Adblock-Sperre: Stern, Spiegel und weitere wollen Bild nacheifern

Heißes Eisen. Warum wollen wir die Werbung nicht? Weil Sie dumm ist. Macht gute Werbung und zwingt niemanden. Bild. OMG.
Sollen aus dem Internet rausgehen! Frei sollte es sein. Wird es aber bald nicht mehr sein.:daumen2:
 
Ich frage mich ja immer noch, warum so Verlage wie Computec ihr Onlinengebot nicht als Chance begreifen. Warum gibt es z.B. nicht einfach ein Onlineabo für PCGH? Das kostet dann genauso viel wie die Printausgabe (ca. 5€) und enthält alle(!) dort vorkommenden Artikel, Tests, Berichte, Preisvergleiche usw., direkt topaktuell wenn sie erstellt werden. Und zwar nicht als "E-Book" Version, sondern einfach stetig aktualisiert auf der Website (bzw. der Version für zahlende Kunden). Das Heft ist dann "nur" noch für alle jenen gut, die sich die Lektüre lieber offline auf dem Klo reinziehen, also praktisch als Sammelband, der einmal im Monat erscheint. Dieses Onlineabo müsste dann optimalerweise monatlich kündbar sein. Und daneben könnte es noch ein zweites Angebot für den "normalen" Onlinemodus geben, das einfach die Werbung entfernt, vlt. für so 2-3€ Monat.

DAS wäre mal eine Alternative finde ich. Werbung ist online einfach ein aussterbendes und viel zu problembehaftetes Geschäftsmodell. Verlage sollten wirklich wieder überlegen, ob sie eigentlich Inhalte oder Werbung verkaufen wollen. Und wenn man doch noch Inhalte verkaufen will, gibt es bessere Methoden als aufdringliche und aggressive Werbung...
 
Das ist der Grund, warum ich mich in diesem Thread zu Wort melde obwohl dies für Mitglieder eines Werbeplätze verkaufenden Unternehmens meist unangenehm endet. Die Leute darüber aufzuklären, dass guter Journalismus Geld kostet und schlechter Journalismus ein echtes Problem sein kann ist leider schwer, wenn einem (zu Recht) ein Eigeninteresse vorgeworfen werden kann.
Das stimmt wohl um so wichtiger wäre es, wenn ihr bei dem Thema etwas Aufklärungsarbeit betreiben würdet. Umfragen wären auch nicht schlecht, ähnlich wie bei Golem, wo einem auch verschiedene Optionen zur Auswahl präsentiert werden. Dann kann man ja sehen wohin der Wind weht und entsprechend konkreter darauf eingehen.

Ich frage mich ja immer noch, warum so Verlage wie Computec ihr Onlinengebot nicht als Chance begreifen. Warum gibt es z.B. nicht einfach ein Onlineabo für PCGH? Das kostet dann genauso viel wie die Printausgabe (ca. 5€) und enthält alle(!) dort vorkommenden Artikel, Tests, Berichte, Preisvergleiche usw., direkt topaktuell wenn sie erstellt werden. Und zwar nicht als "E-Book" Version, sondern einfach stetig aktualisiert auf der Website (bzw. der Version für zahlende Kunden). Das Heft ist dann "nur" noch für alle jenen gut, die sich die Lektüre lieber offline auf dem Klo reinziehen, also praktisch als Sammelband, der einmal im Monat erscheint. Dieses Onlineabo müsste dann optimalerweise monatlich kündbar sein. Und daneben könnte es noch ein zweites Angebot für den "normalen" Onlinemodus geben, das einfach die Werbung entfernt, vlt. für so 2-3€ Monat.

DAS wäre mal eine Alternative finde ich. Werbung ist online einfach ein aussterbendes und viel zu problembehaftetes Geschäftsmodell. Verlage sollten wirklich wieder überlegen, ob sie eigentlich Inhalte oder Werbung verkaufen wollen. Und wenn man doch noch Inhalte verkaufen will, gibt es bessere Methoden als aufdringliche und aggressive Werbung...
Du willst also den Heftinhalt auf 30 Tage verteilen? :what:

Zum Thema Inhalte Online verkaufen sieht man doch ganz gut das es nicht funktioniert, weil eben die user meinen nichts zahlen zu müssen, "war ja schon immer so" und das ist durchaus ein Punkt wo Verlage und andere Inhalteanbieter der Zug verpasst haben ihre Nutzer rechtzeitig dafür zu sensibilisieren. Jetzt ist es ein schwerer und müssiger Weg aber man wird ihn gehen müssen!

Sollen die ruhig machen. Ich bin nicht auf sie angewiesen, denn Alternativen gibt es genug.
Wo gibt es kostenlose Alternativen zu PCGH und Co. bei vergleichbaren Umfang?

ooooder...mal hinsetzen, festhalten und die sauerstoffflasche griffbereit legen, denn dieser vorschlag haut euch vom stuhl...
...man zieht die aggressiven werbemaßnahmen zurück und besinnt sich auf einfache banner.
ja, die bringen weniger geld. aber denkt einfach drüber nach was euch denn tatsächlich entgeht durch alle die zwar adblocker ausmachen würden,
aber sich diese visuelle vergewaltigung einfach nicht antun können - verständlicherweise.

gerade eben erst testweise den adblocker auf pcgh ausgemacht und was schießt mir entgegen?
EIN OVERLAY POPUP! aber nicht nur ein statisches, sondern gleich ein ganzes video.
und ihr wundert euch wieso adblocker sich immer weiter ausbreiten? mal ganz scharf drüber nachdenken.

du persönlich bist vermutlich garnicht in der position entscheidungen darüber zu treffen (und deswegen tut es mir wirklich leid dich verbal mit diesem post zu attackieren - also bitte nicht persönlich nehmen),
aber dann sich über "alternative einnahmemöglichkeiten" positiv zu äußern ist doch etwas zu zynisch.
Da kann ich mit Dir mitgehen. Man muss dringend über die Art von Werbung reden und was zumutbar ist und was nicht. Aber Fakt ist, ein normaler Banner bringt nur einen kleinen Bruchteil ein im Vergleich zu solchen PopUps und nach meiner Einschätzung beruht die Entscheidung zur Nutzung eher auf eine finanzielle Nowendikgeit. Von daher sollte man auch erörtern was man als user bereit ist zu geben um Ausfälle bei einer light Werbevariante oder gar ohne Werbung hinzunehmen, denn ohne diese Einnahmen wird es solch ein Informationsangebot wie die PCGH auf Dauer, siehe rückläufiges Printgeschäfft, nicht mehr geben.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Du willst also den Heftinhalt auf 30 Tage verteilen? :what:

...

Wo gibt es kostenlose Alternativen zu PCGH und Co. bei vergleichbaren Umfang?

Besser den Inhalt topaktuell täglich (oder in Tagesabständen) verteilen und der ERSTE damit sein und damit wirklich Geld machen, als alles in abgespeckter Form irgendwann später auf die "Hoombädsch" knallen und versuchen, mit aufdringlicher Werbung die Kohle reinzubringen.

Es gibt mittlerweile sehr sehr sehr viele engagierte Privatpersonen, die sich auch mal neue Hardware zum Testen löhnen, einfach so. Es ist halt nicht mehr so wie früher, wo das Informationsmonopol bei Verlagen / Zeitungen / Fernsehen lag. Ich kann mich sehr gut informieren, auch ohne die FAZ oder den Standard zu lesen oder für digitales Fernsehen zu löhnen. Und das sie nicht mehr die Größten und Einzigen sind, genau das ist der springende Punkt, den Fernsehsender wie auch Zeitungsverlage einfach nicht begreifen wollen. Lieber ans sinkende Schiff klammern, als Lösungswege aus der Krise zu suchen.

Über die Qualität von solchen privaten Seiten kann man jetzt natürlich diskutieren ;)
 
Besser den Inhalt topaktuell täglich (oder in Tagesabständen) verteilen und der ERSTE damit sein und damit wirklich Geld machen, als alles in abgespeckter Form irgendwann später auf die "Hoombädsch" knallen und versuchen, mit aufdringlicher Werbung die Kohle reinzubringen.
Der erste ist man doch gar nicht, da es zu viele Blogs gibt wo solche Dinge verstreut zu lesen sind. Es geht ja um das Sammeln und die fachlich, professionelle Aufarbeitung der Inhalte.
Es gibt mittlerweile sehr sehr sehr viele engagierte Privatpersonen, die sich auch mal neue Hardware zum Testen löhnen, einfach so. Es ist halt nicht mehr so wie früher, wo das Informationsmonopol bei Verlagen / Zeitungen / Fernsehen lag. Ich kann mich sehr gut informieren, auch ohne die FAZ oder den Standard zu lesen oder für digitales Fernsehen zu löhnen.
K, was genau sind die Alternativen zu FAZ/ Standard, kostenlos und mit "gleichem" inhaltichen Umfang? Was sind die Alternativen zu digitalem Fernsehen, kostenlos bei gleichem Umfang?
Und das sie nicht mehr die Größten und Einzigen sind, genau das ist der springende Punkt, den Fernsehsender wie auch Zeitungsverlage einfach nicht begreifen wollen. Lieber ans sinkende Schiff klammern, als Lösungswege aus der Krise zu suchen.
Es ist das Kerngeschäfft also Print was rückläufig ist, nicht aber das Onlinegeschäfft, jedenfalls nicht wenn man von den Nutzerzahlen ausgeht. Der springende Punkt ist das Onlineuser erzogen sind für Inhalte nichts zahlen zu müssen aber genau das wird in Zukunft, siehe Kerngeshcäfftproblematik, so einfach nicht mehr möglich sein.
Über die Qualität von solchen privaten Seiten kann man jetzt natürlich diskutieren ;)
Genau das ist doch der Punkt. Nenne mir mal eine Alternative zu PCGH bei gleichem inhaltlichen Umfang welche jedoch kostenlos ist und ohne Werbung auskommt!?

MfG
 
Adblock wurde erst durch die penetrante Werbung nötig, gerade die Popups und Kreischwerbungen gehen meiner Meinung nach gar nicht!

Ich würde versuchen die Abonummern mit den Useraccounts zu verknüpfen und die Werbung bei Printabonennten entfernen.

Dann die Print und die Webseite mehr anpassen, dass sich die Medien ergänzen. Ich gleube, dass sich dadurch die Printauflage steigern
lässt, da sich erst durch die Nutzung BEIDER Teile ein richtiger Mehrwert ergibt. So wie es jetzt schon einige Tests erst kpl. in der Print gibt.

Ich würde eher 6€ für die Print incl. werbefreier Webseite zahlen, als 2€ nur für eine werbefreie Webseite. :daumen:

Just my 2 Cents. :nicken:
 
3€ im Monat wäre ich bereit für Angebote wie folgendes zu zahlen: Phoronix Premium - Phoronix.
Ich finde aber auch Methoden wie bei der taz recht gelungen ("taz.zahl ich"-Kampagne)

Als ich das letzte Mal Zahlen gesehen habe, war taz.zahl ich auf 1-2.000 Nutzer im Monat runter. Wenn man bedenkt, dass die taz häufig über die Themen berichtet, die einige Teilnehmer dieses Threads bei anderen großen Medien vermissen, dürfte die Seite deutlich besser besucht sein. Aber viele Internetnutzer sind offensichtlich nicht bereit, eine Gegenleistung (Zahlung, betrachten von Werbung) für Inhalte zu erbringen, die sie auch umsonst bekommen können.


Das Abschaffen von Adblockern wird aber ein langer und schwerer Kampf gegen die Nutzer. Ich finde aber auch, dass sich ausgerechnet die PCGH recht gut für alternative Modelle eignet. Ihr habt im The Witcher 3 Test 22 Grafikkarten in der Liste. Warum? Warum nicht die Hälfte und den Rest gibt's für 3-5€ im Monat plus? Oder bei abgeschlossenem Heft-Abo? Warum habt ihr bei den aktuellen i3-6100 Benches nur 4 Spiele und 3 Anwendungen? Wie schwer wäre es, z.B. neben Lightroom den gleichen Test noch einmal mit CaptureOne/DxO Optics oder einer Freeware durchzuführen und ihn hinter der Paywall zu verstecken? Lightroom wird zwar am meisten genutzt, soll aber auch mit Abstand am langsamsten sein. Nehmt neben Cinebench noch Blender, Maya oder 3ds Max mit rein. Wie wärs mit SuperPi Mod? Gibt noch genug andere Tools und der Mehraufwand sollte sich hier in Grenzen halten. Wie wäre es mit einer interaktiven Datenbank zur Einschätzung meiner PC-Leistung? Ich bin bereit zu zahlen, aber bietet mir etwas. Aufklärung ist zwar toll, kann aber alleine nicht die Lösung sein.

Derzeit verfügt der Verlag schlicht über kein System für die Auslieferung kostenpflichtiger Inhalte. Die Anregung zumindest einen werbefreien Zugang zu schaffen, wurde aber schon mehrfach an Thilo herangetragen. Ob, wie und wann eine Umsetzung zu erwarten ist, weiß ich nicht.


Du willst also den Heftinhalt auf 30 Tage verteilen? :what:

So, wie die Produktion meist abläuft, würde 50 Prozent des Inhaltes ohnehin erst in der Abgabewoche fertig und Anfang des Monats würden nur die Artikel erscheinen, die NDA-bedingt nicht früher veröffentlicht werden können :-D

Da kann ich mit Dir mitgehen. Man muss dringend über die Art von Werbung reden und was zumutbar ist und was nicht. Aber Fakt ist, ein normaler Banner bringt nur einen kleinen Bruchteil ein im Vergleich zu solchen PopUps und nach meiner Einschätzung beruht die Entscheidung zur Nutzung eher auf eine finanzielle Nowendikgeit. Von daher sollte man auch erörtern was man als user bereit ist zu geben um Ausfälle bei einer light Werbevariante oder gar ohne Werbung hinzunehmen, denn ohne diese Einnahmen wird es solch ein Informationsangebot wie die PCGH auf Dauer, siehe rückläufiges Printgeschäfft, nicht mehr geben.

MfG

Schade, aber wahr. Ich habe schon als PCGH-Leser mit Thilo über aggressive Werbeformen gesprochen und er machte sich damals Hoffnung, dass die Werbetreibenden bald einsehen, dass diese eher zu Kaufboykotten führen. Das war vor 10 Jahren.

Heute werden 80 Prozent und mehr der Werbung als störend bezeichnet und es sind nicht die verbleibenden 10-20 Prozent, die besonders gut bezahlt werden. Ein Verzicht auf auffällige Werbung müsste geschätzt mit vollkommen utopischen zehnmal mehr Werbekonsumenten einhergehen, damit die Finanzierung stabil bleibt. Golem.de spricht beispielsweise von einer Adblockernutzung bei der Hälfte der Leser und darunter sind noch viele, die aus Bequemlichkeit, Prinzip oder Sicherheitsbedenken selbst dann blocken würden, wenn es nur Text-Werbung gäbe.
 
Ist doch Klasse und ein richtiges Schnäppchen mit einer Dublone pro Tag / 5 Dublonen die Woche.
Wer als Wissbegieriger auf vielen Seiten schmökern will wird dann ja richtig arm. Es lebe die Republik, Wissen nur für Reiche und der arme Tropf kann dafür jeden Werbespot auswendig
 
Als ich das letzte Mal Zahlen gesehen habe, war taz.zahl ich auf 1-2.000 Nutzer im Monat runter. Wenn man bedenkt, dass die taz häufig über die Themen berichtet, die einige Teilnehmer dieses Threads bei anderen großen Medien vermissen, dürfte die Seite deutlich besser besucht sein. Aber viele Internetnutzer sind offensichtlich nicht bereit, eine Gegenleistung (Zahlung, betrachten von Werbung) für Inhalte zu erbringen, die sie auch umsonst bekommen können.
Eben die Leute schreien, wollen und fordern aber es fehlt einfach die Bereitschaft für Inhalte zu zahlen. Das muss einfach mehr thematisiert werden, was PCGH auch einmal machen sollte.
Derzeit verfügt der Verlag schlicht über kein System für die Auslieferung kostenpflichtiger Inhalte. Die Anregung zumindest einen werbefreien Zugang zu schaffen, wurde aber schon mehrfach an Thilo herangetragen. Ob, wie und wann eine Umsetzung zu erwarten ist, weiß ich nicht.
Erst einmal solltet ihr mal Umfragen starten um den Bedarf eurer Zielgruppe zu analysieren.. Vielleicht lohnt sich ja auch der Aufwand nicht. :(

So, wie die Produktion meist abläuft, würde 50 Prozent des Inhaltes ohnehin erst in der Abgabewoche fertig und Anfang des Monats würden nur die Artikel erscheinen, die NDA-bedingt nicht früher veröffentlicht werden können :-D
Vielleicht könnte man ja wirklich einen Werbefreien Auftritt für Heftabonennten anbieten. So hätte man als Websitenutzer mit der Bereitschaft zu zahlen einen schönen Benefit, mal von der Werbefreiheit ganz abgesehen. ;)

Schade, aber wahr. Ich habe schon als PCGH-Leser mit Thilo über aggressive Werbeformen gesprochen und er machte sich damals Hoffnung, dass die Werbetreibenden bald einsehen, dass diese eher zu Kaufboykotten führen. Das war vor 10 Jahren.
Das liegt daran das die Werbeanbieter den Werbetreibenden auch nicht die Wahrheit sagen den bei AD Angeboten wird immer nur über site impressions geredet aber adblock Quote etc. kommt darin nicht Ergebnisbereinigend vor und so werden auch falsche Hoffnungen geschürt. Die Werbeanbeiter müssen ihre Werbung zukünftig mehr überarbeiten und "nutzerfreundlicher" gestalten und die user müssen einsehen das Inhalte i. d. R. nicht kostenlos angeboten werden können und dementsprechend eine Zahlungsbereitschaft oder aber Werbeakzeptanz entwickeln.

Heute werden 80 Prozent und mehr der Werbung als störend bezeichnet und es sind nicht die verbleibenden 10-20 Prozent, die besonders gut bezahlt werden. Ein Verzicht auf auffällige Werbung müsste geschätzt mit vollkommen utopischen zehnmal mehr Werbekonsumenten einhergehen, damit die Finanzierung stabil bleibt. Golem.de spricht beispielsweise von einer Adblockernutzung bei der Hälfte der Leser und darunter sind noch viele, die aus Bequemlichkeit, Prinzip oder Sicherheitsbedenken selbst dann blocken würden, wenn es nur Text-Werbung gäbe.
Jep, 50% Blockquote bei Techmagazinen. Das ist schon eine Hausmarke. Da hilft nur Aufklärung! Nutzer für das Thema sensibilisieren und versuchen einen Mittelweg zu finden mit den alle leben können. Allerdings lege ich da auch nur vorsichtig optimistische Hoffnung rein, da gerne immer viel gefordert und behauptet wird "wenn dann etc." aber in der Umsetzung dann tzd. niemand Bereit ist an seiner Einstellung etwas zu ändern.

Bestes Beispiel war die CoD MW Boykottgruppe, welche fast geschlossen nach Abklingen der Medienkritik MW zockte. :ugly:

Ist doch Klasse und ein richtiges Schnäppchen mit einer Dublone pro Tag / 5 Dublonen die Woche.
Wer als Wissbegieriger auf vielen Seiten schmökern will wird dann ja richtig arm. Es lebe die Republik, Wissen nur für Reiche und der arme Tropf kann dafür jeden Werbespot auswendig
Tageszeitungen gibts doch auch nicht einkommensabhägig oder gar kostenlos und als Wissbegieriger kann man doch tzd. auf vielen Seiten schmöckern, wenn man bereit ist Werbung zuzulassen. ;)

MfG
 
Als ich das letzte Mal Zahlen gesehen habe, war taz.zahl ich auf 1-2.000 Nutzer im Monat runter. Wenn man bedenkt, dass die taz häufig über die Themen berichtet, die einige Teilnehmer dieses Threads bei anderen großen Medien vermissen, dürfte die Seite deutlich besser besucht sein. Aber viele Internetnutzer sind offensichtlich nicht bereit, eine Gegenleistung (Zahlung, betrachten von Werbung) für Inhalte zu erbringen, die sie auch umsonst bekommen können.
Ich habe ja nix gegen Werbung nur nicht in solchen Massen und sich nicht in den Vordergrund drängt mit Geblinke und Getüte oder dabei wichtige Inhalte überdeckt die ein weg klicken verhindern. Am schlimmsten ist in meinen Augen aber die Werbung die man schon in " Funk & Fernsehen " bis zum erbrechen serviert bekommt ( gerade bei den Videos )
 
Ist es nicht verständlich, dass man nicht für etwas bezahlen möchte, was man auch umsonst bekommt?

Ich würde nur dann etwas für Webinhalte bezahlen, wenn das auch einen entsprechenden Mehrwert brächte. Im konkreten Fall hieße das für eine Seite wie diese:
- Artikel in einer Qualität wie man sie auch im Printmagazin findet.
- Hintergrundwissen statt Oberflächlichkeit.
- Die Möglichkeit unerwünschten Inhalte komplett abzuschalten (z.B. alle Videobeiträge und die komplete Rubrik "Beliebte Videos")
- Keine Clickbait Artikel mehr (wäre dann ja auch nicht mehr nötig)

Auf der anderen Seite kann ich das Finanzierungsproblem nur partiell nachvollziehen. Hochwertige Tech-Seiten ala anandtech schaffen es doch auch ohne aufdringliche Werbung, sprich lediglich mit prominent platzierten, aber dennoch nicht störenden Werbebannern, die Seite zu finanzieren.
 
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Ich habe ja nix gegen Werbung nur nicht in solchen Massen und sich nicht in den Vordergrund drängt mit Geblinke und Getüte oder dabei wichtige Inhalte überdeckt die ein weg klicken verhindern. Am schlimmsten ist in meinen Augen aber die Werbung die man schon in " Funk & Fernsehen " bis zum erbrechen serviert bekommt ( gerade bei den Videos )
Jop das nervt auch, da hast du Recht. Dennoch muss man oben Geschriebenes im Auge haben. Jeder muss da irgendwo bereit sein Abstriche hinzunehmen, damit es solche Angebote wie PCGH und co. auch noch zukünftig geben wird.

Auf der anderen Seite kann ich das Finanzierungsproblem nur partiell nachvollziehen. Hochwertige Tech-Seiten ala anandtech schaffen es doch auch ohne aufdringliche Werbung, sprich lediglich mit prominent platzierten, aber dennoch nicht störenden Werbebannern, die Seite zu finanzieren.
Also ich hab die Seite gerade offen und ich weiß ehrlich gesagt nicht wo sie weniger Werbung als PCGH schaltet. Oben, links, rechts, mittig und an den Seiten, dann noch ein Video was automatisch startet, alles voll und da zwischen der Inhalt. Da finde ich, bis auf die Pop Ups den Inhalt bei PCGH wesentlich besser dargestellt.

MfG
 
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Ich denke, es wird sich an dieser Gratis-Mentalität nie etwas ändern.
Hier könnte der Gesetzgeber durch einen "Internet Beitragsservice" (Ähnlich wie der "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice") (bei Werbeblockung), welche nach Statistik (einfacher Counter beim Internetprovider, wie oft eine Webseite aufgerufen wurde) verteilt wird.
 
@ Malkolm

ich würde niemals sagen ausländer raus. der punkt ist nur der, dass eine regierung der bevölkerung migranten aufzwingt auf bevölkerungskosten. was hat das mit recht zu tun? das mit den migranten ist nur ein aktuelles thema. da gibts aber etliche.
würde man die bevölkerung vorher fragen und abstimmen lassen würde das alles gar nicht passieren. am besten jeden individuell. ist kein großer akt wenn man jeden einzeln besteuern kann.

Na du hast ja ne verdrehte Weltauffassung.
Die Regierung zwingt der Bevölkerung gar nix auf, das ist alles in den Genfer Flüchtlingskonventionen geregelt, der eine Staat legt sich mehr ins Zeug, und nimmt Flüchtlinge auf, und der andere Staat übergeht die Vereinbarungen halt.
Und das Volk vorher zu fragen und Abstimmen zu lassen ist einfach Müll, das wird in Deutschland nur bei Gebietseintscheidungen oder Änderungen der Verfassung wenn überhaupt gemacht.
Und ich sag dir auch, was der Nachteil von Volksbefragungen ist, 1931 hat das deutsche Volk für den Austritt aus dem Völkerbund gestimmt, und 1934 hat das deutsche Volk über das Staatsoberhaupt des deutschen Reichs abgestimmt, von da an war Adolf Reichskanzler und Reichspräsident zugleich, und beide Wahlen sind bestimmt ohne Propaganda und Beeinflussung abgelaufen. ;-)
Sicherlich kann eine Volksbefragung auch Sinn machen, aber wenn vorher die Propagandatrommel kräftig gerührt wird, ist eine Volksabstimmung zu leicht zu manipulieren.
 
Derzeit verfügt der Verlag schlicht über kein System für die Auslieferung kostenpflichtiger Inhalte. Die Anregung zumindest einen werbefreien Zugang zu schaffen, wurde aber schon mehrfach an Thilo herangetragen. Ob, wie und wann eine Umsetzung zu erwarten ist, weiß ich nicht.
Naja, ich halte das für eine faule Ausrede. Wenn der Verlag wirklich wollte, könnte er damit auch eine externe Firma beauftragen, die auf sowas spezialisiert ist und so ein System in wenigen Wochen hochzieht. Dass der Thilo das wahrscheinlich nicht alleine stemmen kann (zumal, wenn ihm die Erfahrung dafür fehlt), sollte jetzt keine große Überraschung sein. Das Problem ist doch gerade, dass der Verlag scheinbar einfach nicht will bzw. lieber mit Werbung weiter wurschtelt und somit im Endeffekt keine journalistischen Inhalte sondern tatsächlich Werbung verkauft und dann dem Nutzer die Schuld zuschiebt, wenn der sich nicht für die Werbung, sondern nur für die Inhalte interessiert. Dass da was schief gewickelt ist, sollte vielleicht auch mal bei den Verlagen (inkl. Computec) mal endlich jemand begreifen... ;)

Der erste ist man doch gar nicht, da es zu viele Blogs gibt wo solche Dinge verstreut zu lesen sind. Es geht ja um das Sammeln und die fachlich, professionelle Aufarbeitung der Inhalte.
Die fachliche Aufbereitung der Inhalte würde auch bei topaktueller Veröffentlichung nicht beeinträchtigt. Der Nutzer hat dadurch den Vorteil, dass er immer brandaktuell informiert ist, denn bekanntlich ist nichts so uninteressant wie die Nachrichten von gestern. PCGH hat das ja schon begriffen, indem sie Tests usw. zu besonders interessanten Themen kostenlos direkt auf der Website veröffentlichen. Damit bringen sie sich aber um ihre Einnahmen in zweifacher Hinsicht (offline wie online).

Es gibt auch viele User, denen es nicht um Sammeln geht, sondern schlicht um Informationen. Mir persönlich ist es z.B. ziemlich egal, wie GPUs im Jahr 2008 abgeschnitten haben und welche GPU damals die beste war. Mich interessieren aktuelle Geschehnisse, aktuelle Tests und aktuelle Artikel, die mir jetzt als Anhaltspunkt für Kaufentscheidungen dienen können und mich jetzt einfach unterhalten, weil mich die Thematik interessiert. Und für Sammler würde es das Heft ja nach wie vor geben, eben als Sammelband. Online hingegen müssten die Inhalte imo schon aktuell sein, weil man sonst auch keine Chance gegen Konkurrenz hat auf längere Sicht (nicht nur national, sondern auch international).
 
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Ich denke, es wird sich an dieser Gratis-Mentalität nie etwas ändern.
Hier könnte der Gesetzgeber durch einen "Internet Beitragsservice" (Ähnlich wie der "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice") (bei Werbeblockung), welche nach Statistik (einfacher Counter beim Internetprovider, wie oft eine Webseite aufgerufen wurde) verteilt wird.

Klasse... du solltest in die Politik gehen. Deine Gedankengänge passen jedenfalls schon mal ins Schema.

Lieber wieder ALLEN eine lustige Steuer aufdrücken, die man nicht Steuer nennen darf, bloss weil ein paar Lobbyisten ihre Felle den Bach runterschwimmen sehen und daraufhin die Politik unter druck setzen, jetzt doch endlich mal was zu unternehmen, da man ja sonst Mitarbeiter kündigen müsste. Gesagt, getan, die Raffgierigen bekommen ihre sichere Einnahmequelle und ein paar Monate später, wenn Gras über die Sache gewachsen ist, wird dann trotzdem entlassen. Man muss ja schließlich die Rendite für die Investoren hoch halten, kann ja nicht sein dass der Aktienkurs so einbricht...


@daStash: Ich hab ja nie behauptet, dass es jetzt genau für PCGH(X) ein passendes Pendant einer "freien" Webseite gibt ;) Und ich will auch gar nicht danach suchen... ich will hier schließlich auch nicht weg :P
Und was die anderen Magazine angeht: In der Dichte gibt es vielleicht nichts, das mag sein. Trotzdem finde ich interessantere Themen auf anderen Seiten als FAZ, GEO, etc. Zugegeben, viel davon auf Englisch, aber das sollte für die meisten von uns nur eine kleine Hürde sein.
 
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Und PCGH gehört da sicherlich nicht dazu! Solange der halbe Hintergrund mit zum Teil noch animierter Werbung zugekleistert ist und ich mit einem Overlay und Video-Werbung begrüßt werde, bleibt der bei euch auch aktiviert.
Da soll bloß keiner kommen und sich beschweren, ich würde euch eures hart verdienten Geldes berauben! Ich bin nicht dazu verpflichtet, Werbung anzusehen, weiß aber um die Notwendigkeit selbiger für ein freies Internet.

Wenn ihr wollt, dass ich eure Seite ohne Blocker besuche, dann sorgt dafür, dass dezente Banner angezeigt werden und kein solcher überdominanter, penetrierender Müll, der mich schon beim Aufruf der Startseite dazu bringt, den history.back-Button zu drücken! :kotz:
 
Revolverblätter mein lieber...Revolverblätter..

So kann man es auch nennen. Allerdings sind viele Skandale einfach nur ausgedacht um die Stimmung der Bevölkerung zu lenken. Besonders bei BILD ist das an der Tagesordnung. Was bei dem Fußvolk eine Straftat wäre, ist bei der größten Tageszeitung absolut legitim.


"Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören..."

"...wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft."

Und genau das macht die BILD mit ihren Artikeln. Keine Ahnung wie manche hier solch einen Mist noch verteidigen können :huh:

Und dann beschweren die sich auch noch über Leute mit einem AD-Blocker...

Wenn man schon damit anfängt irgendwelche Parteien verbieten zu wollen, dann bitte auch gleich die Bild. Die erreicht mit ihrem "scharfmachen" weitaus mehr Personen als die Partei xyz mit nicht einmal 5%.
 
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Die Webseitenbetreiber haben, meiner Meinung nach, einfach zu lange gepennt, und fangen jetzt langsam an potentiell panisch zu reagieren. Warum haben sich die Betreiber nicht schon vor Jahren zusammengeschlossen, und versucht eine Lösung zu finden, die nicht nur ihren Bedürfnissen nachkommt? Wenn die direkte Finanzierung durch den Konsumenten schon unumgänglich ist, einfach weil man zb. absolut unfähig ist akzeptable Werbung zu machen (und 50% der User diese blocken), wäre es dann nicht sinnvoller (der Akzeptanz dienlicher) der User müsste nur an einer Stelle zahlen? Und wenn man die Sache zentralisiert abwickelt, wäre auch eine exakte Abrechnung über das Konsumverhalten möglich. Ähnlich Youtube-Red, wo das vom User eingesammelte Geld (zumindest angeblich) nur für Produkte ausgeschüttet wird, die der User tatsächlich auch konsumiert hat.

Beispiel:
Ich als User würde zb. in meinem PCGH/X-Account (und allen teilnehmenden Partnerwebseiten!) in den Einstellungen eine neue Seite mit verschiedenen Optionen finden. Dort könnte ich mein "Premium-Guthaben" aufladen, und mit verschiedenen Einstellungen und Filtern könnte ich bestimmen, wie dieses Guthaben verwendet werden soll (zb. nur für bestimmte Webseiten), usw. Diese Einstellungen würden in Echtzeit an eine zentrale Stelle übermittelt, ebenso wie mein eingezahltes Guthaben. Mein Konsumverhalten auf den einzelnen Webseiten (die Klicks) wird ebenfalls an besagte zentrale Stelle übermittelt, dort ausgewertet, und dann wird entsprechend ausgezahlt. Die Seite mit den Einstellungen ist standardisiert und exakt so auf allen teilnehmenden Webseiten implementiert. Die Sammlung und Auswertung der Datensätze erfolgt anonymisiert, ohne personenbezogenen Inhalt (und natürlich trotzdem noch verschlüsselt). Die Vernetzung der teilnehmenden User würde es dann zb. auch ermöglichen, das User A mit einem Mausklick ein "finanzielles Danke" an User B übermittelt, weil er einem zb. gerade so eine tolle Systemzusammenstellung im Forum vorgeschlagen hat, oder die letzten 15 Minuten geholfen hat, Problem XY an meinem PC zu lösen. Oder was weiß ich, ein Beispiel eben. Gleichzeitig könnte der User, der mit seinen "Klicks" erstmal ja nur den Betreiber finanziert, direkt entsprechende "Dankbarkeit" auch zb. dem Autor eines Artikels o.ä. zukommen lassen. Und das sind nur "Abfall-Funktionen", die quasi automatisch bei einer entsprechenden Vernetzung anfallen, sich aber als tolles Feature vermarkten lassen.

Ähnliches (damals u.a. als "Kulturflatrate" bezeichnet) wurde schon vor ich glaube mehr als 10 Jahren vorgeschlagen, damals u.a. mit einer Umsetzung über den heimischen Router. Ausprobiert wurde in der Richtung allerdings komplett gar nichts, selbst nicht als die ersten Felle schon am Horizont verschwunden sind. Ich würde, als Betreiber, jedenfalls erstmal alles andere ausprobieren, bevor ich anfange den User in eine Richtung zu schieben, in der ich ihn vielleicht gar nicht haben will. Wenn genug Webseiten nachgezogen haben, und entsprechende Tools (zur Umgehung von Adblocker-Sperren) immer beliebter geworden sind, dann ... was dann? Jagd auf die Schwarzsurfer? Hat bei den "Raubkopierern" ja schon so gut funktioniert. Und da stand eine milliardenschwere Industrie dahinter, die ordentlich einstecken musste.

Lassen wir uns doch mal überraschen wohin die Reise gehen wird. Die aktuelle Entwicklung darf mMn jedenfalls zu Recht skeptisch beäugt werden. Wenn dass das Beste ist was den Jungs einfällt, i am not impressed.


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Je mehr man über die Dingsda Zeitung schreibt bzw, diskutiert ob Adblocker eine Anti- Gegenmaßnahme für Werbung ist, so hat sie doch einiges erreicht, sie steht im Mittelpunkt und hat volle Aufmerksamkeit bewirkt. Ich selber benutze nur den IE11 Browser von Microsoft und habe weder Java noch Flash dort installiert. Nun werde ich genötigt dieses Java zu installieren, um mir deren Inhalte ansehen zu können. Wir alle Wissen welche dunkle Seiten diese API's haben, die Medien berichten fast immer über Einfallstore und wie man sie abstellen kann. Nun, ich habe gelernt: solche Seiten sind keinen Pfennig wert die Datenschutzrechtlich sich in einer Grauzone verstecken oder auch bewegen. Es iss momentan pure Erpressung der Seitenbetreiber.

P.S. Ist das eine Abmahnung wert?!
 
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