Alder Lake: Intel warnt vor Schäden bei der Übertaktung von Non-K-Chips

PCGH-Redaktion

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Während alle aktuellen Ryzen-Prozessoren unabhängig von ihrer Kennung über einen offenen Multiplikator verfügen, sind Intels Prozessoren in die übertaktbaren Modelle mit K-Suffix und die nicht übertaktbaren Modelle ohne eingeteilt. Der Übertakter "der8auer" hat eine Lösung dafür gefunden, die das Preis/Leistungs-Verhältnis der "nicht übertaktbaren" Modelle stark verbessert. Lesen Sie im Folgenden von der Positionierung, die Intel dazu einnimmt.

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SFT-GSG

Software-Overclocker(in)
Habe die Stellungnahme nicht im original gelesen, kann mit aber nicht vorstellen, dass Intel so dumm ist und schreibt, daß k CPUs zum oc geeignet sind und KEINEN Schaden nehmen....das wäre nämlich der Umkehrschluss.
 

IICARUS

Kokü-Junkie (m/w)
Habe die Stellungnahme nicht im original gelesen, kann mit aber nicht vorstellen, dass Intel so dumm ist und schreibt, daß k CPUs zum oc geeignet sind und KEINEN Schaden nehmen....das wäre nämlich der Umkehrschluss.
Warum sollten K-Prozessoren mit OC Schaden nehmen? Ganz davon abgesehen wird hier über die Rotation übertaktet und nicht mit dem Erhöhen des Bustakt (BLCK). Früher wurde vieles mit übertaktet, sobald der Bustakt angehoben wurde. Der Arbeitsspeicher wird immer noch damit mit angehoben und muss daher auch separat ausgeglichen werden.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
"Non-K-CPUs. Diese seien nicht dafür ausgelegt"

Ich lach mich tot. Die non-K CPUs sind 1:1 exakt die gleichen CPUs wie die K-Modelle, nur ggf. anders selektiert.
Übertakten verringert selbstverständlich die Lebensdauer von Chips - je härter desto mehr - aber das ist bei jedem Alderlake Chip so und auch nicht bei denen mit "K" auf den Etikett irgendwie anders. UNd bei "normalem" OC interessiert das sowieso keinen weil diese CPUs trotzdem weit länger leben als man sie benutzen will.

Das ist einfach nur ne Marketingfloskel ohne jede technische Begründung. Damit kann man größere Teile der Leute einschüchtern dass sie ihre non-K vielleicht doch nicht übertakten (und womöglich ne teurere CPU kaufen), ohne dass mans hart unterbindet und damit den Werbeeffekt im DIY-Markt verliert. So gesehen sagen wir mal eine strategisch kluge Halbwahrheit.
 

SFT-GSG

Software-Overclocker(in)
Warum sollten K-Prozessoren mit OC Schaden nehmen? Ganz davon abgesehen wird hier über die Rotation übertaktet und nicht mit dem Erhöhen des Bustakt (BLCK). Früher wurde vieles mit übertaktet, sobald der Bustakt angehoben wurde. Der Arbeitsspeicher wird immer noch damit mit angehoben und muss daher auch separat ausgeglichen werden.
"Nunja, mein 12900k ist abgeraucht. Bin mir nicht sicher ob es an den 2V corevoltage oder am bclk von 140 lag. Beides ging ja....der RAM ist auch am arsch. Intel sagte doch mit der k version kann man das machen?"

Mir geht's eher darum, das Intel die k Version mit dieser Aussage für jeden Blödsinn freigeben und Garantie übernehmen würde.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Mir geht's eher darum, das Intel die k Version mit dieser Aussage für jeden Blödsinn freigeben
Unterscheide bitte zwischen den Marketingfuzzis in der Presse und den tatsächlich juristisch belastbaren Fakten.
Da steht nämlich für ALLE (!) CPUs folgendes:
Intel-Nutzungsbedingungen schrieb:
Eine Änderung der Taktfrequenz bzw. der Betriebsspannung kann den Prozessor oder andere Systemkomponenten beschädigen oder deren Nutzungsdauer verkürzen sowie die Stabilität und Leistung des Systems beeinträchtigen. Wenn der Prozessor außerhalb der für ihn veröffentlichten Spezifikationen verwendet wird, besteht keine Produktgarantie.

Auch K-CPUs dürfen offiziell nicht übertaktet werden.
 

SFT-GSG

Software-Overclocker(in)
Unterscheide bitte zwischen den Marketingfuzzis in der Presse und den tatsächlich juristisch belastbaren Fakten.
Da steht nämlich für ALLE (!) CPUs folgendes:


Auch K-CPUs dürfen offiziell nicht übertaktet werden.
Mir ist schon klar, das es Marketing gebrabbel ist. Ich wollte eigentlich nur damit verdeutlichen was passieren kann wenn es der falsche liest und so versteht. Wäre aber dennoch tatsächlich juristisch interessant, wenn Intel auf ihre Aussage festgenagelt wird. Das wird uns nicht betreffen, aber ich schiele so ein wenig über den Atlantik 😉
 

gerX7a

BIOS-Overclocker(in)
Da Intel hier juristisch voraussichtlich eh auf der sicheren Seite steht, erscheint es mir eine Zeitverschwendung zu sein mit etwaigen Überlegungen oder möglichst negativen Auslegungen ums Eck zu kommen.
Wenn man was zusammankonstruieren will, könnte man denen auch ebenso einen gutgemeinten Rat unterstellen im Lichte der mittlerweile fast regelmäßig publizierten Extrem-OC-Präsentationen zu billigen CPU-Varianten, die angeblich so überaus taktfreudig sind, sodass man im besten Falle einfach nur das kleinste, billigste Modell kaufen muss und mit dem richtigen Board, dessen BIOS über keinerlei Restriktionen und Sicherheitsvorherkehrungen gegen DAUs ausgestattet ist, kann man sich damit die Leistung einer mehr als doppelt so teueren CPU "zusammenklicken". Dass dabei wohl so manche CPU das Zeitliche segnen wird, ist für so manchen selbsterklärend, jedoch zweifellos nicht für jeden und so könnte man diese Erklärung/Warnung, wenn man denn wollte, auch durchaus anders verstehen. ;-)
Viel Lärm um nichts ...
 

LastManStanding

PCGH-Community-Veteran(in)
Natürlich muss Intel sagen das es nicht gemacht werden sollte. Weil ihre "K" CPUs unnötiger werden(aber nicht weniger gekauft) - die ebenso wenig OC werden dürfen, wie natürlich mit JEDER CPU/GPU/RAM etc am Markt die über ihre offiziellen Spezifikationen betrieben werden und die Gewährleistung verlieren.

Wo ich für "K" Übertaktung allerdings einen ganz eventuellen Vorteil sehe. Das Non "K" eventuell in einigen Fällen besseres binning haben könnten und so für gleiche Taktraten weniger spannung benötigt wird.
Das würde dann zum Tragen kommen wenn die Non K übertakter versuchen auf biegen und brechen mehr als die Leistung der regulären K Versionen erreichen zu wollen, das kann wohl tendenziell etwas schneller als bei "K´s"dazu führen das die CPU sich in Fallout verwandelt. -So mein Ansatz.
 

Scorpio78

BIOS-Overclocker(in)
der 8auer vermutete ja schon, dass intel dass non k oc nicht schmecken wird. jetzt aber zu behaupten, dass non Ks schaden nehmen, weil sie dafür nicht ausgelegt sind... cpus die aus der gleichen batch wie die k derivate sind, aber auf grund von stabilität oder aber schlicht um die verfügbarkeit zu sichern zu non Ks degradiert werden,...
roman meinte eventuell tritt intel an die boardpartner ran um das zu unterbinden.

der leitungs- und taktzuwachs der non Ks ist beindruckend, erinnert mich an sandybridge.

danke intel, denn es ist ja gut, dass bei K cpus nicht die garantie erlischt, wenn man diese übertaktet und natürlich ist ein K "immun" gegen oc schäden :lol:

also wenn ein 130 euro oc chip stirbt, dann weine ich weniger laut als wenn meine 600 euro cpu verreckt.
bus übertaktung war ne ganze weile her oft die einzige möglichkeit celerons und co zu übertakten.
jetzt sind die non Ks natürlich viel fragiler :lol:
vermutlich sieht intel einfach nur, dass durch das oc ne menge kohle flöten geht. scheinbar ist ein separater taktgeber auf nem mainboard nicht teuer genug und mainboardhersteller könnten auf die "schnaps-idee" kommen, auch die günstigeren boards damit zu zieren um den absatz zu steigern.


also intel,... just:nene:
 
Zuletzt bearbeitet:

TheGermanEngineer

BIOS-Overclocker(in)
Für das Betreiben einer K-CPU außerhalb seiner Spezifikationen gibt es doch auch keine Garantie, so what? Nur weil man den Multi bzw. BCLK erhöhen kann, heißt es ja in beiden Fällen nicht, dass man das soll. Gleiches gilt ja auch für die Spannung, was beide CPUs betrifft.

Eigentlich eine leere Aussage, aber war eigentlich klar, dass sowas kommen muss. Also ein "Finden wir nicht gut" mit fadenscheiniger Begründung.
 

IICARUS

Kokü-Junkie (m/w)
Die Frage ist immer, was davon überhaupt nachweisbar ist. Zum Beispiel mein 9900K lief fast 4 Jahre mit 5 GHz auf alle Kerne, mit 1,225v unter Last. Der lief auch noch bis zum Tag als ich ihn verkauft habe. Wäre er defekt gegangen, bezweifle ich stark, dass Intel hätte nachweisen können, dass der Prozessor übertaktet lief.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Die Frage ist immer, was davon überhaupt nachweisbar ist. Zum Beispiel mein 9900K lief fast 4 Jahre mit 5 GHz auf alle Kerne, mit 1,225v unter Last. Der lief auch noch bis zum Tag als ich ihn verkauft habe. Wäre er defekt gegangen, bezweifle ich stark, dass Intel hätte nachweisen können, dass der Prozessor übertaktet lief.
Es gab zu Geforce8 Zeiten Mal Fälle, wo übertaktete Chips aus der Garantie rausgeworfen wurden und dem Besitzer sogar aufs MHz genau gesagt wurde wie hoch der OC-Takt war. Da gab es offenbar Register im Chip (oder sonstwo auf der Karte) die die höchste angelegte Spannung und Kerntakt mitgeloggt haben - genau wie moderne Steuergeräte in Autos die höchste Drehzahl beispielsweise mitloggen und zählen wie oft der Benutzer den Motor (etwa durch verschalten) überdreht hat.

Ohne speziellere Vorkehrungen vor der Nutzung einer CPU dürfte es auch für Intel schwierig bis unmöglich sein, ein (nicht Extrem-)OC sicher nachzuweisen, mindestens wäre es aber sehr viel teurer als einfach die CPU zu ersetzen. Sollte es aber noch immer solche Mechanismen geben die ein paar Bytes im Betrieb mitloggen ist der Nachweis natürlich in Sekunden erledigt.
 

Homerclon

Volt-Modder(in)
Wenn Intel sich wirklich Sorgen machen würde, sollten sie erst mal die Board-Hersteller dazu verpflichten das die Werkseinstellungen gefälligst die Spezifikationen der CPUs beachten, und nicht einfach die Grenzen der Leistungsaufnahme ignorieren.
Der Otto-Normal-Nutzer hat nämlich keine Ahnung und vertraut darauf dass das was da vorkonfiguriert ist, den Spezifikationen entspricht.
 

BxBender

BIOS-Overclocker(in)
Heißt das jetzt im Umkehrschluss, dass man K-Prozessoren übertakten darf, weil da ja nichts kaputtgehen kann? Bekommt man die dann auf jeden Fall ersetzt? lol
Wenn Intel sich wirklich Sorgen machen würde, sollten sie erst mal die Board-Hersteller dazu verpflichten das die Werkseinstellungen gefälligst die Spezifikationen der CPUs beachten, und nicht einfach die Grenzen der Leistungsaufnahme ignorieren.
Der Otto-Normal-Nutzer hat nämlich keine Ahnung und vertraut darauf dass das was da vorkonfiguriert ist, den Spezifikationen entspricht.
Gute Frage.
Also sind 4000 Watt im Bios vom Mainboardhersteller bei Auslieferung voreingestellt nur für K-Prozessoren ungefährlich und durch die Garantiebestimmungen abgesichert, bei Non-K-Modellen ist der Kunde aber am Arsch, wenn dann was abraucht?
Hmmmmm...
 

Ice_Dundee

Schraubenverwechsler(in)
Diese seien nicht dafür ausgelegt und man würde keine Garantie auf das Betreiben der Chips außerhalb ihrer Spezifikationen gewähren. Die Änderungen an den Taktraten bzw. Spannungen könnten den Prozessor und andere Komponenten im System schädigen oder die Lebensdauer reduzieren....
Soso...ich lach mich weg, Intel. :lol::lol::lol:
 
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