News Rambus DDR5-9600: Next-Gen-Speicher für CUDIMM-Module

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Rambus stellt mit dem neuen "DDR5 9600 Client Memory Module Chipset" den nach eigener Aussage "schnellsten Chipsatz der Industrie" vor und ebnet damit den Weg für CUDIMM-, CQDIMM- und CSODIMM-Speichermodule mit bis zu 9.600 MT/s.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Rambus DDR5-9600: Next-Gen-Speicher für CUDIMM-Module

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Tja, da wird sich zeigen, ob man "einfach so" die Teile ins Board ohne Kompatibilitätsprobleme reinstecken kann.
Ging ja schon los mit Patriot DDR5-6000 auf meinem Sockel 1851 Board, was egal was ich probiert habe nicht zum Laufen bekommen habe (JEDEC ging, sonst nix). Abgesehen davon, welche CPU kann mit welchem Mainboard denn DDR5-9600 nutzen? Doch nicht jede CPU und nicht jedes Mainboard, oder ?
 
Doch nicht jede CPU und nicht jedes Mainboard, oder ?

Bei den Modulen steht eigentlich immer auf der Webseite, mit welcher CPU und welchem Board das ganze zu erreichen ist. Wenn du die Kombination hast, dann kannst du dem Kundendienst dein Leid klagen, wenn es nicht so läuft, wie es soll. Ansonsten ist ausprobieren angesagt.

Rambus die gibt es noch dachte nach der P4 Pleite seien die weg vom Fenster :-)

Die sind immer noch sehr aktiv. einerseits mit der Entwicklung und andererseits als Patenttroll.
 
Rambus die gibt es noch dachte nach der P4 Pleite seien die weg vom Fenster :-)
RAMBUS ist kein Hersteller, sondern ein Entwickler der Designs und Lizenzen verkauft. Das Unternehmen war maßgeblich an der Entwicklung von SDRAM, RDRAM, DDR und HBM beteiligt.

Jeder RAM Hersteller zahlt horende Lizenzgebühren an RAMBUS zur Nutzung der Patente und PMIC, SPD und CKD Designs, die sich auf jeden Speicher wiederfinden.
Aktuell steigt die Aktie gerade wieder auf einen höchststand, da HBM4 als aktuell schnellster Speicher für KI-Anwendungen interessant ist.

RDRAM war Finanziell auch kein Reinfall, das war einfach ein Produkt für den High-End Markt, dass sich im Privatsektor aufgrund der hohen Kosten nicht durchsetzen konnte.
Nebenbei war RDRAM im Nintendo 64 verbaut und ein an Consumer angpasste Version namen XDR in der Playstation 3.

Hochleistungsrechner und -server kamen damals nicht an RDRAM vorbei, es dauerte mehrere Jahre, bis DDR Speicher gleichziehen konnte - aber auch nur, da die Entwicklung eingestellt wurde (64 Bit Version).

Der Ruf von RDRAM ist schlechter, als er in der Praxis wirklich gewesen ist.
Transferrate und Latenz blieben konstant, während bei anderen Speichertechnolgien die auf dem Papier angegebenen Werte ein Best-Case waren, die in der Praxis stark geschwankt haben.

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Wenn man sich die Transferrraten im Diagramm ansieht, wird deutlich, dass man mit dem Wechsel auf DDR hier von einem schnell Fahrenden Zug auf einen langsameren aufgesprungen ist.

Dazu muss man beachten, dass RDRAM von Anfang an als Dual-Channel Speicher ausgelegt gewesen ist - man also die Transferrraten im Diagramm verdoppeln müsste.
Während DDR erst spater Dual-Channel fähig wurde.

Erste Dual-Channel fähige DDR Chipsätze:

- nForce 2 (July 2002)
- Intel i865 (2003)
- VIA KT880 (Feb 2004)

(Der Leistungssprung im vergleich zu SDR und DDR Single-Channel war also immens)

Wer ab 2002 auf RDRAM gesetzt hatte, wurde Leistungstechnisch erst 3-4 Jahre später eingeholt - zu dieser Zeit der rasanten Hardwareentwicklung eine halbe Ewigkeit.
Dachte ich auch .... obwohl man vereinzelt von Patentklagen gegen andere Hersteller gehört hat,in den letzten Jahren.
Wäre ein PCGH Artikel wert - Firmengeschichte usw
 
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