News Defekte in CPUs erkennen: Intel mit spannenden Einblicken - ein gewaltiger Aufwand

PCGH-Redaktion

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Intel hat auf der IEDM 2025 Einblicke in die Funktionstests der eigenen Prozessoren gegeben. Damit Server-CPUs möglichst selten ausfallen, wird ein hoher Aufwand betrieben. Und jede Generation verhält sich anders.

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Der einzige cpu defekt den ich je hatte war bei meinem Ryzen 5 3600X, da hat der Speicherkontrolle keine Lust mehr mir mehr als einem verbauten Ram Riegel vernünftig zusammen zu arbeiten

Ansonsten hab ich bislang noch keine cpu kaputt bekommen, weder der 900 mhz celeron der dank kaputten Lüfter und so gut wie nicht mehr vorhandener Wärmeleitpaste über 100 grad erreichte und sich ein paar mal selbst abgeschaltet hat, noch mein core 2quad q6700 wo mal so ne plastik verankerung vom Kühler abgerissen ist und der dann am Throtteln war, also cpu kaputt zu machen halte ich für gar nicht mal so einfach unter normalen Betriebsbedingungen
 
also cpu kaputt zu machen halte ich für gar nicht mal so einfach unter normalen Betriebsbedingungen
Das geht ganz simpel und auf ganz vielen Wegen.

1.) CPU verkantet beim Einbau, PINs komplett verbogen, beim zurück biegen sind dann einzelne Pins gebrochen
War bei allen AMDs bis AM4 mit PGA ein Problem, bei Intel schon seit Urteiten nicht, haben früh auf LGA umgestellt.

2.) Falsches Mountingkit, zuviel Anpressdruck, zack gebrochen. War auch bei vielen CPUs früher üblich, dass kein Heatspreader auf dem eigentlichen Chip saß.

3.) Hitzetod, mich wundert gerade, dass dein Celeron das überlebt hat, hätte spontan behauptet die hatten damals auch noch keinen Schutzmechanismus.

4.) Voltage war und ist immer ein Problem, wobei man heute schon kreativ werden muss um einen schnellen Tod herbeizuführen, aber es gibt BIOS Versionen die nicht für Kinder geeignet sind.

Früher konnte man über Jumper lustige Dinge machen, gab mal einen Sockel der mit zwei unterschiedlichen Spannungen versorgt werden konnte und Boards bei denen man das mit Jumper stecken musste.

Das waren die Tode meiner Laufbahn, defekte sind aber massiv zurückgegangen, die Anzahl der Systeme aber eben auch. Gab Zeiten in denen ich 10 Systeme in der Woche gebaut hab, durchaus teure Systeme waren dabei, 5stellig war damals High End, heute beschweren wir uns bei 5k für nen PC
 
Mich würde nur interessieren, wie die tatsächliche Ausfallstatistik bei den überzüchteten 13er und 14er Prozis ausschaut, insbesondere bei den Systemen, wo nicht einmal vernünftige Bios-Updates eingespielt worden sind.
Mein Rechner in der Firma läuft noch mit Auslieferungsbios, und wenn ich programmiere, kann ich die Cores auf bis zu 6 Minuten 100% Lüftergeräusch bringen.
Allerdings hab ich nur den kleinen 13600K bekommen, was mit Sicherheit mein Glück ist.
 
Mich würde nur interessieren, wie die tatsächliche Ausfallstatistik bei den überzüchteten 13er und 14er Prozis ausschaut, insbesondere bei den Systemen, wo nicht einmal vernünftige Bios-Updates eingespielt worden sind.
Das kommt extrem aufs Modell, das Board und vor allem die Nutzung an.

13600/14600er CPUs sind davon nur theoretisch betroffen da die zur Degradation nötigen Spannungen bei den geringen Boosttaktraten der Modelle praktisch nicht erreicht werden (es sei denn man hat ein Board mit schwachsinnigen (OC-)Einstellungen). Bedeutet die allerallermeisten davon werden nicht sterben, jedenfalls nicht schneller als gewöhnlich (10+ Jahre).

Wirklich betroffen sind nur die xx900K(S) CPUs einfach weil die Spitzenboosts da mit 1,5+V erzwungen wurden und das gleichzeitig natürlich auch entsprechende Temperaturen erzeugt die das Problem zusätzlich vergrößern. Das passiert aber eben nur dann, wenn der Benutzer auch passenden Workload, und davon viel, hat. Jemand der kaum CPU Last hat kommt nicht in Situationen wo die Extremboosts/Spannungen/Temperaturen nennenswert lange anliegen - die CPU hält 10 Jahre. Jemand, der nur Mutithread-Worklaod hat und die CPU damit wegen des Powerlimits oder Temp-Limits zwingt Spannung und Takt zu reduzieren... kommt nicht in Situationen wo die Extremboosts/Spannungen/Temperaturen anliegen - die CPU hält 10 Jahre.

NUR dann, wenn man eine CPU/Board/Kühlung/Workload-Kombi hat die dazu führt, dass ein Raptorlake lange bei 6GHz, 1,5V und 100°C boostet killts seine CPU - und das nach wenigen Wochen und zuverlässig, sprich da geht die Ausfallrate längerfristig wahrscheinlich gegen 100%.
Und was ist die fast einzige Situation die das provoziert? Gaming. Wenige Threads mit hoher Last, Topmodell-CPUs, dicke Grafikkarten die zusätzlich rundrum heizen, etliche Stunden zocken.
 
Bei meinem erstem OC Versuch hab ich die CPU direkt geschrottet. Das war ein Pentium 75. Ich glaub ich hab die Jumper damals auf 120 Mhz gesteckt. Oder 133Mhz? Vielleicht haben aber schon 100 ausgreicht, ich weiß es nicht genau. Die letzte war mein Haswell E, der Core i7 5960X. Nach 5 Jahren mit 1.4 Volt und ordentlich OC ist er dann gestorben, der Gute.
 
Das geht ganz simpel und auf ganz vielen Wegen.

1.) CPU verkantet beim Einbau, PINs komplett verbogen, beim zurück biegen sind dann einzelne Pins gebrochen
War bei allen AMDs bis AM4 mit PGA ein Problem, bei Intel schon seit Urteiten nicht, haben früh auf LGA umgestellt.

2.) Falsches Mountingkit, zuviel Anpressdruck, zack gebrochen. War auch bei vielen CPUs früher üblich, dass kein Heatspreader auf dem eigentlichen Chip saß.

3.) Hitzetod, mich wundert gerade, dass dein Celeron das überlebt hat, hätte spontan behauptet die hatten damals auch noch keinen Schutzmechanismus.

4.) Voltage war und ist immer ein Problem, wobei man heute schon kreativ werden muss um einen schnellen Tod herbeizuführen, aber es gibt BIOS Versionen die nicht für Kinder geeignet sind.

Früher konnte man über Jumper lustige Dinge machen, gab mal einen Sockel der mit zwei unterschiedlichen Spannungen versorgt werden konnte und Boards bei denen man das mit Jumper stecken musste.

Das waren die Tode meiner Laufbahn, defekte sind aber massiv zurückgegangen, die Anzahl der Systeme aber eben auch. Gab Zeiten in denen ich 10 Systeme in der Woche gebaut hab, durchaus teure Systeme waren dabei, 5stellig war damals High End, heute beschweren wir uns bei 5k für nen PC
Hast schon Recht, mein 3600 X hat sich beim ersten Einbau auch verkantet als ich den hebel nach unten gedrückt habe, trotz das ich damit echt vorsichtig war & wirklich versucht habe alles irgendwie richtig zu machen, an der Stelle hab ich dann auch schnell gemerkt das ich diesen veralteten PGA Quatsch nicht vermisst habe, hatte zuvor lange nur intel CPUs im Rechner (q6700, i5 4590, Xeon E3 1270 V3 - im Prinzip i7 4771)

Kommt auch nicht so gut wenn so CPUs falsch verpackt werden, mein erster 5700X3D flog unter der Rechnung & bisschen Luftpolster frei durchs Paket & hatte dadurch direkt beim auspacken schon einige Pins verbogen -> Bilder gemacht & direkt zurück geschickt, vorher noch ne Schicht von nem frischen Schwamm unprofessionell abgeschnitten & damit die Pins gepolstert, Zettel reingelegt "damit nicht noch mehr unnötig Kaputt geht"

Ja Heatspreader gabs bei Athlon XP und P3 noch nicht das Stimmt wohl

Intels Sockel 370 CPUs hatten schon einen Schutz, aber der bestand eben nur aus einer recht simplen Notabschaltung bei 125 Grad, was dann bei mir auch der Fall war, der Kühler mit dem der ebay Rechner kam war ein kleiner Alu-Block der kaum größer als die CPU selbst war, entsprechend Mini war auch der Lüfter, damit war halt auch nur ein sehr begrenzter Effekt durch Passivkühlung vorhanden.

So eine Notabschaltung machen die CPUs auch durchaus 3-5 mal mit, aber wenn man sich nicht um die Probleme kümmert is eben nach 20-30 mal irgendwann auch mal der Ofen aus & die CPU definitiv Tot, ging ner Freundin mit Ihrem Laptop so. Thermal Throttling gab es erst ab dem Pentium 4.

Die Voltage sollte man wenn man nicht übertakten will höchstens nach unten selbst regulieren, bringt ja dann auch Vorteile wie etwas weniger Stromverbrauch und Abwärme mit sich, und ja ich hab bei nem Sockel A Via Mainboard auch mal was an den jumpern geändert weil ich dachte man kann aus dem Sempron 3000+ so noch was rausholen, Board & CPU habens überlebt, aber einige Kondensatoren sind seitdem etwas aufgebläht ^^
 
Defekte CPUs hatte ich bisher noch nie, zumindest war nie der Hersteller schuld. Ich hab ein paar Athlons gekillt weil ich zu herb übertaktet hab oder weil ich den Kühler schief aufgesetzt hatte, dann knistert das Silizium so schön. Pins zurückbiegen mit dem Cuttermesser war auch nie ein Problem bei meinen Athlon64ern.
Also seitdem die CPU Heatspreader haben hatte ich hier noch keinen Defekt, nichtmal beim delidding oder Flüssigmetallorgien oder übertakten. Also entweder hatte ich ein wahnsinns Glück, oder die Teile sind stabiler als ihr Ruf.

Das schlimmste war ein Athlon 1400, bei dem mir eine Ecke vom DIE abgebrochen ist. Die CPU wollt nachher nicht mehr mit FSB133 laufen. Aber mit FSB100 hat er noch jahrelang in einem CS-Server durchgehalten. :fresse:
 
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