News Balkonkraftwerke bald nur noch vom Elektriker? Neue Vorschriften geplant

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Droht das Aus für Balkonkraftwerke in Deutschland? Eine neue EU-Norm könnte die einfache Nutzung deutlich erschweren - besonders für Mieter. Was sich ändern könnte und warum Bestandsanlagen vorerst sicher sind.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Balkonkraftwerke bald nur noch vom Elektriker? Neue Vorschriften geplant

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Da hat man einmal in Deutschland eine unbürokratische und praktische Verwendung für jeden kleinen Mann und dann soll das alles wieder unwirtschaftlich werden durch den Einsatz von Elektrikern, die jetzt schon schwer zu bekommen sind? Nice!
 
Da hat man einmal in Deutschland eine unbürokratische und praktische Verwendung für jeden kleinen Mann und dann soll das alles wieder unwirtschaftlich werden durch den Einsatz von Elektrikern, die jetzt schon schwer zu bekommen sind? Nice!
Überregulierung, gerade erst abgeschafft und einen Boom ausgelöst, da gibt es die Rolle rückwärts.
Hab Bestandsschutz, Glück gehabt.
 
Wäre eine kranke Entscheidung gegen den Bürger, die Umwelt und der "Selbstversorgung" aber hey, wir kennen ja die EU.
 
Prinzipiell stimme ich meinen Vorrednern zu.

Auf der anderen Seite, besser als sich zu fragen wer im brandfall für aufkommt.

Wie immer etwas zweischneidig.

Was ist denn bisher passiert? Das Ding schließt man wie einen PC an und fertig. Wüsste jetzt auch nicht von größeren Problemen. Wer kommt denn im Brandfall auf, wenn dein PC abrennt oder dein Trockner? Das ist ja alles keine Raketenwissenschaft.
 
Prinzipiell stimme ich meinen Vorrednern zu.

Auf der anderen Seite, besser als sich zu fragen wer im brandfall für aufkommt.

Wie immer etwas zweischneidig.
Hm, wenn eine Steckdose (mal von einem korrekt installierten Wechselrichter ausgehend) bei 600W bzw. 800W anfängt zu fackeln, dann stimmt da eher was in der Hausinstallation nicht. Eine normale Schuko-Steckdose sollte problemlos 2000W aushalten.

Der Steckdosenverteiler von Brennenstuhl in meinem Spielzimmer z.B. zieht unter Umständen mehr als 800W, ist aber auch für 3500W max ausgelegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm, wenn eine Steckdose (mal von einem korrekt installierten Wechselrichter) bei 600 bzw. 800W anfängt zu fackeln, dann stimmt da eher was in der Hausinstallation nicht. Eine normale Schuko-Steckdose sollte problemlos 2000 W aushalten.
230V * 16A = 3.680W, was Standardmäßig in Gebrauch ist.

Wer Angst hat, kann auch eine 10A Sicherung verbauen lassen, dann ist bei 2.300W Schluss.
 
Mensch da wird sich ja gleich auf mich gestürzt als hätte ich dem Papst seine Kette geklaut :D

Versteht mich nicht falsch, ich bin der letzte Mensch der was gegen private Balkonkraftwerke hat oder der eine über Regulierung gut heißt ;)

Ich empfinde die Regelung eher als Absicherung um eben genau solchen Fragen vorzubeugen bevor überhaupt erst was passiert ;) Es wird schließlich nicht nur seriöse Anbieter geben und es gibt genug Leute die an Dingen rum basteln von denen sie keine Ahnung haben.

Daher denke ich wird das Thema daher etwas überspitzt.

Nicht vergessen: einen Herd darf normalerweise auch nur von einem Elektriker angeschlossen werden, außer der Grund und Boden gehört einem selbst. ;) mache ich aber auch selbst.

Denke in der Praxis schaut es hiermit nicht anders aus :)
 
WER soll sich dafür jetzt verantwortlich zeichnen?
Die EU wie in der Unter-Überschrift?
Droht das Aus für Balkonkraftwerke in Deutschland? Eine neue EU-Norm könnte die einfache Nutzung deutlich erschweren - besonders für Mieter. Was sich ändern könnte und warum Bestandsanlagen vorerst sicher sind.

Oder die Die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC) wie im zweiten Absatz zu lesen ist...?

Sicherheit bremst Adaptionsrate​

IEC 60364-7-751 heißt das "Schreckgespenst" der Deutschen, das die Zulassung von Balkonkraftwerken und anderen Niederspannungsstromerzeugungsanlagen zur Energieeinspeisung international gleichbleibend regeln soll. Die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC) sieht dabei aus Sicherheitsgründen höhere Anforderungen vor, als sie in Deutschland aktuell gebräuchlich sind.
 
Das wäre an Maßnahmen noch viel zu wenig!1elf Die Mieter:innen sollten verpflichtet werden, jegliche Geräte - egal ob stromziehend oder -liefernd - vor Anschluss den Vermieter:innen zur Genehmigung vorzulegen! Falls zu einem Staubsauger ein Toaster hinzukommt, sollten Vermieter:innen das Recht haben, einfach mal "Nö" zu sagen. Auch gerade Mehrfachsteckdosen sollten einer Zustimmung vorbehalten sein. Im Gegenzug müssten die Vermieter:innen nicht für eine gute Hauselektrik sorgen. Das spart Geld (nicht nur den Vermieter:innen sondern auch den Mieter:innen, da letztere sich aus Bammel, dass ihnen die Wohnung abfackeln könnte, keine weiteren Geräte kauften) und hält mit etwas Glück außerdem die Möglichkeit frei, dass das Mietobjekt abbrennt und durch profitableres ersetzt werden kann. Das wäre eine klassische Win-Win Situation. Bürokratie konsequent zu Ende denken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz ehrlich, einfach die subventionierte (also vom fleißigen bezahlte) Einspeisevergütung streichen, dann hat sich das Thema mit den Balkonkraftwerken welche das Netz belasten ( Regelkosten) und unnötig für Tonnen an Sondermüll und Elektroschrott sorgen komplett erledigt.
 
Für Eigentümer wäre das eine absolute Entmündigung. Erstens wäre ein Elektriker teurer als das ganze durchschnittliche Balkonkraftwerk und zweitens kommen die wegen so kleinen Sachen ja schon gar nicht mehr.

Bei Mietern ist das imo etwas Anderes. Immerhin basteln die da selbst am Eigentum von jemand anderem rum und verursachen im Zweifel Schäden für den Vermieter.

Generell muss aber dringend eine Entbürokratisierungskampage her und mit der Kettensäge 80% aller Vorschriften und Verordnungen weggesägt werden und nicht immer noch mehr neue hinzugefügt werden. Bin ein großer Befürworter von möglichst wenig Staat und dem Bürger wieder mehr Eigenverantwortung zutrauen.
 
Ganz ehrlich, einfach die subventionierte (also vom fleißigen bezahlte) Einspeisevergütung streichen, dann hat sich das Thema mit den Balkonkraftwerken welche das Netz belasten ( Regelkosten) und unnötig für Tonnen an Sondermüll und Elektroschrott sorgen komplett erledigt.
Leider nicht richtig, es gibt keine Einspeisevergütung für Balkonkraftwerke. Sie belasten auch nicht nennbar das Netz, da i.d.R. der erzeugte Strom im Haushalt verbraucht wird. Davon ab bekomme ich 8 Cent für meine Einspeisung von der "normalen" PV auf dem Dach, zahle aber das dreifache, wenn ich beziehe. Verschleißmaterial bei "konventioneller" Energieerzeugung ist natürlich viel besser...(neben höheren Kosten und Umweltbelastung).
 
Leider nicht richtig, es gibt keine Einspeisevergütung für Balkonkraftwerke. Sie belasten auch nicht nennbar das Netz, da i.d.R. der erzeugte Strom im Haushalt verbraucht wird. Davon ab bekomme ich 8 Cent für meine Einspeisung von der "normalen" PV auf dem Dach, zahle aber das dreifache, wenn ich beziehe. Verschleißmaterial bei "konventioneller" Energieerzeugung ist natürlich viel besser...(neben höheren Kosten und Umweltbelastung).

Was redest du. Natürlich gibt es eine Einspeisevergütung. Plus Subventionen beim Kauf.

Und die Einspeisevergütung muss jeder über den Strompreis mit blechen. Die Subventionen muss jeder fleißige mit bezahlen.

Die "Kostenlose" Entsorgung der Tonnen an Sondermüll, muss ich bezahlen durch meine Müllgebühren.

Und natürlich belasten gerade die Balkonkraftwerke MAXIMAL das Netz, weil die nicht extern geregelt werden / abgeschaltet werden können.
Siehe Spanien.

Was redest du auch von höheren Kosten bei Konventioneller Energie? Nie war der EE Anteil höher, nie war der Strompreis teurer.

Die ganz tolle Energiewende hat uns bisher 500 MILLIARDEN gekostet und gebracht hat es GAR NICHTS.
Für die Kohle hättest du auch AKW´s bauen können ( Die sicherste Energiequelle der Welt), wir wären seit Jahren CO2 neutral und hätten auch noch genug Strom für Wärmepumpen und E-Fahrzeuge.

P.S.
Wie sieht eigentlich die Umweltbelastung dieser mini Balkon Solar"Kraftwerke" aus? Schön in China mit Kohlestrom hergestellt, dann im Schweröltanker über den halben Erdball geschippert, damit sich die moralisch erhabenen ihr 200W Panel an den Balkon schrauben können welches beim nächsten Sturm wegfliegt. Toll auch so ne Jahresmitteleffiziens von 10%.
 
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