AMD: bald Anzahl der Rechenkerne nicht mehr so wichtig?

Ich finde die Idee auch sehr reizvoll. Zumal es die gesamte Systemeffektivität verbessern würde. Aber bis es soweit ist, dürfte noch viel Wasser die Ruhr hinab fließen. Aber Fusion ist schonmal ein guter Anfang in die Richtung.

also du meinst AMD will in zukunft konsolen entwickeln?:lol: naja ist ja garnicht so abwegig. wenn computer immer komplexer werden, sodass otto normal sowieso nicht mehr durchsieht, wieso ihm dann überhaupt die möglichkeit geben dran rum zu pfuschen. dann kriegt jeder einfach so ein "fertig- system" und gut ist.

Will Dir ja nicht zu nahe treten, aber die guten alten ATARI- und Commodore- Zeiten hast nicht miterleben dürfen, oder? Denn sonst würdest Du deine Aussage schnell revidieren. Denn auch zu der Zeit gab es Leute die an diesen Kisten rumbastelten und sie schneller machten. Es war zwar, und insofern gebe ich Dir recht, noch nicht so ins Detail gehend wie heute. Aber alleine mit den Turbokarten für den 500er konntest Du dem Teil Leistungen entlocken die jedes damalig Intel-System alt aussehen ließen.

Und für manch einen Nutzer wären solche geschlossenen Systeme um längen besser. Damit kann man weit weniger Falsch machen wie mit einem Windows- Rechner. Alleine schon vom Betriebssystem her!

Oder kennt vielleicht einer noch das Rändelrad für die Botmaschine mit dem man den Text auf dem Bildschirm rauf und runter bewegen konnte wie das Blatt in einer Schreibmaschine?
 
Ist ja schon beachtlich wie lange man mit einem Q6600 @ 3.4 Ghz einen Top Gaming PC befeuern kann .
Ich bin jetzt 44 und hoffe noch 2 X Plattform wechseln reicht .
Als nächstes den X68 mit nem fetten 8 Kerner oder so und dann mal sehen .
Meine nächste CPU + Mainboard Combo soll dann auch wieder zig Jahre halten .
Aber bei mir steht auch Zocken im Vordergrund und solange Games noch in 1920x1200 flüssig laufen ist mir der Rest auch schnell genug .
mal sehen auf jeden Fall ein immer spannendes Hobby was die Entwicklung angeht .
 
Donald Newell Technikchef von AMD glaubt die Anzahl der Rechenkerne wird zunehmend unwichtiger bei zukünftigen Produkten werden.

Ich würde sage das das heute auch schon (zum Teil) so ist. Nur aufgrund der Kernzahl kann man nicht mehr die CPU Leistung bestimmen. Bestes Beispiel ist der Tuban, der sich trotz 6 Kernen kaum von intels Quadcores absetzen kann und im Mittel oft sogar nur gleich auf liegt. Die Kernzahl ist zwar wichtig, aber schon heute bei weitem nicht der einzige Entscheidende Faktor.

mfg
 
Neulich habe ich irgendwo gelesen, dass ab einer bestimmten Anzahl an CPU-Kernen der Verwaltungsaufwand höher wird, als die Mehrleistung die durch das Mehr an Kernen zustande kommt.

(Ich hoffe, ich konnte das richtig wiedergeben)
 
Die Firmen sollten lieber mal wieder mehr in Stromsparmechanismen investieren.
Sowohl in den CPU als auch in den GPU Bereichen - die nächste große Strompreiserhöhung kommt schon nächstes Jahr.

Selbst heutzutage unterstützt ein Großteil der "normalen" Programme noch nicht mal drei-/vier Kerne richtig. Was will man also mit noch mehr Kernen?
Und zum Arbeiten kommen die meisten Leute mit 2 GHz oder noch weniger klar (außer vll bei Videobearbeitung, Rendering und Grafiker - aber wie viele machen das wirklich? - die können sich dann ein "höheres" System zulegen).

Viel besser würde ich auch finden wenn die "Entwicklung" was Kerne und Geschwindigkeit angeht mal für ca. zwei Jahre ruhen würde, somit könnten sich die Spiele- und Softwarehersteller auch besser auf die aktuelle Hardware einstimmen und diese auch besser ausnutzen, wie es z.B. bei den Konsolen der Fall ist, bei denen man sogar noch sehr gute Grafik rauszaubern kann obwohl die PCs technisch gesehen überlegen sind.

Vielleicht wäre auch ein kompletter Systemwechsel (weg von der veralteten x86 Architektur) sinnvoll und eine Neuentwicklung zu starten.
 
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Wann kommt endlich ne CPU mit 30 cores und 20 GHz Takt???
Gibts ja schon, eigentlich

Für mich stellt sich die Frage, wann man bei AMD jetzt endlich mal aufwacht. Siehe letzte Quartalsergebnisse. Man hinkt ja in JEDEM Bereich (Grafik, Prozessoren, ehemalige Handy und Flashsparte usw) der Konkurrenz um Jahre hinterher und doch wagt man zu behaupten man wisse was die Zukunft bringt?
Klar wird dem Multicorewahn ein Ende bereitet, nicht wegen Moores Law, sondern weil sich viele Anwendungen einfach nicht ausreichend parallelisierbar machen und ganz einfach von wenigen, aber mächtigen Cores mehr profitieren wie von vielen kleinen. Was ja auch der Grund ist, warum die Grafikkarte niemals aussterben wird, aber mehr eine "PC Beschleunigerkarte" wird -> Threads die nicht oder nur schlecht teilbar sind, laufen dann auf unseren (sagen wir mal) maximal 16-Kernern SOC und diejenigen die gut parallelisierbar sind laufen halt dann über die Graka, somit kann man mit dem Wechseln der Graka in einigen Jahren den ganzen PC beschleunigen. Es gibt ja schon einige Programme bei denen das geht
 
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Was bringt uns das Spekulieren. Intel hat 2006? oder so gesagt wir werden 2010 bei 20GHz sein. Sind wir da? Nein. AMD sagt jetzt mehr Takt und mehr Kerne bringen ist nicht ewig, gut da mögen die recht haben, aber es ist noch lange nicht so weit. Ich frage mich ehrlich warum die sich nicht mal was von IBM abkupfern. Die Cell CPU von denen ist sehr Leistungsstark und könnte es in der Theorie noch heute locker mit den CPU´s aufnehmen wenn nicht sogar übertreffen.

Ich gehe eher davon aus, dass die neue wege finden müssen um die Leistung Pro Takt deutlich zu verbessern. Ein Intel Atom ist da die komplett falsche Richtung mit 1,6GHz so schnell wie ein Celeron mit 900MHz.

Aber was bringt das grübeln, wir werden es in den nächsten 5-10 Jahren selbst erleben.
 
...und doch wagt man zu behaupten man wisse was die Zukunft bringt?

Öhm ja! Tatsächlich hat AMD schon öfter richtig gelegen... und wurde fleißig von anderen kopiert.
Auf Anhieb fallen mir da 4 Sachen ein, die heute maßgeblich aktuelle CPU-Architekturen beschreiben.

integrierter L2-Cache
PowerNow! (heute Cool&Quiet)
rückwärtskompatible 64bit Befehlsatzerweiterung
integrierter Speicherkontroller

Von Intel fällt mir da momentan nur SSE ein, und natürlich Larrabee :ugly::lol:
 
Ist doch wie üblich: Wenn man nicht hinterher kommt, erklärt man andere Aspekte für wichtiger. AMD ist in Sachen Leistung pro Takt und Stromverbrauch hinterher, Sandy Bridge wird die Kluft vergrößern, Bulldozer lässt noch auf sich warten. Also pusht man Ideen wie SoC - wer hat Fusion gesagt? ;)
 
Neulich habe ich irgendwo gelesen, dass ab einer bestimmten Anzahl an CPU-Kernen der Verwaltungsaufwand höher wird, als die Mehrleistung die durch das Mehr an Kernen zustande kommt.

(Ich hoffe, ich konnte das richtig wiedergeben)

Kann mich auch an einen Artikel erinnern, wo ein Linux (?) System an einer amerikanischen Uni für eine hohe Anzahl Kerne optimiert wurde - irgendwann war der Aufwand aber extrem im Verhältnis zum Nutzen gewachsen, ich glaube es waren noch nich mal 30.

@Aussage von AMD: ich kann es mir schon vorstellen, dass es zutrifft

des weiteren denke ich, dass man in der Computerschiene vllt komplett von vorne anfangen sollte, sprich Designansätze basieren ja im Grunde auf Entwicklungen aus den 80ern und wenn ich mich richtig erinnere wird im Windowskernel immer noch ein "Fehler" aus einem der ersten Systeme mitgeschleift (worum genau es sich da handelt weiss ich leider nicht)

Dabei sollten direkt von Beginn an ALLE an einem Tisch sitzen und es eine art OpenSource - Projekt werden. Das Intel am meisten davon Profitieren wird.

MfG Jara
 
Gewagte Aussage seitens AMD.

Was kommt wohl nach dem Systen on a chip? Gar nichts mehr? Es wird wohl immer schwieriger etwas schnelleres zu machen, wenn man keine kleineren Dinge mehr herstellen kann.
 
Naja, es gibt noch genug Potential, musst halt nur andere Materialien wie Galiumarsenit oder Graphen nutzen. Von Quantencomputing ganz zu schweigen. Problem sind halt nur die Kosten bzw die noch fehlende Technologie dafür.
 
Der PC schleppt zu viele Altlasten mit sich, x86 ist eine Sackgasse in die sich alle Hersteller verrannt haben. Kompatiblität ist was tolles aber hat auch viele Schattenseiten ;)

Andere Systeme hatten damals sehr viel mehr potenzial wie der PC, der eigendlich als Arbeitstier entwickelt wurde. Das Multimedia Zeitalter wurde durch andere Architekturen eingeleitet! Leider haben Unternehmen wie Commodore es nicht geschafft, obwohl sie mit so manchem Produkt den anderen Jahre voraus waren. Beispiele Amiga CDTV und CD32!

Der letzte Kämpfer auf dem Schlachtfeld der kommerziellen eigenständigen Computersysteme war Apple und die Computersparte wäre daran eingegangen wenn sie an ihrem PPC System festgehalten hätten.

Die Zeit ist eigendlich reif für was neues, aber so lange man mit dem bestehenden System Geld scheffeln kann wird sich nichts ändern.
Das Aussterben von x86 ist vorprogrammiert, nur das Datum steht noch nicht fest ;)
 
Ich fasse mal Systematisch zusammen:
in fünf Jahren also Anno 2015 gibt es zwischen Dual und Quadcores alles.
Jedem Core sind wohl ein oder mehrere SIMDs untergeordnet (1-16) mit je 4 Dateneingängen. Nun gibt es verschiedene Core und SIMD Erweiterungen um den beiden bestimmte Befehle und Funktionalitäten beizusteuern.

Die Palette reicht 2015 also von einem Dualcore mit einer SIMD einheit für Videodecodierung fürs Handy bist zum Hexadeca mit je 10 SIMDs (insgesamt 160).

[FUNON]Da bei solch hohen Einheits-Modulen ein gewaltiger Verwaltungsaufwand entsteht gibt es ein zusatzmodul. Den zerthreader :ugly: [FUNOFF]

Fazit: Modulspezialisierung da effizenter in Geldverdienen und Kunden zufriedenstellen.

MFG
 
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