen kommen. Setz doch mal kurz die technische Brille ab. Erfolg bedeutet nicht einfach das du eine gute GPU anbietest und einige davon verkaufst.
Erfolg heisst auch, dass die Marge pro verkaufter Einheit höchstmöglich ist. Ein breites Speicherinterface ist sehr teuer und deshalb hätte man von Anfang die Hawaii GPU anders konzipieren können, trotzdem 12 bis 24GB VRAM verbauen können, bei einer höheren Marge. Nvidia versucht die breiten Speicherinterfaces zu umgehen, um kosteneffizienter herstellen zu können, wie sie mehrfach in ihren Presentationen andeuteten.
Ich habe hier ultimativ keine Zahlen vorliegen, ob Hawaiis Design-Entscheidung letztendlich positiv oder negativ sind.
Man hätte die GPU vielleicht auch mit 384-Bit designen können, 2MB-Cache spendieren oder einfach etwas größer machen, mit weniger Takt und letztendlich mehr Effizienz.
Das muss sich dann aber auch entsprechend verkaufen.
Im Gaming-Sektor wäre man damit vielleicht besser bedient, dafür aber nur ein wenig schlechter beim Workstation/Server Bereich?
I have no idea, was ich, ohne ein Experte zu sein, auch gut finde.
Da die Situation in meinen Augen nicht so krass ist, dass ich eindeutig sagen könnte, dass war eine Fail-Entscheidung.

Nur zur Erinnerung, 512-Bit machen natürlich das Board-Design teurer und man braucht mehr Speicherchips.
Hawaii ist aber auch nur ~440mm² groß vs. den ~550mm² eines GK110.

Damit spart man sich auch Kosten und hat bei entsprechenden Preisen eine bessere Marge pro mm².
Und wenn die Software sucked, hast du so oder so ein Problem einen entsprechenden Preis zu verlangen.
 
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Wenn sie nicht ein absolutes Wunder vollbracht hätten wäre Nvidia wohl die ganze Zeit über absolut dominant gewesen, so haben sie noch die Chance mit der R9-390X Nvidia in den Arsch zu treten und groß abzusahnen.

Nvidia wäre nicht, sie waren die letzten Jahren dominant auf dem Markt. Sie haben AMD auf dem diskreten GPU und HPC Markt den Teppisch unter den Füßen weg gezogen.
Ob sie mit dem Fiji dagegen halten können werden wir ja noch sehen, wir wissen zu wenig über den Fiji und das einschätzen zu können, zu hoffen wäre es ja...


Ich habe hier ultimativ keine Zahlen vorliegen, ob Hawaiis Design-Entscheidung letztendlich positiv oder negativ sind.
Man hätte die GPU vielleicht auch mit 384-Bit designen können, 2MB-Cache spendieren oder einfach etwas größer machen, mit weniger Takt und letztendlich mehr Effizienz.
Das muss sich dann aber auch entsprechend verkaufen.

Ja verkaufen ist immer der wichtigste Faktor.


Nur zur Erinnerung, 512-Bit machen natürlich das Board-Design teurer und man braucht mehr Speicherchips.
Hawaii ist aber auch nur ~440mm² groß vs. den ~550mm² eines GK110.

Damit spart man sich auch Kosten und hat bei entsprechenden Preisen eine bessere Marge pro mm².
Und wenn die Software sucked, hast du so oder so ein Problem einen entsprechenden Preis zu verlangen.

Du erkaufst du dir die kleine DIE Größe mit anderen Nachteilen...
Stell dir vor der Hawaii hätte weniger Speichercontroller/ROPs und dafür soviel mehr ALUs und Cache, dass die DIE Größe bei ~550mm² landet.
Was meinst du, wie hätte das in den relaventen 1080p/1440p Benchmarks von 2013 ausgesehen? (Nur mal jetzt bezogen auf den Gaming Markt)
 
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AW: AMD Fiji: "Weltweit erste GPU mit HBM" - Vortrag Ende August

Nvidia wäre nicht, sie waren die letzten Jahren dominant auf dem Markt. Sie haben AMD auf dem diskreten GPU und HPC Markt den Teppisch unter den Füßen weg gezogen.
Ob sie mit dem Fiji dagegen halten können werden wir ja noch sehen, wir wissen zu wenig über den Fiji und das einschätzen zu können, zu hoffen wäre es ja...
Ich glaube nicht, dass Nvidia im HPC-Markt ihnen den Teppich unter den Füßen gezogen hat.
Den Teppich hatte Nvidia nämlich die ganze Zeit für sich alleine.
Da war Nvidia mit ~90% Marktanteil absoluter Champ.
In dem Bereich hat AMD allerdings kontinuierlich, wenn auch in kleinen Schritten, Marktanteile gewonnen.
http://semiaccurate.com/assets/uploads/2014/12/AMD_FirePro_marketshare.jpg

AMD ist zwar ein Problem für Nvidia, aber die richtige Säure ist Intel.
Wie schon einmal erwähnt, da Nvidia mit Maxwell diese Runde aussitzt, dank fehlendem FP64-Durchsatz, könnte sich eine Lücke für AMD auftun, falls Fiji eine hohe DP-Rate hat.
Aber HBM selber ist dann ein Problem.
Eine DP:SP Rate von 1:2 bei 0,8-1GHz mit 4096 ALUs bei 512/640 GB/s wäre auf dem Papier ein absoluter Killer.
Wenn da nicht das Problem mit maximal 8 GB wäre für den HBM Speicher.
Da wir leider immer noch nicht ganz wissen, wie AMD Fiji bestücken wird, könnte sich AMD vielleicht auch eine DP:SP-Rate von 1:2 sparen.
Oder sie haben diese und werden Fiji selbst 2016 noch ein Update mit 16 GB Chips verpassen.

Aber so oder so ist man nicht alleine, KNL ist ein 3 DP TF Monster mit 16 GB HMC und vermutlich 512 GB/s.

Du erkaufst du dir die kleine DIE Größe mit anderen Nachteilen...
Stell dir vor der Hawaii hätte weniger Speichercontroller/ROPs und dafür soviel mehr ALUs und Cache, dass die DIE Größe bei ~550mm² landet.
Was meinst du, wie hätte das in den relaventen 1080p/1440p Benchmarks von 2013 ausgesehen? (Nur mal jetzt bezogen auf den Gaming Markt)
Bei 550mm² Budget, hätte es so oder so besser ausgesehen.
Zu krass sparen kann man aber auch nicht, mit Cache kannst du nicht alles abfedern, wenn du weiterhin fleißig ALUs verbaust.
Vor allem in hohen Auflösungen brauchst du hohe Bandbreiten, die ROPs fressen es wie zum Frühstück.

Und dann wieder auf der anderen Seite, 550mm² kostet mehr in der Produktion, hat schlechtere Yields, ist aufwendiger zu designen und zu validieren, kostet mehr R&D und Zeit und Mannpower, die Software ist nicht so gut entwickelt, man kann trotzt mächtigen Zahlen keinen hohen Preis verlangen, es wirkt sich zu stark negativ aus, so einen großen Chip zu haben und...

Man kann sich im Kreis drehen.
Alles hat vor und nachteile und funktioniert nur bis zu einem gewissen Punkt.

Du kannst Recht haben, mit mehr Mut oder anderen Balance-Aspekten, wäre es vielleicht besser gewesen.
Vielleicht aber auch nicht.

Jedenfalls bis zu Maxwell stand AMD relativ Bodenständig dar.
Erst seit 2014 scheint AMD irgendwie zerfallen zu wollen.
 
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Ich glaube nicht, dass Nvidia im HPC-Markt ihnen den Teppich unter den Füßen gezogen hat.
Den Teppich hatte Nvidia nämlich die ganze Zeit für sich alleine.
Da war Nvidia mit ~90% Marktanteil absoluter Champ.
In dem Bereich hat AMD allerdings kontinuierlich, wenn auch in kleinen Schritten, Marktanteile gewonnen.
http://semiaccurate.com/assets/uploads/2014/12/AMD_FirePro_marketshare.jpg

AMD ist zwar ein Problem für Nvidia, aber die richtige Säure ist Intel.
Wie schon einmal erwähnt, da Nvidia mit Maxwell diese Runde aussitzt, dank fehlendem FP64-Durchsatz, könnte sich eine Lücke für AMD auftun, falls Fiji eine hohe DP-Rate hat.
Aber HBM selber ist dann ein Problem.
Eine DP:SP Rate von 1:2 bei 0,8-1GHz mit 4096 ALUs bei 512/640 GB/s wäre auf dem Papier ein absoluter Killer.
Wenn da nicht das Problem mit maximal 8 GB wäre für den HBM Speicher.
Da wir leider immer noch nicht ganz wissen, wie AMD Fiji bestücken wird, könnte sich AMD vielleicht auch eine DP:SP-Rate von 1:2 sparen.
Oder sie haben diese und werden Fiji selbst 2016 noch ein Update mit 16 GB Chips verpassen.

Aber so oder so ist man nicht alleine, KNL ist ein 3 DP TF Monster mit 16 GB HMC und vermutlich 512 GB/s.


Bei 550mm² Budget, hätte es so oder so besser ausgesehen.
Zu krass sparen kann man aber auch nicht, mit Cache kannst du nicht alles abfedern, wenn du weiterhin fleißig ALUs verbaust.
Vor allem in hohen Auflösungen brauchst du hohe Bandbreiten, die ROPs fressen es wie zum Frühstück.

Und dann wieder auf der anderen Seite, 550mm² kostet mehr in der Produktion, hat schlechtere Yields, ist aufwendiger zu designen und zu validieren, kostet mehr R&D und Zeit und Mannpower, die Software ist nicht so gut entwickelt, man kann trotzt mächtigen Zahlen keinen hohen Preis verlangen, es wirkt sich zu stark negativ aus, so einen großen Chip zu haben und...

Man kann sich im Kreis drehen.
Alles hat vor und nachteile und funktioniert nur bis zu einem gewissen Punkt.

Du kannst Recht haben, mit mehr Mut oder anderen Balance-Aspekten, wäre es vielleicht besser gewesen.
Vielleicht aber auch nicht.

Jedenfalls bis zu Maxwell stand AMD relativ Bodenständig dar.
Erst seit 2014 scheint AMD irgendwie zerfallen zu wollen.

Warum ?
Der Maxwell Gegener ist doch noch nicht einmal drausen.
 
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Warum ?
Der Maxwell Gegener ist doch noch nicht einmal drausen.
Das ist leider schon ein Grund warum.
Im Q2 ausliefern, ein halbes Jahr nach dem Konkurrenten, der schon sein GANZES Line-Up auf dem Markt hat, wo jeder Chip praktisch ein neuer ist.
AMD hat 2015 schon verloren.

Für AMD geht es nur noch darum halbwegs wirtschaftlich zu operieren und zu schauen, wo es Standfüße geben könnte.
 
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AMD ist zwar ein Problem für Nvidia, aber die richtige Säure ist Intel.

Ja klar, Intel hat mehr R&D Budget als Nvidia und AMD zusammen Umsatz macht :ugly:
Intel kann Nvidia auf dem HPC Markt einstampfen, wenn sie es möchten.

Wie schon einmal erwähnt, da Nvidia mit Maxwell diese Runde aussitzt, dank fehlendem FP64-Durchsatz, könnte sich eine Lücke für AMD auftun, falls Fiji eine hohe DP-Rate hat.
Aber HBM selber ist dann ein Problem.
Eine DP:SP Rate von 1:2 bei 0,8-1GHz mit 4096 ALUs bei 512/640 GB/s wäre auf dem Papier ein absoluter Killer.
Wenn da nicht das Problem mit maximal 8 GB wäre für den HBM Speicher.

Ja ein Grund, weshalb ich den Fiji so wie man ihn sich aktuell vorstellt, noch nicht im HPC Markt sehe. Dies schrieb ich dir ja bereits. Die Anforderungen auf dem HPC Markt an die Größe des RAMs haben kaum ein Limit nach oben...
 
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Weil Hawaii nicht der Konkurrent von Maxwell ist, sondern Fiji und co.
An dieser Stelle möchte ich dich darauf hinweisen, dass der Konkurrent von Pascal die Arctic Islands Architektur bzw. Greenland ist und nicht die Pirate Islands Architektur bzw. Fiji.

Spielt das so gesehen eine Rolle für den Kunden?
Man nimmt eben das,was auf dem Markt ist und was zu einem am besten passt.
Und aktuell konkurriert eben die GTX 9xx Reihe gegen die R2xx Reihe.
 
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Spielt das so gesehen eine Rolle für den Kunden?
Man nimmt eben das,was auf dem Markt ist und was zu einem am besten passt.
Und aktuell konkurriert eben die GTX 9xx Reihe gegen die R2xx Reihe.

Sehr gut! Volkommen ins schwarze getroffen. Genau das sieht man oft nicht wenn eine zu starke technische Perspektive hat.
 
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Jop. Und Maxwell wird 12 bis 18 Monate lang gegen den wesentlich leistungsfähigeren Fiji-Chip konkurrieren müssen. AMDs Bigchip + HBM wird Nvidias Bigchip + GDDR5 locker schlagen.
 
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Jop. Und Maxwell wird 12 bis 18 Monate lang gegen den wesentlich leistungsfähigeren Fiji-Chip konkurrieren müssen. AMDs Bigchip + HBM wird Nvidias Bigchip + GDDR5 locker schlagen.

Und vor allem wird der Big Chip von AMD vermutlich so viel kosten wie der Midrange Chip von NVIDIA :D
 
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