News Intel Strategie: Hinweise deuten Unified Core statt Hybrid Architektur an

PCGH_Jacky

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Intel stellt laut aktuellen Stellenausschreibungen ein Team für eine neue "Unified Core"-Architektur zusammen. Damit könnte sich das Unternehmen mittelfristig vom bisherigen Hybrid-Ansatz mit P- und E-Cores lösen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Intel Strategie: Hinweise deuten Unified Core statt Hybrid Architektur an

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Denke dadurch kann man mehr Cache für die Performance Kerne reinpacken, die den Ryzen 9.... dann einholen / überholen sollen.
 
dann einholen / überholen sollen.
Betonung liegt auf "sollen" :D
Bis es soweit ist, dauert es mindestens noch ein halbes Jahrzehnt um diese CPU überhaupt auf den Markt zu bringen, wenn die jetzt noch Leute für das Design suchen.
Heißt dann, Intel versucht AMD zu Kopieren, und Mitte der 30er Jahre könnte Intel dann auch mal wieder auf dem Level von AMD sein.
 
Betonung liegt auf "sollen" :D
Bis es soweit ist, dauert es mindestens noch ein halbes Jahrzehnt um diese CPU überhaupt auf den Markt zu bringen, wenn die jetzt noch Leute für das Design suchen.
Heißt dann, Intel versucht AMD zu Kopieren, und Mitte der 30er Jahre könnte Intel dann auch mal wieder auf dem Level von AMD sein.
Ja so hatte ich es auch bewusst formuliert, denn AMD schläft ja auch nicht.
 
anscheinend spielt der Stromverbrauch für High End Desktop PCs zukünftig keine so große Rolle mehr, wenn wir uns alle erstmal an 1600 W - 2000 W Netzteile gewöhnt haben. :rolleyes:

AI Gaming Desktop...
CPU 800 Watt
GPU 1200 Watt
 
Denke dadurch kann man mehr Cache für die Performance Kerne reinpacken, die den Ryzen 9.... dann einholen / überholen sollen.
Meinst du gemessen in "Leistung pro Core", "Leistung pro CPU", "Leistung pro mm² Silizium" oder "Leistung pro €". Also technisch sind die ersten drei Punkte interessant, für den Endkunden meist dann nur noch letzteres ^^
 
also hat sich AMD's Ansatz wohl durchgesetzt, nennt sich Kosteneffizienz durch weniger Komplexität
Aus meiner Laien-Sicht ergibt das aber keinen Sinn. Fette Kerne brauchen mehr Platz und vor allem mehr Energie als das aktuelle Kleinvieh neben den P-Kernen. Die Fertigung wird perspektivisch ja nicht besser. Insofern würde mich die (Neu-)Abwägung hinter dieser Entscheidung interessieren. Intel hat im Mobile-Segment sogar drei unterschiedliche Kern-Arten. Alles doof, Neustart?:ka:

MfG
Raff
 
Aus meiner Laien-Sicht ergibt das aber keinen Sinn. Fette Kerne brauchen mehr Platz und vor allem mehr Energie als das aktuelle Kleinvieh neben den P-Kernen. Die Fertigung wird perspektivisch ja nicht besser. Insofern würde mich die (Neu-)Abwägung hinter dieser Entscheidung interessieren. Intel hat im Mobile-Segment sogar drei unterschiedliche Kern-Arten.

MfG
Raff
ist mit Unified nicht vielleicht einfach Unified Featureset gemeint?
Weil man ja "früher" eben teils unterschiedliche hatte (AVX 512, SMT...)
 
Aus meiner Laien-Sicht ergibt das aber keinen Sinn.
Also Scheduling war ja schon ein Thema, zumindest zu Beginn.
Fette Kerne brauchen mehr Platz und vor allem mehr Energie als das aktuelle Kleinvieh neben den P-Kernen
Zumindest die Intel E-Cores sind ja nicht so wirklich Energieeffizient. Sie werden weiter weg von der Kotz-Grenze betrieben, und die schiere Masse an den E-Cores bringt dann im Multicore den Gewinn. Die Energieeffizienz kommt also nicht aus dem Konzept, sondern an der Entscheidung von Intel, die P-Kerne so hoch und die E-Kerne nicht so hoch "drehen" zu lassen.
ist mit Unified nicht vielleicht einfach Unified Featureset gemeint?
Weil man ja "früher" eben teils unterschiedliche hatte (AVX 512, SMT...)
Könnte schon sein, AMD hat es vorgemacht. Beides scheint ja auch irgendwo zu funktionieren, eben mit spezifischen Vor- und Nachteilen. Für mich zählt am Ende primär "Performance pro €" und ggf. "Performance pro Watt". Wie das erreicht wird, ist für mich nicht so wichtig.
 
Zumindest die Intel E-Cores sind ja nicht so wirklich Energieeffizient. Sie werden weiter weg von der Kotz-Grenze betrieben, und die schiere Masse an den E-Cores bringt dann im Multicore den Gewinn. Die Energieeffizienz kommt also nicht aus dem Konzept, sondern an der Entscheidung von Intel, die P-Kerne so hoch und die E-Kerne nicht so hoch "drehen" zu lassen.
In erster Linie sind die E-Cores also Flächeneffizient oder Effektiv eigentlich.
Damit kann man eben mehr Kerne pro Fläche bauen und damit wieder die Taktraten runtergeben.
Was eben dann doch zu einer höheren Effizienz führt.

Das ist wie das eweige "Vega ist nicht effizient" Diskutieren: die Art wie Vega 64 kam, war es nicht effizient, aber natürlich kann man die Architektur auch effizient betreiben, etwa in Form einer iGPU (Vega 8)
 
In erster Linie sind die E-Cores also Flächeneffizient oder Effektiv eigentlich.
Damit kann man eben mehr Kerne pro Fläche bauen und damit wieder die Taktraten runtergeben.
Was eben dann doch zu einer höheren Effizienz führt.
Ja, aber ähnliches könnte man auch mit P-Cores machen. Z.B. vielleicht 10 bis 12 P-Cores und HT. Wäre dann mehr Fläche, könnte im Multicore aber ggf. eine ähnliche Effizienz erzielen.
 
Ganz ehrlich: überrascht bin ich nicht. Der Hybrid‑Ansatz war für Intel eher eine Übergangslösung, weil man jahrelang mit der Fertigung hinterherhing. P Cores für Peak Leistung, E‑Cores für mehr Threads pro mm²“– clever, aber eben auch kompliziert und nicht immer effizient.

Wenn Intel jetzt ein Team für eine Unified Core-Architektur aufstellt, klingt das für mich nach: Wir wollen wieder ein sauberes, einheitliches Design, das nicht aus zwei halben Welten zusammengeklebt ist. Ob das am Ende wirklich reine Performance Kerne bedeutet oder einfach ein gemeinsames Feature Set, wird man sehen. Aber der Schritt an sich ergibt Sinn.

Nur: Das dauert. Wenn sie jetzt erst Leute suchen, reden wir über CPUs, die frühestens in der zweiten Hälfte der 2030er relevant werden. Bis dahin schlafen AMD und Apple ja auch nicht.

Ich finde nach wie vor, Intel hätte HT niemals über Bord werfen sollen, das war eine der sinnvollsten Technologien, die sie hatten. Der ganze Hybrid‑Ansatz wirkt im Rückblick eher wie ein Notfallplan, um die Fertigungsprobleme zu kaschieren.
Aus meiner Laien-Sicht ergibt das aber keinen Sinn. Fette Kerne brauchen mehr Platz und vor allem mehr Energie als das aktuelle Kleinvieh neben den P-Kernen. Die Fertigung wird perspektivisch ja nicht besser. Insofern würde mich die (Neu-)Abwägung hinter dieser Entscheidung interessieren. Intel hat im Mobile-Segment sogar drei unterschiedliche Kern-Arten. Alles doof, Neustart?:ka:

MfG
Raff
Im Grunde wirkt das weniger wie „alles wegwerfen und neu anfangen“, sondern eher wie ein großes Aufräumen. Drei verschiedene Kernarten im Mobile‑Bereich und dazu noch Hybrid im Desktop das ist einfach zu viel Durcheinander. :ugly:
 
Ja, aber ähnliches könnte man auch mit P-Cores machen. Z.B. vielleicht 10 bis 12 P-Cores und HT. Wäre dann mehr Fläche, könnte im Multicore aber ggf. eine ähnliche Effizienz erzielen.
^^ nun irgendwas wird man sich schon dabei gedacht haben (so hofft man doch... ist ja schließlich ein Milliardenverein, keine Bananenrepublik)

Ich denke @PCGH_Torsten hat es mal geschrieben, dass die E-Cores ein Drittel oder weniger der Fläche eines P Cores benötigen.
Dann kommst du natürlich bei gleicher Fläche niemals auf dieselbe Leistung mit einem Drittel der P Cores
 
Ich begrüße es für den Recording-Bereich und alle anderen latenzkritischen Applikationen.

Berichten zufolge war das Intel "Big/Little"-Design anfällig dafür, dass latenzkritische Audio-/DAW-Prozesse auf E-Cores landeten, sodass es zu Audioaussetzern kam.

Der Intel Thread Designer wurde leider nur in Windows 11 weiterentwickelt und das wurde nicht in Windows 10 rückportiert.

Wer aber wegen des ganzen KI/Agenten-Geschisses nicht auf Windows 11 upgraden möchte, hätte mit dem neuen Design wieder die Möglichkeit, erst einmal auf Windows 10 bleiben zu können.

Man könnte sich zwar möglicherweise mit Bitsum etwas zurechtfummeln, die Frage ist jedoch, wie weit man alles unter Kontrolle bekommt. Ich kann es nicht genau sagen, aber vermutlich kommt man nicht runter bis auf Treiber-Ebene.

Man könnte sicherlich die E-Cores abschalten, aber damit verschenkt man auch wieder Leistung.

Insofern freut es mich, von Intel wieder potente CPUen zu sehen, bei deren Verwendung man unabhängig von der Komplexität eines Thread-Schedulers würde.

Ansonsten hätte ich mich im Bereich AMD umsehen müssen, wobei Intel eigentlich noch immer meine Präferenz ist, weil die m.E. die besseren Chipsets bieten, was z. B. die Implementierung von USB 3 und die Transfer modes anbelangt, die für Recording mit Interfaces mit hohem channel-count kritisch sind (z.B. RME UFX III, HDSPe MADI FX).
 
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