News Windows 10: Kostenloses Upgrade-Angebot auf Windows 11 trotz TPM-Deaktivierung

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Günter Born spekuliert in seinem Blog, dass Microsoft aktuell Upgrades auf Windows 11 trotz fehlender Voraussetzungen dafür anbietet. Was er und andere Nutzer schreiben, fassen wir hier zusammen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Windows 10: Kostenloses Upgrade-Angebot auf Windows 11 trotz TPM-Deaktivierung

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Wenn ich schon Zwangsupdates lese, mein PC ist zwar kompatibel aber ich habe TPM 2 deaktiviert weil

ich kein Win 11 haben möchte, muß ich jetzt Angst haben das MS über den Umweg Windows 10 Update

versucht mir zwangsweise Windows 11 unterzujubeln :-)
Der Dementor setzt zum :kuss: an.

Finde es generell gut dass MS mehr Hardware kompatibel macht. Bin zwar frühzeitig mit 2 Rechnern schon abgesprungen aber viele andere warten ja noch, weil sie gar nicht die Möglichkeit dazu haben.
 
Um Windows 11 aus dem Weg gehen zu können, habe ich inzwischen meine drei Rechner (zwei Desktops, ein Laptop) auf Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 umgestellt.

Dadurch bekomme ich für alle Systeme Extended Support bis Januar 2032 – also noch über sechs Jahre.

Mit dem In-Place Upgrade Helper Script von GitHub klappt das Upgrade problemlos: Programme und Einstellungen bleiben erhalten – was will man mehr?

Wie das genau funktioniert, habe ich hier dokumentiert:
https://extreme.pcgameshardware.de/...windows-11-vereinfachen.663951/#post-11922362

Ich kann mich mit Windows 11 einfach nicht anfreunden – schon gar nicht mit dem Zwang zu Online-Konten, Secure Boot und TPM. Der nächste logische Schritt von Microsoft wäre dann wohl, aus Windows ein SaaS-Modell zu machen – also Mietsoftware / Abo-Modell. Kommt für mich nicht infrage. Du zahlst, aber am Ende gehört dir nichts.

Schon jetzt hat Microsoft mit Secure Boot und TPM entschieden zu viel Kontrolle über das System. Online-Konten sind aus meiner Sicht nur ein weiteres Mittel, um die Anwender noch stärker an die Plattform zu binden und könnte auch mißbräuchlich verwendet werden, um mehr Macht und Kontrolle über den Nutzer ausüben zu können.

Was ich überhaupt nicht akzeptieren kann, ist die Integration von KI in Form von „Recall“. Sekündliche Screenshots? Das ist für mich eine digitale Wanze – ein völlig inakzeptabler Eingriff in meine Privatsphäre.
Natürlich kann man das Feature abschalten – theoretisch. Aber wer Microsoft kennt, weiß, wie oft sich bei Dingen wie der Telemetrie solche Funktionen immer wieder selbst aktivieren. Der Wunsch der Nutzer wird dabei regelmäßig ignoriert.

Und Microsoft soll ich dann vertrauen, dass Recall abgeschaltet bleibt? Ganz sicher nicht. Für eine derart übergriffige KI-Implementierung habe ich absolut kein Verständnis. Ein solches Spionage-Feature im System schlummern zu haben, ist für mich gänzlich unakzeptabel. Da hilft nur eines: Währet den Anfängen!

Entsprechend sehe ich die aktuellen Artikel zur Migration auf Windows 11 mit großer Skepsis. Hier wird nichts anderes betrieben, als Microsofts Windows 11 und was da noch nachkommt den Weg zu ebnen.
Nun haben wir hier in Deutschland schon die Möglichkeit, dass Enterprise-Lizenzen weiterverkauft werden können, was einem Windows 10 bis 2032 ermöglichen würde, um die weiteren Entwicklungen erstmal aus der Distanz kritisch beäugen zu können, aber niemand berichtet darüber.

Ich bin der Meinung, man sollte Microsoft klar signalisieren, dass man an solchen Entwicklungen kein Interesse hat – bevor es zu spät ist und wir als Anwender und Systembetreiber völlig abhängig von Megakonzernen sind. Accountsperrungen hat es ja bereits in der Vergangenheit gegeben (Stichwort Strandfotos).
Alleine das sollte einem doch zeigen, wie brenzlig dieses Thema Online-Account-Zwang ist.
Genauso unmöglich finde ich das Durchwühlen unserer persönlichen Daten auf Cloud-Plattformen.
Nur Firmen sind hiervon besser durch Vereinbarungen geschützt. Nicht aber wir Privatleute.
Mit Recall wird das ganze Durchwühlen dann auch noch auf unsere Rechner vorverlagert.
Ob das wirklich alles nur zu unserem Nutzen geschieht, ist dabei mehr als fraglich.
 
Find ich einerseits gut, weil dann vielleicht wirklich weniger Elektroschrott anfällt. Die künstlichen Voraussetzung halte ich fast auch für gesetzesfeindlich und ethisch sowieso auf Arschlochniveau.
Andererseits zeigen die aktuellen News wie hart Microsoft versucht Leute zum Umsteigen zu bewegen oder zumindest einen Account zu erstellen.
 
Ich halte das für Unrealistisch, was Herr Günter Born da erzählt. Auf seinen Privat Blog schreibt er nur so komische Geschichten, da könnte man schon an Verschwörungsmärschen denken. Der will nur Werbung für seine Blog haben.
Nutzer Jan eine CPU die nie Kompatibel war geht jetzt, nach dem sie von der Kompatibilitätsliste verschwunden ist, na klar.
Nutzer Mick Geschichte ist noch Unglaubwürdig. Dann müsste das jetzt bei sehr vielen Installationen von Windows 10 so ablaufen und das Netz würde überquellen von Beschwerden.
 
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Um Windows 11 aus dem Weg gehen zu können, habe ich inzwischen meine drei Rechner (zwei Desktops, ein Laptop) auf Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 umgestellt.

Dadurch bekomme ich für alle Systeme Extended Support bis Januar 2032 – also noch über sechs Jahre.

Mit dem In-Place Upgrade Helper Script von GitHub klappt das Upgrade problemlos: Programme und Einstellungen bleiben erhalten – was will man mehr?

Wie das genau funktioniert, habe ich hier dokumentiert:
https://extreme.pcgameshardware.de/...windows-11-vereinfachen.663951/#post-11922362

Ich kann mich mit Windows 11 einfach nicht anfreunden – schon gar nicht mit dem Zwang zu Online-Konten, Secure Boot und TPM. Der nächste logische Schritt von Microsoft wäre dann wohl, aus Windows ein SaaS-Modell zu machen – also Mietsoftware / Abo-Modell. Kommt für mich nicht infrage. Du zahlst, aber am Ende gehört dir nichts.

Schon jetzt hat Microsoft mit Secure Boot und TPM entschieden zu viel Kontrolle über das System. Online-Konten sind aus meiner Sicht nur ein weiteres Mittel, um die Anwender noch stärker an die Plattform zu binden und könnte auch mißbräuchlich verwendet werden, um mehr Macht und Kontrolle über den Nutzer ausüben zu können.

Was ich überhaupt nicht akzeptieren kann, ist die Integration von KI in Form von „Recall“. Sekündliche Screenshots? Das ist für mich eine digitale Wanze – ein völlig inakzeptabler Eingriff in meine Privatsphäre.
Natürlich kann man das Feature abschalten – theoretisch. Aber wer Microsoft kennt, weiß, wie oft sich bei Dingen wie der Telemetrie solche Funktionen immer wieder selbst aktivieren. Der Wunsch der Nutzer wird dabei regelmäßig ignoriert.

Und Microsoft soll ich dann vertrauen, dass Recall abgeschaltet bleibt? Ganz sicher nicht. Für eine derart übergriffige KI-Implementierung habe ich absolut kein Verständnis. Ein solches Spionage-Feature im System schlummern zu haben, ist für mich gänzlich unakzeptabel. Da hilft nur eines: Währet den Anfängen!

Entsprechend sehe ich die aktuellen Artikel zur Migration auf Windows 11 mit großer Skepsis. Hier wird nichts anderes betrieben, als Microsofts Windows 11 und was da noch nachkommt den Weg zu ebnen.
Nun haben wir hier in Deutschland schon die Möglichkeit, dass Enterprise-Lizenzen weiterverkauft werden können, was einem Windows 10 bis 2032 ermöglichen würde, um die weiteren Entwicklungen erstmal aus der Distanz kritisch beäugen zu können, aber niemand berichtet darüber.

Ich bin der Meinung, man sollte Microsoft klar signalisieren, dass man an solchen Entwicklungen kein Interesse hat – bevor es zu spät ist und wir als Anwender und Systembetreiber völlig abhängig von Megakonzernen sind. Accountsperrungen hat es ja bereits in der Vergangenheit gegeben (Stichwort Strandfotos).
Alleine das sollte einem doch zeigen, wie brenzlig dieses Thema Online-Account-Zwang ist.
Genauso unmöglich finde ich das Durchwühlen unserer persönlichen Daten auf Cloud-Plattformen.
Nur Firmen sind hiervon besser durch Vereinbarungen geschützt. Nicht aber wir Privatleute.
Mit Recall wird das ganze Durchwühlen dann auch noch auf unsere Rechner vorverlagert.
Ob das wirklich alles nur zu unserem Nutzen geschieht, ist dabei mehr als fraglich.
Wegen deiner Begründung und Bedenken wegen TPM, ich kenne die Schreiben vom BSI und verstehe deine Bedenken. Windows 10 seit 1809 und auch die LTSR-Versionen nutzen ja DRTM, was zumindest von deinen Bedenken her auch nicht Zweifelsfrei ist. Ich glaube die einzige wirkliche Alternative für Dich ist der Pinguin\Linux. TPM ist jetzt grundlegend für den Normals-User schon ein Sicherheitsgewinn. Den Rest bekommt man gratis dazu ;). Das Apple, Google und Microsoft alle in die Wolke haben wollen, auch klar. Man muß ja kein 365 Konto nutzen, auch mit Windows 11 nicht. Wer die Installation nicht ohne schafft, geht in die Computerverwaltung und erstellt sich ein lokales Konto.
 
Wegen deiner Begründung und Bedenken wegen TPM, ich kenne die Schreiben vom BSI und verstehe deine Bedenken. Windows 10 seit 1809 und auch die LTSR-Versionen nutzen ja DRTM, was zumindest von deinen Bedenken her auch nicht Zweifelsfrei ist.

Ich glaube die einzige wirkliche Alternative für Dich ist der Pinguin\Linux.

TPM ist jetzt grundlegend für den Normals-User schon ein Sicherheitsgewinn. Den Rest bekommt man gratis dazu ;). Das Apple, Google und Microsoft alle in die Wolke haben wollen, auch klar. Man muß ja kein 365 Konto nutzen, auch mit Windows 11 nicht. Wer die Installation nicht ohne schafft, geht in die Computerverwaltung und erstellt sich ein lokales Konto.

Sorry, aber Du triffst m.E. nicht den Punkt.

Der Unterschied zwischen Windows 10 und 11 ist, dass weder bei der Installation noch beim Betrieb von Windows 10 Secure Boot, TPM, online account oder gar CPUs mit bestimmten virtualisierungs Features erforderlich sind, damit sie wegen der Implementierung von VBS von der Performance her nicht zu stark einbrechen. Zudem ist Recall glücklicherweise nicht in Win10 implementiert.

Linux ist keine Alternative. Es fehlt mir die Unterstützung von HW und Software z.B. im Recording und im Foto- Bereich. Zudem ist mir Linux zu verbastelt und die Desktops sind entweder zu krude oder zu überladen.
Leider hat es Linux nicht geschafft, die Hersteller zu überzeugen wie es Windows tun konnte.
Aber von Windows gab es ja glücklicherweise auch immer nur eine aktuelle Release und keine >800.
Ich denke das ist einer der Hauptgründe, die mangelnde Standardisierung und die völlig unnötige Diversität der Systeme, dass es Windows immer noch so hinterherhumpelt, was HW/Applikationssupport anbelangt.

Ich bleibe jetzt erstmal bis 2032 auf Windows 10 .. bekomme meine Security Patches und fertig.

Da ich damals mein System klug geplant habe wird es 2032 18 Jahre lang gelaufen sein.
Es ist immer noch top performant, ich kann aktuelle Games prima in Full HD Spielen, auch Cyberpunk 2077 PL.
64 GB DRAM, 10 GB Lan mit 2x SFP+, RTX 4070, das wird mit der Win10 IoT Enterprise LTSC 2021 auch noch in 7 Jahren bestens performen. Zudem noch geringe DPC-Latenzen dank guter Treiber, ideal für Recording.
 
... aber ich habe TPM 2 deaktiviert, weil ich kein Win 11 haben möchte. Muß ich jetzt Angst haben, dass MS über den Umweg Windows 10 Update versucht mir zwangsweise Windows 11 unterzujubeln? :-)
Das ist natürlich eine hinterhältige Taktik, aber sie könnte für viele mit wissentlich oder unwissentlich deaktiviertem TPM funktionieren.
Es kann natürlich sein, dass die Info auch einfach Quark ist.
 
Nur weil angeboten wird heißt das nicht das es Kompatibel und Installierbar ist.

Mein PC hier ist auch kompatibel und hat sogar TPM Aktiviert... dennoch habe ich ich glaube schon 5 oder 6 mal Probiert es zu instalieren.. geht nicht! Rollback bei ca 80% oder bei 97%....
Oder es läuft ohne Meldung alles durch, und am Ende ist trotzdem noch Windows 10 drauf!
 
Gnadenbrot für ältere Systeme. Das gerade Microsoft zu solchen Schritten fähig ist, grenzt schon an einem Wunder...;)
 
Mal abwarten, klingt irgendwie nach Clickbait…..und wenn es wirklich Wahr sein sollte : Wie lange gibt es das Gnadenbrot? Bis zum Update auf Version X?
 
... dennoch habe ich ich glaube schon 5 oder 6 mal Probiert es zu instalieren.. geht nicht! Rollback bei ca 80% oder bei 97%....
Wenn ich ohne weiteres Wissen raten müsste, würde ich auf eine zu kleine EFI-System- oder Wiederherstellungspartition oder dergleichen tippen. Die sind nicht sichtbar und haben keinen Laufwerksbuchstaben (siehe Datenträgermanager). Eine Änderung ist schwierig, da würde ich eher empfehlen frisch zu installieren. Warte lieber erstmal ab...
 
Ja genau den oben geposteten Upgrade-Screen auf Win11 habe ich heute Nachmittag bei einer Tante von mir gesehen die noch Win10 nutzt. Die hatten ihren alten Laptop seit drei Jahren nicht mehr aufgedreht und ich wollte man eben die Updates anwerfen. Er hat dann 22H2 installiert und nach dem Reboot plötzlich den genannten Win11 Upgrade-Screen angezeigt, obwohl der Laptop von der Hardware her gar nicht mehr unterstützt werden sollte. Auch spannend.
 
Wenn ich ohne weiteres Wissen raten müsste, würde ich auf eine zu kleine EFI-System- oder Wiederherstellungspartition oder dergleichen tippen. Die sind nicht sichtbar und haben keinen Laufwerksbuchstaben (siehe Datenträgermanager). Eine Änderung ist schwierig, da würde ich eher empfehlen frisch zu installieren. Warte lieber erstmal ab...
Mit Paragon "könnte" ich die Partion frei und einfach verändern. Die ist ca 1,5GB Groß. An der Liegt es aber nicht die habe ich extra zum testen wegen W11 schon mal größer gemacht...
Und das Board ist ein Crosshair Dark Hero 8 also wird auch das EFI nicht das Problem sein,..denke ich..
 
Ich kann mich mit Windows 11 einfach nicht anfreunden – schon gar nicht mit dem Zwang zu Online-Konten, Secure Boot und TPM.
Ich Teile deine Abneigung zu Win 11 und nutze selbst auch solange wie möglich 10.

Allerdings lässt sich Win 11 (noch) ohne Online Account installieren und nutzen, habe ich gerade kürzlich bei einem Laptop aus dem Familienkreis getan.
Bei der frischen Neu-Installation lässt sich ein Lokales Konto erstellen, ist zwar etwas versteckt, erfordert ein paar unlogosche Klicks, funktioniert aber.

(zumindest bei der Enterprise version )
 
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