News Langlebigkeit von SSDs: Datenverluste auch ohne Stromzufuhr

Das liegt sehr oft daran, dass die Beobachtung unzureichend ist.

Ein normaler Beobachter bemerkt con all den Problemen ja erst dann etwas, wenn es katastrophal wird, sprich Daten irreparabel und offensichtlich verloren sind.

Alles was vorher kommt, Fehlerkorrekturen, Performanceprobleme, Bitflips usw. bemerkt ein Normalverbraucher ja nicht und glaubt alles ist ok. Die Fehlermeldung beim Kopieren kommt ja erst ganz am Ende (Windows prüft keine Datenintegrität bei Kopiervorgängen!), Dinge wie Zischen/Klicken in einer Musikdatei, Bildfehler in Fotos und Videos, seltsame Zeichen und fehlende Absätze in Textdokumenten, einzelne falsche Zahlen in Exceldateien usw. kommen vorher - und da kann sich dann wieder keiner erklären wie das passieren konnte. ;-)
Daher kopiere ich tatsächlich gerne via Command Line und XCOPY bzw. ROBOCOPY mit Verify-Option...
 
Daher kopiere ich tatsächlich gerne via Command Line und XCOPY bzw. ROBOCOPY mit Verify-Option...

Ob "Verify" tatsächlich irgendetwas prüft ist dabei Bestandteil wilder Spekulationen. Persönlich glaube ich nicht daran (da es keinerlei Einfluss auf die Performance oder CPU-Last zu haben scheint kann keine echte Prüfung passieren, weder ein Lesetest noch ein CRC-Check) aber schaden kanns auch nicht.

Das praktische an robocopy/CMD ist, dass ich wenn ich mich dazu entscheide Daten neu schreiben zu wollen einfach die neu zu schreibenden Daten im Ziellaufwerk lösche und robocopy erneut anwerfe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf die Frage von PCGH, "Wie lange steckt Ihre SSD schon in Ihrem PC?"
Meine Samsung 470 mit 128G ist seit inzwischen 13 Jahren im Einsatz. Tut es immer noch als primäres Betriebssystem-Laufwerk, trotz 3G SATA liefert diese bis heute für mich ausreichende Leistung.

Als OS-LW hat die SSD aber auch wenig zu schreiben und wenn sie nicht brechend voll ist, werden die Daten von kritische Sektoren automatisch verschoben.
Entscheidend sind die TB-written.
 
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