News Commodore 64: Tech-YouTuberin bastelt "richtigen" HDMI-Anschluss an die Retro-Ikone

PCGH-Redaktion

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Wie verbindet man einen über vier Jahrzehnte alten Commodore 64 mit modernen Displays? Eine YouTuberin nimmt sich dieser Frage mit einem Bastelprojekt an und spendiert dem legendären Rechner einen HDMI-Anschluss.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Commodore 64: Tech-YouTuberin bastelt "richtigen" HDMI-Anschluss an die Retro-Ikone

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Der kritischste Schritt ist die Entfernung des alten RF-Modulators, was das Auslöten von acht Signal- und vier Masseleitungen erfordert.

Ui kritisch? Ich muss (weil Stickdrift ... :wall:) die Tage noch zwei Hall-Effect-Sticks in meinen Xbox Series X Controller einlöten und vorher die alten Sticks natürlich auslöten ... das sind "kritische" 28 Lötstellen auf ziemlich engen Raum!

Falls ich das schaffe ohne die Platine zu zerstören und das protokollarisch Nachweise ... bekomme ich dann auch eine Erwähnung auf der Main? :D

PS: Die HDMI-Funktion in den alten Rechner zu verbauen ist natürlich eine großartige Leistung, aber diese Auslötaktion als kritisch zu bezeichnen ist schon wie soll ich sagen ... extraordinär schlecht! :ka:
 
Ist leider eine Emulation des VIC Chips. Und man bekommt nicht das Bild vom orginal Chip. Besonders Demos und Hardware nahe Programmierung kann bei dieser Emulation nicht richtig angezeigt werden.

Da die Auflösung des VIC Chips so gering ist, kann man auch gleich einen externen analog->hdmi Adapter anschließen.

z.B.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ist leider eine Emulation des VIC Chips. Und man bekommt nicht das Bild vom orginal Chip. Besonders Demos und Hardware nahe Programmierung kann bei dieser Emulation nicht richtig angezeigt werden.

Da die Auflösung des VIC Chips so gering ist, kann man auch gleich einen externen analog->hdmi Adapter anschließen.

z.B.
Wegen der zusätzlichen Latenz lieber nicht. Wenn der FPGA den VIC akkurat simuliert ist das doch bis auf Demos recht perfekt so?
 
Wegen der zusätzlichen Latenz lieber nicht. Wenn der FPGA den VIC akkurat simuliert ist das doch bis auf Demos recht perfekt so?
Die Latenz bei einem analog->digital converter ist ein Bild. Das wären dann 1/50 = 20ms. Die merkt man nicht.

Es geht eher darum, dass man sich in alte Hardware keine fpgas einbaut. Dann kann man sich gleich einen fpga computer kaufen und hat dann kein orginal mehr.


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Ist zwar schön zu sehen, aber solche Platinen die für HDMI Ausgänge gibt es schon eine ganze Weile. Beim Amiga 500 kann man z. B. den Raspberry Pi Pico verwenden. Diesen schließt man direkt am IC Denise an + Modis und dann hat man auch am HDMI ein super Bild. So etwas kann man beim C64 auch verwenden. Man braucht Zeit und Erfahrung im Umbau.
Retro live long and prosper...:love:
 
Die Latenz bei einem analog->digital converter ist ein Bild. Das wären dann 1/50 = 20ms. Die merkt man nicht.

Es geht eher darum, dass man sich in alte Hardware keine fpgas einbaut. Dann kann man sich gleich einen fpga computer kaufen und hat dann kein orginal mehr.


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Ach, „das macht man nicht“?
Ich kenne natürlich auch das verlinkte Gerät. Beim Retrogaming sollen möglichst auch Gefühle aufkommen, vielleicht sind die am Originalgehäuse stärker? Ich habe mehrere Röhren hier für das originale Feeling und einen Mister FPGA, wenn es akkurat genug, doch praktisch sein soll. Eine Brücke um das Originale Gehäuse an einem flachen Display zu haben wäre aber für mich noch erstrebenswert, selbst wenn „man das nicht macht“.
 
Die Latenz bei einem analog->digital converter ist ein Bild. Das wären dann 1/50 = 20ms. Die merkt man nicht.

Es geht eher darum, dass man sich in alte Hardware keine fpgas einbaut. Dann kann man sich gleich einen fpga computer kaufen und hat dann kein orginal mehr.


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Je nach Adapter kann die Latenz auch höher oder niedriger sein. Es gibt keinen Grund, die einkommenden Pixel erst nach eintreffen des letzten weiterzureichen, umgekehrt aber leider auch Geräte, die sich noch mehr Zeit zu lassen scheinen – und 20 ms sind schon an der Grenze zu Spürbarkeit.

Aber Aufwand-Nutzen-Verhältnis bei diesem Umbau sehe ich auch nicht so richtig. Das in 1080p ausgegebene Signal ist weder das originale, digitale Bild, denn so hohe Auflösungen werden gar nicht unterstützt. Noch ist es das final anzuzeigende Bild, denn die meisten werden heute wohl UHD-Fernseher nutzen. Zwei Interpolationen hintereinander werden auch kein besseres Bild liefern als eine mittelmäßige Direktadaptierung. Dafür den ganzen Aufwand mit dem FPGA und auch noch Teile/Funktionen der Original-Hardware unwiederbringlich entfernen?
 
Jaja, Originalhardware ist toll. Aber wo kriegt man bitte heute noch einen Ersatz-SID her? Eben. Daher gibt es eben sehr wohl gute Gründe und Situationen, in denen man sich über zB einen FPGASID sehr freut, weil man damit eben ein Stück Originalhardware einsatzfähig erhält.
 
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