News Intel: Kann nur die US-Regierung den einstigen Giganten retten?

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Die US-Regierung könnte beim strauchelnden Chip-Giganten Intel einsteigen und so das Unternehmen aus Santa Clara retten. Die Trump-Regierung soll aktuell die entsprechenden Schritte prüfen und zeitnah Vorschläge präsentieren.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Intel: Kann nur die US-Regierung den einstigen Giganten retten?

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Das könnte funktionieren, man kann so leichter gute Ingenieure einstellen, mit Greencards locken, und das US-Militär würde ebenfalls davon profitieren. Intel zögert ja immer noch mit Magdeburg, das ist schon mal ein sehr gutes Zeichen.
Es wäre wirklich schade, wenn es anders kommt und der Blaue Riese verschwindet, denn bevor LU kam, sah es danach aus, dass man Mitarbeiter entlässt, große Namen feuert und die Marke zerschlägt, nur um noch Gewinn daraus zu ziehen.
 
Intels letzte Architekturen boten viel Performance für Allrounder, die neben Gaming auch noch anderen, produktiven Tätigkeiten am PC nachgehen, aber meiner Meinung nach konnte man den hybriden Ansatz nie richtig an den Gamer bringen.
Ich bin mir sicher, dass sich ein Achtkerner Alder Lake alá 12700X ohne iGPU, ohne E-Kerne verkauft hätte.

Erst gab es anfangs Probleme mit Kopierschutzmechanismen, später im weiteren Verlauf auch noch das Drama und die Informationspolitik um die schnelle Degenerierung von Raptor Lake. Die Verbrauchswerte zeigten, dass Intel gegen AMD schon auf Brechstange fuhr, blieb nur noch die gute Effizienz im Idle und Teillastbereich.

Ich denke es wäre jetzt wichtig, dass vor allem hoch oben im Management auch Köpfe rollen, nicht wieder hauptsächlich beim Arbeiter.

@RyzA
Ich hoffe auch, dass es Intel schafft. Ein Markt ohne Intel wäre ein derber Schlag für uns alle.
Ich habe mich allerdings auch gefragt, ob sich jemand in der schlechten Lage für AMD interessiert hätte. Wahrscheinlich hätten viele noch gelacht, dass das denen recht geschieht für die schlechte Performance (vor 10 Jahren).
 
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Ich glaube einfach das Intel das schlechteste Marketing unserer Zeit hatte und hat.

Die bauen doch interessante Sachen, sonst würde ich mich ja nicht dafür interessieren.

Am Produkt kann es meiner Meinung nach nicht liegen. Eher eben, wie man es unter die Leute bringt.

Die E-Kern Geschichte... Naja. Immer noch.... Naja.... :-)
 
Während die Chinesen voll subventionieren und den Westen einholen und überholen, reden die Amerikaner darüber, einen der größten westlichen Chiphersteller vor die Wand fahren zu lassen. Haste doch echt nicht mehr gehört, sowas. Wer da irgendwas mit Intel vs AMD argumentiert, hat echt verloren.
 
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Wer konnte das Ahnen? Ich.

Intel wird nicht untergehen, weil es ein Too-Big-To-Fail Unternehmen ist. Im worst case wird es mit Milliarden gerettet oder an andere US Unternehmen verkauft. Ich tippe eher auf letzteres und mich würde es nicht wundern, wenn Qualcomm bald im x64 Bereich tätig ist und seine Stellung bei Funkmodulen verschärft. Die Fabs sind dann eher ein Klotz am Bein und werden nur aus geostrategischen Gründen in den USA erhalten bleiben.
 
Ich glaube einfach das Intel das schlechteste Marketing unserer Zeit hatte und hat.

Die bauen doch interessante Sachen, sonst würde ich mich ja nicht dafür interessieren.

Am Produkt kann es meiner Meinung nach nicht liegen. Eher eben, wie man es unter die Leute bringt.

Die E-Kern Geschichte... Naja. Immer noch.... Naja.... :-)
Soweit ich mich erinnere hat intel "früher" kein Marketing gebraucht....
Man hat das über eine Art Bestechung oder Bonus wie auch immer geregelt. :devil:
Media Markt hatte lange Zeit kein einziges AMD Gerät im Prospekt oder Laden, damit die Leute nicht das falsche kaufen können.


Wen die US Regierung bei intel einsteigt, hat sie dann auch ein Mitsprache Recht was den CEO angeht ?
Den wollte Trump doch neulich loswerden.
The CEO of INTEL is highly CONFLICTED and must resign, immediately.
 
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Ich glaube einfach das Intel das schlechteste Marketing unserer Zeit hatte und hat.

Bla Bla ist kein Ersatz für fehlende Qualität, fehlende Geschäftsethik, fehlende Produkte oder fehlende Kundenorientierung. Bla Bla kann nichts davon ersetzen. Wenn es so einfach wäre, könnte jeder
Dummschwätzer bei Youtube ein Unternehmen wie Intel gründen.

Die bauen doch interessante Sachen, sonst würde ich mich ja nicht dafür interessieren.

Ja ?
Was denn?
Die Prozessoren, die die Kunst beherrschen sich selber zu zerlegen?

Am Produkt kann es meiner Meinung nach nicht liegen. Eher eben, wie man es unter die Leute bringt.

Sorry, aber dann hast Du irgendwie die letzten beiden Chipgenerationen nicht auf dem Schirm gehabt,
oder sprichst Du von Pentium III ?

Die E-Kern Geschichte... Naja. Immer noch.... Naja.... :-)

In der aktuellen Architektur unter der limitierten TPD nicht.
Arctic Wolf ist eine Verbesserung, keine Frage, reißt aktuell aber nicht das Ruder rum.
Soll erst mit Titan Lake in der Unified Architecture zünden....
In 3 Jahren!!!!

Viel Erfolg,
wenn es Intel dann noch gibt
lage so übel, dass sich kein richtiger investor finden lässt?

Ja klar, Dagobert Duck hat angerufen, er hat noch 3 ungenutzte Geldspeicher mit Geld, das da noch sinnlos rumliegt....

Nein, mal im Ernst.

Investieren?
Worin?
Und vor allen Dingen, warum?

Aktuell ist Intel nur ein Milliardengrab.

1. Das Kerngeschäft liegt am Boden.
2. Die Foundrys fressen nur Geld und benötigen Milliarden Dollar, jeden Monat!
Nur um den Betrieb aufrecht zu erhalten, es werden aktuell keine Stückzahlen produziert.
3. R&D (Research and Development) ist das Einzige was von Interesse ist, besonders die GPU-Sparte.

Aber ich kauf doch nicht eine Kuh die Milliarden Dollar kostet,
nur weil ich Milch trinken möchte,

Das geht viel einfacher.

Wie im Fall 3dfx / NVidia.
Warten bis die Insolvenz eingetreten ist,
die Reste für kleines Geld kaufen und deren
Technologie anschließend als eigene vermarkten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was war mit AMD als die am Boden waren? Denen hat auch niemand geholfen soviel ich weiß.
Aber ein Konkurs für Intel wäre für alle schlecht. Nicht nur für deren Mitarbeiter.
Genau das hab ich mich auch gefragt, ist Intel wirklich so gefährdet? AMD musste ja auch Jahre durch das Tal der Tränen, als Intel seine Marktposition grausam missbraucht hat. Und jetzt ist AMD ja "nur" besser, hat seine Position ohne Knebelverträge usw. erkämpft.

Für mich klingts bisschen nach der deutschen Automobil Industrie: Jahrzehntelang Fette Gewinne einfahren. Dann Innovationsstop und auf den Lorbeeren ausruhen. Aber wehe es läuft mal nicht oder andere sind besser: Gleich nach Staatshilfen schreien :-O

Nicht falsch verstehen, ich hoffe Intel bleibt. Sonst haben wir ja wieder ein Monopol, halt in rot statt blau :-D
 
Wie im Fall 3dfx / NVidia.
Warten bis die Insolvenz eingetreten ist,
die Reste für kleines Geld kaufen und deren
Technologie anschließend als eigene vermarkten.

Frimen die irgendwie in Übergröße wachsen wird während des Wachstums jeder reich, dann bricht die Firma in sich zusammen und der Staat / Steuerzahler muss eingreifen.
Immer das gleiche Muster.

Ich verstehe nicht, was der Abgesang auf Intel soll. Einfach mal 2 Jahre abwarten und dann nochmal schauen. Und nur weil der Orangenmann morgens nach dem Aufstehen eine Eingebung hatte muss das noch lange nicht heißen, dass Intel kurz vor der Pleite steht. (man erinnere sich: vor ein paar Tagen wollte er den Chef noch rausschmeißen und übermorgen interessiert ihn Intel vielleicht überhaupt nicht mehr).
 
Frimen die irgendwie in Übergröße wachsen wird während des Wachstums jeder reich, dann bricht die Firma in sich zusammen und der Staat / Steuerzahler muss eingreifen.
Immer das gleiche Muster.
Es gibt halt kein grenzenloses Wachstum. Irgendwann ist der Punkt erreicht wo so ein Riese sich selbst zerlegt Aufgrund seiner eigenen Massenträgheit. Das fehlen von Innovationen, das fehlen von Risikobereitschaft wie das eindampfen der Grafiksparte weil die Investoren Geld sehen wollen und diese nicht gleich 100% Gewinn abgeworfen hat.
Die Arc Reihe hat gezeigt das Intel mehr kann, das die Grafiksparte Ausbaufähig war. Jetzt dümpelt sie dahin und der Lang erwartete dritte der endlich Bewegung in den Grafikkartenmarkt hätte bringen können, der fristet jetzt ein Nischendasein.
 
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