Achtung! Mahn-Mails mit echten Kontaktdaten!

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warawarawiiu

Guest
Hallo,
es gehen momentan wieder Mahn-Emails herum.

Das besondere: sie sind äußerst glaubwürdig verfasst, enthalten einen glaubwürdig benannten Anhang und stammen von einer zunächst glaubwürdig scheinenden Adresse (z.b Inkasso@Amazon.com).

Das beunruhigende: Diese email enthält neben dem kompletten Namen auch die komplette Adressanschrift sowie die eigene Telefonnummer.
Ich habe soeben bei mir im Postfach diese email gefunden, alle Daten waren korrekt (habe diese stellen natürlich jetzt ausgeblendet und nur durch "Mein Name" etc ersetzt.)


Laut ersten Spekulationen stammen diese Adressen offensichtlich aus dem eBay hack von damals bei dem Daten von Usern gestohlen worden.
Leider kann man dagegen nichts tun...... finde es im übrigen schäbig von eBay dass da keine Information von deren Seite kommt.
Frage mich ob man hier rechtliche Schritte einleiten kann gegen eBay?

Hier die Mail:
Sehr geehrte/r "hier steht mein voller Name"

unsere Zahlungserinnerung blieb bis heute leider erfolglos. Jetzt bieten wir Ihnen hiermit letztmalig die Möglichkeit, den ausstehenden Betrag unseren Mandanten GiroPay AG zu begleichen.

Die detaillierte Forderungsausstellung ID 3687523417 der Sie alle Positionen entnehmen können, ist beigelegt.

Vertragsdaten:

Mein Name
STRASSE UND Hausnummer
PLZ und Ort

Meine Telefonnummer
Mailadresse von mir

Die gesamte Überweisung erwarten wir bis spätestens 09.03.2016.

Aufgrund des andauernden Zahlungsrückstands sind Sie verpflichtet außerdem, die durch unsere Inanspruchnahme entstandene Kosten von 94,85 Euro zu bezahlen. Bei Rückfragen oder Anregungen erwarten wir eine Kontaktaufnahme innerhalb von 24 Stunden. Um zusätzliche Kosten zu vermeiden, bitten wir Sie den ausstehenden Betrag auf unser Bankkonto zu überweisen.

Können wird bis zum genannten Datum keine Überweisung verbuchen, sehen wir uns gezwungen Ihren Fall an ein Gericht abzugeben. Sämtliche damit verbundenen Zusatzkosten werden Sie tragen.

Berücksichtigt wurden alle Buchungseingänge bis zum 04.03.2016.

Mit verbindlichen Grüßen

Rechnungsstelle "Hier steht noch ein Name"
 
Echt nicht schlecht gemacht das ganze, so manche Formulierungen wirken zumindest recht dilletantisch ("sehen wir uns gezwungen").
 
Echt nicht schlecht gemacht das ganze, so manche Formulierungen wirken zumindest recht dilletantisch ("sehen wir uns gezwungen").

Das mag sein, beunruhigend ist aber vor allem der Part, der alle echten Adressaten enthält.
Ich werde jetzt zusehen dass ich mein PayPal und eBay Konto einstampfe. Wenn meine Daten dort so leichtfertig gehandelt werden, dann kann ich dort leider nicht bleiben.

Ich werde jetzt auch zu sehen dass ich mein Amazon Konto etc. Schliesse und werde mich nunmehr auch nicht mehr im netz mit echt-namen oder gar Adresse anmelden.

Ich warte nur auf den tag dass Amazon gehackt wird und der bestellverlauf dank einiger hackergruppe offengelegt wird inkl. Namen und Adresse...... und Frau Nachbarin sieht dann das die Kollegin sich einen Riesendildo bestellt hat.


@flinx:
Inkl. Deiner echten Anschrift und Telefonnummer?
 
Ich ignoriere solche Mails immer. Für diese Art Information nutzt man einen Brief
 
Deine Reaktion ist völlig überzogen und zeigt deine Naivität bezüglich des Internets. Dass die Offenlegung der eigenen Daten (in den meisten Fällen) nicht erwünscht ist, lässt sich nicht von der Hand weisen. Allerdings dürfte jedem klar sein, dass im Internet nichts sicher ist, was einmal da war, wird nie verschwinden. Ich kann deinen Ärger verstehen, aber durch die Schließung deiner diversen Konten, machst du die Verbreitung deiner Daten nicht ungeschehen. :rollen: Es wäre ratsam, wenn du dich beruhigen würdest, andernfalls wäre die einzige Lösung, nie wieder ins Internet zu gehen. Fraglich ist indes, ob dieses Verhalten im jetzigen Fall noch einen Sinn ergeben könnte. Dies lässt sich bezweifeln.

Das Einzige, was du machen solltest, wäre, die E-Mailadresse an Amazon zu übermitteln. Die werden sich schon darum kümmern, dass deren Ruf nicht durch Betrüger in Mitleidenschaft gezogen wird.
 
Das Einzige, was du machen solltest, wäre, die E-Mailadresse an Amazon zu übermitteln. Die werden sich schon darum kümmern, dass deren Ruf nicht durch Betrüger in Mitleidenschaft gezogen wird.

Sollte man machen, bringt im Endeffekt aber nichts.
So lange es Mailserver gibt die ohne Reverse Lookup Emails entgegennehmen, kann jeder Idiot Emails mit falschen Absender verschicken.
 
Mahnung per Email, :lol: wer die ernst nimmt, dem ist nicht zu helfen. :wall:

Du hast das Thema nicht verstanden.

Es geht nicht um eine der 200 email Spam Mahnungen aus meinem Postfach, sondern eine sehr gut geschriebene Mahnung die ECHTE Daten von mir enthält (Adresse, Telefon usw) und man sich doch dann durchaus fragen darf woher diese echten Informationen stammen.

In meinem Fall definitiv von meinem eBay account. Und da ich nicht der einzige bin von dem Daten aus eBay gezogen wurden ist es durchaus berechtigt sich darüber Gedanken zu machen wie viel damals bei dieser Attacke auf eBay tatsächlich geklaut wurde.
Schließlich sind dort auch Kreditkarten und Bank Informationen hinterlegt.

Deine lustigen Smiley kannst also lassen, genauso wie deinen Zweifel an meinen geistigen Fähigkeiten.
 
Deine Reaktion ist völlig überzogen und zeigt deine Naivität bezüglich des Internets. Dass die Offenlegung der eigenen Daten (in den meisten Fällen) nicht erwünscht ist, lässt sich nicht von der Hand weisen. Allerdings dürfte jedem klar sein, dass im Internet nichts sicher ist, was einmal da war, wird nie verschwinden. Ich kann deinen Ärger verstehen, aber durch die Schließung deiner diversen Konten, machst du die Verbreitung deiner Daten nicht ungeschehen. :rollen: Es wäre ratsam, wenn du dich beruhigen würdest, andernfalls wäre die einzige Lösung, nie wieder ins Internet zu gehen. Fraglich ist indes, ob dieses Verhalten im jetzigen Fall noch einen Sinn ergeben könnte. Dies lässt sich bezweifeln.

Das Einzige, was du machen solltest, wäre, die E-Mailadresse an Amazon zu übermitteln. Die werden sich schon darum kümmern, dass deren Ruf nicht durch Betrüger in Mitleidenschaft gezogen wird.

Das du datendiebstahl mit einer solchen Selbstverständlichkeit hinnimmst, zeigt lediglich dass du selbst offensichtlich noch nicht in einer solchen Situation warst.

Wenn du meine Sorge um meine Kreditkarten, Bank, Adress und Telefondaten als naiv empfindest, frage ich mich, wer hier evtl. die Situation falsch einschätzt.
Wenn es für dich zu den Selbstverständlichkeiten der Internet Nutzung gehört dass der eigene account einer größeren Plattform im netz geknackt wird und diese empfindlichen Daten dann illegal verwendet werden, fehlt dir evtl noch die geistige reife angemessen auf potenziell unangenehme Situationen richtig zu reagieren.
 
Wenn jemand wirklich was will wird er den postalischen Weg wählen damit es wirklich ankommt und nicht per plumper Mail. Wenn ich mal viel Lust habe schaue ich mal in den Quelltext da findet man auch schnell die Pferdefüße
 
Wenn jemand wirklich was will wird er den postalischen Weg wählen damit es wirklich ankommt und nicht per plumper Mail. Wenn ich mal viel Lust habe schaue ich mal in den Quelltext da findet man auch schnell die Pferdefüße

Mir ist durchaus bewusst das diese Mahnung nicht echt ist.

Bedenklich ist aber der inhalt mit echten offensichtlich geklauten Daten.

Das war bisher für mich neu und zeigt wie unsicher accounts bei eBay, Amazon etc. sind..... und wie leicht dort Daten entwendet werden können.
 
Viel erschreckender, weil glaubwürdiger per Mail, sind gefälschte Zahlungsbestätigungen von "Paypal", in denen man ebenfalls mit vollem, echtem Namen auf seiner bei PayPal hinterlegten Mail-Adresse angesprochen wird. Da denkt man sich: "Na Hoppla, da habe ich doch gar nichts gekauft! Gleich mal auf den Button zur Problemlösung klicken..." und da hat man den Salat.
Ich habe zum Glück vorher direkt in meinem PayPal-Konto geschaut, ob da irgendwelche Zahlungen getätigt worden sind. Natürlich nicht.

Aber diese Mail war schon eine fast perfekte Kopie der echten Zahlungsbestätigungen.
 
Du hast das Thema nicht verstanden.

Es geht nicht um eine der 200 email Spam Mahnungen aus meinem Postfach, sondern eine sehr gut geschriebene Mahnung die ECHTE Daten von mir enthält (Adresse, Telefon usw) und man sich doch dann durchaus fragen darf woher diese echten Informationen stammen.
Sehr gut geschrieben ist die nicht:
. Jetzt bieten wir Ihnen hiermit letztmalig die Möglichkeit, den ausstehenden Betrag unseren Mandanten GiroPay AG zu begleichen.
Dort fehlt ein "an" nach unseren oder "von unserem"
Dazu gibt es gar keine GiroPay AG.
Nebenbei stehen Adresse und Telefonnummer im Telefonbuch, sofern man der Veröffentlichung zugestimmt hat.
Die gesamte Überweisung erwarten wir bis spätestens 09.03.2016.
[...]
Berücksichtigt wurden alle Buchungseingänge bis zum 04.03.2016.
Dazu ist eine Frist von 3 Tagen deutlich zu kurz und würde von keiner seriösen Firma benutzt werden.
WE zählt nicht, da die keine Bankarbeitstage sind.

Aufgrund des andauernden Zahlungsrückstands sind Sie verpflichtet außerdem, die durch unsere Inanspruchnahme entstandene Kosten von 94,85 Euro zu bezahlen.
Ebenfalls ein falscher Satz, einmal grammatikalisch (richtig wäre "außerdem verpflichtet"), dazu bezweifle ich das die Kosten sich in einer legalen Höhe bewegen.


Können wird bis zum genannten Datum keine Überweisung verbuchen, sehen wir uns gezwungen Ihren Fall an ein Gericht abzugeben. Sämtliche damit verbundenen Zusatzkosten werden Sie tragen.
Es müsste erstmal ein gerichtlicher Mahnbescheid kommen und der kostet deutlich weniger als die 94,85€.

Von sehr gut ist das Schreiben sehr weit entfernt, dafür stecken zu viele offensichtliche Fehler drin.

In meinem Fall definitiv von meinem eBay account. Und da ich nicht der einzige bin von dem Daten aus eBay gezogen wurden ist es durchaus berechtigt sich darüber Gedanken zu machen wie viel damals bei dieser Attacke auf eBay tatsächlich geklaut wurde.
Schließlich sind dort auch Kreditkarten und Bank Informationen hinterlegt.
KK ist egal, dort haftet eh (fast) immer die Bank, darum würde ich mir mal gar keine Sorgen machen.


Wenn du meine Sorge um meine Kreditkarten, Bank, Adress und Telefondaten als naiv empfindest, frage ich mich, wer hier evtl. die Situation falsch einschätzt.
Wenn es im Telefonbuch stehst, dann ist deine Einschätzung leider falsch, da man dort alles außer deiner Bankverbindung rausfinden kann.
Wenn es für dich zu den Selbstverständlichkeiten der Internet Nutzung gehört dass der eigene account einer größeren Plattform im netz geknackt wird und diese empfindlichen Daten dann illegal verwendet werden, fehlt dir evtl noch die geistige reife angemessen auf potenziell unangenehme Situationen richtig zu reagieren.
Das einzige empfindliche sind deine Bankdaten, die anderen Sachen sind bei sehr viel eh öffentlich und bei Kreditkarten haftet die Bank.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir ist durchaus bewusst das diese Mahnung nicht echt ist.

Bedenklich ist aber der inhalt mit echten offensichtlich geklauten Daten.

Das war bisher für mich neu und zeigt wie unsicher accounts bei eBay, Amazon etc. sind..... und wie leicht dort Daten entwendet werden können.
Ich hatte nix behauptet und an Daten kann man so leicht kommen. Es reichen schon Gewinnspiele oder Seiten die man mal besuchte und die Daten verscherbelt haben usw. usw.
 
Viel erschreckender, weil glaubwürdiger per Mail, sind gefälschte Zahlungsbestätigungen von "Paypal", in denen man ebenfalls mit vollem, echtem Namen auf seiner bei PayPal hinterlegten Mail-Adresse angesprochen wird. Da denkt man sich: "Na Hoppla, da habe ich doch gar nichts gekauft! Gleich mal auf den Button zur Problemlösung klicken..." und da hat man den Salat.
Ich habe zum Glück vorher direkt in meinem PayPal-Konto geschaut, ob da irgendwelche Zahlungen getätigt worden sind. Natürlich nicht.

Aber diese Mail war schon eine fast perfekte Kopie der echten Zahlungsbestätigungen.

Zahlungsbestätigungen kommen bei Pay Pal immer direkt nach dem Kauf. Man geht bei so etwas eigentlich auch immer direkt auf eine Seite, niemals per link oder Button.
 
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