Special GTX 1060 bis RTX 5060 im Vergleich: Fünf Generationen getestet - war früher alles besser?

Und bei der 3060 war es gefühlt etwas anders herum zumal die "stärkeren" 3060ti und die 3070 nur 8gb hatten.
Habe aber im Bekanntenkreis noch 2 306012gb laufen und die sind immer noch eine sichere Bank! Nicht alles max aber mit kleinen fast nicht sichtbaren Reduktionen+dlss gibt es fast nix was nicht anständig spielbar ist!
3060 12GB sind die Main meiner Holden und mir in den Gaming Kisten. Lief bisher alles was wir so zocken recht anständig, manche Games mussten wir etwas runterstellen. Aber danke 1080p nicht sehr oft.
 
Der Leistungsindex offenbart die enormen Unterschiede zwischen Geforce GTX 1060 und RTX 5060. Besonders deutlich ist der Sprung von GTX 1060 auf RTX 2060. Wer erwartet hatte, dass die Entfaltung durch den grenzwertigen Speicher gehemmt wird, dürfte staunen: Aus dem 60-prozentigen Abstand im Jahr 2019 sind mittlerweile knapp 90 Prozent geworden! Turing hat eine unglaubliche Reifung durchgemacht und stemmt moderne Spiele wesentlich besser als Pascal - obwohl wir nicht einmal DLSS nutzen.

Auch die zum Start für ihr geringes Leistungsplus gerügte Geforce RTX 3060 12GB blüht auf - obwohl die RTX 2060 derart stark performt. Die Geforce RTX 4060 beweist hingegen erneut, dass sie ein "Korridor-Produkt" ist: Verlässt man ihren Wohlfühlbereich, etwa mittels großer Datenmengen, bricht sie zusammen. Die Geforce RTX 5060 kommt damit grundsätzlich besser klar, unter anderem dank PCI Express 5.0. Dennoch sind die Symptome des Speichermangels niemals weg, sie treten lediglich abgeschwächt auf. In Ernstfällen wie Stalker 2 hilft auch die moderne Architektur nicht, 8 GiByte sind zu wenig

Also der Vorsprung der 2060 gegenüber der 1060 finde ich tatsächlich ziemlich überraschend. Die Karte ist wirklich besser gealtert als gedacht. ^^ Und dennoch, vor 8 Jahren zu Release bot die Karte einfach zu wenig gegenüber dem Vorgänger. Neben dem damals noch geringeren Leistungsplus, war die Karte in die Preiskategorie 350-400€ gepackt worden. Was schon ein Sprung war gegenüber den 250-300€ von der 1060, welcher widerum zur 960 (2GB in 2015 btw) ein sehr guter Sprung war. Dazu noch der gleichgebliebene Speicher der 2060 und wie der Artikel nochmal betont kann bei RT (je nach Settings, hier Max zugegeben) dies eben ein Handicap darstellen.
Falls Sie sich wundern, dass die Geforce RTX 3060 12GB in einigen Fällen vor der RTX 4060 zu finden ist: Dabei handelt es sich um keine Fehler, sondern um die tatsächliche Leistung. Die RTX 3060 12GB ist die einzige 60er-Geforce, welche komplett ohne Speicher-Handicap auskommt. RTX 4060 und RTX 5060 verfügen über lediglich 8 GiByte, was in diversen Raytracing-Spielen zu wenig ist - selbst im getesteten Full HD....
Die Geforce RTX 2060 macht bei modernen Raytracing-Spielen keine gute Figur. Das liegt nicht an einer Architekturschwäche, sondern wird durch Speichermangel verursacht.
Besser war hier definitiv die 3060, welche sich wie ein Ausreißer im Nachgang anfühlt. Aber die litt darunter, dass sie 2021 erschien. Wo eben die Pandemie/Mining alle Karten explodieren ließ. Über die 4060 und 5060 braucht man dann nicht mehr reden + womit wir auch bei dem Punkt wären mit dem verbauten Chip in den 60er Karten:
Zwar hält der Marktführer den Preis seiner 60er-Modelle bei 299 US-Dollar. Der dafür genutzte Chip, das aufgewendete Silizium, wird in Relation zur Top-GPU jedoch immer kleiner und die Speichermenge stagniert.... Beispiele für ähnlich schwache oder sogar schwächere 6er-Modelle sind die Geforce 8600 GTS und Geforce GTX 960.
Insgesamt aber ein schöner informativer Artikel wieder, danke dafür :) War auch einfach ein netter Blick in die Vergangenheit.
Falls Sie wehmütig an die Geforce GTX 460 (ohne "0") zurückdenken: Das lassen wir gelten. Der "Gamer-Fermi" rettete über Nacht den Ruf der durstigen DX11-Architektur, unfassbar schnell war die Karte aber nicht. Wir haben nachgesehen: Die GTX 460/1G war um 32 Prozent schneller als die GTX 260/896M. Der Unterschied zu heute: Mit dieser Leistung war die neue Mittelklasse so schnell wie das vorherige High-End!
 
Interessanter wäre gewesen: Wie viele Frames pro Euro es jeweils zu Release in jeweils aktuellen Titeln jenes Jahres gab. Es gab bereits diverse Takes, dass sich die FPS pro Dollar / Euro quer durchs Klassenbeet nicht so extrem ungünstig entwickelt hätten. Sondern vor allem der Anspruch -- mit Blick auf die PS5 (Pro) mit ihren 30-, 40-, 60FPS-Modi vorwiegend am PC und dessen Slogan No. 1: "Nur das CPU-Limit und der Geldbeutel ist die Grenze."

Ganz umsonst werden sich AMD und Nvidia zumindest nicht bemühen, immer fleißig die neueste Screentechnik zu bewerben (6K und 1080Hz next). ;-P


Also der Vorsprung der 2060 gegenüber der 1060 finde ich tatsächlich ziemlich überraschend. Die Karte ist wirklich besser gealtert als gedacht. ^^ Und dennoch, vor 8 Jahren zu Release bot die Karte einfach zu wenig gegenüber dem Vorgänger.


Das war bis heute der letzte richtig große Bocksprung -- so einen gabs zuletzt selbst im High End nicht. Fairerweise muss man anmerken: Die 60er-Klasse mag seither kleinere Sprünge gemacht haben. Aber immerhin blieben die Preise seit Jahren ziemlich stabil. Man zahlte also mit relativer Stagnation -- nicht mit stetig steigenden Anschaffungspreisen. Die anderen Klassen sind zwar mittlerweile deutlich schneller -- aber anders als zu 1060er-Zeiten auch DEUTLICH teurer. Der Budget-P/L-King ist aber Intel. Da AMD Nvidia in dieser Klasse seit Jahren 1:1 kopiert, sind sie auch die einzigen, die sich bemühen.


Sogesehen ist die RTX 5060 heute das, was damals zwischen der GTX 1050 ohne und mit Ti gewesen wäre.

Doubt. Ich hatte vor der 3060 eine 1050Ti -- und selbst mit dieser hatte ich in den fordernden Titeln Performancetargets von ~40-45 fps (in reduzierten Settings). Etwa gleich in meinem ersten Game, mit dem ich den Markt zusammen mit der 1050Ti verließ: DIshonored 2. Aber sie war schön billig, man konnte technisch alles "spielen", wenn man gerade Bock hatte. Bei Computerbase schaffte die 1050Ti damals in 3 von 24 Games im Parcours 60 fps AVG oder mehr -- in 4 davon keine 30. Damals hieß das Fazit: "Perfekt". Immerhin: 4GB waren 2016 mehr als Minimumspecs. Aber: Habe trotzdem meine Zweifel, ob das Fazit heute noch so euphorisch ausfiele. :D Um die CB-Redaktion im Witcher-Test zu zitieren, das würde man bei ihr heute im Leben nicht mehr lesen:

witcher3.png
 
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Für alle Lesefaulen gibt es nun auch eine Verfilmung zum Thema :devil:
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Zumal immer geflissentlich das technische Featureset total ignoriert wird. Was interessiert mich noch Rasterpower in 2026? Die großen Fortschritte bei der Technik sind inzwischen eben AI und Pathtracing, und da machen die GPUs auch riesige Sprünge weiterhin. Wer natürlich wie ein Ewiggestriger immer nur Werte schaut, die vor 10 Jahren relevant waren, ja, da scheinen die Fortschritte gering. Aber heute haben die GPUs eben Zwischenbildberechnung 2-6x, was effektiv eben die mehrfachen FPS sind. Ob die von KI erzeugt werden, wenn das Endergebnis stimmt, ist mir vollkommen egal.

Ich kann da auch nur mal einen der vielen Artikel empfehlen, die es inzwischen auch in die Richtung gibt, die genau das – ein Akzeptieren des Jetzt – widerspiegeln.

Ich stimme dem zu, was Du über die großen Sprünge bei den modernsten Features der GPU schreibst. Aber es stimmt imho nicht, das Rasterleistung in 2026 keine Rolle mehr spielt.

Pathtracing finde ich klasse. Aber nur wenige Spiele kommen mit Hardware-Raytracing und noch viel weniger bieten Pathtracing. Gerade die Unterstützung von Pathtracing kann man sicher immer noch an ein oder zwei Händen abzählen. Und nur eines der von mir in den letzten 5 jahren gespielten Spiele (das waren ziemlich viele), bot Pathtracing (CP 2077).

Das jeweils unterstützte Feature-Set beim AI Upsampling, sowie die dafür notwendige Performance, halte ich ebenfalls für sehr wichtig (wichtiger als die Raytracing-Performance). Aber mit schlechter Rasterleistung kann keine GPU die nötige Grundlage schaffen, um durch Upsampling bei Qualität und FPS in gut spielbaren Bereichen zu landen. Ein GPU muss aktuell zumindest mal 50 bis 60 fps in 720p oder 1080p schaffen, um mit Upsampling dann bei gut spielbaren 4k und 90fps+ zu landen. Und das ist schon sehr knapp kalkuliert (das steht auch so in dem von Dir verlinkten Artikel). Nicht jede moderne GPU schafft diese Minimalanforderung in jedem Spiel bei hohen Details.
Sicher verschieben sich die Grenzen zukünftig weiter, aber es wird auf absehbare Zeit dabei bleiben, dass jede GPU per Rasterleistung eine Grundlage für das Upsampling schaffen muss.

Um das überhaupt beurteilen zu können, brauche ich Vergleichbarkeit für beide Bereiche, also sowohl Rasterleistung, als auch Upsampling-Leistung bzw. Qualität.

Dazu kommt, dass gerade im Indy-Bereich, in dem für den PC mit großem Abstand die meisten und die besten Titel entstehen (Spielerzahlen + Wertungen), moderne GPU-Feature-Sets häufig nicht vollständig unterstützt werden.

Und dann gibt es noch das Thema Modding. Es ist häufig leicht möglich, ein älteres Spiel so zu modden, dass moderne GPUs an ihre Rasterleistungsgrenzen stoßen. Mehr Rasterleistung ist dann von Vorteil, während DLSS und Co kaum etwas oder gar nichts bringen.
 
Ein GPU muss aktuell zumindest mal 50 bis 60 fps in 720p oder 1080p schaffen, um mit Upsampling dann bei gut spielbaren 4k und 90fps+ zu landen.
Das sehe ich zum Beispiel gar nicht so. Frame Generation von 30+ aufwärts ist bereits absolut ausreichend, ich brauche dazu keine 60 FPS. Das ist so eine willkürliche Aussage, die ich weiß nicht woher kommt und immer wieder wiederholt wird. Ich glaube auch, die Marketingtypen bei Nvidia und Co. haben das so festgelegt, damit es kein Aufschreien gibt von denen, die sofort überall Artefakte und whatnot sehen. Ich hatte garantiert keine 60 FPS in Cyberpunk, als ich Frame Generation aktiviert hab, um die 60 zu erreichen mit Path Tracing. Und das war gar kein Problem.

Und mittlerweile mit Multi Frame Generation ist Nvidia ironischerweise dazu übergegangen, geringe FPS zu zeigen, die dann mit Multi Frame Generation in dreistellige FPS steigen. Die wissen auch auch also ganz genau, dass es dazu keine 60 als Start braucht wie ja immer behauptet wird überall.
https://www.nvidia.com/content/dam/...-frame-generation-desktop-gpu-performance.png

Dazu kommt, dass gerade im Indy-Bereich, in dem für den PC mit großem Abstand die meisten und die besten Titel entstehen (Spielerzahlen + Wertungen), moderne GPU-Feature-Sets häufig nicht vollständig unterstützt werden.
Aber selbst da hast du mittlerweile eigentlich fast immer Software-Lumen und damit auch Raytracing, weil mit UE5 so einfach zu aktivieren.
 
Das sehe ich zum Beispiel gar nicht so. Frame Generation von 30+ aufwärts ist bereits absolut ausreichend, ich brauche dazu keine 60 FPS.
Du nicht, andere vielleicht schon. Das hängt halt immer sowohl vom betrachteten Titel als auch von den eigenen Ansprüchen und der eigenen Schmerzgrenzen ab.
Das ist so eine willkürliche Aussage, die ich weiß nicht woher kommt und immer wieder wiederholt wird.
Wenn das von professionellen Testern kommt, würde ich erst mal davon ausgehen, dass das grobe Erfahrungswerte sind, und nicht einfach irgendwelche willkürlichen und völlig unsusbtantiierten Aussagen.
Ich glaube auch, die Marketingtypen bei Nvidia und Co. haben das so festgelegt, damit es kein Aufschreien gibt von denen, die sofort überall Artefakte und whatnot sehen.
Du meinst ernsthaft, dieselben Marketingtypen, die 5070=4090 behauptet haben, setzen die Minimum-FPS für FG/MFG unnötig hoch an? Wohl eher nicht.
Und mittlerweile mit Multi Frame Generation ist Nvidia ironischerweise dazu übergegangen, geringe FPS zu zeigen, die dann mit Multi Frame Generation in dreistellige FPS steigen. Die wissen auch auch also ganz genau, dass es dazu keine 60 als Start braucht wie ja immer behauptet wird überall.
Das einzige, was die wissen, ist, dass diese Spiele ohne MFG keine brauchbaren FPS produzieren, also werden logischerweise die FPS mit MFG verwendet. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass der Kram dann auch gut aussieht.
 
Ich stimme dem zu, was Du über die großen Sprünge bei den modernsten Features der GPU schreibst. Aber es stimmt imho nicht, das Rasterleistung in 2026 keine Rolle mehr spielt.

Pathtracing finde ich klasse. Aber nur wenige Spiele kommen mit Hardware-Raytracing und noch viel weniger bieten Pathtracing. Gerade die Unterstützung von Pathtracing kann man sicher immer noch an ein oder zwei Händen abzählen. Und nur eines der von mir in den letzten 5 jahren gespielten Spiele (das waren ziemlich viele), bot Pathtracing (CP 2077).

Das jeweils unterstützte Feature-Set beim AI Upsampling, sowie die dafür notwendige Performance, halte ich ebenfalls für sehr wichtig (wichtiger als die Raytracing-Performance). Aber mit schlechter Rasterleistung kann keine GPU die nötige Grundlage schaffen, um durch Upsampling bei Qualität und FPS in gut spielbaren Bereichen zu landen. Ein GPU muss aktuell zumindest mal 50 bis 60 fps in 720p oder 1080p schaffen, um mit Upsampling dann bei gut spielbaren 4k und 90fps+ zu landen. Und das ist schon sehr knapp kalkuliert (das steht auch so in dem von Dir verlinkten Artikel). Nicht jede moderne GPU schafft diese Minimalanforderung in jedem Spiel bei hohen Details.
Sicher verschieben sich die Grenzen zukünftig weiter, aber es wird auf absehbare Zeit dabei bleiben, dass jede GPU per Rasterleistung eine Grundlage für das Upsampling schaffen muss.

Um das überhaupt beurteilen zu können, brauche ich Vergleichbarkeit für beide Bereiche, also sowohl Rasterleistung, als auch Upsampling-Leistung bzw. Qualität.

Dazu kommt, dass gerade im Indy-Bereich, in dem für den PC mit großem Abstand die meisten und die besten Titel entstehen (Spielerzahlen + Wertungen), moderne GPU-Feature-Sets häufig nicht vollständig unterstützt werden.

Und dann gibt es noch das Thema Modding. Es ist häufig leicht möglich, ein älteres Spiel so zu modden, dass moderne GPUs an ihre Rasterleistungsgrenzen stoßen. Mehr Rasterleistung ist dann von Vorteil, während DLSS und Co kaum etwas oder gar nichts bringen.
Wenn man 4K braucht, dann ja. Wenn man weiterhin - wie die große Masse vermutlich - mit 1080p zufrieden ist, oder sehr brauchbare 1080p Hardware hat (nein, nicht refresh, Farbtreue etc.) dann sind durchaus 720p ausschlaggebend für Dlss in 1080p, oder man spielt gleich nativ in 1080p und nutzt die Tensor Kerne für Kantenglättung
 
Ist das denn möglich die Tensor Kerne nur für das kantenglättung zu verwenden und wird das dann weniger Leistung kosten ? Ich bin mir da nicht so sicher aber so profitiere ich von das es rt ist dann doch davon auch wenn ich RT nicht verwenden werde. Finde ich eine gute Sache. Man könnte mit den Einheiten so viel mehr machen aber Nvidia und co lassen das leider nicht zu.
Sonst würde sowas wie GPU & CPU gleichzeitiges videoumwandeln möglich sein. Die schweren Sachen erledigt die GPU und kleinere Video Dateien erzeugen dann die CPU in so Standard Codec wie h264. Aber gut gibt halt leider nur entweder oder und die Vorteile sowie Nachteile wandern gleichzeitig mit.
 
Das sehe ich zum Beispiel gar nicht so. Frame Generation von 30+ aufwärts ist bereits absolut ausreichend, ich brauche dazu keine 60 FPS. Das ist so eine willkürliche Aussage, die ich weiß nicht woher kommt und immer wieder wiederholt wird.
[...]
Aber selbst da hast du mittlerweile eigentlich fast immer Software-Lumen und damit auch Raytracing, weil mit UE5 so einfach zu aktivieren.
Das ist sicher keine willkürliche Aussage, sondern basiert auf Erfahrungswerten aus der Fachpresse und vieler Spieler. Für die meisten Spieler sind es eben ca. 60 FPS, ab denen sich ein Spiel ausreichend flüssig anfühlt. Manche brauchen auch mehr. Manche weniger (so wie Du). Bei ca. 60 FPS hat die Normalverteilung wahrscheinlich ihren Mittelwert.
FG auf Basis von 30 FPS erzeugt zudem mehr Bildfehler, als FG auf Basis von 60 FPS. Einfach, weil der zeitliche Abstand zwischen zwei 30 FPS Bildern so lang ist und die GPU daher sehr viel mehr Daten extrapolieren muss.
Ich vermute mal, dass Du einfach deutlich weniger empfindlich auf Ghosting und Eingabeverzögerung reagierst, als der Durchschnitt.

Das ändert aber auch nichts an meiner zugehörigen Aussage. Auch für ein 30 FPS Target ist die klassische Rechenleistung einer GPU noch relevant.

Software-Lumen wird über die normalen Shader-Einheiten der GPUs realisiesiert, nutzt also genau die Rechenleistung, für die Du dich nicht mehr interessierst. Das wird ja gerade deswegen verwendet, um Raytracing ohne entsprechende Hardware verwenden zu können. Aber der Leistungsbedarf ist enorm. Spiele mit Software-Lumen sind besonders gute Beispiele dafür, warum klassische GPU-Leistung (ALUs, ROPs, Rasterisierer) noch immer wichtig ist.
Wenn man 4K braucht, dann ja. Wenn man weiterhin - wie die große Masse vermutlich - mit 1080p zufrieden ist, oder sehr brauchbare 1080p Hardware hat (nein, nicht refresh, Farbtreue etc.) dann sind durchaus 720p ausschlaggebend für Dlss in 1080p, oder man spielt gleich nativ in 1080p und nutzt die Tensor Kerne für Kantenglättung
Bei 1080p ist der Zugewinn durch DLSS Super Resolution sehr viel geringer, als bei 4k. Während man bei einem 4k Target die interne Auflösung problemlos auf ein Viertel oder sogar weniger reduzieren kann, muss man für ein 1080p Target, intern die native Auflösung oder zumindest 720p nutzen. In der Praxis rechnet die Engine mittlerweile häufig in der gleichen Auflösung, egal ob das Spiel später in 1080p oder in 4k auf dem Display erscheint.
- 4k mit DLSS Ultra Performance = 720p intern
- 1080p mit DLSS Quality = 720p intern
Es spielt demnach für die klassische Rechnleistung (ALUs, ROPs, Rasterizer) keine so goße Rolle, ob man in 4k (DLSS Ultra Performance) oder in 1080p (DLSS Quality) spielt, wie man vielleicht vermuten könnte.
 
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@lateLex

Danke dir ,na wenn es keine Rolle spielt und egal ist ,dann gehe ich den full HD weg .die alten spiele die mit 4k eh nix anfangen können habe ich dann auf der einen Seite und spiele die man nativ nicht zocken kann wegen sehr hoher Anforderung an die Hardware und den Kosten dazu ,macht mir die Entscheidung leichter.
Da ja die Kosten an der GPU gleich sind ,muss ich mir da keinen Kopf machen. Und optisch werde ich auch nichts besser abschneiden. So habe ich am Ende ganz gewonnen ,ist doch prima für mich.
 
Die 3060 12 GB war die bis dato wohl beste P/L-Grafikkarte der letzten 10 Jahre von Nvidia. Und sie wurde immer besser, weil DLSS es möglich macht. Den Rest klärt der dicke Speicher, der auch vor diversen Mods nicht zurückschreckt. Dadurch, dass man die Texturen eigentlich immer auf Max. stellen kann, sehen die Spiele auch wunderbar aus. Ganz nebenbei wird man auch nicht von Fehlermeldungen und Warnungen penetriert, weil 8 GB und weniger verlötet sind. Diese Probleme kennt die Karte schlicht nicht.

Der Traum des typischen Casual-Spielers mit kleiner Geldbörse halt, der sich mit seinen Multiplayer-Games abends mit Freunden vergnügt.
 
Danke dir ,na wenn es keine Rolle spielt und egal ist ,dann gehe ich den full HD weg .


Der Sweetspot ist DLSS4 1440p Balanced oder Performance. Sieht trotz besserer Performance idR besser aus als 1080 native, weil die Ausgabe-Auflösung höher ist. Gibt keinen Grund, auch mit geringem Budget noch einen 1080p-Monitor neu zu kaufen.


Der Traum des typischen Casual-Spielers mit kleiner Geldbörse halt, der sich mit seinen Multiplayer-Games abends mit Freunden vergnügt.

Neu würde ich mir mittlerweile mit schmalem Budget wohl ne Arc kaufen. Aktuell spiele ich mit ner 3060 aber selbst Titel wie Indiana Jones, Kingdom Come 2 oder evtl. demnächst mal Resident Evil.
 
@Svenc naja man schmeißt ja die full HD Bildschirme ja die man hat nicht weg sondern verwendet es so lange bis diese nicht mehr gehen. Und wenn man generell wenig Geld hat ist ein gebrauchter neuer full HD Bildschirm durchaus eine Option. Und bei GPU kann man das ja auch so machen. Ich sehe wie gut die meisten mit einer rtx 3060 12 GB unterwegs sind und ist auch besser als ein 5050 9 GB GPU denke ich mal weil ich ja gesehen habe wie weit wirklich der 5050 vorne liegt und das ist kaum der Rede wert.
Und im Moment wenn was kaputt gehen würde ,ich müsste nur Kompromisse eingehen weil was anderes ja defekt ist. Mit sehr wenig Geld da kann man nix mehr machen. Da muss man dann nehmen was man so kriegen kann. Da darf man dann nicht mehr wählerisch sein. Und wenn ich die Wahl habe zwischen muss neuer Bildschirm oder eine gebrauchte GPU ,würde ich mich eher wohl für eine gebrauchte GPU entscheiden und irgendeinen gebrauchten Bildschirm um was sehen zu können. Notfalls sogar ein 1680x1050 Bildschirm wenn es sein muss.
Da ist mir dann rt quli egal bevor ich garnix mehr sehen kann .
Und genau das ist der harte gral bei mir momentan. Ich kämpfe schon öfters um Geld. Die defekten Festplatten wo immer mehr ausfallen machen mir halt da gerade sorgen. Da steht also neue GPU ganz hinten an. Und die höheren Preisen machen es leider nicht besser für mich.
 
Hatte mal 2019 ne 2060super mit 8GB.
Kostete auch um die 440€ glaub ich.... eigentlich zu teuer für sone Karte.
 
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