News Valve vor Gericht: Betreiber von Steam hat die nächste große Klage am Hals

PCGH_Jacky

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Der US-Bundesstaat New York geht juristisch gegen Valve vor. Die Generalstaatsanwältin wirft dem Steam-Betreiber vor, mit Lootbox-Systemen in mehreren Spielen unerlaubtes Glücksspiel zu ermöglichen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Valve vor Gericht: Betreiber von Steam hat die nächste große Klage am Hals

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Warum nur Steam?
Es gibt auch viele andere, die in einer gleichen oder größeren Menge Lootboxen verkaufen.
Z.b. EA mit dem Fußballspiel. 2k mit NBA. Aber auch Microsoft durch Blizzard mit Overwatch.
Und nicht zu vergessen die ganzen Gacha Spiele die jeden Monat Millionen scheffeln.
Üblicherweise geht man da den Platzhirsch an um einen Präzedenzfall zu schaffen. Wenn sie da ein rechtskräftiges Urteil erwirken können, dürfen sich auch die anderen Firmen schon mal drauf gefasst machen, ins Visier genommen zu werden.

Ich fände das in diesem Fall ziemlich gut da ich diese ganzen Lootboxmechaniken seit Anbeginn der Zeit für verschleiertes Glücksspiel halte.

Bei Usern die sich darauf einlassen ist dasselbe Verhalten zu beobachten. Dem gehört meiner Meinung nach überall ein Riegel vorgeschoben.
 
Üblicherweise geht man da den Platzhirsch an um einen Präzedenzfall zu schaffen. Wenn sie da ein rechtskräftiges Urteil erwirken können, dürfen sich auch die anderen Firmen schon mal drauf gefasst machen, ins Visier genommen zu werden.

Ich fände das in diesem Fall ziemlich gut da ich diese ganzen Lootboxmechaniken seit Anbeginn der Zeit für verschleiertes Glücksspiel halte.

Bei Usern die sich darauf einlassen ist dasselbe Verhalten zu beobachten. Dem gehört meiner Meinung nach überall ein Riegel vorgeschoben.

Absolut, ich wäre sehr froh wenn dieser ganze Mist verboten wird und sich aus den Spielen verzieht. Diese Monetarisierung war von Anfang an Krebs und zieht leicht zu manipulierende Leute in den Glücksspielbereich, ohne einen wirklichen Mehrwert für die Spiele oder Spieler.
 
Wir sehen ab und zu diese online Casino Werbung. Im Land des Wilden Westens ist das ne Seuche, nach Fentanyl & co ist Glücksspiel der nächste Scheiss womit die Menschen abgezogen werden.
 
Warum nur Steam?
Es gibt auch viele andere, die in einer gleichen oder größeren Menge Lootboxen verkaufen.
Z.b. EA mit dem Fußballspiel. 2k mit NBA. Aber auch Microsoft durch Blizzard mit Overwatch.
Und nicht zu vergessen die ganzen Gacha Spiele die jeden Monat Millionen scheffeln.
Gab´s doch schon gegen EA. ;)
Die Klage wurde allerdings aufgehoben, weil sie scheinbar in einer "Grauzone" agieren.
 
Warum nur Steam?
Es gibt auch viele andere, die in einer gleichen oder größeren Menge Lootboxen verkaufen.
Z.b. EA mit dem Fußballspiel. 2k mit NBA. Aber auch Microsoft durch Blizzard mit Overwatch.
Und nicht zu vergessen die ganzen Gacha Spiele die jeden Monat Millionen scheffeln.
Dürfte daran liegen, dass Steam so mit die einzigen sind die dir erlauben den erhaltenen Loot gegen Echtgeld zu verkaufen. Das kommt schon deutlich näher an "echtes" Glücksspiel da man hier auch echtes Geld "gewinnen" kann. Ich wundere mich aber dass man hier in DE nicht mit der gleichen Argumentation gegen vorgeht, schließlich war das der Grund warum man hierzulande nichts gegen Lootboxen im Allgemeinen unternimmt. Ich würde das Belgische Modell deutlich begrüßen, damit würde man allen Verbrauchern einen Gefallen tun.
 
Wir sehen ab und zu diese online Casino Werbung. Im Land des Wilden Westens ist das ne Seuche, nach Fentanyl & co ist Glücksspiel der nächste Scheiss womit die Menschen abgezogen werden.
Bisschen dramatisch oder? :ka:

Ich kann mich in Deutschland an jedem Kiosk mit Rubbellosen ruinieren. Mit staatlicher Unterstützung. :ugly:

Dagegen sind die paar Lootboxen auf Steam nur heisse Luft....
 
Tatsächlich haben Kioskbetreiber beim Losverkauf nicht nur strenge Jugendschutzauflagen zu erfüllen, sondern sind meinem Wissen nach auch verpflichtet, auf suchtartiges Verhalten zu achten.


Eine Klage = ein Angeklagter ;-)
(Ausnahme: Kartellverfahren^^)

Es gab und gibt, wie bereits verlinkt wurde, ähnliche Klagen gegen andere Lootboxen-Anbieter. Man muss dabei aber immer auf Details und auf die jeweilige Rechtslage im Land der Klage achten, kann nicht alle über einen Kamm scheren. Hier liegt der Fokus auf den Eintausch von Items weit über die Grenzen eines Spiels hinaus, sogar gegen Echtgeld. So etwas gibt es in vielen anderen Fällen schlicht nicht und zum Beispiel reine Ingame-Lootbox, also Geld für ein zunächst unbekanntes, aber fest an den Account und das Spiel geknüpfte Objekt, sind in den USA eindeutig kein Glücksspiel.

Valve erlaubt darüber hinaus auch den Eintausch gegen andere digitale Objekte mit einem klaren Geldwert. Das wäre zumindest Glücksspiel auf dem Niveau einer Losbude – man zahlt für ein Zufallselement und tauscht dieses dann gegen ein Plüschtier respektive Spiel ein, das man sonst hätte mit US-Dollar bezahlen müssen. Über den Umweg externer Handelsplattformen kann man die Steam-Items sogar direkt in harte Währung ummünzen. Das ist exakt die gleiche Funktionalität wie Jetons in einem Casino. Offen ist bislang, ob "digitale Losbuden" legal sind, insbesondere ohne Jugendschutz, und ob bei externen Handelsmöglichkeiten Valve in der Verantwortung ist, weil sie diese nicht unterbinden, oder [nur] deren Anbieter. Über beide Frage müssen jetzt Gerichte entscheiden.
 
Ich kann mich in Deutschland an jedem Kiosk mit Rubbellosen ruinieren. Mit staatlicher Unterstützung. :ugly:

Dagegen sind die paar Lootboxen auf Steam nur heisse Luft....
Der Unterschied: Wenn meine Nichte zum Kiosk oder zur Tanke läuft und da Rubbellose kaufen will, bekommt sie keine, weil sie 12 Jahre alt ist. Wenn sie aber in einschlägigen Games Lootboxen kaufen will, dann kann sie das ohne Probleme machen.
 
Wenn sie aber in einschlägigen Games Lootboxen kaufen will, dann kann sie das ohne Probleme machen.
Und bargeldlos abheben ohne Limit ist einer 12 jährigen ohne weiteres möglich weil sie bereits ein Konto besitzt und Geld verdient.......oder könnte es sein das da irgendwie die Aufsichtspflicht verletzt wurde? :rollen:

Nicht immer alles auf die bösen Firmen schieben wenn die Fehler schon weit davor gemacht werden.
 
Nicht immer alles auf die bösen Firmen schieben wenn die Fehler schon weit davor gemacht werden.
Wenn man das Argument konsequent zuende denkt, könnte man jeden regulatorischen Schutzmechanismus auflösen und zur Erziehungsfrage machen.
Tabak erst ab 18? Blödsinn. Eltern können doch aufpassen. Sollen die Eltern die Kinder vernünftig erziehen.

Übrigens is eine hinterlegte Debitkarte keine ausreichende Hürde. Es gibt gespeicherte Zahlungsmittel, es gibt Debitkarten für Minderjährige (auch ganz ohne Job). Sowas is faktisch KEINE Altersverifizierung.
Warum liegt die Pflicht zur Altersüberprüfung bei Tabakwaren oder bei Glücksspiel beim Anbieter, bei Lootboxen aber nicht? Das is inkonsistent.
 
Wenn man das Argument konsequent zuende denkt, könnte man jeden regulatorischen Schutzmechanismus auflösen und zur Erziehungsfrage machen.
Tabak erst ab 18? Blödsinn. Eltern können doch aufpassen. Sollen die Eltern die Kinder vernünftig erziehen.
Irgendwie ist beides wichtig?
Allerdings ist heute nichts einfacher als einer 12 jährigen bei Steam über die Finger zu schauen...dafür gibts sogar extra eine Familienansicht die Inhalte sperrt...und Guthaben fällt auch nicht vom Himmel sondern ist eine bewusste Entscheidung.

Tabak ist ab 18 und vorm Schulhof wird munter geraucht...., zeigt also richtig wirkung. :ugly:

Als minderjähriger ist es sogar einfacher an Zigaretten zu kommen als an Lootboxen. Weil mit Bargeld irgendwie immer was zu machen ist. Online unkontrolliert Geld ausgeben ist immer auch eine vernachlässigte Überwachung. Gibt genug Wege das zu kontrollieren. Muss halt auch gemacht werden.
 
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