Hallo sipsap,
so langzeit update. die LS stehen jetzt bei meiner schwester ...
Ich hätte sie nicht abgegeben (s. u.).
... und hängen an einem kleinen vollverstärker und der wird wiederum von einem technics cdplayer gespeist bzw- von einem uher tuner.
Wie klein in Watt ist der Verstärker denn?
und ich muss echt sagen, dass sie sich für noname boxen echt gut schlagen.
Accoustics kommen aus den USA und sind hier in Deutschland eher unbekannt da nicht der Ottonormalverbraucher die angestrebte Clientel war. Aber dass bedeutet noch lange nicht dass sie auch NoNames sind. Accoustics bekam man damals nur in gut sortierten Fachgeschäften und standen da dann zwischen JBL, Quadral, Canton und anderen hochwertigen Lautsprechern. Zudem gab der Hersteller 10 Jahre Garantie auf die Boxen.
vorallem waren sie in meiner region des öfteren für wenig geld bei ebaykleinanzeigen zu finden. von mir aus einen
Ich habe die Accoustics Series 3311 seit 1993/94. 1995 kamen mit einer neuen Universum Komponenten Anlage (Baugleich mit Grundig FineArts V3) und dem Technics SL-BD3D Plattenspieler noch ein paar Quadral Orkan hinzu. Dadurch habe ich den direkten Vergleich zwischen diesen beiden Lautsprechern, die unterschiedlicher nicht sein können. Die auffallendsten Unterschiede sind
- die Größe und das Material der Tieftöner (Accoustics 30 cm Polypoprylan, Quadral 20 cm "Papier")
- die Form des Gehäuses (Accoustics sind Stand-/Regallautsprecher, Quadral reine Standlautsprecher)
- die Anordnung des Bassreflexrohres (Accoustics vorne, Quadral hinten)
Zudem sind bei den Accoustics die Flüssigkeitsgekühlten Hoch- und Mitteltöner im Pegel regelbar.
Demensprechend auffallend ist auch der klangliche Unterschied. Die Accoustics sind im unteren Frequenzbereich haushoch überlegen, aber im Mittel- und Hochtonbereich können die mit den Qudaral bei weitem nicht mithalten. Nur beide Lautsprecherpaare zusammen ergeben einen harmonischen Klang für alle Musikrichtungen von A wie Abba bis Z wie ZZ Top, von Klassik bis Techno.
Als Referenz-Hörproben nutze ich
- "The power of love" von Jennifer Rush (sehr weiche lange tiefe Töne)
- "Then he kissed me - Be my baby" von Rachel Sweet (sehr hohe Stimme)
- "Sweet dreams" von Eurythmics (regelmäßig wiederkehrender tiefer mittellanger Ton)
Mit den tiefen Tönen sind die Quadral zwar nicht direkt überfordert aber die Accoustics bringen sie einfach klarer und weicher rüber. Dagegen bringen die Quadral die sehr hohe Stimme von Rachel Sweet so dermaßen laut und dennoch klar raus, dass es bei einigen Leuten in den Ohren weh tut.
Von den HiFi-Komponenten existiert mittlerweile nur noch das Rack. Die Accoustics und Quadral verrichten ihre Arbeit jetzt an einem Onkyo TX-8050, die Vinyls drehen sich auf einem Thorens TD 160 S MK V und gelegentlich spiele ich meine CDs auf dem digital am Onkyo angeschlossenen Blu Ray Player ab.
BTW: Da Jennifer Rush in "The power of love" von sehr weichen tiefen Tönen begleitet wird ist dies auch ein absolutes Referenzstück um den Unterschied zwischen dem weichen Klang einer Schallplatte und dem "harten" Klang einer CD zu demonstrieren.
Gruß
Hans