Ab wie viel GByte wird eine HDD langsam

@Threshold
Geht doch nicht immer von einem einzigen Zugriff aus. Pro Sekunde können das mehrere Hundert sein. Und da summiert sich die "Verlustzeit", in der keine Daten übertragen werden können, weil sich der S-/L-Kopf erst zu der Position bewegen muss, an der sie liegen. Die Zugriffszeit gilt bei der HDD-Technik nicht umsonst als größter Bremsklotz, auch wenn die Zeit für einen einzigen Zugriff nur wenige ms beträgt. Der größte Leistungsvorteil einer SSD gegenüber einer HDD ist die wesentlich geringere Zugriffszeit und nicht die etwas höhere sequenzielle Transferrate.

Wenn ich Daten von auf auf eine HDD kopiere die voll oder leer ist merke ich selbst keinen Unterschied bei der Schreib/Leseleistung.
Natürlich verschiebe/kopiere ich auch gleich immer mehrere GB sodass es auch deshalb wohl nicht auffällt.

Und dass eine SSD vor allem bei der Zugriffszeit profitiert ist klar. Deswegen habe ich auch nur noch SSDs im Rechner und keine HDDs mehr.
 
@Threshold
Dennoch entscheidet die Position der Daten auf der Festplatte die mögliche Transferrate (und auch die Zugriffszeit). Eine HDD ist bei der sequenziellen Transferrate am Anfang des Speicherplatzes (auf den äußeren Zylindern) in etwas doppelt so schnell, wie ganz am Ende (auf den inneren Zylindern). Sie hat eben nicht überall dieselbe Leistung. Dass du keinen Unterschied bei der Schreib-/Leseleistung zwischen einer leeren und einer vollen HDD beim Kopieren (von einem anderen Datenträger) merkst (nach deinem Gefühl), glaube ich dir sogar. Dennoch ist der Unterschied vorhanden.

Mal andersherum gesehen. Merkst du einen Unterschied bei einer SSD, wenn sie eingebrochen ist? Vieles kann man nur anhand von Messungen sehen, aber nicht unbedingt in der Praxis merken.
 
Ich kann deine Argumentation durchaus nachvollziehen und weiß auch dass im Benchmark ein Unterschied feststellbar ist.
Aber in der Praxis merkst du solche Dinge einfach nicht.
Und ich rede immer von der Praxis denn Benchmarks sind völlig Wumpe. Egal ab nun bei HDDs, SSDs, RAM oder sonst wo.
Alles messbar aber eben nicht spürbar.

Genauso ist es Latte ob die CPU nun mit 4,4 oder 4,5GHz läuft.
Klar ist ein Unterschied messbar. Aber eben nicht spürbar.
 
Nur beträgt der Leistungsunterschied bei einer CPU zwischen 4,4 GHz und 4,5 GHz vielleicht 5 %. Bei einer HDD kann der Unterschied in der effektiven Übertragungsrate (Praxisleistung) zwischen ganz vorne und ganz hinten durchaus 100 % und mehr betragen. Wir reden hier nicht von den rein synthetischen Benchmarkergebnissen. Festplatten sind nun mal nicht überall gleich schnell und das durchaus deutlich. Man merkt es nicht unbedingt, da man zum Einen nicht ständig mit einer Stoppuhr daneben sitzt und zum Anderen das Empfinden von Zeit alles andere als linear ist. Auf die Anzeige der Übertragungsrate des Windows-Explorers kann man sich übrigens wenig verlassen, da das im Grunde eher eine grobe Schätzung ist als eine genau Messung bzw. Vorhersage der noch benötigten Zeit ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
also wenn ich von einer HDD auf die andere HDD kopiere und sie ist im schnellen Bereich (90 mb/s) oder bereits im langsamen drittel (30mb/s) ist das für mich mehr als nur benchmark :ugly: in meinem Fall waren es halt 2,5" hdd die von Haus aus schon etwas langsamer sind. HDDtune untermauert das gefühlte tempo auch noch bzw. das was Windofff anzeigt
 
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