News RAM wird politisch: Südkoreanische Regierung plant Maßnahmen gegen steigende Preise

PCGH-Redaktion

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Die Speicherkrise betrifft mittlerweile nicht mehr nur Technikfans: In Südkorea plant die Regierung nun Maßnahmen, um den steigenden PC-Preisen aktiv entgegenzuwirken und Entlastung zu bieten.

Was sagt die PCGH-X-Community zu RAM wird politisch: Südkoreanische Regierung plant Maßnahmen gegen steigende Preise

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Sollten sie auf die Idee kommen, wie unsere Bundesregierung, die den Tankstellen erlauben, einmal pro Tag den Preis zu erhöhen, kann das nur schiefgehen. Ich bin gespannt, wie sich das ganze entwickelt.
 
Sollten sie auf die Idee kommen, wie unsere Bundesregierung, die den Tankstellen erlauben, einmal pro Tag den Preis zu erhöhen, kann das nur schiefgehen. Ich bin gespannt, wie sich das ganze entwickelt.
Genau das dachte ich mit auch sofort. Mischt sich die Politik ein kann es nur schlimmer werden. Die verstehen nix von Wirtschaft und sorgen nur für steigende Preise um aus der Situation zu profitieren.
 
Keine Sorge, die allermeisten Regierungen auf der Welt sind nicht dämlich genug sich so ne Regel wie bei unseren Tankstellen auszudenken und dann wie ein überraschtes Pikachu da zu stehen wenn das passiert, was jedem homo oeconomicus sowieso klar war dass es so passieren muss.

Ob schärfere Kontrollen wie sie Südkorea anscheinend vor hat einen besseren Effekt haben mag auch zu bezweifeln sein, aber zumindest gibts hier je nach Ausgestaltung eine realistische Chance auf einen positiven Effekt, bei unserer Tankstellenregel war klar dass es nicht funktionieren kann.


Die verstehen nix von Wirtschaft
Normalerweise bin ich mit solchen pauschalaussagen ja sehr vorsichtig aber die Nummer war halt wirklich himmelschreiend dämlich. WENN man schon so ne Regel machen will (die an sich schon Quark ist) hätten man wenigstens nur 1x pro Tag den Preis SENKEN erlauben dürfen (und beliebig oft anheben). Das klingt zwar dämlich, hat aber folgenden Effekt: Der betreiber muss sich entscheiden wie weit er maximal runter kann - denn wird er unterboten verkauft er einen ganzen Tag lang nichts wenn der Nachbar weiter unten ist, er selbst nicht nachträglich weiter senken darf. So muss jeder billigstmöglich anbieten um im Konkurrenzkampf nicht abzustinken.
Bei der aktuellen Regelung kannste einfach 30 cent draufkloppen und hoffen dass alle anderen es auch machen dann haste ne Riesenmarge - und wenn die anderen nicht mitmachen gehste halt auf deren Level runter.
 
Die Manipulation wurde doch schon von Samsung und Co. im Voraus angekündigt. Sie wollen die Preissteigerung für mehrere Jahre in vollem Maße ausnutzen und sie nicht untergraben, auch wenn sie sich nicht völlig der KI verschreiben. (Hab die Verlautbarung im letzten Jahr auf Igor's Lab gesehen.)
Haben sie denen deswegen einen auf den Deckel gegeben? Vermutlich nicht.

Aber wenigstens kriegt das etwas Aufmerksamkeit von außerhalb statt vollkommene Passivität.
 
Ein weiterer Schritt soll die Reformation der Internet-Tarife sein, um Bürgern trotz Datenlimit weiterhin Zugang zum Netz zu ermöglichen. Damit wolle man zumindest die grundlegende Kommunikation ermöglichen.
According to the report, there are plans to restructure internet data plans from Korea's three major carriers, in a bid to guarantee that customers will still be able to access the internet at a pedestrian 400 Kbps, even after hitting their data cap, a measure designed to "guarantee basic communication rights."
Das ist die eigentliche Hauptnachricht! Und sowas halte ich auch hier für absolut überfällig. Meine Variante wäre folgende: Für die nächsten fünfzehn Jahre wird festgeschrieben, dass sich die Mindestdatenrate von 64KiBit/sek alle anderthalb Jahre verdoppelt. In der Praxis hätte das diverse positive Effekte:
  1. Der offensichtliche: Nach fünfzehn Jahren ist man dann bei 64MiBit/sek. Das ist eine absolut realistische Größe.
  2. Es wird keinerlei Möglichkeit genommen, Tarife zu bieten, die weit darüber hinausgehen, was die Mindestdatenraten nach aufgebrauchtem Volumen angeht.
  3. Damit wird der Ausbau über Jahre hinweg auch vom Volumen her sehr gut einschätzbar.
 
Keine Sorge, die allermeisten Regierungen auf der Welt sind nicht dämlich genug sich so ne Regel wie bei unseren Tankstellen auszudenken
Die Regel selbst ist nicht dämlich, sondern ziemlich vernünftig. Nicht umsonst gibt's die in Österreich schon seit 2009. Es gibt überhaupt keine sachliche Rechtfertigung dafür, den Benzinpreis im Durchschnitt stündlich zu ändern, wie das bislang der Fall war. Dämlich ist lediglich die Erwartung, dass es dadurch zu insgesamt sinkenden Preisen kommt, aber das ist halt der übliche, von Regierungsparteien permanent betriebene Politik-Aktionismus, der nichts ändert und auch keine Probleme löst, aber klar belegt, dass man sich ganz unglaublich wahnsinnig doll kümmert!
 
Mischt sich die Politik ein kann es nur schlimmer werden. Die verstehen nix von Wirtschaft und sorgen nur für steigende Preise um aus der Situation zu profitieren.
naja, so pauschal wird das nix. Genausogut kann man umgekehrt argumentieren. Die Wirtschaft will Monopol, Mondpreise und maximalen Einfluss.
Politik kann Wirtschaft machen und umgekehrt. Im Grunde kann ja auch nur eine gescheite Regierung die Situation langfristig retten. Wir [im weiteren Sinne Europe] brauchen [billigen] Zugang zu Öl, Gas, Kohle, Uran sowie eine Umstrukturierung des korrupten Energiemarktes.
 
Der beste Weg politisch mit Erfolg zu sein, wenn die Regierung durch Steuergelder ein Teil der Kosten übernimmt und somit dem Bürger damit entgegen kommt. In Ungarn ist die Regierung zwecks Benzinpreis auch dem Bürger entgegen gekommen. So etwas wünsche ich mir auch bei den Speicherpreisen. Schließlich sind Steuergelder vom Bürger entstanden und wenn der Bürger ein Teil wieder zurück bekommt, ist das mehr als eine Entlastung...
 
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, das es sich hier um politische Prosa handelt, die auf Druck der Speicherriesen schnell wieder an Substanz verliert.
 
Der beste Weg politisch mit Erfolg zu sein, wenn die Regierung durch Steuergelder ein Teil der Kosten übernimmt und somit dem Bürger damit entgegen kommt. In Ungarn ist die Regierung zwecks Benzinpreis auch dem Bürger entgegen gekommen. So etwas wünsche ich mir auch bei den Speicherpreisen. Schließlich sind Steuergelder vom Bürger entstanden und wenn der Bürger ein Teil wieder zurück bekommt, ist das mehr als eine Entlastung...
Dann kaufen die Schuldigen an der Krise (z.B. OpenAI, welche RAM auf Vorrat um ihn erstmal im Lager vergammeln zu lassen) den steuergestützen Hauptspeicher. Sprich jeder Steuerzahler subventioniert die Schuldigen dann noch zusätzlich.
Sowas wie in Ungarn mit dem Sprit (Tankstellenbetreiber müssen überprüfen, ob ein Fahrzeug berechtigt ist, zum geschützten Preis zu tanken.) finde ich für sowas wie Speicher schwerer umzusetzen. Dann wird halt über Mittelsmänner gekauft, außer man muss die Rechnung mitsamt Steuernummer einreichen und bekommt erstattet. Dann natürlich mit zusätzlicher Mengenbegrenzung (RAM in haushaltsüblichen Mengen? xD). Aber wie viele würden plötzlich subventionierten RAM kaufen und dann bei Ebay und Co. auch ins Ausland verhökern?
Wie würde man mit inländischen Unternehmen umgehen? Falls diese auch subventioniert werden, gibt es Limits wie viel RAM die subventioniert bekommen? Wird geprüft, ob sie den RAM wirklich selber benötigen und nicht evtl. gewinnbringend an dritte weiterveräußern?
 
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