Adblock Plus: Einstweilige Verfügung gegen Eyeo wegen Verletzung der Pressefreiheit

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Wenn die Leute aber die Möglichkeit haben, sich das Produkt folgen- und kostenlos zu klauen, weißt Du hinterher garantiert nicht, wieso Dein Produkt nun attraktiv ist oder nicht. Es ist dann letztlich auch egal, weil Du gehst so oder so pleite.
Wer sein Produkt mit Hilfe von Schmarotzern finanziert, könnte zumindest in meinen Augen anders agieren.
Wohl wissend dessen, ist es wem gleich zu verdenken, wenn da etwas "mit schmarotzt" wird? Oder besser "gegen schmarotzt".
Hier platzt ein Geschäftsmodel, das es gar nicht verdieht hat zu existieren! Punkt!
Naja und ganz am Rande, ein paar Verblödungsinstrumente weniger, kann ja auch nicht schaden.
Auch; Wer bei derartigen Instrumenten mithilft und vor die Hunde geht, gut so! Weg mit der Journallie!
Aber ja, fast alle haben sich auf diesen Weg begeben. Auch die, die es eigentlich wert sind, gelesen, gehört und konsumiert zu werden. Umdenken scheint ein Ausweg?
 
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Also sind Werbetreibenden in Deinen Augen nur Schmarotzer?

Und dass sich im Internet eine Kostenloskultur durchgesetzt hat, ist ja nicht die Schuld der Anbieter sondern der Konsumenten, die Paywalls einfach nicht akzeptieren und meiden, wo es nur geht.
 
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Also sind Werbetreibenden in Deinen Augen nur Schmarotzer?

Und dass sich im Internet eine Kostenloskultur durchgesetzt hat, ist ja nicht die Schuld der Anbieter sondern der Konsumenten, die Paywalls einfach nicht akzeptieren und meiden, wo es nur geht.
Ja, wenn sie sich zwangskonsumierent an Inhalte klemmen, natürlich! Dabei lass ich jetzt mal Manipulation, Verschleierung, Lüge etc. außen vor, das steht nochmal auf einen anderen Blatt und trifft auch nicht grundsätzlich immer und überall.
"Dein zweiter Absatz ist für mich so unendlich falsch!" Du verdrehst, in meinen Augen, die Tatsachen.
In einem kostenlosen Internet mußte sich erst diese Schmarotzerkultur etablieren und durchsetzen, obwohl unerwünscht, um dann endlich wieder bekämpft zu werden.
Die Schmarotzer haben sich breit gemacht und ausgenutzt, nicht andersherum.
Na und schau, selbst die Natur bietet nicht selten Mittel gegen Parasiten. Und Symbiose kann ich hier nicht erkennen..
 
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Ein gutes Beispiel Paywalls welches gut funktioniert und welches ich z.B. auch regelmäßig nutze sind die Tests von Stiftung Warentest, dort habe ich einige Tests gekauft. Es funktioniert auch ohne Werbung.

Desweitern unterstützen ich jährlich Wikipedia durch Spenden damit diese auch weiterhin werbefrei bleiben.

Was du hier nicht einrechnest ist das wir alle mehr bezahlen als wir müssten schon alleind weil wir eine 16 MBit Leitung anstatt einer 2 MBit brauchen um die Werbung zu übertragen. Dann brauchen wir eine Flatrate weil soviel Werbemist Volumen frist und wir mit einem 1GB Volumen sonst nicht klarkommen würden. Sprich wir Nutzer bezahlen die Übertragung im Internet. Bei Prospekten müssen Firmen Austräger bezahlen.

Wenn hier die Webseitenbetreiber so blöd sind Werbung zu platzieren die PPV(PayPerView) oder PPK(PayPerKlick) im Tausender bzw. Zehntausenderbereich bringen. Kann man doch nur den Kopf schütteln Unsere "Stars" lassen sich doch auch die Werbung im Millionen Bereich bezahlen.

Wie gesagt das Problem ist hier nicht der Endkunde der Adblocker Not gedrungen verwenden muss sondern die Webseitenbetreiber die ihre Webseite für vieleicht 10-20,- € Einnahmen im Monat um das 3 fache aufblähen.

Und noch was wenn mir eine Seite gefällt nutze ich auch Ref link von Amazon z.B. welches bestimmt viele nutzen würden um eine Seite zu unterstützen aber wenn ich zugepflastert werde mit Werbung dann nicht
 
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Ich habe nichts gegen Paywalls, wirklich nicht. Ich bezahl auch gerne für die PCGH, bin GameStar Plus und GamersGlobal Abonnent (jeweils Paywalls).

Stiftung Warentest dürfte auch eines der wenigen Themen sein, wo Paywall funktioniert, weil die Kunden sich ganz gezielt Tests raussuchen und genau dafür zahlen.

Aber die breite Masse ist nun mal erfahrungsgemäß nicht bereit für Seiten wie SPON, PCGH oder GamersGlobal zu bezahlen. Es gibt einfach zu viele kostenlose Alternativen. Und dem Standard-Internetuser geht es am A... vorbei, ob die kostenlosen Quellen unabhängig oder gesponsort sind.
 
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Nach Mr Grestorn Argumentation dürfte ich mich musizierend in die Fußgängerzone stellen und von jedem eine "Beisteuer" abverlangen. Wer nicht zahlt darf als Schmarotzer betitelt werden!

Sry für das Beispiel aber ich musste dir jetzt einfach mal so ein Beispiel aufzeigen um deine absolut bescheuerte Ansicht vor Augen zu halten.
Gefällt dir nicht? Evtl sollte ich dich dann anzeigen dürfen,w enn du mich nicht dafür bezahlst, dass ich musikalische Stimmung verbreite.
Du kannst ja auch gerne wo anders laufen, wenn das dein Gewissen beruhigt :D
 
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Du merkst offenbar gar nicht, auf wieviel Ebenen dieser Vergleich völlig daneben ist.

Aber lassen wir das, ich benötige ein gewisses Mindestniveau für eine sinnvolle Diskussion.
 
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Haha, AdBlocker, wie immer ein strittiges Thema. :D
Ich selbst bin jetzt seit ca. 18 jahren im Internet unterwegs. Als die Werbungen vor ca. 10 Jahren immer aufdringlicher wurden, blinkten, sich Overlays über die Website schoben, welche auch noch irreführende Schließ-Buttons hatten, da war es genug! AdBlock war unumgänglich! Das war auch die Zeit als Werbung plötzlich Flash verwendete (unglaublich) und selbst auf PCGH.de mein Athlon Singlecore stellenweise zu 100% ausgelastet war aufgrund der Werbung. :schief:
Nach wie vor gibt es websites, die ungefragt Werbevideos und Sounds abspielen, Pop-Ups und Pop-Unders unterjubeln und (je nach website) toolbars mitinstallierten oder meiner Startseiten hijacken, das habe ich alles schon erlebt. Das merkt man nur nicht mehr so, da auch die Browser sicherer geworden sind...

Wenn ich auf solche kriminelle Art und Weise mit Werbung bombadiert werde, dann braucht sich keiner zu beschweren, wenn ich rigoros Werbung blocke und mich auch die Legalität derartiger Tools nicht juckt. Das verlorene Vertrauen muß sich die Werbemafia erstmal wieder peu a peu zurückverdienen. Im Übrigen sind auch die jammernden Website-Betreiber schuld, die nicht genügen Druck auf die Werbeindustrie ausüben, um sich an gewisse "Werbeethik" zu halten. Im Fernsehen würde es auch keiner akzeptieren, wenn sich die Werbung plötzlich über das Bild schiebt, oder ein Werbeclip währen des Films einfach "drübergespielt" wird, und man auf der Fernbedienung auf den Schließen-Button klicken müsste. :wall:

PCGH ist übrigens auf meiner Whitelist, und einige andere Webseiten auch, ich sehe ein dass hier Geld verdient werden muß! Aber das ist jeweils auf Bewährung. Ein nerviges Vollbild-Video-Overlay o.ä. und es gibt wieder 2 Wochen Boykott, selbst schuld!
 
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Und dass sich im Internet eine Kostenloskultur durchgesetzt hat, ist ja nicht die Schuld der Anbieter sondern der Konsumenten, die Paywalls einfach nicht akzeptieren und meiden, wo es nur geht.

Stell dir mal das I-net ohne die Kostenloskultur vor wo man für alles was man da sieht zahlen müßte. Was würde passieren? Das i-net würde garantiert nicht schließen müssen die Medien würden auf Qualität achten da man sein Geld auch wo anders ausgeben kann. Um es auf ein Punkt zu bringen im Inet würde weniger von Geistigen Dünschiss zugespamt den sich die Leute nur reinziehen weil er kostenlos und ihnen gerade langweilig ist. Denn niemand wird für Dünnschiss zahlen wollen. Von daher kann das komplette i-net von mir aus auf Paywall umstellen das was mich in interessiert werde ich kaufen den Rest links liegen lassen.
 
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Viele kostenlose Angebote, z.B. Blogs oder dieses Forum, sind das Rückgrad des Netzes. Und ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste Teil der Netzes und seiner Nutzer.

Kostenpflichtige und redaktionell erstellte Inhalte sollten einfach daneben existieren können. Beides kann sich wunderbar ergänzen.
 
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Dieses Forum ist für mich nicht kostenlos ich habe dafür gezahlt und warum weil es mich interessiert und ich mit meinen Beitrag dafür sorge das es weiter existiert. Und jeder kann kostenlose Inhalte erstellen wie er will wenn er es mit nervender Werbung finanzieren will wird er eben untergehen oder er sorgt dafür das seine Nutzer nicht von der Werbung genervt werden.
 
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Dieses Forum ist für mich nicht kostenlos ich habe dafür gezahlt und warum weil es mich interessiert und ich mit meinen Beitrag dafür sorge das es weiter existiert. Und jeder kann kostenlose Inhalte erstellen wie er will wenn er es mit nervender Werbung finanzieren will wird er eben untergehen oder er sorgt dafür das seine Nutzer nicht von der Werbung genervt werden.

Wobei ja im Forum die Inhalte von den Nutzern erstellt werden, wovon eben das Forum auch lebt.
 
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Haha, AdBlocker, wie immer ein strittiges Thema. :D
Nun, wenn man's genau nimmt, geht's im Artikel gar nicht um Adblocker, das scheint ja nur Nebenprodukt.
Erst hier im Forum geht's dann tatsächlich um Adblocker.
Eher seh ich Erpresser gegen Journaille und Winkeladvokaten die sich mit Adblockern beharken.
Die einen blocken bei nicht bezahlen, die anderen versuchen wiederum die einen via ihrer Gerichtbarkeit zu blocken. Zum Teuel mit allen dreien! Nee die Gerichtbarkeit gleich noch mit dazu, also alle vier.
 
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Du merkst offenbar gar nicht, auf wieviel Ebenen dieser Vergleich völlig daneben ist.

Aber lassen wir das, ich benötige ein gewisses Mindestniveau für eine sinnvolle Diskussion.

Ach hör doch auf.
Wenn eine Präsenz öffentlich und frei zugänglich ist, ohne sonstige Vermerke ect, dann kann man kein Schmarotzer sein. Punkt aus.
Werbung zählt nicht mal zum eigentlichen Inhalt und wird zudem nicht mal selbst zur Verfügung gestellt und übernimmt auch absolut keine Haftung für nix.
Du nötigst pauschal alle dazu sich den Müll, der überhaupt nix mit dem "gebotenen"! Inhalt zu tun hat sich anzutuen und beleidigst dazu....im Schubladendenken argumentierst du und machst auf Moralapostel, völlig unangebracht und kommst mir mit Niveaulos? Du argumentierst unterste Schublade.
Für dich sind alle Schamrotzer, grundlos, nur weil man ein Angebot nutzt, das frei zugänglich ist und zwar ohne irgendwelche Verbindlichkeiten!

Für jeden einzelnen beschissenen Aufruf auf einer Seite greift man Infos ab um die Präsenz zu verbessern. Man wird gar nicht mal gefragt. Wie dreist ist das denn?
Facebook greift sogar die Mausbewegungen ab, damit sie sehen wo man mit der Maus gerne ist um die Website-Gestaltung zu verbessern.
Das weiß nur kaum jemand.
Jede Kaulquappe kann irgend was ins Netz stellen und abgreifen was es will und uns mit Sonstigen Inhalt Dritter zu klatschen, ohne dass mit irgend welchen Konsequenzen zu fürchten ist. Die User zahlen für Bandbreit, brauchen extra potentere Hardware, sollen Speicherplatz reservieren auf dem Dateien liegen mit den Infos die von einem selbst abgegriffen werden usw..
Das beschissenste und respektloseste Geschäftsmodell, was du hier verteidigst und dafür bist dir nicht mal zu schade deine Mitmenschen pauschal zu beleidigen.
Großes Kino.
Du widerst mich übelst an. :kotz:
 
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Werbefreie, große Tageszeitungen dürfte es seit Mitte des letzten Jahrhunderts nicht mehr geben. Seit den 90ern sind die Auflagen stark rückläufig und zahlreiche große Blätter mit langer Tradition wurden geschlossen, weil sie die wegfallenden Einnahmen weder durch höhere Preise noch durch höhere Werbeeinnahmen kompensieren konnten. Viele andere Zeitschriften wurden von großen Verlagshäusern aufgekauft und der Großteil der Belegschaft entlassen. Zum Beispiel auch bei Springer werden Artikel von einem zentralen Team für ein halbes dutzend Publikationen geschrieben, die vorher eigene Redaktionen unterhalten haben. Daher:
Nein, es geht nicht "plötzlich" nicht mehr. Es geht schon sehr lange und mit jedem wegfallenden Print-Käufer immer etwas schlechter. Tageszeitungen, die es nicht geschafft haben ihre Inhalte durch Webseiten und Werbeeinnahmen auf anderem Wege zu verkaufen, stehen kurz vor der Schließung. Oder sind schon einen Schritt weiter.

Zeitungen oder Printmedien hätten ihre Werbeplätze genauso an Werbekunden verkaufen können wie es in der Print gemacht wurde. Aber nein, man entscheidet sich dafür Werbepartner für Webseiten zu nehmen, die dann schön ordentlich Daten über Nutzer speichern und auswerten und/oder sogar weitergeben, ohne das der Nutzer es verhindern kann.

Es ist nun mal so, dass Verlage den Einstieg ins Netz verpasst haben und die Leser dürfen das nun ausbaden. Wenn sich ein Verlag Sorgen um Einnahmen macht, kann man jederzeit den Laden dicht machen, das ist aber ein Argument das keiner hören will... Fakt ist, das Verlage nun mit aller Gewalt versuchen, ihr finanzielles Standbein nun auf Internetwerbung umzustellen - und das ist einfach lächerlich. Erst verpennen und dann rumheulen. Und dann immer wieder die gleiche Leier abspielen... Server kosten Geld, Traffic kostet Geld (der häufig schon inklusive ist und ihr hostet bei QSC) , Redakteure kosten Geld... etc., bla bla bla.

Wenn Verlage ein Problem damit haben, dürfen sie keine Inhalte kostenlos ins Netz stellen. Auch hier wird dann wieder rumgeheult, wenn es nur Abos gibt. Nicht viele werden das heutzutage abschließen und wenn man eine Paywall hat, kann man auch mit Werbung nichts verdienen, weil die Seite so ja eigentlich Werbefrei sein soll, wenn man ein Abo abschließt, man also gezwungen ist Werbung zu schalten und sich so wieder mehr Nutzer auf die Seite holt, Gewinnmaximierung eben. Beklagen sich die Nutzer wegen zu viel Werbung, wird - wie immer - (langweilig) damit begründet, dass es ja kostenlos sei. Man redet sich hier die Situation schön.

Stellt man etwas kostenlos ins Netz und versucht Zwangswerbung durchzusetzen, sollte man sich um Gegenmaßnahmen nicht wundern.


Redakteure leben aber noch immer nicht von Luft und Liebe allein.

Richtet sich nicht an dich persönlich, sondern ist generell gemeint: Macht sich ein Redakteur sorgen um seine Zukunft, steht es ihm jederzeit frei sich einen anderen Job/Beruf zu suchen. Ja, das war jetzt mies, aber ist die Realität. Es geht auch in die andere Richtung, schließlich ist das etwas, was ein Redakteur nicht hören will. Als Redakteur steht man sowieso mit einem halben Bein beim Arbeitsamt.

Versteh mich bitte nicht falsch, nur ist das Argument ist schlicht langweilig, immer die gleiche Leier.

Tageszeitungen, die es nicht geschafft haben ihre Inhalte durch Webseiten und Werbeeinnahmen auf anderem Wege zu verkaufen, stehen kurz vor der Schließung. Oder sind schon einen Schritt weiter.

Tja, dass ist dann schlicht PECH.

Heute fließt in manchen Online-Artikel mehr Aufwand als früher in mehrere Print-Seiten

Und trotzdem wird versucht sein übliches, etabliertes Geschäftsgebaren Stur fortzuführen. Ein Bezahlmodel wie es außerhalb das Internets existiert, funktioniert nunmal nicht. Ich sagte es schon: Zu viel Werbung = Gewinnmaximierung.
 
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Manche Leute sollte man wirklich von der Nutzung der PCGH Seite blacklisten. So viel Geringschätzung und höhnische Missachtung liest man nicht oft.
 
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Das Problem ist doch, dass man die meisten Seiten zwar gerne konsumiert aber eben auch problemlos darauf verzichten könnte wenn man dafür bezahlen müsste.

Es gibt nur sehr wenige Seiten für die ich bereit wäre zu zahlen, weil sie mir wirklich etwas bringen was ich inder Form nirgends sonst finde. PCGH gehört dazu. Deshalb habe ich auch das Heft im Abo um den Journalisten ihr täglich Brot zu sichern. Allerdings hasse ich aufdringliche Werbung und betrachte Addblocker als Selbstverteidigung gegen den Werbeterror.
 
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Manche Leute sollte man wirklich von der Nutzung der PCGH Seite blacklisten. So viel Geringschätzung und hönische Missachtung liest man nicht oft.

Eventuell sollte man dich für das Internet blacklisten? Deine Aussage ist eine höhnische Missachtung....

Alle sollen mal etwas den Ball flach halten...

Werbefreie, große Tageszeitungen dürfte es seit Mitte des letzten Jahrhunderts nicht mehr geben. Seit den 90ern sind die Auflagen stark rückläufig und zahlreiche große Blätter mit langer Tradition wurden geschlossen, weil sie die wegfallenden Einnahmen weder durch höhere Preise noch durch höhere Werbeeinnahmen kompensieren konnten. Viele andere Zeitschriften wurden von großen Verlagshäusern aufgekauft und der Großteil der Belegschaft entlassen. Zum Beispiel auch bei Springer werden Artikel von einem zentralen Team für ein halbes dutzend Publikationen geschrieben, die vorher eigene Redaktionen unterhalten haben. Daher:
Nein, es geht nicht "plötzlich" nicht mehr. Es geht schon sehr lange und mit jedem wegfallenden Print-Käufer immer etwas schlechter. Tageszeitungen, die es nicht geschafft haben ihre Inhalte durch Webseiten und Werbeeinnahmen auf anderem Wege zu verkaufen, stehen kurz vor der Schließung. Oder sind schon einen Schritt weiter.

Ähnliches gilt auch für Computermagazine. Auch hier sind die Verkaufszahlen rückläufig, während die Anforderungen an Tests und Webseiten steigen. PCGH.de war früher eine aus Print-Verkäufen querfinanzierte Seite mit 10 News und 0 Tests pro Woche. Heute fließt in manchen Online-Artikel mehr Aufwand als früher in mehrere Print-Seiten – Redakteure leben aber noch immer nicht von Luft und Liebe allein. (Die Hass-Quelle sprudelt sowieso intensiver, zumindest für die Verfasser von Radeon- und Geforce-Tests ;-) )

Wer sich an Werbung stört muss aber dennoch die Gewinne von Eyeo steigern. Es gibt zahlreiche IT-Internetseiten, deren Inhalte nicht über Werbung, sondern von Herstellern bezahlt werden. Wenn diese gleich noch vorformulierte Artikeltexte samt guter Endwertung mitliefern, kann man mit wenigen, zum Teil einem einzigen Redakteur einen steten Output sogenannter "Reviews" online stellen, ohne jemanden mit sichtbarer Werbung "quälen", "nötigen", usw. zu müssen.

Aber es ist nun einmal der Markt der sich verändert und die Gewohnheiten der Benutzer. Das Printmedien aussterben ist durchaus traurig, aber was soll es, es ist nun einmal dem Wandel der Zeit geschuldet. Viele haben sich nicht angepasst, viel zu spät und viel zu teuer ihre Online Abos angeboten und verkauft... ich würde sagen, fast 10 Jahre zu spät. Das vieles nur noch aus der Retorte kommt, merkt man, denn so liest es sich auch und auch diese neuen Medien werden sich nicht auf Dauer halten können... nicht ohne Grund gibt es Clickbaiting.

Das ihr die Werbung braucht um euch zu finanzieren ist schlüssig, aber auch PCGH braucht hier ein anderes Konzept. Ihr tretet zwar mit den Ads noch vernünftig auf, aber mir ist es doch zu viel auf Dauer. Eyeo ist leider ein schlechtes Beispiel in der Branche...entweder man blockt alles oder nichts. Entweder man pflegt whitelists, dann aber kostenlos bzw. gegen eine Servicegebühr damit Eyeo Mitarbeiter regelmäßig prüfen ob das Whitelisting noch gerechtfertigt ist, oder eben nicht. Letzteres wäre mir die angenehmste Variante, denn dann weiß ich genau es trifft nur die schwarzen Schafe der Betreiber und ich habe ein sauberes Gewissen.

Es ist aber wichtig das die Diskussion kontrovers geführt wird, vlt sollte man diese noch offener, kontroverser und transparenter hier im Forum führen? Befragt die User was für sie ok ist, erklärt selbst warum manche Ads sein müssen und versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Vielleicht findet man dann so einen Weg.
 
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Ich bin dafür die ganze Werbung von PCGH zu kicken und eine Paywall davor zu setzen! 4 Euro im Monat und Heft Abonnenten erhalten 75% Rabatt oder finden im Heft einen Code womit sie 30 Tage die Seite nutzen können. So stellt man dann langsam von Print auf Online um. Anders wird die Finanzierung auf lange Sicht ohnehin nicht funktionieren und je eher der Verlag das akzeptiert um so besser für ihn und seine Angestellten!
 
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Eventuell sollte man dich für das Internet blacklisten? Deine Aussage ist eine höhnische Missachtung....

Wo genau ist mein Posting höhnisch? Und wessen Leistung missachte ich genau?

Es ist wirklich bemerkenswert mit welcher Heftigkeit man hier massiv sehr persönlich angegangen wird, weil man die AdBlocker Praxis nicht uneingeschränkt gut heißt. Bei manchen scheint sich ja dann wohl doch irgendwie eine schlechtes Gewissen zu melden, sonst müsste man nicht derart aufbrausen, wie z.B. Keyboarder es hier macht.

Leute, es geht um Werbung, ein paar bunte Bilder auf einer Webseite. Manche tun hier so, als würde die Werbung ihr hochwohlgeborenes Leben völlig vernichten, so wie man hier um sein "Recht" auf Werbefreiheit aber ohne auf irgendwas verzichten zu müssen kämpft. Jeder, der darauf aufmerksam macht, dass andere gerne von ihrer Arbeit leben wollen, und die Werbung das Mittel ist, mit der man seine Einnahmen generiert, wird sofort als widerlicher Moralapostel an die Wand gestellt. Geht's noch?!
 
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