News AMD: CEO Lisa Su bestätigt deutlichen Preisaufschlag durch TSMC-Fabrik in USA

Wenn die da einmarschieren sollten, werden die Fabriken von TSMC eh gesprengt, sowas würde ich China niemals überlassen. Also ja, lieber zahle ich das Doppelte, bekomme aber noch CPUs.
Du bist der Prototyp des willfährigen Kundens, der aber auch alles mitmachen würde, Hauptsache der Konsum ist gewährleistet. Ich meine das nicht persönlich, sondern generisch die Art und Weise, wie darauf reagiert wird.
Früher (tm) hat man auch mal eine Ölgesellschaft (das war Shell, für die Jüngeren) boykottiert, wenn die es übertrieben haben (Umweltskandal, deren Reaktion). Heute kann der Anbieter im Prinzip machen was er will, es wird *immer* gekauft.
 
5-20% sind aber nicht der Aufschlag, der am Ende einer Wertschöpfungskette bzw. beim Kunden ankommt. Da kann man eher mit 15-50% rechnen. Kann man eigentlich nur über deutlich gestiegene Preise oder weniger leistungsfähige Chips kompensieren.
 
Du bist der Prototyp des willfährigen Kundens, der aber auch alles mitmachen würde, Hauptsache der Konsum ist gewährleistet. Ich meine das nicht persönlich, sondern generisch die Art und Weise, wie darauf reagiert wird.
Früher (tm) hat man auch mal eine Ölgesellschaft (das war Shell, für die Jüngeren) boykottiert, wenn die es übertrieben haben (Umweltskandal, deren Reaktion). Heute kann der Anbieter im Prinzip machen was er will, es wird *immer* gekauft.
Na klar bin ich das. Selbst wenn eine CPU 5k kostet, es wäre mir Latte. Dann wird halt nicht mehr so häufig upgradet, aber ein Leben ohne PC ist sinnlos.
 
Wieso sollte man auch eine Begründung für eine Preiserhöhung auslassen? So unterschiedlich sind die Gehälter und Kosten zwischen Taiwan und den USA nicht, von den 20% steckt sich wohl jeder noch ein bisschen Marge ein.
 
War es nicht so, dass der aktuelle Node ausschließlich im Stammwerk in Taiwan gefertigt werden darf und entsprechend nur die älteren in Werken außerhalb Taiwans oder hat man das mittlerweile geändert?
 
Sollte in irgendeiner Form die Möglichkeit bestehen, sich zwischen Chips die in Taiwan oder in den USA hergestellt sind zu entscheiden, werde ich mich immer für die Chips aus Taiwan entscheiden.
 
Und wann steigt Europa endlich wieder ein? Klar wird das teurer, aber sollte es in Fernost eskalieren spielt Geld keine Rolle mehr.
Gut wenn man zu angemessenen Preisen kaufen kann, aber schlecht wenn man selbst für viel Geld nichts mehr kaufen kann weil die Taiwaner ihre Fabriken gesprengt haben. Und ich meine jetzt nicht Grafikkarten und CPUs für unsere Gaming Rechner, ich meine die Grundversorgung für betriebsrelevante Steuerungen.

Wir geben Mrd. für Rüstung aus (was in Anbetracht der Bedrohungslage angemessen ist) aber was ist mit Investitionen in die Versorgungssicherheit im IT Sektor?

Soweit ich weiß kommen doch viele Maschinen für TSMC aus Europa, wie z.B. Optiken von Zeiss. Und kluge Köpfe haben wir hier auch um die Fabriken weiter zu entwickeln. Und wenn TSMC nun in München ein Designzentrum baut wären sie gegenüber einer Fertigungskooperation vielleicht auch nicht abgeneigt.
 
Wusste ich auch nicht :-)
Wie kommst du dann darauf, dass sie mit maximal 20 % Aufschlag 10.000 € kosten würde?
Dafür kommen die Maschinen auf denen die Wafer produziert werden von ASML aus den Niederlanden.
Ist jetzt die Frage, was gemeint ist. Die Belichtungsmaschinen kommen von ASML. Die Wafer selbst werden in verschiedenen Ländern hergestellt. Ein großes Unternehmen namens Siltronic sitzt in München. Wusste ich auch noch nicht. Da wurde ein Verkauf nach Taiwan wurde 2020 wohl von der Regierung gestoppt.
Na klar bin ich das. Selbst wenn eine CPU 5k kostet, es wäre mir Latte. Dann wird halt nicht mehr so häufig upgradet, aber ein Leben ohne PC ist sinnlos.
Halbleiter sind auch einfach inzwischen Teil der kritischen Infrastruktur.
 
Wenn ich die KRITIS-Verordnung richtig verstanden habe, dann gehört die Fertigung per se eigentlich nicht zur KRITIS.
Das mag sein, hat aber auch nur so lange Bestand bis es mal kritisch wird. Wenn in den Kraftwerken die Steuerungen ausfallen weil es keine SPS mehr gibt wird sich das ganz schnell ändern.
Über einen gewissen Ersatzteilbestand kann man das sicher dämpfen aber ohne Taiwan ist dann irgendwann Schluss.

Wir können dann ja mal versuchen ob wir in Dresden noch funktionsfähige Controller produzieren können :D

Wir haben unsere kritische Infrastruktur abhängig gemacht von Halbleitern und damit werden auch diese ein Teil der kritischen Infrastruktur.
 
Wie kommst du dann darauf, dass sie mit maximal 20 % Aufschlag 10.000 € kosten würde?
5-20% sind aber nicht der Aufschlag, der am Ende einer Wertschöpfungskette bzw. beim Kunden ankommt. Da kann man eher mit 15-50% rechnen. Kann man eigentlich nur über deutlich gestiegene Preise oder weniger leistungsfähige Chips kompensieren.
@sethdiabolos hat es beantwortet.
Danke an der Stelle @sethdiabolos
 
Wir haben unsere kritische Infrastruktur abhängig gemacht von Halbleitern und damit werden auch diese ein Teil der kritischen Infrastruktur.

Vielleicht träume ich ja auch ein wenig vor mich hin und ich bin wahrlich kein Experte/Analyst - aber ich bin der Meinung, dass die wirklich kritischen Infrastrukturen einen Puffer von mind. 10 Jahren haben, was rein die eingesetzte Elektronik/Informationstechnologie angeht.

Wir können dann ja mal versuchen ob wir in Dresden noch funktionsfähige Controller produzieren können :D

Joar, wie lang würde das dauern, gute Frage.
 
Kannst dir sicher sein das du der erste bist der die Chips auch teuer kauft wenn aus Taiwan nichts mehr kommt...

Solche Kommentare immer. :ugly:

:klatsch: ja Dein Name passt.

WENN es keine CPUs mehr gibt kann man nur das kaufen was auf dem Markt ist.
Sollange das nicht der Fall ist nehme ich gerne die "Taiwan" Chips die dann min. 5% billiger sind.
 
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