"Alter weißer Mann" in der Politik

Vollkommener Schwachsinn, die Juden waren in den 30ern sowas von integriert, dass es keinen Unterschied zur Mehrheitsbevölkerung gab. Hat diese Assimilation Deportation mit anschließender Vergasung verhindern können?
Was ein vollkommener Schwachsinns Vergleich!
Es war ja klar, wenn man keine Argumente hat, holt man das raus, was ein singuläres Ereignis, ausgelöst durch eine vollkommen rassistisch und ideologsch verblendete Minderheit, war.
 
Was ein vollkommener Schwachsinns Vergleich!
Es war ja klar, wenn man keine Argumente hat, holt man das raus, was ein singuläres Ereignis, ausgelöst durch eine vollkommen rassistisch und ideologsch verblendete Minderheit, war.
Du sagst, dass nur Assimilation dazu führt, dass keine Probleme und Kriege entstehen. Wo ist dein Beweis für diese Annahme?

Ich habe dir als Gegenbeispiel, dass 3. Reich genannt, in der Assimilation eben nicht "Probleme und Krieg" verhindern konnten.
 
Weil der Großteil der Migranten in den 60ern schon von Deutschland eingeladen wurde, um die Wirtschaft anzukurbeln, daher kannst du ruhig mal den Ball flach halten, mit solchen überheblichen Fragen, warum sie denn hier leben, und vielleicht im Gegenzug dankbar sein, dass auf den Rücken dieser Menschen ein großer Teil unseres heutigen Wohlstandes entstanden ist.
Geht es dir eigentlich gut?
Waren das Sklaven? Sind die mit Gewalt hierher geschleppt worden? Haben die keine Gehälter bezogen? Waren die nicht krankenversichert? Bekommen die keine Rentenzahlungen?
 
Soo bezeichnend, dass in einem Thread mit dem Titel "Alte, weiße Männer in der Politik" das Thema immer wieder zu Migranten gelenkt wird...

Weiße Zebrechlichkeit par excellence.
 
Ich habe dir als Gegenbeispiel, dass 3. Reich genannt, in der Assimilation eben nicht "Probleme und Krieg" verhindern konnten.
Das ist halt auch kein zulässiger Vergleich!
Bei den Juden reden wir von Menschen die seit römischer Zeit hier leben. Die Juden sind in dem Kontext schlicht und einfach keine Migranten.
 
Einverstanden? Wenn ja, dann könnten wir nämlich auch endlich mal inhaltlich werden, mit einer Frage, ob Dir, und allen Lesern hier klar ist, was Privilegien von Weißen sind und wie diese sich im Alltag äußern?

Mir sind eine ganze Menge Vorteile bekannt, die in Deutschland mehrheitlich von kaukasischen Menschen genossen werden. Aber bis auf ganz wenige Ausnahmen*, die fast alle gegen geltendes Recht verstoßen und meist von einer beschränkten Personengruppe ausgehen, sind diese nicht an phänotypischen sondern an sozio-ökonomischen Kriterien festzumachen. Wir können uns also gerne diverse Privelegien und Diskriminierungen angucken, aber wenn wo der pauschal der Stempel "weiß", "Mann" oder "alt" draufgedrückt wird, werde ich nachbohren, ob es wirklich darum geht ;) . Die rassische Begriffe verwendene, selbstzentrierte US-Sozialforschung ist da übrigens aus meinen Augen auch kein Fortschritt. Was da im letzten Jahr schon wieder unter dem Titel "Corona trifft Schwarze mehr" zu lesen war... :kotz:
(Und ja: Corona trifft in den USA schwarzhäutige im Schnitt schwerer als hellhäutige Menschen, wenn man die Gesamtbevölkerung betrachtet. Und braunhäutige auch. Ebenso Einschläge Richtung ocker. Und auch alle anderen Gruppen, zu denen vorurteilsfreie Forscher schon vor Jahren festgestellt haben, dass sie wirtschaftlich benachteiligt sind, genauso wie die die Untergruppe "wirtschaftlich benachteiligte" unter den hellhäutigen Menschen schwerer betroffen ist. Wer jetzt noch diverse neutrale Untersuchungen zu Ansteckungsgefährungen beziehungsweise Vermeidungsmöglichkeiten kennt, muss nicht einmal 1 und 1 addieren können, um zu 2 kommen, ohne einen weiteren, unabhängigen Fall von Rassismus zu finden.)


*: Im Wesentlichen kein-Opfer-von-Racial-Profiling-werden, nicht-wegen-des-Namens-von-Bewerbungsgesprächen-und-Wohnungsbegehungen-ausgeschlossen-werden, keinen-politisch-korrekten-und-zutreffenden-Begriff-für-den-eigenen-Phänotyp-haben und nicht-von-Kindern-wegen-unveränderbarer-Aspekte-des-eigenen-Aussehens-angestarrt-werden.
 
Das ist halt auch kein zulässiger Vergleich!
Bei den Juden reden wir von Menschen die seit römischer Zeit hier leben. Die Juden sind in dem Kontext schlicht und einfach keine Migranten.
Genau, und trotzdem hat es die deutsche Mehrheitsgesellschaft nicht verhindert unaussprechliche Gräueltaten an den Juden, und auch nicht zu vergessen Roma und Sinti, auszuüben. Heute empören die Nachkommen der Nazis sich, wie schlimm das für sie ist, dass eine Sauce unbenannt werden soll...
Mir sind eine ganze Menge Vorteile bekannt, die in Deutschland mehrheitlich von kaukasischen Menschen genossen werden. Aber bis auf ganz wenige Ausnahmen*, die fast alle gegen geltendes Recht verstoßen und meist von einer beschränkten Personengruppe ausgehen, sind diese nicht an phänotypischen sondern an sozio-ökonomischen Kriterien festzumachen.
Empirische Forschung spricht eine andere Sprache und steht auch konträr zu deinem subjektiven Eindruck. Denn sozio-ökonomischer Erfolg ist ganz klar von phänotypischen Merkmalen abhängig. In einfacher Sprache: Schulischer und beruflicher Erfolg ist verknüpft mit Herkunft/Name/Aussehen - zu Gunsten von Weißen Menschen, diese werden im Durchschnitt besser benotet, bekommen eher eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch und zur Wohnungsbesichtigung.
 
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Heute empören die Nachkommen der Nazis sich, wie schlimm das für sie ist, dass eine Sauce unbenannt werden soll...
Der Einzige der sich hier permanent empört bist DU, und zwar im Namen von Anderen die dich nichtmal darum gebeten haben es zu tun. Bildest du dir etwa ernsthaft ein Wort zu verbieten oder umzubennen löst etwas am Kernproblem ? Glaubst du ernsthaft nur weil man zb. Schwarze jetzt in PoC umbennent ändert das irgendetwas an den Grundursachen von Rassismus ? Dann kommt nur die nächste Aktivistengruppe um die Ecke die im Namen der Schwarzen Anklage dagegen erhebt wie rassistisch der Begriff PoC doch wäre und das Spiel wiederholt sich.

Löst das Problem und nicht die Bezeichnung !

Empirische Forschung spricht eine andere Sprache und steht auch konträr zu deinem subjektiven Eindruck.
Dann wird es aber langsam Zeit für handfeste Quellen mein Lieber.

Denn sozio-ökonomischer Erfolg ist ganz klar von phänotyschen Merkmalen abhängig. In einfacher Sprache: Schulischer und beruflicher Erfolg ist verknüpft mit Herkunft/Name/Aussehen - zu Gunsten von Weißen Menschen, diese werden im Durchschnitt besser benotet, bekommen eher eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch und zur Wohnungsbesichtigung.
Ich nehme mal an du redest von der Max und Murat Studie von Dickhäuser die relativ gross durch die Medien ging. Aber wer sich das Ding mal wirklich durchliest merkt schnell das wir vorallem daraus lernen das verschiedene Lehramtsstudenten offensichtlich eigene Fehlerquotienten und Bewertungsraster für die Bewertung von Dikaten verwenden ( Was schonmal komisch ist weil es normalerweise genau festgelegt ist was als "Fehler" gilt und wofür es Punkte gibt ) . Und was wir daraus nicht lernen ist wie verschiedene Kinder von ein und derselben Lehrperson bewertet werden.

Zusammengefasst also :

-Hochemotionales Thema und daher ideales Futter für die Medien und/oder Leute die maximal einen Welt Artikel lesen aber wahrscheinlich noch nie irgendeine Studie im Orginal angefasst haben.
-Ist die Konklusion der Studie selbst dass es noch viele offene Frage und "weiteren Forschungsbedarf" gäbe und von daher ...

Case closed
 
Der Einzige der sich hier permanent empört bist DU, und zwar im Namen von Anderen die dich nichtmal darum gebeten haben es zu tun.
Ich rede erstmal in meinem Namen, dann im Namen meiner Familie, im Namen all meiner Freunde und letztendlich aller POC. Denn das ist eine Selbstbezeichnung, die wir uns gegeben haben und wenn man keine Ahnung hat, dann tu dir doch selber ein Gefallen und frag bitte nach, an Stelle von falschen Annahmen unnötig in die Welt zu posaunen. In dem Sinne, habe ich mehr Anrecht für meine Community hier zu sprechen als du, liebe Flüsterkatze.
Bildest du dir etwa ernsthaft ein Wort zu verbieten oder umzubennen löst etwas am Kernproblem ? Glaubst du ernsthaft nur weil man zb. Schwarze jetzt in PoC umbennent ändert das irgendetwas an den Grundursachen von Rassismus ?
Wenn Weiße nicht mal bereit sind ihren rassistischen Sprachgebrauch zu ändern, wie können wir dann über den viel tieferliegenderen Rassismus überhaupt sprechen?!
Keiner von uns wird je eine Debatte über Rassismus ernst nehmen können, solange Weiße nicht all die rassistischen Bezeichnungen aus ihrem Vokabular streichen wollen.

Respekt und Augenhöhe fängt nämlich erst an, wenn du mich ansprichst, wie ich es möchte und nicht wie du es für richtig hältst. Schon peinlich genug, dass man mit erwachsenen Menschen über solche Basics der Kommunikation jahrzehntelang diskutieren muss.
"Sprache schafft Wirklichkeit" hat mal ein berühmter Philosoph gesagt, denk mal darüber nach.
Ok, case closed. Rassismus gibt es nicht - alle meine Erfahrungen und die Erfahrungen meiner Bekannten und Erfahrungen aller PoC waren Einbildungen. Rassismus ist nur ein Fabelwesen, welches wir uns ausgedacht haben, um euch zu ärgern. Sorry, ich kann es einfach nicht ernst nehmen, wenn jemand Rassismus in Frage stellen möchte, mit dem Hinweis nach "weiterem Forschungsbedarf"

Hier ist der zusammenfassende Bericht der Uni Mannheim über die Max und Murat Studie (im Text wird eine weitere Studie erwähnt, die mit 1500 Gymnasiasten durchgeführt wurde mit dem gleichen Ergebnis). Fazit: Schüler mit ausländischen Namen werden trotz gleicher Leistung schlechter benotet, als ihre weißen Mitschüler. Aber nein, das ist mit Sicherheit kein Rassismus... :rollen:


Btw, POC ist ein Sammelbegriff für alle Menschen, die nicht weiß sind und kein Ersatzbegriff für Schwarze.
 
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Lass Dich doch nicht auf die Debatte zur Migration ein, dass ist doch nur eine typische Ablenkung der Verfechter ein ungleichen Gesellschaft. Wir müssen Deutschland vom Patriarchat befreien und kulturell entgermanisieren.
 
Lass Dich doch nicht auf die Debatte zur Migration ein, dass ist doch nur eine typische Ablenkung der Verfechter ein ungleichen Gesellschaft. Wir müssen Deutschland vom Patriarchat befreien und kulturell entgermanisieren.
Klar, was war von dir anderes zu erwarten, du willst also die Indentität der Mehrheitsgesellschaft abschaffen und glaubst du bekommst dafür Begeisterungsstürme?!
Viel "Spaß" aber die Ernüchterung wird kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche.

Manchmal frage ich mich, wenn denn hier alles so "schlimm" ist, warum Ihr noch hier seit, dann fällt mir immer ein, das nur wir hier in Deutschland solche Debatten führen, in allen anderen Ländern um uns herum, kommen solche Debatten gar nicht auf, da deren Identität ungleich verfestigter ist und man euch eher für solche Sprüche auslachen würde, als harmloseste Variante.
 
Warum brauchen wir überhaupt eine Mehrheitsgesellschaft und wer definiert sie? Und was definiert sie im positiven Sinne? Also nicht benennen was man nicht will, sondern was man will.
 
Warum brauchen wir überhaupt eine Mehrheitsgesellschaft und wer definiert sie? Und was definiert sie im positiven Sinne? Also nicht benennen was man nicht will, sondern was man will.
Kaufe dir ein Geschichtsbuch und lese die letzten 1000 Jahre nach, dann weißt du wie die Mehrheitsgesellschaft in Deutschland oder in Europa entstanden ist/sind und was sie geprägt hat, im Guten wie im Schlechten.
Sprache, Religion, HAndel, Kultur, Kunst etc, all das spielt da rein und wird seit Jahrhunderten geprägt mit entsprechenden Anpassungen, das unterscheidet uns z.B. sehr deutlich von den USA, die diese kulturelle Tiefe nicht haben.

Wenn du glaubst, du kannst den Menschen im Emsland, Oberbayern, Fichtelgebirge, Schwarzwald, Eifel etc. erzählen, wie sie zu leben, zu sprechen und was sie zu denken haben, bist du ganz schön naiv.
Das gleiche gilt übrigens auch für die Bretagne, Auvergne, Rhonetal etc, wo Menschen schon in der Xten Generation leben und arbeiten und mit ihrer Heimat ziemlich verwurzelt sind.
Es gibt auch ein Leben außerhalb der Urbanen linken Hipster Szene!
 
Du sagst doch, dass man sich an die "Mehrheitsgesellschaft" anpassen muss. Wieso wirfst Du mir dann vor ich will den Leuten vorschreiben wie sie zu leben haben?
 
Du sagst doch, dass man sich an die "Mehrheitsgesellschaft" anpassen muss. Wieso wirfst Du mir dann vor ich will den Leuten vorschreiben wie sie zu leben haben?
Hast du doch geschrieben!
Wir müssen Deutschland vom Patriarchat befreien und kulturell entgermanisieren.
So als Beispiel die Engländer versuchen schon seit mehr als 500 Jahren, zum aller größten Teil mit Gewalt, den Schotten und den Iren, ihre Identität zu nehmen, wo das hingeführt hat, kann man noch heute sehen und du willst den "Deutschen", die hier seit XGenerationen leben ihre Kultur wegnehmen.
Was blöderes kann einem eigentlich nicht einfallen, denn die Leute identifizieren sich mit dieser "deutschen" Kultur, die du gleich mal mit germanisch, als Kampfbegriff umschrieben hast.
 
Entgermanisieren bedeutet nur, dass andere Kulturen gleichberechtigt gelebt werden können. Und noch einmal möchte ich Dich bitten positiv zu definieren was deutsche Kultur ausmacht und ich meine jetzt soziale, gesellschaftliche und kulturelle Werte und nicht Sprache.
 
Manchmal frage ich mich, wenn denn hier alles so "schlimm" ist, warum Ihr noch hier seit,
Oh ja, auf den Einwand hab ich gewartet. Hab mich schon gewundert, das er bisher nicht vorgebracht wurde. Dieser Thread dient langsam als Paradebeispiel wie Kommunikation mit und über PoC definitiv nicht laufen soll.
Ich beantworte es dir trotzdem gerne; weil ich hier geboren bin, deutscher Staatsbürger bin, meine Familie und Freunde hier leben, kurzum: mein gesamter Lebensmittelpunkt befindet sich hier.

Diese Lebensrealität teilen Millionen andere PoC auch mit mir, also komm damit klar, dass wir auch ein Teil von Deutschland sind. Unsere Heimat ist hier und wir gehen nicht weg, wir wollen dieses Land mitgestalten, und dazu gehört auch, dass wir uns vehement gegen Ungleichbehandlung wehren, die leider immer noch von Vielen ausgeht.
dann fällt mir immer ein, das nur wir hier in Deutschland solche Debatten führen, in allen anderen Ländern um uns herum, kommen solche Debatten gar nicht auf, da deren Identität ungleich verfestigter ist und man euch eher für solche Sprüche auslachen würde, als harmloseste Variante.
Dann hast du wohl die letzten 20 Jahre geschlafen - Überall in Europa, wo PoC seit Jahrzehnten leben, wird um Rassismus gestritten, debatiert, gekämpft.
Hast du doch geschrieben!

So als Beispiel die Engländer versuchen schon seit mehr als 500 Jahren, zum aller größten Teil mit Gewalt, den Schotten und den Iren, ihre Identität zu nehmen, wo das hingeführt hat, kann man noch heute sehen und du willst den "Deutschen", die hier seit XGenerationen leben ihre Kultur wegnehmen.
Was blöderes kann einem eigentlich nicht einfallen, denn die Leute identifizieren sich mit dieser "deutschen" Kultur, die du gleich mal mit germanisch, als Kampfbegriff umschrieben hast.
Hmm, zur Erinnerung; hier geht es seit Anbeginn des Threads mitunter um Rassismus. Deinen Kommentar kann ich in diesem Kontext nur so deuten, dass Rassismus ein Teil der deutschen Identität ist, und du sie dir nicht nehmen lassen willst. Ich identifiziere mich nicht mit so einem "Deutsch-sein" und ich weiß, dass viele in diesem Forum, und "Bio-Deutsche" in meinem Bekanntenkreis sich auch nicht mit rassistischen Anteilen der deutschen Kultur identifizieren. Und nur darum geht es, und nicht dem Deutschen die Bockwurst vom Teller zu nehmen.

Rassismus ist ein Verbrechen, und muss aus der deutschen Kultur, dem deutschen Alltag, den deutschen Schulen, Universitäten, Behörden und allen anderen öffentlichen Plätzen mit aller, von rechtswegen verfügbarer, Macht bekämpft werden. Punkt!
 
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Ok, du sagst also, dass Rassismus ein Teil der deutschen Identität ist, und du sie dir nicht nehmen lassen willst
Ganz ehrlich, du hast sie nicht mehr alle, ich meine Hoffgang war schon mit seinen Interpretationen ziemlich wirr, das hier schlägt alles!
Ich identifiziere mich nicht mit so einem "Deutsch-sein" und ich weiß, dass viele in diesem Forum, und "Bio-Deutsche" in meinem Bekanntenkreis sich auch nicht mit rassistischen Anteilen der deutschen Kultur identifizieren. Und nur darum geht es. Rassismus ist ein Verbrechen, und muss aus der deutschen Kultur getilgt werden.
Du schnallst das echt nicht?
In jedem Land gibt es einen Bodensatz an Rassisten, mal mehr mal weniger, dem ist aber bestimmt nicht bei zukommen, wenn man die Mehrheitsgesellschaft bekämpft! Du solltest mal Aufzeigen welches andere Land mehr gegen Rassismus getan hat als die deutsche Politik in den letzten 20 Jahren?
Welche anderen europäischen Länder haben ebenfalls ein Antidiskriminierungsgesetz?
Wer hat seine Grenzen 2015 geöffnet, als alle anderen Staaten (außer Schweden) ihre Grenzen veriegelt haben wie eine Auster?
In jedem Land auf der Welt gibt es Altagsrassismus, gegen Fremdes, keiner kommt aber auf die Idee, deshalb seine eigene Kultur abschaffen zu wollen.
 
Also ist nach Deiner Meinung Rassismus ein definierender Teil der deutschen Kultur?

Abgesehen davon geht es auch gar nicht nur um Rassismus, es geht auch um Gleichberechtigung auch für nicht binäre Identitäten, Religionsfreiheit, usw.

Da Du die deutsche Mehrheitskultur ja so schützenswert findest, sollte es doch ein Leichtes sein kurz positiv zu definieren für was sie eigentlich steht. Dafür muss man nicht den Finger auf andere Länder richten. Aus dem Beitrag könnte ich z.B ableiten, dass Respekt für die kulturelle regionale und persönliche Identität ein solcher Wert wäre.
 
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