News AMD Ryzen 5 5500X3D erstmals im Benchmark aufgetaucht

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Der AMD Ryzen 5 5500X3D ist jetzt erstmals überhaupt in einer Benchmark-Datenbank aufgetaucht und liefert im direkten Vergleich zu einem Ryzen 5 5500X dieselbe Single-Core-Performance bei etwa 18 Prozent mehr Multi-Thread-Performance.

Was sagt die PCGH-X-Community zu AMD Ryzen 5 5500X3D erstmals im Benchmark aufgetaucht

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Ich denke auch dass die Plattform durch steigende RAM Preise langsam ausstirbt (und ja ohnehin schon abgelöst wurde). Aber durch billige Boards und günstige CPUs sind die durchaus noch OK - vor allem in Ländern in denen die Menschen nicht soviel Geld haben.

Eine günstige CPU mit 3D Cache ist nicht schlecht. Für uns hierzulande ist die als Aufrüst-Option allerdings nicht stark genug.
 
Der AM4 ist am Ende, DDR4 wird immer teurer, dennoch ist es super alte Systeme aufzurüsten zu können. Nur bei dem geringen Leistungsunterschied im Singelcore zum non3D wiederum sinnlos.

Für die Aufrüstung alter Systeme wäre es wesentlich schöner, wenn es noch 5800X3D zu kaufen gäbe.
Aber ich vermute mal, dass AMD die Chipfertigung längst eingestellt hat und die stetig langsamer werdenden "Neu-"Vorstellungen seit dem Auslaufen des 5800X3D einen Abverkauf von zuvor aussortierter Restware sind, die bei weniger Interesse an der Plattform in den Müll gewandert wäre. Lukrativ für AMD, für die Käufer besser als nichts, aber nie als große Bereicherung gedacht.
 
@PCGH_Torsten du sagst also AMD hat in einer Lagerhalle noch etliche fertige cpus, die beim Qualitätstest weder 8 aktive Kerne noch die notwendigen Taktraten für eine der 6c cpus geschafft haben? Ich hätte erwartet sowas landet direkt in der Verwertung, wenn es die Qualitätskriterien für das kleinste mögliche Produkt im Portfolio nicht erfüllt... Zumindest kenne ich es so aus der Herstellung minderwertiger Produkte
 
Für die Aufrüstung alter Systeme wäre es wesentlich schöner, wenn es noch 5800X3D zu kaufen gäbe.
Weil? Meine Erfahrung ist, dass man den Unterschied zum 5700X3D nicht merkt.
Ein Kumpel von mir mit 5700X3D ist sogar schneller im CS2 Dust Tunnel als ein anderen Kumpel mit 5800X3D.
Ersterer hat 3200MT/s RAM, letzterer nur 3000Mt/s (hatte damals gleich 32GB zu 7700K Zeiten gekauft) aber als ob das den Unterschied macht.
 
Weil? Meine Erfahrung ist, dass man den Unterschied zum 5700X3D nicht merkt.
Ein Kumpel von mir mit 5700X3D ist sogar schneller im CS2 Dust Tunnel als ein anderen Kumpel mit 5800X3D.
Ersterer hat 3200MT/s RAM, letzterer nur 3000Mt/s (hatte damals gleich 32GB zu 7700K Zeiten gekauft) aber als ob das den Unterschied macht.
Glaube auch das der 5700X3D die bessere Option ist- 8 Kerne, besser zu kühlen, ( fast ) die gleiche Leistung, preiswerter - jedenfalls damals-
 
@PCGH_Torsten du sagst also AMD hat in einer Lagerhalle noch etliche fertige cpus, die beim Qualitätstest weder 8 aktive Kerne noch die notwendigen Taktraten für eine der 6c cpus geschafft haben? Ich hätte erwartet sowas landet direkt in der Verwertung, wenn es die Qualitätskriterien für das kleinste mögliche Produkt im Portfolio nicht erfüllt... Zumindest kenne ich es so aus der Herstellung minderwertiger Produkte

Nein, eine Lagerstufe zwischen Binning und Verwertung ist bei Halbleitern ganz normal. Insbesondere inaktive Bereiche kann man sehr früh in der Produktion feststellen und packaged dann nicht einmal, aber auch eine fertig auf Taktraten geprüfte CPU nimmt kaum Platz ein. Nehmen wir mal inklusive Halterung 50 × 50 × 10 mm als Maximum für einen Ryzen an, dann finden bei zwei Metern Stapelhöhe 80.000 pro Quadratmeter Platz. Also eine Million oder mehr in einer kleinen Abstellkammer. Selbst wenn man nur die Hälfte davon später tatsächlich verkauft bekommt und auch nur zu je 50-100 Euro Stückmarge im weiteren Vertrieb, sind das 8- bis 9-stellige Gewinne gegenüber "direkt wegschmeißen", denen relativ überschaubare Lagerkosten gegenüberstehen.

Man kann daher getrost davon ausgehen, dass jeder einzelne Chip, der sich überhaupt einschalten lässt und der nicht direkt auf ein bestehendes Produkt passt, erst einmal zur Seite gelegt wird. Es sind ja auch nicht unbedingt riesige Stückzahlen – bis die Zen-3-Epycs vor ein paar Jahren EOL gingen, konnte AMD selbst Single-Core-CCDs mit niedrigem Taktpotenzial direkt verwerten. Erst seitdem die Generation auf den Low-Price-Ryzen-Sektor zusammengestrichen wurde, hat AMD ein Problem mit der Verwendung von weniger guten Exemplaren, weil es im ursprünglichen Line-Up an passenden Salvage-SKUs mangelt. Solche CCDs dürften seitdem auf Halde gehen. Vielleicht gehen sie das auch noch immer und die Produktion läuft doch noch – aber es fällt schon auf, dass der 5800X3D gestrichen wurde, der 5700X3D seit bald einem Jahr nicht mehr im Preis fällt, sondern steigt und dass neu eingeführte Modelle schlechtere Specs haben. Bei laufender Produktion würden weitere Optimierungen eher Verbesserungen erwarten lassen (=> XT-Modelle), das hier riecht nach Abverkauf von Restbeständen.

Das Einlagern gilt übrigens auch im Guten: Ich weiß von Fällen, in denen besonders gut laufende Exemplare aussortiert wurden für ein späteres Modell mit höherem Takt, dass dann aber nie erschien. Auch hier gilt "Einlagern belastet den Gewinn kaum. Den guten Kram direkt zum Normalpreis zu verhökern, reduziert den Profit dagegen möglicherweise deutlich". Halbleiter sind einfach kleiner und viel wertvoller als zum Beispiel Plastik-Spritzgussteile. Einen deformierten PE-Kanister schreddert man natürlich sofort, zumal man das Granulat direkt wieder in den Extruder schmeißen kann.
 
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Für die Aufrüstung alter Systeme wäre es wesentlich schöner, wenn es noch 5800X3D zu kaufen gäbe.
Aber ich vermute mal, dass AMD die Chipfertigung längst eingestellt hat und die stetig langsamer werdenden "Neu-"Vorstellungen seit dem Auslaufen des 5800X3D einen Abverkauf von zuvor aussortierter Restware sind, die bei weniger Interesse an der Plattform in den Müll gewandert wäre. Lukrativ für AMD, für die Käufer besser als nichts, aber nie als große Bereicherung gedacht.
Und AMD kann sagen: 2025, wir bringen neue CPUs für AM4!

5800x3D war ein "fail" für AM5, er war einfach zu gut. Selbst ein 5700x3D ist nicht wirklich viel langsamer. Da stellt sich für den User die Frage warum auf AM5 aufrüsten wenn, für den persönlichen Anspruch, die vorhandene AM4 plattform ausreicht.
Weil? Meine Erfahrung ist, dass man den Unterschied zum 5700X3D nicht merkt.
Ein Kumpel von mir mit 5700X3D ist sogar schneller im CS2 Dust Tunnel als ein anderen Kumpel mit 5800X3D.
Ersterer hat 3200MT/s RAM, letzterer nur 3000Mt/s (hatte damals gleich 32GB zu 7700K Zeiten gekauft) aber als ob das den Unterschied macht.
Die 200MT/s unterschied wirst du bucht merken, zumindest gleichen die nicht 400mhz Takt aus. Da machen schon einige Hintergrundanwendung mehr oder weniger den größeren Unterschied.
Glaube auch das der 5700X3D die bessere Option ist- 8 Kerne, besser zu kühlen, ( fast ) die gleiche Leistung, preiswerter - jedenfalls damals-
Kühlen kannst du beide gut. Auch der 5800x3D braucht nicht viel. Der 5700x3D ist nicht mehr als ein 5800x3D im Eco Modus...
 
Es schadet ja nicht, die letzten Reste für kleines Geld rauszukehren. Neubau hiermit wäre zwar Unsinn, aber wenn der Unterbau inkl. RAM schon steht, kann man die 6 Kerne mit Cache noch ein bisschen nutzen. Frisst ja kein Brot.
 
Okay klingt absolut nachvollziehbar. Lagerkosten gehen gegen 0, aber der Wert ist trotzdem Recht hoch. Und jetzt arbeitet man sich im Lagerraum von vorne "noch ganz gut" immer weiter nach hinten, wo es immer schlechter wird 😄
Danke für die ausführlich Erklärung @PCGH_Torsten
 
Für die Aufrüstung alter Systeme wäre es wesentlich schöner, wenn es noch 5800X3D zu kaufen gäbe.
Aber ich vermute mal, dass AMD die Chipfertigung längst eingestellt hat und die stetig langsamer werdenden "Neu-"Vorstellungen seit dem Auslaufen des 5800X3D einen Abverkauf von zuvor aussortierter Restware sind, die bei weniger Interesse an der Plattform in den Müll gewandert wäre. Lukrativ für AMD, für die Käufer besser als nichts, aber nie als große Bereicherung gedacht.

Ich hab eine 5800X3D und hätte es den 5700X3D zu dem Zeitpunkt gegeben, hätte ich den gekauft. Der ist ja richtig günstig geworden.
Der Leistungsunterschied ist vernachlässigbar.
 
Das Aufrüsten auf AM5 würde mich ca. 650€ kosten, wohlgemerkt nur mit dem 7800X3D. No thanks! :daumen2:
Und die ganzen kleinen X3D CPUs für AM4 sind doch toll. Solange noch ein Angebot da ist, bleiben die Preise klein. Da kann man günstig ein bestehendes System aufrüsten oder komplett günstig ein AM4 System aufbauen.
Und DDR4-3600 RAM bekommt man immer noch für 70€ im 32GB Kit.
 
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