AMD: bald Anzahl der Rechenkerne nicht mehr so wichtig?

WhackShit007

PC-Selbstbauer(in)
Donald Newell Technikchef von AMD glaubt die Anzahl der Rechenkerne wird zunehmend unwichtiger bei zukünftigen Produkten werden. Als Beispiel nannte dieser den Wettstreit um mehr Gigahertz mit Intel. Ähnlich wird es sich dann wohl auch mit der Anzahl an Rechenkernen verhalten, da die Gültigkeit des Mooresche Gesetzes angeblich allmählich abläuft.

Dieses sagt aus, dass sich die Komplexität integrierter Schaltkreise mit minimalen Komponentenkosten regelmäßig verdoppelt - je nach Quelle werden 18 oder 24 Monate als Zeitraum genannt (z.B.: Ein ständiges Anwachsen der Herz- Frequenz oder Rechenkerne).

Und so soll im Laufe der Zeit die Kernvermehrung in den Hintergrund treten. die Zukunft sieht Newell in spezialisierten System-on-Chip Lösungen. Diese werden jeweils passende Module zur Verschlüsselung, zum Video-Rendering oder zum Networking mitbringen.

quelle:
http://winfuture.de/news,58845.html,
http://www.infoworld.com/d/hardware/amd-cto-predicts-processor-core-wars-will-subside-859

(nachträglich editiert)
 

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Klingt interessant, ich würde auch mal davon ausgehen auch in 5 Jahren würde ein Quad Core noch zum Mainstream gehören, Instructions per cycle wird sich verbessern und der logische der Schaltungen wohl komplexer unterteilt, wie beim Buldozer mit doppelten Threads pro Kern oder kürzere Pipeline.
 
die Zukunft sieht Newell in spezialisierten System-on-Chip Lösungen. Diese werden jeweils passende Module zur Verschlüsselung, zum Video-Rendering oder zum Networking mitbringen.
Ich finde den Gedanken ganz interessant. Aber wie geht's weiter? Verschlüsselung, Video-Rendering, Networking und dann?

Ich könnte mir noch (Ent-)Zippen und Rippen vorstellen. Dann hört meine Vorstellungskraft leider schon auf. :(
 
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Das man die Leistung durch hinzufügen weiterer Kerne nicht beliebig, zumindestens in den meisten Anwendungen, beschleunigen kann sollte klar sein

Ich denke, dass sich im Desktop Bereich nie mehr als 10-12 Kerne etablieren werden und die Mittelklasse vermutlich sogar bei 4-6 Kernen stehenbleibt; dann muss man bei den grundlegenden CPU Kernen klarerweise mit einer höheren IPC/Kern und mehr Takt weitermachen

Die Idee, anwendungsspezifische Coprozessoren in den CPU zu integrieren, wie hier angesprochen ist auch nicht wirklich neu, das macht man schon seid den 90ern (FPU), das kann in vielen Bereichen durchaus auch von teils massivem Vorteil sein

Insgesamt sollte klar sein, dass man sich bei der Weiterentwicklung von CPUs mit all diesen Bereichen beschäftigen sollte und sich nicht etwa ausschließlich darauf konzentrieren sollte die Leistung durch einen einzigen Faktor, etwa mehr Kerne oder einen höheren Takt zu steigern

Dieses sagt aus, dass sich die Komplexität integrierter Schaltkreise mit minimalen Komponentenkosten regelmäßig verdoppelt - je nach Quelle werden 18 oder 24 Monate als Zeitraum genannt(also ein ständiges anwachsen der Herzfrequenz).

Die Komplexiät der integrierten Schaltkreise hat nichts mit deren Taktfrequenz zu tun...

...und im wesentlichen hat sich das Moor'sche Gesetz bis heute sehr wohl bewahrheitet (auch wenn soweit ich weiß schon seid den 1990ern wenn nicht 1980ern regelmäßig von irgendwoher ein Ende von dessen Gültigkeit für die nähere Zukunft vorhergesagt wird)
 
Und zurück zum Thema.
Mit der massiven Erhöhung der Anzahl der Rechenkerne kann man ziemlich lange Leistung rausschlagen, nur iwann hat man dann ne GPU(CPUs gibt es ja um serielle Aufgaben auszuführen, also nicht mit magny core).
Es gibt auch bestimmte physikalische Grenzen bei der Strukturgröße, sowie dem Takt.(Tunneleffekt, bzw Atome und die Lichtgeschwindigkeit.) Es würde/wird sicherlich noch für einen Anstieg der Leistung sorgen, wenn man sich Quanteneffekte zu nutze macht, dauert aber wohl noch ein bissl. IPC wird auch interressant, aber mehr als 1ne instruction per cycle per logical core wird wohl nicht drin sein. Mal sehen, was kommt, nur weil wir uns etwas jetzt noch nicht vorstellen können, heißt es ja nicht, das es nicht geht.
 
die meisten Leute sind schon seit Jahren mit ihrem Pcs überfordert :D da drehen drei Kerne des Quad Core Däumchen usw.

Nach dem multi Core CPU die wirklich subjektiv bemerkbare Leistungssteigerung brachten, sind es heute eher die SSDs die einen Flaschenhals im PC beheben. Den seien wir mal ehrlcih die meisten würde doch heute zwischen dem ältesten QUad und nem i7X980 kaum ein unterschied beim arbeiten bemerken ;)

was sich noch entwickeln wird sind die Spezialisierungen und integratioen wie die GPU, aber auch die Leistung pro Watt, da hat er schon nicht unrecht.

aber ich sehe das schon jetzt da braucht m an in paar Jahren 12 Kerne 16GB RAM und nee SSD damit windows 9 überhaupt startet XD
 
Und zurück zum Thema.
Mit der massiven Erhöhung der Anzahl der Rechenkerne kann man ziemlich lange Leistung rausschlagen, nur iwann hat man dann ne GPU(CPUs gibt es ja um serielle Aufgaben auszuführen, also nicht mit magny core).

Eine GPU ist ganz anders aufgebaut als eine CPU also kann mann beide nicht wirklich miteinander vergleichen. Die GPU kann nur ein paar Instruktionen die die CPU kann. Die CPU kann aber viel mehr. Ich haette also lieber eine CPU mit 1600 Kernen als eine GPU mit 1600 Kernen falls die TDP die gleiche ist.;)
 
Und so soll im Laufe der Zeit die Kernvermehrung in den Hintergrund treten. die Zukunft sieht Newell in spezialisierten System-on-Chip Lösungen. Diese werden jeweils passende Module zur Verschlüsselung, zum Video-Rendering oder zum Networking mitbringen.

Spezielle Chips für spezielle Aufgaben?
Das kennt man doch ... ich hatte da mal einen Rechner bei dem das die Ingenieure auch so gemacht haben ... hat damals alles an die Wand gespielt was von Intel kam ... nannte sich AMIGA 500 ;)

"Wichtigstes Kennzeichen der klassischen Amiga-Hardware sind die spezialisierten Custom-Chips. Diese stellen eigenständige Co-Prozessoren dar, die den Hauptprozessor bei Grafikoperationen, Interruptverwaltung, Sounderzeugung und diversen Ein-/Ausgabeoperationen entlasten, wofür insgesamt 25 DMA-Kanäle zur Verfügung stehen. Dieser Custom-Chipsatz begründete die seinerzeit im Vergleich zu anderen konkurrierenden Systemen als sehr fortschrittlich angesehenen Grafik- und Soundeigenschaften des Amiga."

Amiga ? Wikipedia
 
Spezielle Chips für spezielle Aufgaben?
Das kennt man doch ... ich hatte da mal einen Rechner bei dem das die Ingenieure auch so gemacht haben ... hat damals alles an die Wand gespielt was von Intel kam ... nannte sich AMIGA 500 ;)
Amiga ? Wikipedia

also du meinst AMD will in zukunft konsolen entwickeln?:lol: naja ist ja garnicht so abwegig. wenn computer immer komplexer werden, sodass otto normal sowieso nicht mehr durchsieht, wieso ihm dann überhaupt die möglichkeit geben dran rum zu pfuschen. dann kriegt jeder einfach so ein "fertig- system" und gut ist.
 
Ich denke es liegt auch oft an der Software, ich meine das sieht man ja jetzt schon an den 6 Cores, die oft bei "normalen" Anwendungen nichts bringen, da die Software dafür einfach nichts ist.

Meine Idee, bzw. Meinung
 
naja, im heimanwenderbereich is in sachen der sinnhaftigkeit von mehrkernprozessoren eh früher oder später die luft raus. klar sind cluster irgendwo ne kuhle geschichte, aber man kann nich alles parallelisieren. hochgradige parallelisierung wird wohl sicher erst bei vielen parallel laufenden anwendungen die jede für sich gut leistung von mehreren kernen fordern (serverbetrieb zum bsp oder wissenschaftliche berechnungen, was weis ich ^^) sinnvoll sein. aber was macht denn ein heimanwender mit seiner mühle? icq? skype? gut, durch den ganzen werbungsrotz un das flashgelumbe überall wird selbst nen 6kerner ausgelastet -.- (ich weis noch mit meinem alten 2200+ der von ner flashwerbung gekillt wurde...). aber im großen und ganzen hat er nen paar hintergrundprogramme (chats, downloads zum bsp, firewall bzw generell security) und ein programm, was er grad ausführt - seis der browser die meiste zeit zum surfen oder office zeugs zum arbeiten oder ab un an ma nen spiel. der rechner kan noch so multitaskingfähig sein wie er will, aber der nutzer is nunma alleine davor. daher is hier für mich persönlich schon ne sehr schnell erreichte grenze zu sehen.

cluster mit mehreren 100 kernen machen für mich in 2erlei hinsicht nur in einem punkt nen sinn: der gpu vergleich geht da schon in diese richtung, weil er is das einzig sinnvolle ^^ möglichst kleine und eben spezialisierte aufgaben bereiche pro kern. durch die masse wird dann halt auch wieder dieser allgemeine charackter greifbar. ne cpu kann vieles so lala, ne gpu kann nur sehr wenig, aber das richtig. sollten cluster mal im heimbereich ansässig werden, so haben die im cpu bereich für mich nur dann nen sinn, wenns nich wie bisher wenige "langsame" alleskönner kerne sin, sondern eben dieses "alles können" durch die schiere zur verfügung stehende masse an kernen erreicht wird - wobei jeder kern für sich aber hoch spezialisiert is.

vorteil wäre, man hat viel power für alles mögliche - nachteil natürlich: meist liegen wohl 80% de kerne tot rum, weils ned deren "fachgebiet" is ^^
 
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