Praxisfern und fernab von wirtschaftlich betreibbar. Und ob da nutzbare Forschungsergebnisse dabei herumkommen, müsste mir jemand erläutern. Die Formel 1 wirft ja so ein paar Dinge ab, auch wenn die Motoren nach jedem Wochenende verschliffen sind. Dass Michelin ausgestiegen ist, weil sie keine Lust auf absichtlich verschleißende Reifen hatten, weil sie es besser können, ist schon unterstützenswert (das wird sicherlich jemand durchgerechnet haben, aber marketingtechnisch gutes Kapital).
Bringt mit "normalen" Kühlungen einen stabilen Chip und ich sehe den Sport beim Ausreizen des Chips. LN2 Kühlungen würde ich nur unter Verachtung akzeptieren, wenn jemand einen kompletten Kühlkreislauf baut. Verachtet wegen der exorbitanten Energieverschwendung durch den nötigen Kompressor, der den ineffizient laufenden Chip noch verschlimmert.
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Da ich gerade dasselbe Beispiel genutzt hatte...
Oder wie jeder andere Wettbewerb... Beim Autorennen wird Benzin ohne ende Verbraucht und Reifen verschlissen. Kommt nichts bei rum, ausser dass Autos im Kreis fahren. Da geht auch mal der eine oder andere Motor kaputt.
Leider ist es bei vielen Rennserien so. Leider fällt auch viel der Forschungsergebnisse zu Materialien, Haltbarkeit, Effizienz die unnötigen Sportautos mit Straßenzulassung zugute. Aber es gibt doch einiges an Materialforschung, das in anderen Bereichen Nutzen gefunden hat. Und sei es nur, dass sie Geld in Software zur Weiterentwicklung von Strömungssimulation stecken.
Andere Rennserien richten den Sport auch auf etwas anderes als möglichst schnell im Kreis zu fahren.
Bei der Tour de France verschleißen Räder, Bremsen, Ketten,...
Beim Fußball wird ein Ball getreten, bis der Kaputt ist, ohne nennenswerten nutzen.
Hier steht viel mehr der menschliche Körper im Vordergrund als eine Maschine oder ein Chip. Wie schon geschrieben halte ich von diesen "hält nur ein Rennen" Philosophie nicht, weil es nicht nachhaltig ist. Aber auch bei Fahrrädern wird an Formen und Material geforscht. Und das ist auch zugänglicher, als ein Formel 1 Wagen oder überhaupt ein Sportwagen. Jenseits der 4000 Euro gehen Fahrräder wirklich schon in ein echt unverhältnismäßiges Maß an Einsatz und Gewinn, aber wer privat meint, dass es ihm etwas nützt...
Beim Fußball steht der Körper noch mehr im Vordergrund (und wahrscheinlich die Industrie drumherum noch viel mehr).
So ist das halt, wenn man ins Extreme geht. Wenn man die Grenzen ausloten möchte geht halt mal was Kaputt.
Stimme ich zu. Bei körperlichen Leistungen habe ich noch Verständnis, solange man das Sportgerät nicht wie den Yoshi in den Abgrund wirft. Bei allem, was auf reine Zerstörung oder Verschwendung aus ist, habe ich kein Verständnis. Bei allem, wo verwertbares Wissen produziert wird, bin ich eher einverstanden, solange es nicht unethisch ist.