News Lexar glaubt: Gamer sparen eher am RAM - aber 512-GB-SSDs gehen zu weit

1TB ist für mich das absolute Minimum, überhaupt an SSD-Speicher zu denken (bei Entry Level PCs). Ich selbst hatte im Spätsommer 2025, also noch vor der Krise, meine beiden 2TB Modelle im Main-PC durch zwei 4TB Modelle ersetzt. Die ganzen Games und anspruchsvollen Multimedia-Anwendungen brauchen mittlerweile viel Platz, die beiden ARK Survival Games alleine belegen hier z.B. schon 650GB... Spiele wegen Platzmangel zu löschen, um sie dann mit Super Vectoring neu runterladen zu müssen, kommt für mich nicht in Frage - einmal installiert, möglichst immer installiert. Das braucht Platz.
Habe als Reserve meine ganzen 2TB NVMes noch rumliegen bzw. in den Zweit-PC und den Laptop verbaut, die Krise sitze ich aus.
 
Viele neue Spiele erfordern eine SSD. Cache SSD würde da nur helfen, wenn alle Assets da reingeschoben werden.
Bei Spielen die weit über 100GB schwer sind, keine so brilliante Idee - das dürfte einige Zeit dauern bis das von der HDD geladen wird. Teilweise laden geht - wenn das entsprechend programmiert wird (bei Singleplayer kann das Spiel dann nur Assets in den Cache laden die realistisch gebraucht werden, nicht die Sachen die noch 10 Spielstunden weit weg sind).
Gamer würden das aber hassen.
Es gibt ja schon Hass wenn UE5 beim Spielstart die Shader kompilieren will. Keiner hat Bock drauf wenn es sich vermeiden lässt - und das ist absolut einfach, in dem man das gesamte Spiel auf einer flotten NVME packt.

Sehe ich anders: der Helldivers 2 Entwickler hat es letztens gesagt warum Spiele so groß sind. Um HDD Zugriffe zu beschleunigen. Die Cache Software sollte doppelt vorhanden Dateien nicht kopieren. Sonst ist sie nutzlos...
Am besten wäre wenn Microsoft solch eine Cache Software in Windows schon implementieren würde. Was einfallen lassen werden sie sich müssen. Auf die Dauer macht der Konsumer Markt diese Preise nicht mit.
 
Sehe ich anders: der Helldivers 2 Entwickler hat es letztens gesagt warum Spiele so groß sind. Um HDD Zugriffe zu beschleunigen. Die Cache Software sollte doppelt vorhanden Dateien nicht kopieren. Sonst ist sie nutzlos...
Naja, das war jetzt ein Spiel von einem Hersteller bei dem das noch so gehandhabt wurde. Warum auch immer. Helldivers 2 setzt meines Erachtens in allen Fällen eine SSD voraus. Früher war das ja wohl gerade auf Konsolen relativ üblich, ob das auf PCs auch so war, weiß ich aber nicht. Ich denke aber, dass viele Spiele einfach deutlich mehr Assets haben als Helldivers 2, das ja durch die generierten Level viel recyclet.
Am besten wäre wenn Microsoft solch eine Cache Software in Windows schon implementieren würde. Was einfallen lassen werden sie sich müssen. Auf die Dauer macht der Konsumer Markt diese Preise nicht mit.
Das würde wohl nicht gehen. Es ist ja nicht irgendeine Software, die den Platz belegt, sondern Inhalte. Es ist wohl so, dass häufig zusammen benötigte Inhalte beieinander gespeichert werden, damit man um die alle zu laden nur einmal die Zugriffszeit der HDD abwarten muss und die dann alle sequentiell lesen kann. Da aber z.B. viele Objekte die gleichen Shader oder Texturen verwenden, werden diese dadurch dann mehrfach gespeichert. SSDs machen so eine Technik aber eigentlich unnötig, weil die Zugriffszeiten um Größenordnungen kürzer sind.
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Und trotzdem brauchst du ne große Platte für z.b. Spiele. Und große Dateien von einer HDD kopieren, ist ein Geduldspiel. Da ständig was hin und her zu schieben, wäre mir ehrlich gesagt zu blöd.
Ja na klar, ich hab auch nix Gegenteiliges behauptet, ich hab selbst 3TB SSD im System, dazu aber noch 2TB HDD, für Daten die ich nur Recht selten brauche, oder ältere Spiele, die entweder Recht klein sind, oder sehr gut optimiert ;-)
Ähm nein? 16 GB reichen durchaus vorne und hinten nicht mehr. Ich hab mir ein neues Lenovo Yoga Notebook geholt. Mit 16 GB.

Da habe ich mir dann Train SIM 6 installiert und Hogwarts LEGACY. Beides in Full HD gestartet.
Train SIM 6 hat beim Laden dann nen Absturz, zu wenig RAM. Das Spiel benötigt ca 4-6 GB RAM, plus 6-8 GB VRAM. Aufgrund der APU gibt oft keinen dedizierten VRAM, also gehen 10-12 GB allein fürs Spiel drauf. Das System benötigt minimal 4-6 GB. Absturz!

Gleiche bei Hogwarts LEGACY.

Hab mir dann eins mit 24 GB geholt. Hier laufen beide Spiele, aber die RAM Auslastung ist auch hier auf Anschlag! Teilweise gehen 2-5 GB in die Auslagerungsdatei.

32 GB ist eigentlich heutzutage das vernünftige Maß der Dinge.

Zudem sei erwähnt, daß ohne zocken, das Notebook inzwischen allein 4GB für die NPU klaut und dauerhaft reserviert.

Ohne zocken, also 10-12 GB gleich mal weg nur fürs System.
Ich bin mir sehr sicher das der OT hier von 16GB + einer standalone GPU sprach. Das ne APU nicht mal ansatzweise mit 16GB klar kommt ist ja bekannt.
 
Zuletzt bearbeitet:
ist doch auch logisch, was will man mit einem speicher wo dinge die man damit tun will nicht gehen weil der platz nicht reicht? ich habe 2 m.2 ssds mit jeweils 2tb platz, das nur für windows 11, programme und games. daten werden auf der hdd gelaggert. ich bin aber nicht in der lage ein linux zu installieren wegen speichermangel. was will jemand also mit einer 500gb ssd? das macht doch überhaupt keinen sinn. klar wer nur surft, ne mail oder brief schreibt und nur ein einziges game hat könnte klar kommen. allerdings wär die platte dann definitiv recht voll und weitere ideen kannste dann vergessen, egal ob irgendeine software zum arbeiten oder gar ein spiel, das wär halt nicht. deshalb auch die zurückhaltung, das kann man so nicht wirklich gebrauchen.

Ich weis ja nicht was du für Daten auf deiner 4TB NVME speicherst, doch 4TB rein nur für Windows (Programme) + Spiele ist schon sehr viel. Meine Vermutung du hast über >30 Spiele installiert, für den Fall dass du die mal spielen willst :-)


Meine Disk Setup sieht ähnlich aus wie deines 2x2TB NVME

NVME 1
300 GiB Windows (mit großen Programmen wie Adobe/Davinci/CaptureOne)
1.5 TiB für Spiele

NVME 2
130 GiB Linux
870 GiB Linux Home
1 TiB für LLM und viele VirtuelleMashinen

Vielleicht mal ein paar Spiele deinstallieren, und dort 200GB für Linux nehmen (60 GiB Linux + 140 GiB /home) das sollte für den Anfang reichen.
 
Ich weis ja nicht was du für Daten auf deiner 4TB NVME speicherst, doch 4TB rein nur für Windows (Programme) + Spiele ist schon sehr viel. Meine Vermutung du hast über >30 Spiele installiert, für den Fall dass du die mal spielen willst :-)


Meine Disk Setup sieht ähnlich aus wie deines 2x2TB NVME

NVME 1
300 GiB Windows (mit großen Programmen wie Adobe/Davinci/CaptureOne)
1.5 TiB für Spiele

NVME 2
130 GiB Linux
870 GiB Linux Home
1 TiB für LLM und viele VirtuelleMashinen

Vielleicht mal ein paar Spiele deinstallieren, und dort 200GB für Linux nehmen (60 GiB Linux + 140 GiB /home) das sollte für den Anfang reichen.
ja du hast nicht ganz unrecht, spiele brauchen echt viel platz. vm´s habe ich aber nicht mehr wirklich da drauf liegen da ich mitlerweile ehr auf baremetal stehe und deshalb einen proxmox server am start habe. llm´s habe ich ein paar, ja. aber genau der proxmox ist es doch der dafür sorgt das ich auf meinem hauptsystem kein linux brauche, das wär ja nur der fall wenn ich unter linux zocken würde, tue ich aber (noch?) nicht. dafür habe ich aber natürlich trotzdem eine ganze menge linux kisten, debian ist das am meisten verwendete os was ich habe mit ca einem halben dutzend installationen. insofern habe ich auch ein debian desktop den ich einfach mittel xrdp an machen kann. darunter fallen aber auch sachen wie cachyos und ubuntu. zeitweise bastel ich mehr mit linux rum als an windows, das zeitweise gilt die meiste zeit.

insofern ist es nicht ganz so bei mir wie bei anderen. viele leute haben ja ihren rechner und macdhen damit halt dinge, ich habe aber nicht ein rechner, ich habe eine it infrastruktur XD
firmenlevel halt.
 
Ich glaube ich könnte wissen, was du meinst, aber das klingt irgendwie... nicht richtig.
ich kann überhaupt nicht nachvollziehen was du da jetzt mit meinen könntest. für den fall das du nicht weisst was baremetal bedeutet: virtualisierungs system auf hardware ebene. die vm läuft direkt auf der hardware des host systems und die virtualisierung ist das os. also sehr direkt das ganze.
 
Um Geld zu sparen können die Hersteller ja eine Neuauflage der SSHD bringen. 😁 Fand die damals als günstige Lösung ganz interessant und Windows startete zumindest mal sehr flott im Vergleich mit einer HDD.
Gab ja auch mal so eine verrückte Intel Hybrid Lösung als Verbund aus SSD und HDD. Allerdings wird Beides in neueren Spielen vermutlich häufiger zu heftigen Nachladerucklern führen. 🫣
 
Gab ja auch mal so eine verrückte Intel Lösung als Verbund aus SSD und HDD. Allerdings wird Beides in neueren Spielen vermutlich immer häufiger zu heftigen Nachladerucklern führen. 🫣
Es gibt ja Dateisysteme, die das ermöglichen. Ob der Cache dann was bringt, hängt wie immer bei Caches davon ab, wie groß er ist und wie beliebig man auf seine Daten zugreift. Solange ein paar Spiele in den Cache passen, sollte das gut funktionieren.

So richtig ist das aber leider noch nicht im Endnutzerbereich angekommen.
 
Bei den SSHDs hängt es von der Variante ab: Die erste Seagate-Generation war ein sehr intelligentes Design, dass seine Stärken bis heute ausspielen können sollte: Die haben tatsächlich beide Speicherteile parallel als Hybrid-System. In den SSD-Teil kamen nur kleine Dateien, bei denen die Zugriffszeit viel wichtiger als die Transferrate ist, auf den HDD-Teil kamen nur die großen Brocken, bei denen es umgekehrt ist. So konnten 8 GiB Flash wirkungsvoll ein komplettes Terabyte Gesamtspeicherplatz beschleunigen. Heute wäre dieser Festplattenteil vermutlich endgültig zu lahm, da es diese Laufwerke nur als 2,5 Zoll gab, um damit vernünftig zu arbeiten – aber das Funktionsprinzip sollte auch mit moderner Software harmonieren und somit sowohl reine HDDs als auch alte Winz-SSDs aus gleicher Preisklasse um Längen schlagen. Ähnliches gilt, meinem Wissen nach, auch für Intels Smart Cache, der die gleiche Organisation auf Mainboard-Ebene mit mehreren Laufwerken durchführte.

Leider haben die Kunden dieses Design damals nicht angenommen (mit Ausnahme von Apple), sondern über "8 GiB? Das reicht ja nie!" gejammert. (PCGH-06/2012-Leser ausgenommen) Alle späteren Laufwerke hatten deswegen meinem Wissen nach zwar mit deutlich größeren Speichern geprotzt, diese aber nur noch als dumme Caches ohne organisierte Verwaltung angesprochen. D.h. gelesene/geschriebene Daten aller Art wurden in z.B. 64 GiB Flash gepuffert, bis der voll war. Mit sowas einmal ein modernes Spiel zu laden, dürfte den Cache einmal komplett flushen und das war es dann mit der Beschleunigung von Betriebssystem, Hintergrundanwendungen oder ähnlichem.
 
In den SSD-Teil kamen nur kleine Dateien, bei denen die Zugriffszeit viel wichtiger als die Transferrate ist, auf den HDD-Teil kamen nur die großen Brocken, bei denen es umgekehrt ist.
ZFS nutzt auf jeden Fall schon mal irgendwas robusteres als LRU und diese Passage über bcache klingt ziemlich genau nach dem, was du beschreibst:
By default, bcache doesn’t cache everything. It tries to skip sequential IO -because you really want to be caching the random IO, and if you copy a 10gigabyte file you probably don’t want that pushing 10 gigabytes of randomlyaccessed data out of your cache.
Das war mir auch neu, das so was gemacht wird. Ich dachte, dass man einfach die Eviction zäher macht, so dass vereinzelte Zugriffe keine Daten rausschmeißen, die regelmäßig gebraucht werden.
Alle späteren Laufwerke hatten deswegen meinem Wissen nach zwar mit deutlich größeren Speichern geprotzt, diese aber nur noch als dumme Caches ohne organisierte Verwaltung angesprochen.
Welche späteren Laufwerke waren das? Ich kann mich eigentlich nur noch an die Seagates erinnern.
D.h. gelesene/geschriebene Daten aller Art wurden in z.B. 64 GiB Flash gepuffert, bis der voll war. Mit sowas einmal ein modernes Spiel zu laden, dürfte den Cache einmal komplett flushen und das war es dann mit der Beschleunigung von Betriebssystem, Hintergrundanwendungen oder ähnlichem.
Wobei Spiele ja irgendwo auch Anwendungen sind, die man ja bei der entsprechenden Menge an verfügbarem Cache auch beschleunigen will. Ich denke in dem Kontext hier wäre so was in die Richtung ein bis zwei TB Flash im Zusammenspiel mit einer zweistelligen TB-Menge an HDD sinnvoll.
 
Mehr Beschleunigung ist natürlich immer besser, aber es gibt gerade auch bei Spielen riesige Teile, die gar nicht profitieren. Alles, was in einem großen Block gepackt vorliegt (Texturen, Videos, etc.), kann vom Cache eigentlich ignoriert werden, weil das Entpacken auf der CPU, vor allem im Hintergrund/auf nur einem Kern, langsamer ist als die Burst-Zugriffsgeschwindigkeit moderner Festplatten. Bei kleine Dateien, im Extremfall Konfigurationsdaten <1 KiB, geht es dagegen ausschließlich um die Latenz beim Look-Up und auch viele Ausführungsroutinen sind <1 MiB oder zumindest <10 MiB groß. Solche Inhalte kannst du in ungeheuer großer Zahl im Cache liegen lassen, ohne all zu viel Platz zu verbrauchen.

Bei späteren SSHDs hat aber, wie geschrieben, sogar Seagate selbst auf die aufwendigere Kontrolllogik, die für eine Bewertung des Datenflusses nötig ist, verzichtet. Weitere Anbieter von SSHDs waren meiner Erinnerung nach Toshiba und Western Digital, wobei mindestens eine Lösung sich sogar als zwei Laufwerke beim System meldete und gar keine eigene Logik besaß. Ähnliches hat Intel Jahre später mit Optane-+-Flash-Combos gemacht, Details habe ich aber nicht mehr im Kopf. Das wurde ja überwiegend nur in Notebooks ohne Platz für ein zweites Laufwerk eingesetzt, während es in PCs eine kurze Blüte von Software-only-Nvelo-Resellern gab, ehe die Preise weit genug gefallen waren, um System-SSD und Anwendungs-HDD zu kombinieren.
 
Viele neue Spiele erfordern eine SSD. Cache SSD würde da nur helfen, wenn alle Assets da reingeschoben werden.
Bei Spielen die weit über 100GB schwer sind, keine so brilliante Idee - das dürfte einige Zeit dauern bis das von der HDD geladen wird. Teilweise laden geht - wenn das entsprechend programmiert wird (bei Singleplayer kann das Spiel dann nur Assets in den Cache laden die realistisch gebraucht werden, nicht die Sachen die noch 10 Spielstunden weit weg sind).
Gamer würden das aber hassen.
Es gibt ja schon Hass wenn UE5 beim Spielstart die Shader kompilieren will. Keiner hat Bock drauf wenn es sich vermeiden lässt - und das ist absolut einfach, in dem man das gesamte Spiel auf einer flotten NVME parkt.

Hängt davon ab was man macht.
Spiele belegen locker über 150GB. Kannst dann 2 Stück installieren mit dem OS und restlichem Kram, das dritte passt nicht mehr drauf.
Selbst Urlaubsaufnahmen in 4k60 je nach dem sind mehrere GB pro Minute.
Photos von meiner Kamera sind so 60-70MB im Schnitt (JPEG + RAW export). Das Stück, es sammelt sich.

Eigenen Livestream aufnehmen - locker 50GB pro Abend (man nimmt ja in höherer Qualität auf als man streamt, wozu den Pixelbrei produzieren).

Und Software sowie Plugins fressen ENORM viel Platz.
Selbst Audio, was ja alles andere als schwer ist - viele Plugins sind über 1GB, weit drüber. Das addiert sich recht stark.

Selbst 1TB als Systemplatte wäre mir zu knapp. Aktuell hängen 5TB am PC, 4TB via NVME (2x2TB) und eine externe 1TB die halt nicht mehr reinpasst. Und das kracht schon, die Spielebibliothek passt NICHT drauf.
Sehe ich ähnlich. Windows SSD 2TB zu 70% belegt. Spiele SSD nochmal 2 TB, zu 65% belegt. HyperV SSD aus zwei alten SATA SSDs: Nochmal 1 TB. Dazu eine externe Archiv-SSD extern mit 4 TB für Sicherungen und Videos.

Ich mache auch viel mit der Kiste, da brauche ich Platz und ich möchte auch nur noch schnellen Storage. Wäre schön, wenn mit der nächsten Kiste 8 TB SSDs in Consumer Range kommen würde. Zwei Stück rein und Ruhe ist.
 
Mehr Beschleunigung ist natürlich immer besser, aber es gibt gerade auch bei Spielen riesige Teile, die gar nicht profitieren. Alles, was in einem großen Block gepackt vorliegt (Texturen, Videos, etc.), kann vom Cache eigentlich ignoriert werden, weil das Entpacken auf der CPU, vor allem im Hintergrund/auf nur einem Kern, langsamer ist als die Burst-Zugriffsgeschwindigkeit moderner Festplatten.
Puh, weiß ich nicht. Ich konnte zwar teilweise eine hohe CPU-Last bei Traversal feststellen, aber das steht trotzdem irgendwie im Widerspruch zu der gerade aussterbenden Praxis, Dinge mehrfach zu speichern, damit man sie in verschiedenen Konstellationen in einem sequentiellen Zugriff lesen kann.
Bei kleine Dateien, im Extremfall Konfigurationsdaten <1 KiB, geht es dagegen ausschließlich um die Latenz beim Look-Up und auch viele Ausführungsroutinen sind <1 MiB oder zumindest <10 MiB groß. Solche Inhalte kannst du in ungeheuer großer Zahl im Cache liegen lassen, ohne all zu viel Platz zu verbrauchen.
Dass bei größeren Zugriffen die Latenz eine immer kleinere Rolle spielt und man durch einen gut gewählten Cutoff die Menge der vermiedenen Plattennzugriffe pro Menge Cache minimieren kann, klingt für mich aber logisch. Der Cutoff bei bcache ist wohl übrigens standardmäßig bei 4 MB.
Weitere Anbieter von SSHDs waren meiner Erinnerung nach Toshiba und Western Digital, wobei mindestens eine Lösung sich sogar als zwei Laufwerke beim System meldete und gar keine eigene Logik besaß.
Ja, da klingelt irgendwas ganz hinten.
Ähnliches hat Intel Jahre später mit Optane-+-Flash-Combos gemacht, Details habe ich aber nicht mehr im Kopf.
Das war auch glaube ich ein ganz schönes hin und her. Erst Optane statt Flash, dann irgendwie als Stufe zwischen RAM und Flash, meine ich und das hat ja auch nicht lange gehalten. Ein paar ZFS-Nutzer schwören wohl auf die Dinger als SLOG-Devices, ganz grob gesagt eine Art Schreibcache, weil da schon ein paar Gigabyte reichen und die spürbar kürzere Latenzen als Flash haben. Aber Enterprise-SSDs mit Stützkondensator, bei denen man praktisch gesehen eigentlich mit DRAM-Latenz arbeitet, machen die wohl auch überflüssig.
Software-only-Nvelo
Hm?
Wäre schön, wenn mit der nächsten Kiste 8 TB SSDs in Consumer Range kommen würde. Zwei Stück rein und Ruhe ist.
Sind sie längst:
https://preisvergleich.pcgameshardware.de/?cat=hdssd&sort=r&xf=16325_3~252_7680~4832_3
 
Sehe ich ähnlich. Windows SSD 2TB zu 70% belegt. Spiele SSD nochmal 2 TB, zu 65% belegt. HyperV SSD aus zwei alten SATA SSDs: Nochmal 1 TB. Dazu eine externe Archiv-SSD extern mit 4 TB für Sicherungen und Videos.

Ich mache auch viel mit der Kiste, da brauche ich Platz und ich möchte auch nur noch schnellen Storage. Wäre schön, wenn mit der nächsten Kiste 8 TB SSDs in Consumer Range kommen würde. Zwei Stück rein und Ruhe ist.
Jap. Das ist vor allem ein Problem, weil nicht genug PCI-e Lanes bereitstehen.

Vollbestückung mit 3x oder 4x blockiert garantiert die anderen Slots, bei mir sinds nur 2x M.2 die belegt sind - der dritte Slot ist aus weil PCI-e Karte drin steckt.
Brett wechseln war angedacht, aber generell würden mir da 2x 8TB reichen. Und ne 4TB Boot SSD, da kann sogar ne alte 2TB mit PCI-e 4.0 drin sitzen bleiben.
Extern renne ich noch mit 1TB rum aus alter Zeit, die gehen zwar aber sind halt knapp. Das sind aber keine Archive, sondern Datenträger im direkten Sinne - Daten rumtragen, meist vom/zum Macbook wo ich zu geizig bin für einen Thunderbolt 4 Dock. Das 10Gbit/s Netz daheim ist noch nicht fertig.
Das sollte ja auch erst mit günstigen SSD bestückt werden in ordentlicher Größe - gibt aber keine.
 
Puh, weiß ich nicht. Ich konnte zwar teilweise eine hohe CPU-Last bei Traversal feststellen, aber das steht trotzdem irgendwie im Widerspruch zu der gerade aussterbenden Praxis, Dinge mehrfach zu speichern, damit man sie in verschiedenen Konstellationen in einem sequentiellen Zugriff lesen kann.

Dass bei größeren Zugriffen die Latenz eine immer kleinere Rolle spielt und man durch einen gut gewählten Cutoff die Menge der vermiedenen Plattennzugriffe pro Menge Cache minimieren kann, klingt für mich aber logisch. Der Cutoff bei bcache ist wohl übrigens standardmäßig bei 4 MB.

Ja, da klingelt irgendwas ganz hinten.

Das war auch glaube ich ein ganz schönes hin und her. Erst Optane statt Flash, dann irgendwie als Stufe zwischen RAM und Flash, meine ich und das hat ja auch nicht lange gehalten. Ein paar ZFS-Nutzer schwören wohl auf die Dinger als SLOG-Devices, ganz grob gesagt eine Art Schreibcache, weil da schon ein paar Gigabyte reichen und die spürbar kürzere Latenzen als Flash haben. Aber Enterprise-SSDs mit Stützkondensator, bei denen man praktisch gesehen eigentlich mit DRAM-Latenz arbeitet, machen die wohl auch überflüssig.

Hm?

Sind sie längst:
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Optane hat immer in die Lücke zwischen Flash und DRAM gezielt. Somit war es in einer Rolle, die DRAM-Caches mehr schlecht als recht ausfüllen, eigentlich goldrichtig. Aber Intel hat irgendwie nie den Speed (oder die Kosten...) der Chips deutlich verbessern können und wenn man nicht nur niedrige Latenzen, sondern auch hohen Durchsatz haben wollte (und ohne intelligentes Caching will man das halt), musste man zwingend die ganz großen Drives nutzen. Nach einer P5800X würde ich mir bis heute alle Finger ablecken, aber die kostet genau deswegen selbst gebraucht >>1 Euro/GiB.

Nvelo (oder Nevlo? oder so ähnlich) war eine Software, die vom Hersteller an zahlreiche Rebrander vermarktet wurde. Gefühlt jeder zweite SSD-Hersteller hat damals ein Paket mit Lizenz und kleiner SSD rausgebracht, die dann als Cache für HDDs dienen sollte. Abgesehen davon, dass es strunzdoofes FIFO war, klinkte sich das Ding auf Treiberebene ins Betriebssystem ein und koppelte so den Zugriff auf sämtliche Daten an die konkrete Windows-Installation. Für mich ein absolutes Nogo und für viele Endanwender zumindest ein No-Bock-Hassl bei der Einrichtung.
 
Optane hat immer in die Lücke zwischen Flash und DRAM gezielt. Somit war es in einer Rolle, die DRAM-Caches mehr schlecht als recht ausfüllen, eigentlich goldrichtig. Aber Intel hat irgendwie nie den Speed (oder die Kosten...) der Chips deutlich verbessern können und wenn man nicht nur niedrige Latenzen, sondern auch hohen Durchsatz haben wollte (und ohne intelligentes Caching will man das halt), musste man zwingend die ganz großen Drives nutzen. Nach einer P5800X würde ich mir bis heute alle Finger ablecken, aber die kostet genau deswegen selbst gebraucht >>1 Euro/GiB.
Naja, ich lese was von Leselatenzen im 10-µs-Bereich. Wenn man davon ausgeht, dass die Schreiblatenzen ähnlich sind, kommt Optane bei Schreibcaches, bei denen die Größe nicht so wichtig ist, nicht gegen kondensatorgestützten DRAM an. Beim Lesen sieht die Sache anders aus, weil die Kosten pro Speicherplatz da eine ganz andere Rolle spielen. Aber mit clevereren Caching-Mechanismen kann man die Lücke zwischen Flash und Optane wohl doch so gut überbrücken, dass sich Optane da nicht gelohnt hat. Hätte natürlich besser werden können, aber vielleicht hätte eine Skalierung in höhere Speicherdichten die Zahl der Schreibzyklen zu weit gesenkt.
Nvelo (oder Nevlo? oder so ähnlich) war eine Software, die vom Hersteller an zahlreiche Rebrander vermarktet wurde. Gefühlt jeder zweite SSD-Hersteller hat damals ein Paket mit Lizenz und kleiner SSD rausgebracht, die dann als Cache für HDDs dienen sollte. Abgesehen davon, dass es strunzdoofes FIFO war, klinkte sich das Ding auf Treiberebene ins Betriebssystem ein und koppelte so den Zugriff auf sämtliche Daten an die konkrete Windows-Installation. Für mich ein absolutes Nogo und für viele Endanwender zumindest ein No-Bock-Hassl bei der Einrichtung.
Mir ist bewusst, dass SSD-Hersteller öfter mal irgendeinen Kram beilegen. Aber weil das meist irgendein endproprietärer Kram war, habe ich mich damit nie weiter befasst und diese Software muss dementsprechend komplett an mir vorbeigegangen sein.

Aber tatsächlich: NVELO war der Hersteller, Dataplex hieß wohl das Produkt (aka OCZ Synapse, Corsair Accelerator und Crucial Adrenaline). Wurde dann wohl Ende 2012 von Samsung gekauft. Intel hatte dieses Smart Response Technology, an das erinnere ich mich noch. Ich glaube dafür waren oft Treiber bei Intel-Boards dabei, aber das war mir auch nie so ganz geheuer.
 
KI jedoch wird nicht verschwinden sondern unterliegt m.E. dem in den 90ern des letzten Jahrhunderts von Gartner beschriebenen, typischen Hypecycle (https://de.wikipedia.org/wiki/Hype-Zyklus und von hierr aus dann Originalquellen wählbar ). Das ist die Wahrnehmung der Tollheit und Größe einer neuen Technologie, beschreibt zwar nicht was dann mit Börsenkursen und Wirtschaftsimpact weitergeht. Da ist dann für mich die Frage wann wir ins Tal der Enttäuschung srürzen werden. Weg gehen solche Tewchnologien aber eine rel. lange Zeit nicht mehr..
Ich sehe AI nicht als einen Punkt auf dem Hypecycle, sondern ganz viele.
Schau dir die LLMs an, da sind wir ja bereit seit fast nem Jahr rechts im produktiven Bereich - zumindest ich. Copilot ist in meinem Arbeitsalltag zu einem normalen Werkzeug geworden, wo ich weiß, wann und wo ich es nutze und wann/wo nicht.
Andere AI-getriebene Dinge befinden sich dann aber wieder an ganz anderen Stellen des Cycles.

___________
@Gurdi @Jaffech @RedFraktion den eigentlichen Artikel hier wollte ich euch taggen - ein Lebenszeichen ...
:-)
 
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