9800X3D + XMP + Spannung

inhuman_nature

Software-Overclocker(in)
Hi! Mittels XMP werden ja auch die Spannungen verändert. Ist es bezüglich dem 9800X3D empfehlenswert feste (niedrigere?!) Spannungswerte bzw. die Werte aus dem XMP-Profil manuell (und mit niedrigerer Spannung) einzustellen, um auf der sicheren Seite zu stehen? Wenn ja welche auf welchen Maximalwert? Könnt Ihr dazu bitte Euer wissen teilen bzw. einen Guide/Video empfehlen? Meine sonstige Hardware ist 64GiB Corsair Vengeance PC6000 CL30 und Asrock X870E Nova.

PS Das Thema ploppte ja bereits unter den CPU-News mal auf. Ich hoffe, so einen Thread gibt es nicht bereits und er ist nicht doppelt gemoppelt. Ansonsten gerne dahin verweisen und diesen schließen.
 
Danke für die Antwort, @DedSec !
Da ja gerade die ASRock-Geschichte mit den "gestorbenen" 9800X3D herumgeistert, wollte ich das Thema noch mal aufgreifen.
Ich habe da mal einen Screenshot rangehängt. Wie schätzt Ihr die ein? Wären noch andere Werte zu beachten?
 

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@DedSec Oh, peinlich! Ich war fest davon ausgegangen den richtigen Bildschirmausschnitt abfotografiert zu haben und habe das Foto nach dem Hochladen nicht angeguckt. :ugly:
Sorry, ich bin gerade noch unterwegs und würde das nachholen. Mh, die von Dir genannten Programme laufen, glaube ich, nur auf Windows. Mal gucken, ob ich etwas ähnliches au Basis von Linux finde ...
 
Ha, nun hat das Hochladen geklappt. Fotografiert hatte ich letztes mal doch alles, aber das Hochladen verlief offenbar seltsam/unvollständig. Wie auch immer - ich habe nun auf die "schnelle" die Bios Werte nochmal abfotografiert. Da steht z.B. Soc/Uncore OC Voltage (VDD_SOC): 1.200
Sind die zu sehenden Einstellungen soweit okay, oder ...
Programme/Tools habe ich für Linux noch nicht suchen/finden können ...
 

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Für 6000 MT/s DR sollten 1,35v VDDIO und 1,15v SOC eigentlich ausreichen.
VDDP 0,95v bis 1,05v sollten auch reichen.

Vergiss aber nicht die Stabilität zu prüfen, solltest du bei XMP (besonders bei DR) sowieso machen
 
Mh, okay. Sichere Werte gäbe es demnach nicht und meinst, dass ich es testen müsste @blautemple ?
Mein Ziel ist nicht (extremes) OC oder UV sondern nur, den RAM auf XMP-Level (6000 MHz, CL30) zu fahren und hinsichtlich der Schadensmeldungen bezüglich AMD und ASRock sicherere Maximalwerte einzustellen. Wobei ich offenbar auch der Einstellung aufgesessen bin, dass XMP im Bios aktivieren recht normal wäre und die dafür geeigneten und beworbenen RAM-Kits auch sicher damit zu betreiben sind. Dave meinte ja, dass das verbreiteter Irrtum sei ...

Für 6000 MT/s DR sollten 1,35v VDDIO und 1,15v SOC eigentlich ausreichen.
VDDP 0,95v bis 1,05v sollten auch reichen.

Vergiss aber nicht die Stabilität zu prüfen, solltest du bei XMP (besonders bei DR) sowieso machen
Könnten die von Dir genannten Werte zu niedrig sein? Mit SOC meinst Du VDD_SOC?

Tatsächlich habe ich bei den jetzigen Einstellungen inklusive XMP Memtest ein-zweimal durchlaufen lassen, als ich die Hardware Januar/Februar neu hatte. Auch beim Zocken bis dato keine Probleme. Allerdings laste ich den Prozi aufgrund meiner älteren GPU dabei nicht aus. Der läuft so bei 20 %. Wobei ... bei Mount&Blade 2 Bannerlord ließ ich mal nen Custom Battle in Maximaleinstellungen laufen - mit 1000(?) KI berechneten Gegnern/Mitkämpfern. Das dürfte eine höhere Auslastung ergeben haben.
 
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Mh, okay. Sichere Werte gäbe es demnach nicht und meinst, dass ich es testen müsste @blautemple ?
Ich wollte damit nur sagen dass du am besten auch die Performance testen solltest. Nur weil es nicht abstürzt heißt das nicht dass alles richtig läuft.

Was die Asrock-Probleme angeht, da ist aktuell nicht bekannt woran das überhaupt liegt. Es könnte eine Spannung sein die man einstellen und einsehen kann, es könnt aber auch etwas sein das man gar nicht beeinflussen kann.
 
Könnten die von Dir genannten Werte zu niedrig sein?
Wie immer ist jeder Chip individuell.
Bei mir performen 1,10v SoC wie erwartet.
Bei @blautemple eben 1,20v, der Chip scheint besonders mies zu sein.

Im Regelfall reichen 1,15v für 6000 aus.
Aber wie gesagt, das sollte man testen

Mit SOC meinst Du VDD_SOC?
Ja

Tatsächlich habe ich bei den jetzigen Einstellungen inklusive XMP Memtest ein-zweimal durchlaufen lassen,
Karhu, TM5 oder y-cruncher hier am besten geeignet
 
Das war mit meinem vorherigen Single Rank Kit aber auch anders. Da liefen 1,1V völlig ohne Probleme. Dual Rank scheint deutlich höhere Anforderungen zu haben.
Ist ja auch nicht verwunderlich, deswegen meinte ich zum TE ja auch, dass ich von DR spreche ^^

Aber 1,10v bei "wirklich stabil" oder "Karhu stabil"? :P

Tatsächlich ist es sogar abhängig davon welche ICs verbaut sind und sogar welches PCB Layout der RAM verwendet :ugly:
 
Das war wirklich stabil, „Karhu stabil“ war das System bei ca 1,05V.
Jao bei mir ähnlich.
1,05v Karhu stabil, 1,10v P0.2 stabil.

Deswegen hat mich auch der große Sprung zu Dual Rank so gewundert.
Ja, ist tatsächlich sehr unüblich. Dass es etwas mehr braucht ist völlig klar, bewegt sich normalerweise (bei gleichen ICs, PCB und sonstigen Parametern) aber nur im Bereich von maximal 0,05v.

Ich tippe bei dir daher entweder auf ein "easy PCB" vorher und ein "nerviges PCB" jetzt, auf andere Spannungen wie VDDIO, VDDP oder den VDDGs die anders gesetzt wurden bei SR gegen DR was zu einer höheren nötigen SoC führt oder nicht optimale automatische Widerstände nun mit DR. Widerstände sind echt ein richtig leidiges Thema^^
Frag mal @PCGH_Dave :haha:
 
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Mal gucken, vllt setze ich mich bei Zeiten noch mal ran um zu prüfen was da genau los ist, aber aktuell ist der Rechner, inkl. UV der 5090, völlig stabil. Da will ich eigentlich nicht unbedingt wieder anfangen rumzufummeln.
 
Mal gucken, vllt setze ich mich bei Zeiten noch mal ran um zu prüfen was da genau los ist, aber aktuell ist der Rechner, inkl. UV der 5090, völlig stabil. Da will ich eigentlich nicht unbedingt wieder anfangen rumzufummeln.
Never change a running system :ugly:
Du kannst ja deine RAM Riegel auchmal nackig machen und umbauen, du hast doch eh ne Wakü.
Dann kannst du dir das PCB von beiden RAMs mal anschauen, obs da unterschiede gibt :daumen:
 
Hi @Jaffech @blautemple @DedSec
Ich wollte mich nochmal für Eure Kommentare bedanken! Ich hatte zwischenzeitlich Austausch mit dem Shop/Support. Offenbar habe mich durch kursierende Internet-"News" etwas kirre machen lassen. Da mein System problemlos läuft, wäre nichts anzupassen. Die bei manchen Nutzer:innen aufgetretenen Boot-Probleme wurden von einer neuen BIOS-Version ja ausgeräumt. Da es nicht schaden kann, habe ich es nun auch auf meinem PC installiert. Aktuell läuft mein System weiterhin gut.

Mh, für ein eingehendes Austesten von RAM-Einstellungen habe ich derzeit nicht die Muße. Zumal ich es schwierig finde, es im laufenden Betrieb zu machen aufgrund möglicher Datenkorruption. Igor schlägt dafür ja vor, eine extra SSD zu verwenden und innerhalb derer zu testen. Außerdem gibt es ja durchaus Abweichungen, wie Blautemple schreibt. So müssten 1,2 V als VDD_SOC auch laufen, nehme ich an.
 
Lad dir mal ZenTimings runter und schick einen Screenshot.
Auch ein Foto deines RAM Aufklebers (Lot Code) wäre sinnvoll.
Dann kann man sagen welche ICs verbaut sind und welche Settings für dich was wären, die nahezu immer laufen und ehr nur ein leichtes Tuning sind, natürlich mit manuellen Spannungen, damit du dir keine Sorgen machen musst :)
 
Ich nutze ausschließlich Linux. ZenTimings gibt es allerdings leider nur für Windows. (Mh, ob es sich via WINE nutzen ließe?)
Probiere es mal.

Können da CPU-G, CPU-X (so aktuell) ... eine Alternative sein?
Keine Ahnung ^^
Irgendwas was eben alle relevanten Spannungen auslesen kann wie VDDIO, VDDG, etc sowie die Sekundär und Tertiärtimings (wie tRRDS, tRDWR, usw)

Wobei das eigentlich nur wichtig ist um zu checken ob alles vernünftig übernommen wurde

Immerhin entdeckte ich, dass es mit OCCT (erwähnte auch glaube ich Sven von PCGH kürzlich) ein, auch laut Igor, gutes Testtool auch für Linux gibt.
Y cruncher gibts auch für Linux, das würde ich vorziehen

Oh, wenn auch ein Foto reichte, machte dies das ganze natürlich wesentlich einfacher ...
Richtig ^^
 
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