Danke auf für dein BESTES Argument.
Dafür nicht!
Naja.. Was erwartet man von Leuten welche Phantasiesprache nutzen.
Wenn Du so willst, sprichst Du auch eine Phantasiesprache. Auf die haben sich bloß mehr Menschen geeinigt. "Meine" hat allerdings den Vorteil, dass sie etwas geschlechtersensibler ist.
Das ist eine Verschwörungstheorie, die der genaueren Betrachtung nicht stand hält.
Schon. Wenn Du auf die individuellen BKW-Besitzer:innen schaust, schon. Wenn sie ihren Verbrauch etwas anpassen können bzw. Speicherlösungen günstiger werden, können sie schon auch Geld sparen. In jedem Fall können sie recht ökologisch Energie erzeugen.
wenn wir so weiter pfuschen
Das würde ich auch meinen. Allerdings wohl aus einer anderen Perspektive.
Wieviele Wissenschaftler:innen, Ökonom:innen u.ä. hätten den heutigen Stand der Energiewende damals für möglich gehalten? Und "Warum sind wir auf dem heutigen Stand?", würde ich Deiner Frage entgegen halten. Die Energiewende hätte weiter sein können, wenn die Nachfolgeregierungen aus rot, schwarz, gelb nach rot-grün, also nach 2005, sie konsequent weiter vorangetrieben hätten. Dazu gehört auch Netzausbau und Speichertechnologie. Die Privatisierung der Netze war ein Fehler. Auch Strukturpolitisch wurden Fehler gemacht - Solar-, Windindustrie und darauf aufbauende Industrie hätte mensch hier halten und ausbauen können. Stattdessen wurde an alter, schädlicher Technologie festgehalten (z.B. Verbrenner), was der Autoindustrie auf die Füße gefallen ist. Auch wäre mensch nicht so abhängig von China geworden. Hingegen war Deutschland vorher komplett abhängig sowohl von fossilen und nuklearen Energieträgern (die DDR eine Weile geringer, aber auch mit krassen gesundheitlichen Auswirkungen und ökonomischen bis heute hin - Stichwort
Wismut, Uranmine) und Deutschland hat ohne Not Klima und Umwelt geschädigt. Mensch hat es zudem versäumt, Konsequenzen aus den Erkenntnissen des
Club of Rome (bereits 1972) zu ziehen - Stichwort
Degrowth.
Und nein, das mit dem
Atommüll ist nicht gelöst und wird es womöglich nie sein. Vieles von dem strahlt viele Tausende (!) Jahre*. Wie lange gibt es demgegenüber Atomkraft oder wie lange Industrialisierung? Die Zeitmaßstäbe, in denen Radioaktivität von großen Teilen des Atommülls abnimmt, bzw. wichtiger: in denen sie auf ein harmloses Niveau abgesunken sein wird, sind für den Menschen nicht zu überblicken und folglich auch schwerlich zu handhaben. Eine sichere Verwahrung ist womöglich unmöglich ...
Davon ab ist Uran endlich. Wenn mehr Länder in Atomkraft investieren würden, würden nicht nur Uranvorkommen schneller verbraucht und versiegen, sondern Uran auch teurer werden ...
*Ein Beispiel:
239Pu ist das am häufigsten produzierte Plutoniumisotop. Es hat eine Halbwertszeit von 24.110 Jahren. (->
Quelle) Es ist außerdem
sehr giftig.