News 9950X3D2 vs. 290K Plus: AMD und Intel gehen getrennte Wege - Das sagt das PCGH-Team

Ich upgrade nicht jedes Jahr und hole mir daher das Top-Modell.
Was hat dich denn letztes Mal davon abgehalten?

Einige User hier verstehe ich nicht. Wann lohnt sich denn eine neue CPU bei euch? Ich bin da eher team Raff, weil ich finde das wir die Nachfrage danach pushen müssen, damit sich die Vielkerner vernünftig etablieren und es erst gar nichts mehr unter acht Kernen gibt. Schlicht, damit auch entsprechend programmiert werden darf.

Allerdings unterscheiden sich Raff und meine Ansicht in seinem letzten Satz gravierend. Während er die CPU für Jahre im voraus kauft und dann vermutlich wieder den Saft zudreht, bin ich einfach neugierig wie sich der neue macht und rüste dennoch später auf Zen6 auf.

Hier im Thread gibts mehrere User die meinen dass sich der Doppelwumms nicht lohnen würde, die aber auf Zen 6 wollen. Ich persönlich denke, dass Zen 6 nicht groß anders wird und deshalb auch schon jetzt aufgerüstet werden darf.
 
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Vollkommen überzeugter Budget-CPU-User seit Athlon XP 2200+ (im Abverkauf bei Amazon.de für 80 Euro bestellt, hatte einen T-Bird 1200 ersetzt). Seither u.a.

X2 5200+ (100 Euro)
i3 2100 (90 Euro -- da war Intel schon mal ein P/L-Tipp -- selbst Intel-Boards mit damals frischem PCIe 3.0 waren gerade günstiger...)
Ryzen 3 3100 (90 Euro)
Ryzen 5 5600 (90 Euro)


Seit Konsolen regieren, braucht man für Games nicht zwingend mehr -- außer, man folgt AMD/Nvidias Marketing: The more you fps, the more you buy. ^^ Und was Vielkernunterstützung angeht, gibt der PC hier schon lange nicht mehr den Takt vor. Außerdem gibt es bei der Kernskalierung Diminishing Returns, weil sich Games nicht parallelisieren lassen wie Anwendungssoft, Punkt. Kein Wunder, dass hier längst nach anderen Lösungen geschaut wird (siehe Cache).

Wer trotzdem ein Spiel möchte, bei dem die Kerne ähnlich skalieren, schaue sich den Football Manager bzw. dessen Spieltage auf "vollen Details" an: Hier bekommt an den Spieltagen jeder Thread ein Match (90 Minuten "Echtzeit") zum Berechnen. Und das schon seit mindestens 15 Jahren. Ob es eine Obergrenze gibt, weiß ich nicht, schon lange nicht mehr gespielt. Allerdings zeigt dies auch das Dilemma: Dies ist 1:1-Arbeitsteilung -- wie in der PCGH-Redaktion freitags, wenn die Bude aufgeräumt werden muss.

So funktioniert das typische 3D-Game mit seiner Spiellogik, Physik, KI et all aber überhaupt nicht... Ein paar Threads werden immer die Hauptlasten tragen -- und gleichzeitig geht es hier um Sequenzen, die voneinander abhängen (erst wenn PCGH-Raff seinen Raketenwerfer abschießt, kann ein Programm berechnen, ob er trifft). Völlig utopisch, dass hier 16-Kerner irgendwann die Leistung von 8-Kernern vervielfachen, if you ask me. Es sei denn, das Programm ist nicht (mehr) für den 8-Kerner geschrieben und läuft folglich so semi, wenn überhaupt noch. Aber das ist ein anderes (Zukunfts-)Szenario.
 
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Dieses Potenzial muss von Spielen aber noch erschlossen werden.
Zumindest bei der UE ist das Thema ja mal explizit angesprochen worden, eine Besserung aber erst für Version 6 versprochen:

Bei den großen X3D wäre imo der nächste coole Schritt ein geteiltes Cache Tile. So verstärkt der zusätzliche Cache sogar eher die Zweiteilung, weil noch eine Hierarchieebene mehr zwischen den beiden Clustern liegt.
 
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